Neue Insektengifte – für das Insektensterben?

Vorberichte von 4alle/4all

Auszug Bericht März 2018

Die Politik MUSS handeln

`So eindeutig, dass die Politik nicht mehr entkommen kann´, so die Schlagzeite eines Berichtes des Deutschlandfunks vom 28.2.2108. 

`Nach einer Studie der europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist klar: von Neonicotinoiden geht ein Risiko für Insekten aus. „Die Klarheit war im Prinzip schon vorher gegeben, aber sie ist jetzt auf den neuesten Stand gebracht“, sagte Randolf Menzel vom Institut für Biologie der FU Berlin im Dlf. „Der Gesetzgeber muss das jetzt verbieten“´(Deutschlandfunk).

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Auszug Bericht Juli 2018

Zwei Neonikotinoide für`s Freiland verboten

Die EU hat ja inzwischen begriffen, dass zwei Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide nachweislich Bienen töten. Diese zwei Pestizide sind von der EU für`sFreiland verboten worden. Wie, wann und ob überhaupt dieses Verbot greift ist nun die Frage. Jedenfalls mag das noch dauern, denn der Insektenbestand hat sich hierzulande noch lange nicht regeneriert.

Auszug Bericht März 2018

Jeff Gore (Mississippi State University)

Die Arbeitsgruppe um Jeff Gore kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Pestizide den Bienen schaden. „Lediglich 3 von 42 Wirkstoffen erwiesen sich im Test als ungiftig für die Nutzinsekten“ (Bericht Lars Fischer). Sie kommen zu dem Ergebnis, dass 26 der 42 Wirkstoffe für die Bienen praktisch den Tod bedeuten.

Auszug Bericht Juli 2018

Bayer-Monsanto rüstet nach

Neue Pestizidmischung soll es jetzt richten. Es handelt sich dabei um ein ähnliches Gift, dem die Bienen offenbar auch nicht gewachsen sind. Demnach geht das massenhafte Sterben der Insekten weiter. Insbesondere auch den Vögeln fehlt es an Insekten als Nahrung oder sie vergiften sich daran. Damit muss jetzt endlich Schluss sein!!

Neue Wirkstoffe nach Recherche Umweltinstitut München e.V. sind

Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron

Vor wenigen Wochen kam das sulfoxaflorhaltige Gift „Closer“ auf den Markt, allerdings mit starken Auflagen und beschränkt auf den Einsatz im Gewächshaus.

Nun folgte eine Genehmigung für ein Insektizid mit dem Wirkstoff Flupyradifuron. Dieser ist ebenfalls gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, darf künftig aber sogar in Haus- und Kleingärten eingesetzt werden!

Fazit:

Neue Pestizidmischungen werden produziert und müssen für die Vermarktung zugelassen werden.

setzt sich ein gegen das Insektensterben

mit einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze, die Zulassung der neuen Insektengifte zu verweigern.

Bitte um Teilnahme bei dieser Aktion. 

Hier der Link zum Brief an die Ministerinnen:

Insektengifte? Nicht schon wieder!

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Für den Rest sorgt Glyphosat

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Glyphosat ist in vielen unserer Lebensmittel nachgewiesen. Pestizide nicht ausgeschlossen.

Rettet die Bienen – Volksbegehren in Bayern erfolgreich

Mehr als eine Million Menschen für die Artenvielfalt in Bayern 

„Zu den Forderungen des Volksbegehrens zählt, den Einsatz von Pestiziden in Bayern zurückzufahren und deutlich mehr Blühwiesen zu schaffen. Auch soll ein Ausbau der ökologischen Landwirtschaft gesetzlich verordnet werden….Das Volksbegehren könne das erfolgreichste seit über fünfzig Jahren werden, erklärten die Initiatoren. Sie riefen zu weiteren Unterschriften bis zum Ende der Eintragungsfrist am morgigen Mittwoch auf, um möglichst großen Druck auf die Regierung von CSU-Ministerpräsident Markus Söder auszuüben. Das offizielle Ergebnis veröffentlicht der Landeswahlleiter am Donnerstag“(ntv Politik).

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Ob Wespe oder Biene – alle sind betroffen

Französische Bienen sind ab sofort besser geschützt

„In Frankreich ist ein Verbot bestimmter Pestizide in Kraft getreten, die als bienenschädlich gelten. Fünf Neonikotinoide, die als „Bienenkiller“ verrufen sind, dürfen nicht mehr als Pflanzenschutzmittel genutzt werden. Frankreich geht damit weiter als die EU, die Ende April mit deutscher Zustimmung ein weniger umfassendes Verbot beschlossen hatte.

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Neonikotinoide gehören zu den meist genutzten Pestiziden der Welt. Sie kommen auf Weinstöcken, Obstbäumen und Feldern zum Einsatz. Die Mittel töten aber nicht nur Blattläuse, Holzwürmer und andere Schädlinge, sondern setzen auch Bienen und Hummeln schwer zu: Sie schwächen ihr Immunsystem, stören die Orientierung und beeinträchtigen die Fortpflanzung, wie Umweltschützer bereits seit Jahren beklagen. In höheren Dosen töten sie die Bienen sogar. Französischen Imkern gehen schon seit Jahren im Winter im Schnitt 30 Prozent ihrer Bienenbestände verloren. Im vergangenen Winter waren es sogar noch mehr“ ntv Politik).

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Nur bis Mittwoch für die Bienen und Bauern (hier ein link):

Volksbegehren Artenvielfalt

Die Bayern machen uns was vor

Kommentar zum Volksbegehren von Werner Eckert (SWR) – hier ein link:

Deutschland als Ökobremser

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Bienen können rechnen – addieren, subtrahieren

Bienen lernen schnell rechnen – was heißt hier rechnen? 

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Die Voraussetzung für Rechenoperationen besteht darin, Mengen zu erfassen. Außerdem ist eine Abstraktionsfähigkeit erforderlich. Scarlett Howard&Kollegen erklären das so:

„Arithmetische Operationen wie die Addition und Subtraktion erfordern zwei Ebenen der Informations-Verarbeitung“, erklären Scarlett Howard von der RMIT University in Melbourne und ihre Kollegen. „Die erste besteht in der Repräsentation der numerischen Attribute und die zweite ist die mentale Manipulation dieser Repräsentationen im Arbeitsgedächtnis“ (aus focus online).

RMIT Universität Video:

Ein weiterer Erklärungsversuch

„Honigbienen sind echte „Schlaumeier“ unter den Insekten: Sie merken sich den Weg zu besonders nektarreichen Blüten, kommunizieren auf komplexe Weise mit ihren Artgenossen und verfügen sogar über einen Sinn für Mathematik. Denn die Bienen können auf Anhieb Mengenunterschiede erkennen und begreifen sogar das abstrakte Konzept der Zahl „Null“ als leerer Menge – eine Fähigkeit, die menschliche Kinder erst mit vier Jahren entwickeln…..“(Wissenschaftsmagazin scinexx) .

Außerdem haben wir viel von unseren Bienen gelernt. Im vollständigen Bericht mit einem interessanten Video lernen wir u.a. auch Sprengstoffbienen kennen (link):

Was Bienen alles können

Bienen sind nicht leicht zu erkennen. Es gibt Hummeln und andere Arten, die der Biene sehr ähnlich sind. Hier meine kleine Fotoauswahl:

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Tankstelle for insects pt. 2 – sweets

Süßes aus der Tankstelle – Sweets from the petrol station

Wenn wir eine Tankstelle besuchen, kaufen wir dort gerne Süßigkeiten für die Weiterfahrt.

When we visit a petrol station, we like to buy sweets for the next trip.

Süßes für Wespen – Sweets for whasps

Den Wespen tun das auch gerne. Es gibt Wespen die gern Süßes fressen und andere die gern Fleischreste fressen.

The wasps like to do that too. There are wasps who like to eat sweets and others who like to eat meat leftovers etc.

Diese Wespe räumt gerade Reste vom Grillfleisch ab

This wasp is cleaning up leftovers of grilled meat

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Um die Wespen von unserem süßen Kuchen wegzulocken gibt es in meiner Tankstelle nur Süßes

To lure my wasps from our sweet cake there are only sweets in my petrol station

Meine Wespen beim gestrigen Abendbrot

My Wasps at yesterday’s supper

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Ein kleiner Kleks Marmelde – A small dab jam

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Gemeinsames Abendbrot in der Tankstelle – Common supper at the petrol station

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Für die Wespe nur das Beste!

Zugabe/in addition

Sind wir Lebewesen zu ersetzen? Can we replace living beings?

Erstaunliche BilderAmazing videos

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Eröffnung einer Tankstelle – for insects

Eröffnung meiner Tankstelle für Insekten

Auch die Insekten leiden unter der Trockenheit. Sie finden kein Wasser zum Trinken. Deshalb habe ich ihnen eine Tankstelle eröffnet, die viele Insekten anlockte. Unter Wespen und Fliegen kam sogar ein durstiger Schmetterling zur Eröffnung, um seinen Durst zu stillen. 

Opening of my `Petrol Station´ for insects

Insects also suffer from drought. They won’t find any water to drink. That’s why I opened a `Petrol Station´ for them that attracted a lot of insects. Besides Wasps and flies even a thirsty butterfly came to the opening to quench his thirst.

Baumaterial – Building Materials

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Plate (hier: Blumentopfuntersatz), stones and water

Die GeschichteThe story

Ich fand eine bewegungslose Wespe im Sand und hob sie auf. Dann fütterte ich sie mit Honig. Danach fand sie den Weg in die Tankstelle.

I found a motionless wasp in the sand and picked it up. Then I fed it with honey. After that she found the way to the petrol station.

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Willi auf dem Weg zur TankstelleWilly on the way to the Petrol Station

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Willi und die erste Fliege BrummiWilly and the first fly Hummy

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Wer kommt da? Who`s that?

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It`s a butterfly

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Hey, can I have a drink with you?

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Jetzt habe ich keine Wespen mehr am Tisch. Ich gehe dahin zurück, um meinen Tee zu trinken!! 

Now I have no more wasps at the table. I go back there to drink my tea.

Aber was ist das? Look at that:

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Eine Fliege auf meiner UntertasseA fly on my saucer

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Was gibt`s da zu naschen? – What`s there to nibble?

Die Wespen sind die besten Kunden – The wasps are the best customers

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Und ich kann in Ruhe meinen Tee trinken!And I can have my tea in peace!

My little fotoalbum (also for downloads):

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Hilfe für unsere Bienen – Appell an Politik

Zwei Neonikotinoide für`s Freiland verboten

Die EU hat ja inzwischen begriffen, dass zwei Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide nachweislich Bienen töten. Diese zwei Pestizide sind von der EU für`s Freiland verboten worden. Wie, wann und ob überhaupt dieses Verbot greift ist nun die Frage. Jedenfalls mag das noch dauern, denn der Insektenbestand hat sich hierzulande noch lange nicht regeneriert.

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Bayer-Monsanto rüstet nach

Neue Pestizidmischung soll es jetzt richten. Es handelt sich dabei um ein ähnliches Gift, dem die Bienen offenbar auch nicht gewachsen sind. Demnach geht das massenhafte Sterben der Insekten weiter. Insbesondere auch den Vögeln fehlt es an Insekten als Nahrung oder sie vergiften sich daran. Damit muss jetzt endlich Schluss sein!!

Appell an Politik

Im Namen unserer Bienen – für gesunden Honig!

Bitte unterzeichnen, teilen und weitersagen (hier der link):

Appell Aktion

Bienenfotoalbum

Mit meinen Bienenfotos werbe ich nochmal für die Bienen. Sie können hier auch runtergeladen und/oder geteilt werden:

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Pestizide, Glyphosat – treffen unsere Tierwelt hart

Die Politik MUSS handeln

`So eindeutig, dass die Politik nicht mehr entkommen kann´, so die Schlagzeite eines Berichtes des Deutschlandfunks vom 28.2.2108. 

`Nach einer Studie der europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist klar: von Neonicotinoiden geht ein Risiko für Insekten aus. „Die Klarheit war im Prinzip schon vorher gegeben, aber sie ist jetzt auf den neuesten Stand gebracht“, sagte Randolf Menzel vom Institut für Biologie der FU Berlin im Dlf. „Der Gesetzgeber muss das jetzt verbieten“´(Deutschlandfunk).

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Laut EFSA sind Neonicotinoide nicht nur für Bienen schädlich:

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Belege

Die schädliche Wirkung von Neonicotinoiden auf Bienen ist durch zahlreiche Studien belegt, wei zB in Schweden, USA, England, Deutschland etc.pp…Hervorheben möchte ich Maj Rundlöf von der Lund University Schweden (Maj Rundlöf Seminar), die durch die Studien von Jeff Gore von der Mississippi State University ihre Meinung über die Wirkungsweise von Neonicotinoiden gründlich änderte und durch eigene Untersuchungen vieles bestätigen konnte.

Jeff Gore (Mississippi State University)

Die Arbeitsgruppe um Jeff Gore kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Pestizide den Bienen schaden. „Lediglich 3 von 42 Wirkstoffen erwiesen sich im Test als ungiftig für die Nutzinsekten“ (Bericht Lars Fischer). Sie kommen zu dem Ergebnis, dass 26 der 42 Wirkstoffe für die Bienen praktisch den Tod bedeuten (follow the link):

Arbeitsgruppe Jeff Gore

Persönliche Anmerkung

Durch den offenbar massenhaften Einsatz von Pestiziden und Glyphosat auch in meiner ländlichen Region gab es im Sommer 2017 kaum noch Insekten in meiner Umgebung. Die Löwenzahnwiese, wie ich sie vor einigen Jahren fotografiert habe ist ausgeblieben.

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Als Zugabe habe ich einige Tier- und Pflanzenfotos aus den Vorjahren spontan zusammengestellt mit Tieren, die vielleicht nicht alle so hart betroffen sind. Aber letztlich kriegen sie wohl alle ihr Fett ab:

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Mr. Einstein lässt herzlich grüßen!!