Neonicotinoide – EU entscheidet heute

Heute (27.04.2018) entscheidet die EU-Kommission über ein Freilandverbot von Neonicotinoiden

Kurze Info vom WDR:

Meldung von WDR5

Recherchen von 4alle/4all vom 1. März und 16. April 2018:

Gifte sind im Einsatz

Fragen, die sich stellen:

  1. Warum ist der Einsatz von Pestiziden für viele Anwendungsgebiete unvermeidlich?
  2. Wie viele Neonicotinoide gibt es und wie heißen die Markenprodukte für den Verbraucher?
  3. Wie wird Saatgut mit Neonicotinoiden behandelt?
  4. Wie viele Insektenarten werden durch Neonicotinoide vernichtet?
  5. Wie funktioniert alternative Landwirtschaft ohne Einsatz von Pestiziden?

Was hab ich damit zu tun

`Ich finde schon gut, dass PJP sich für den Erhalt der Bienen und anderen Insekten einsetzt. Aber was geht mich das an´

werden die meisten Leser jetzt denken.

Bitte hinterlasst trotzdem im Kommentar, ob ihr für oder gegen ein Freilandverbot von Neonicons seid!!

PJP

Haben Agrarindustrie SATT! – Demo in Berlin

Wir haben Agrarindustrie satt

Unter diesem Motto findet heute anlässlich der Landwirtschaftsmesse eine Demo in Berlin statt. Sie hat gerade begonnen.

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9 Punkte-Plan

Die Kampagne `Meine Landwirtschaft´ hat einen 9 Punkte-Plan zur Agrar- und Ernährungswende zusammengestellt.

„Im Jahr der Bundestagswahl haben wir einen 9-Punkte-Plan zum Umbau der Landwirtschaft veröffentlicht. In den kommenden vier Jahren liegt es an der nächsten Bundesregierung diese Punkte umzusetzen. Nur so können wir zu einem zukunftsfähigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem kommen, in dem kleine und mittlere Betriebe überleben können, Tiere artgerecht gehalten werden und alle Menschen gesund essen können“, soweit auf der homepage.

Für nähere Einzelheiten follow the link

Info 9 Punke-Plan

Zugabe/in addition:

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PJP

Alles Wetter – Bauern regeln

Bauernregeln – wer`s glaubt oder nicht

Die Bauern bilden seit Urzeiten die Grundlage unserer Ernährung. Daher der Begriff der Grundnahrungsmittel, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Der Ernteertrag auf Äckern und Feldern ist aber ganz wesentlich vom Wetter abhängig. Da es in früheren Zeiten aber keinen Wetterbericht gab, waren die Bauern darauf angewiesen, das Wetter selbst vorauszusagen. Über Jahrhunderte haben sich daraus Erfahrungswerte abgeleitet, die Bauernregeln. Diese Regeln sind zumindest in der regionalen Vorhersage kurzfristig sicherer als der Wetterbericht, der das Wetter nur global vorhersagen kann. 

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Meine These:

Ein erfahrener Bauer kann uns das Wetter regional besser voraussagen, als der Wetterbericht.

Wetterbericht – do it yourself

Dazu habe ich heute von msn folgende Bilder mit Erklärung und wissenschaftlicher Beurteilung erhalten, die durch viele andere Wettererscheinungen zu ergänzen wären. Also, worauf warten wir noch (follow the link):

Wetter – do it yourself

Wer darüber hinaus noch weitere Wetterregeln aus seiner Region kennt… hinterlasse einen Kommentar!!

PJP

 

Hofläden – eine Alternative

Im Raum Weser-Ems (Niedersachsen) sind Hofläden stark im Kommen.

Es gibt bei uns sog. Hofläden, die spezielle Produkte `nach traditionellem Verfahren´  herstellen und zum Verkauf anbieten. Entweder direkt vom eigenen Hof, auf dem `Wochenmarkt´ oder in einem eigens angemietetem Laden. Die Produkte zeichnen sich im Vergleich zu industriellen Nahrungsmitteln durch eine hohe Qualität aus. Alte sog. Weckgläser kommen wieder zum Einsatz. Konservierung wird durch scharfe Gewürze erreicht, hält aber nicht so lange vor, wie bei der Industrienahrung.

Preisgestaltung

Die Preise für die Nahrungsmittel der Hofläden liegen vergleichsweise höher. Das liegt – so meine Recherche – auch daran, dass die Mindestlöhne für die am Herstellungsprozess beteiligten Personen eingehalten werden (zB. Abernten von Gurken). Und das ist auch nur gut so, wenn man an die Leiharbeiter denkt, die für ihre Arbeit`n Hungerlohn kriegen.

Die RWG

Die Raiffeisen-Warengenossenschaften verkaufen auch Nahrungsmittel von Hofläden. Aktuell in unserer Region Ammerland/Oldenburg in Rastede, Wiefelstede, Eversten (Oldenburg) und Westerstede. Das betreffende Warenangebot ist online leider noch nicht verfügbar. Trotzdem einen Link zu der Warengenossenschaft, die ein sehr umfangreiches Sortiment anbieten, von Modeartikeln bis hin zu Kinderspielzeug.

 RWG Markt A-O

 Hofläden im Raum Oldenburg und umzu, eine Kartenübersicht:

Hofläden Raum Oldenburg

Es ist aktuell (!) wissenschaftlich nachgewiesen, wie (!) industrielle Nahrungsmittel durch `Suchtstoffe´ abhängig machen. Das gilt ganz selbstverständlich nicht für alle Hersteller, solange es die noch gibt!!

Deshalb ist es sehr schwer, unsere Essgewohnheiten umzustellen. Und das trifft auch auf alle zu, die darüber informiert sind und sich vornehmen, gesünder zu essen. Campogeno, auch als Einsiedler bekannt, spricht klare Worte über die MilchpreisPolitik und uns Verbraucher, die an der Nase herumgeführt werden. Vielleicht ist das die beste Medizin, mal Klartext zu reden:

Falsch essen macht krank

Zugabe:

Wie angekündigt die Fotos von Störchen in freier Wildbahn:

Storch_1

drei auf einen Streich

Storch_2

Kannst du auch anders laufen?

Storch_3sieht schon witzig aus (hat sich ein Stock eingemischt!)

Storch_4Und Abflug!!

PJP

MilchpreisPolitik – ein mieses Geschäft

Aus aktuellem Anlass wiederhole ich einen Artikel für die Landwirtschaft von 2016

Ich will hiermit noch einmal darauf hinweisen, dass die MilchreisPolitik derzeit schon viele Bauern in den Ruin getrieben haben. Sie mussten ihre Höfe zT aufgeben und in einem sog. Lohnbetrieb für größere landwirtschaftliche Betriebe hart arbeiten. An geregelte Arbeitszeit ist da nicht zu denken, und sie dauert in der Saison bis in den späten Abend (alle Infos durch Gespräche belegt).

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Milchpreispolitik in Frankreich

In Frankreich haben derzeit die Bauern aufgrund der Milchpreispolitik mit ihren Treckern, Heu und Strohballen etc.pp schlichtweg die Grenze dicht gemacht bzw. blockiert. Dadurch entstand dem Staat auf Dauer ein so großer wirtschaftlicher Schaden, dass die Bauern schließlich subventioniert wurden. Ich hatte von unseren Landwirten derzeit mehr erwartet und hatte einiges auf dem Plan, aber es zeigte sich keiner bereit, mit mir darüber zu sprechen.

Danke an Marlene, die mich heute wach gerüttelt hat. Das war 2016:

Ich habe gestern einen Bauern besucht, der die Milchwirtschaft noch nicht aufgegeben hat. Der Hof ist mir bereits länger bekannt. Ich wollte in Erfahrung bringen, wie sich die Preispolitik auf unsere Region (Niedersachsen Ammerland/Wesermarsch) auswirkt. Deshalb das Wort `MilchpreisPolitik´ (hier: Sammelbegriff für die `Ausbeutung´ der Landwirte). 

Zum Titelbild: Keine Kuh auf den Weiden gesehen. Aus technischen Gründen sind derzeit keine weiteren Fotos zu diesem Artikel möglich.

Leider war es mir nicht möglich den Landwirt (auch nur ganz kurz) persönlich zu befragen. Seiner Frau begegnete ich in den Stallungen und sie erzählte mir, was mit ihrem Mann los ist. Die Nerven liegen blank, es geht um`s finanzielle Überleben seiner Existenz, die er sich mit seiner Familie aufgebaut hat. Das Vieh muss zudem versorgt werden. Zu einem Gespräch sei er derzeit nicht zu haben. Ich habe mich wieder zurückgezogen.

Ganz ähnlich geht es mir jetzt. Ich sitze hier und mir fehlen die Worte, das Wissen und die Argumente. Fragen über Fragen. Was mir verbleibt ist eine Auswertung der gesammelten Fakten, denn nur die zählen.

Fakt ist:

  • Die traditionelle Landwirtschaft gibt es nicht mehr. Die `Großindustrie´ (im weiteren Sinne) hat sich bzw. wurde am Markt pol. knallhart durchgesetzt.
  • Traditionelle Landwirtschaft mit Viehhaltung (Bodenhaltung), Kuhstall und evtl. auch eigenem Anbau von Getreide etc.pp bleibt denen vorbehalten, die sich das als Hobby leisten können (bin sofort dabei).
  • In den meisten Fällen werden Höfe zu gastronomischen Betrieben `umfunktioniert´. Das Geschäft blüht.
  • Die Politik steht in der Verantwortung für die Milchpreise (vgl.: MilchpreisPolitik). Die Milch wird am Markt bereits fast zu dem Preis verkauft, den der Bauer für die Herstellung bezahlt hat. Das Geld fließt in die Kassen der `Großunternehmer´, um es mal so auszudrücken. Ein unhaltbarer Zustand.

Folgebeitrag (follow the link):

Milchpreis auf Tiefstand

Fazit:

Um mit dem Trecker eine `Demo´ in`s Leben zu rufen, fehlt es offenbar an Bauern, die die Milchwirtschaft noch betreiben bzw. noch `Eier in der Hose´ haben. Stattdessen möchte empfehlen, das Museumsdorf in Cloppenburg zu besuchen. Hier ist alles zu bewundern, was die traditionelle Landwirtschaft in dieser Region betrifft, vom Allkoven bis hin zur Dorfschule (soweit ich mich erinnere).

Zugabe:

Auf meiner Rückfahrt nach Hause begegneten mir einige Störche, die ich gleich abgelichtet habe. Die Fotos konnten aus technischen Gründen in diesen Artikel nicht hochgeladen werden und folgen im nächsten Bericht zum Thema. 

Anstatt der Fotos erreichte mich Marius Müller-Westernhagen mit seinem Lied Freiheit ist das einzige was zählt. Die EU stellt Milliarden in Aussicht. Die Verträge sind gemacht.

Die Verträge sind gemacht

PJP