EU-Bürgerinitiative – EU-Citizen Initiative

Schluss machen mit den Giften – Aufruf an die EU

„Mit unserer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ fordern wir einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide. Außerdem fordern wir Unterstützung für die BäuerInnen bei der Umstellung auf eine gesunde, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Wenn wir mindestens eine Million Unterschriften zusammenbekommen, muss die EU-Kommission auf unsere Forderungen reagieren.

Helfen Sie mit, die Agrarwende in Europa voranzutreiben und unterschreiben Sie jetzt! Machen wir diese Initiative gemeinsam zum größten Erfolg für die Artenvielfalt in Europa!“ (Aufruf Umweltinstitut München).

Warum?

„…auf unseren Feldern und Wiesen wütet ein ungleicher Kampf: Bienen gegen die Agrarindustrie. Und es sieht nicht gut aus: Die Insektenbestände brechen dramatisch ein – teilweise um bis zu 75 Prozent. Monokulturen und Ackergifte setzen den Tieren zu, sie finden immer weniger Nahrung…

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Doch es gibt Hoffnung: In Brüssel verhandelt die EU derzeit, wer künftig die milliardenschweren Agrarsubventionen erhält. Die entscheidende Frage ist: Gehen sie wie bisher vor allem an große Agrarfabriken? Oder vermehrt an Bäuer*innen, die naturnah wirtschaften und so Bienen und andere Insekten schützen?“ (Umweltinstitut München).

Pestizide in fernen Ländern..?..

Die EU hat ja bereits Pestizide zB aus der Gruppe der Neonikotinoide für das Ausbringen im Freiland verboten, weil sie die Bienen nachweislich außer Gefecht setzen. Trotz alledem werden von Deutschen Firmen wie zB Bayer u. a. in großem Umfang Pestizide produziert, die in der EU verboten sind. Diese werden massenhaft an andere Länder wie zB Indien verkauft und können dort nach Belieben gekauft und eingesetzt werden. Nun werden Früchte u.v.m. aus fernen Ländern bei uns massenhaft eingeführt und landen auf unseren Tellern – vollkommen unkontrolliert mit Pestiziden versetzt, deren Auswirkungen wir nachhaltig nicht einschätzen können. Diese Zusammenhänge beruhen auf Informationen von 4alle/4all und können hier nicht belegt werden.

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Bitte informieren sie sich/informiert euch selbst über die Belastung eingeführter Agrarprodukte aus fernen Ländern.

4alle stehen in der Verantwortung für landwirtschaftliche Produkte aus der EU

„Ein Verbot von synthetischen Pestiziden wäre nicht nur gut für die Biene, sondern auch für uns. Ackergifte wie Glyphosat oder Chlorpyrifos gelangen über Obst und Gemüse in großen Mengen auf unsere Teller – obwohl sie im Verdacht stehen, Krebs, Nervenleiden und Gehirnschäden zu verursachen“ (UI-München).

Was sagen wir unseren Kindern später, wenn sie fragen: Warum habt ihr nichts gemacht?

Hier der link:

Unterzeichnen Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative

Im Namen der Bauern, Bienen und Landwirtschaft in der EU schließe ich mich den Grüßen des Umweltinstituts München an!

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Herzliche Grüße
Lynn Gogolin-Grünberg, Campaignerin
Antonia Becher, Campaignerin

Fotoalbum

Zum Vergrößern anklicken

PJP

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) – informiert über Kastenstand

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL)

Das BZL versteht sich als Kommunikationsplattform der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und richtet sich auch an uns, die Verbraucher:

Das BZL richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, die neben Landwirtinnen und Landwirten auch Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen, Verbände und Institutionen umfasst. Es spricht aber auch wichtige Multiplikatoren wie etwa Journalisten oder Lehr- und Beratungskräfte in Bildungseinrichtungen an.

Wir informieren Verbraucherinnen und Verbraucher unabhängig und neutral über Landwirtschaft, damit sie fundierte Konsumentscheidungen treffen können. Wir machen nachvollziehbar, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und wie unsere Lebensmittel produziert werden(Zitat`Über uns´).

Kastenstand für Sauen – wie geht es weiter?

Unter dieser Überschrift finden sich beim BZL interessante Informationen über die Kastenstandhaltung, pro und contra und darüber, wie andere europäische Länder das rechtlich regeln. 

In anderen europäischen Ländern existieren bereits rechtliche Regelungen, welche die Kastenstandhaltung im Deckzentrum auf nur wenige Tage begrenzen beziehungsweise ganz verbieten. In einigen Ländern gelten für bestehende Stallungen noch Übergangsfristen(Zitat`Wie geht es weiter´).

Anschauliche Tabellen

Wer sich für dieses Thema interessiert findet anschauliche Tabellen dazu unter folgendem link:

BZ-Landwirtschaft

Für Kenner und Liebhaber der Landwirtschaft vielleicht ein gefundenes Fressen. Aber auch wir Verbraucher sollten alle Möglichkeiten nutzen, uns über die Produkte der Landwirtschaft und nicht zuletzt über unsere Ernährung zu informieren, anstatt uns nur an Kochshows und Diätempfehlungen zu ergötzen.

Zugabe

Guten Hunger!

Weitere Videos von diesen beiden kann ich aus Zeitgründen jetzt nicht mehr hochladen. Ist Abendbrotszeit.

PJP

Gegen Schweinerei mit Kastenstandhaltung – Emailaktion von foodwatch

Massentierhaltung

4alle/4all hat schon viele Berichte mit Recherchen über die Massentierhaltung veröffentlicht. Es hat jedoch den Anschein, dass diese Informationen auf vergleichsweise wenig Interesse stoßen. 

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Einige Fakten zur Wiederholung in Kurzform

Es ist hier hinreichend belegt, dass die Auswirkungen der Massentierhaltung nicht nur die Qual der Tiere betrifft, sondern in uns allen signifikante (messbare) Gefahren hinterlässt. Die Haltung dieser Tiere erfordert den massenhaften Einsatz von Antibiotika, um sie vor Krankheiten zu schützen, die sich unter den Bedingungen der Massentierhaltung zwangsläufig ergeben. Dabei werden den Tieren insbesondere auch sog. Notfall-Antibiotika (…) verabreicht, die bei uns Menschen nur eingesetzt werden, wenn alle handelsüblichen Medikamente versagen. Diese Antibiotika sind nicht einmal in allen Krankenhäusern vorrätig. Durch das Fleisch der `Massenware Tiere´, dass wir essen, gelangen diese Antibiotika in unseren Körper. Das hat zur Folge, dass unser Körper Resistenzen gegen Antibiotika bildet und die Wirkung von ärztlich verordneten Medikamenten nicht mehr wirkt. Selbst die WHO hat die Pharmazeutische Forschung bereits aufgefordert, neue Antibiotika zu entwickeln. Das wurde nach meiner Kenntnis jedoch wegen zu hoher Kosten vorläufig abgelehnt. Dazu ein Zitat aus meinem Artikle vom 20. September 2017:

„Mangel an wirksamen Antibiotika

Einer Meldung von dpa zufolge sieht die WHO einen gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika. Bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen gebe es nur sehr wenige Behandlungsoptionen. Neben der Behandlungs-resistenten Tuberkulose würden inzwischen auch andere Krankheiten wie z.B. Lungenentzündung oder Infektionen der Harnwege durch Keime ausgelöst, die gegen gängige Antibiotika resistent seien.

Die Pharmaindustrie soll es richten

-„Pharmafirmen und Forscher müssen sich dringend auf die Entwicklung neuer Antibiotika gegen schwere Infekte konzentrieren, die sonst Patienten innerhalb von Tagen töten können“, so die WHO-Expertin Suzanne Hill – (Bericht dpa vom 20.9.2017)“ (Antibiotika Resistente Keime WHO warnt vom 20. Sept. 2017). Der Bericht in Gänze: WHO warnt vor Keimen

Kastenstand-Haltung

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Aufzucht

Verhaltensstörungen…

In Schweden sind Kastenstände seit 1988 verboten (Wikipedia)

Fotos von Wikipedia übernommen

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Email-Aktion von foodwatch – Mitmachen und weiterleiten

Hallo (zum Weiterleiten),

eingezwängt zwischen Metallstangen, ohne jeden Bewegungsspielraum – so verbringen Sauen in der Ferkelzucht ihr halbes Leben. Zu Hunderten aneinander gepfercht in engen Metallkorsetts, die ihnen nicht einmal erlauben sich umzudrehen.  Auch nach der Geburt werden die intelligenten und fürsorglichen Tiere  so davon abgehalten, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Und das alles nur, um Schweinefleisch in Deutschland weiterhin so billig wie möglich zu produzieren.

Am 14. Februar soll der Bundesrat darüber abstimmen, ob die so genannte „Kastenstand-Haltung“ für weitere 17 Jahre verlängert wird. Das ist unsere letzte Chance, diese Tierqual zu beenden! Ich habe die E-Mail-Aktion von foodwatch unterzeichnet und gegen diese Pläne protestiert, bist Du auch dabei?

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/das-halbe-leben-zwangsfixiert-schweinequal-beenden/

Viele Grüße

Wer macht mit, wie?

Kopiere den Text mit dem link und versendet ihn als email, sofern du den link nicht selbst geöffnet hast. Damit tust du ein gutes Werk gegen Tierquälerei und nicht zuletzt auch für dich selbst.

Zugabe

Schweineglück

PJP

Alles Wetter – Bauernregeln pt. 2

Wetterkapriolen

Alle reden vom Klimawandel und mich beschäftigt das Wetter in meiner Region, das ich nach verschiedenen Kriterien (Erscheinungsformen) beobachte und vorherzusagen versuche. Dabei treten ganz unterschiedliche Wetter-Extreme im näheren Umkreis auf, was mir zu denken gibt. Als wir hier zB bei totale Hitze `zerschmolzen´ gab es ca. 30km entfernt einen Sturzregen mit einem tödlichen Unfall auf der Autobahn. An einem anderen Tag mit extremer Hitze in Rastede liefen in etwa gleicher Entfernung (in Delmenhorst) die Keller voll Wasser.

Meine Wetterbeobachtung

Für meine Region haben sich alle Vorhersagen nach bestimmten Beobachtungen wie zB Windrichtung, Himmel-Färbung etc.pp immer erfüllt. Und diese Beobachtungen nach `Wetterbildern´ werden traditionell als Bauernregeln bezeichnet, die ich nochmal thematisieren will. Und es stellt sich die Frage, welche Einflüsse sich auf das chaotische System des Wetters sonst noch auswirken, wie zB Flüsse, oder vielleicht sogar Mondphasen oder sonstige Einflüsse, die wir noch nicht erkannt haben.

Bauernregeln – wer`s glaubt oder nicht

Die Bauern bilden seit Urzeiten die Grundlage unserer Ernährung. Daher der Begriff der Grundnahrungsmittel, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Der Ernteertrag auf Äckern und Feldern ist aber ganz wesentlich vom Wetter abhängig. Da es in früheren Zeiten aber keinen Wetterbericht gab, waren die Bauern darauf angewiesen, das Wetter selbst vorauszusagen. Über Jahrhunderte haben sich daraus Erfahrungswerte abgeleitet, die Bauernregeln. Diese Regeln sind zumindest in der regionalen Vorhersage kurzfristig sicherer als der Wetterbericht, der das Wetter nur global vorhersagen kann. 

Meine These:

Ein erfahrener Bauer kann uns das Wetter regional besser voraussagen, als der Wetterbericht.

Wetterbericht – do it yourself

Dazu habe ich heute von msn folgende Bilder mit Erklärung und wissenschaftlicher Beurteilung erhalten, die durch viele andere Wettererscheinungen zu ergänzen wären. Also, worauf warten wir noch (follow the link):

Wetter – do it yourself

Eigentlich schade – Verknüpfung wurde gelöscht!

Hinter diesem link verbarg sich eine umfassende bebilderte Reihe von Bauernregeln und deren wissenschaftliche Bestätigung, wobei die Bauernregeln wissenschaftlichen Fakten der Wetterforschung zu 70% standhält. Soweit meine Erinnerung.

Ich lege nach

Liste von Bauernregeln:

Bauernregeln-Liste

Die werde ich mir nochmal anschauen und herausfinden, welche Regeln ich beachte. Für mich gelten nur die kurzfristigen – meist nur für die nächsten Tage. In dieser Hinsicht stiftet diese Liste nur Verwirrung.

Mit diesen Beiträgen kann ich was anfangen!

Obwohl sie aus dem Hochgebirge stammen, treffen sie auch für meine Region zu:

https://www.bergwelten.com/a/wetterregel-morgenrot-mit-regen-droht

Wer von euch noch auf `Bauernregeln´ (im weitesten Sinne) achtet und/oder  noch weitere Wetterregeln aus seiner Region kennt… hinterlasse einen Kommentar!! Und nicht vergessen: Auch Oma und Opa fragen!!

PJP

Neonicotinoide – EU entscheidet heute

Heute (27.04.2018) entscheidet die EU-Kommission über ein Freilandverbot von Neonicotinoiden

Kurze Info vom WDR:

Meldung von WDR5

Recherchen von 4alle/4all vom 1. März und 16. April 2018:

Gifte sind im Einsatz

Fragen, die sich stellen:

  1. Warum ist der Einsatz von Pestiziden für viele Anwendungsgebiete unvermeidlich?
  2. Wie viele Neonicotinoide gibt es und wie heißen die Markenprodukte für den Verbraucher?
  3. Wie wird Saatgut mit Neonicotinoiden behandelt?
  4. Wie viele Insektenarten werden durch Neonicotinoide vernichtet?
  5. Wie funktioniert alternative Landwirtschaft ohne Einsatz von Pestiziden?

Was hab ich damit zu tun

`Ich finde schon gut, dass PJP sich für den Erhalt der Bienen und anderen Insekten einsetzt. Aber was geht mich das an´

werden die meisten Leser jetzt denken.

Bitte hinterlasst trotzdem im Kommentar, ob ihr für oder gegen ein Freilandverbot von Neonicons seid!!

PJP

Haben Agrarindustrie SATT! – Demo in Berlin

Wir haben Agrarindustrie satt

Unter diesem Motto findet heute anlässlich der Landwirtschaftsmesse eine Demo in Berlin statt. Sie hat gerade begonnen.

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9 Punkte-Plan

Die Kampagne `Meine Landwirtschaft´ hat einen 9 Punkte-Plan zur Agrar- und Ernährungswende zusammengestellt.

„Im Jahr der Bundestagswahl haben wir einen 9-Punkte-Plan zum Umbau der Landwirtschaft veröffentlicht. In den kommenden vier Jahren liegt es an der nächsten Bundesregierung diese Punkte umzusetzen. Nur so können wir zu einem zukunftsfähigen Landwirtschafts- und Ernährungssystem kommen, in dem kleine und mittlere Betriebe überleben können, Tiere artgerecht gehalten werden und alle Menschen gesund essen können“, soweit auf der homepage.

Für nähere Einzelheiten follow the link

Info 9 Punke-Plan

Zugabe/in addition:

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PJP

Alles Wetter – Bauernregeln pt. 2

Wetterkapriolen

Alle reden vom Klimawandel und mich beschäftigt das Wetter in meiner Region, das ich nach verschiedenen Kriterien (Erscheinungsformen) beobachte und vorherzusagen versuche. Dabei treten ganz unterschiedliche Wetter-Extreme im näheren Umkreis auf, was mir zu denken gibt. Als wir hier zB bei totale Hitze `zerschmolzen´ gab es ca. 30km entfernt einen Sturzregen mit einem tödlichen Unfall auf der Autobahn. An einem anderen Tag mit extremer Hitze in Rastede liefen in etwa gleicher Entfernung (in Delmenhorst) die Keller voll Wasser.

Meine Wetterbeobachtung

Für meine Region haben sich alle Vorhersagen nach bestimmten Beobachtungen wie zB Windrichtung, Himmel-Färbung etc.pp immer erfüllt. Und diese Beobachtungen nach `Wetterbildern´ werden traditionell als Bauernregeln bezeichnet, die ich nochmal thematisieren will. Und es stellt sich die Frage, welche Einflüsse sich auf das chaotische System des Wetters sonst noch auswirken, wie zB Flüsse, oder vielleicht sogar Mondphasen oder sonstige Einflüsse, die wir noch nicht erkannt haben.

Bauernregeln – wer`s glaubt oder nicht

Die Bauern bilden seit Urzeiten die Grundlage unserer Ernährung. Daher der Begriff der Grundnahrungsmittel, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Der Ernteertrag auf Äckern und Feldern ist aber ganz wesentlich vom Wetter abhängig. Da es in früheren Zeiten aber keinen Wetterbericht gab, waren die Bauern darauf angewiesen, das Wetter selbst vorauszusagen. Über Jahrhunderte haben sich daraus Erfahrungswerte abgeleitet, die Bauernregeln. Diese Regeln sind zumindest in der regionalen Vorhersage kurzfristig sicherer als der Wetterbericht, der das Wetter nur global vorhersagen kann. 

Meine These:

Ein erfahrener Bauer kann uns das Wetter regional besser voraussagen, als der Wetterbericht.

Wetterbericht – do it yourself

Dazu habe ich heute von msn folgende Bilder mit Erklärung und wissenschaftlicher Beurteilung erhalten, die durch viele andere Wettererscheinungen zu ergänzen wären. Also, worauf warten wir noch (follow the link):

Wetter – do it yourself

Eigentlich schade – Verknüpfung wurde gelöscht!

Hinter diesem link verbarg sich eine umfassende bebilderte Reihe von Bauernregeln und deren wissenschaftliche Bestätigung, wobei die Bauernregeln wissenschaftlichen Fakten der Wetterforschung zu 70% standhält. Soweit meine Erinnerung.

Ich lege nach

Liste von Bauernregeln:

Bauernregeln-Liste

Die werde ich mir nochmal anschauen und herausfinden, welche Regeln ich beachte. Für mich gelten nur die kurzfristigen – meist nur für die nächsten Tage. In dieser Hinsicht stiftet diese Liste nur Verwirrung.

Mit diesen Beiträgen kann ich was anfangen!

Obwohl sie aus dem Hochgebirge stammen, treffen sie auch für meine Region zu:

https://www.bergwelten.com/a/wetterregel-morgenrot-mit-regen-droht

Wer von euch noch auf `Bauernregeln´ (im weitesten Sinne) achtet und/oder  noch weitere Wetterregeln aus seiner Region kennt… hinterlasse einen Kommentar!! Und nicht vergessen: Auch Oma und Opa fragen!!

PJP

Hofläden – eine Alternative

Im Raum Weser-Ems (Niedersachsen) sind Hofläden stark im Kommen.

Es gibt bei uns sog. Hofläden, die spezielle Produkte `nach traditionellem Verfahren´  herstellen und zum Verkauf anbieten. Entweder direkt vom eigenen Hof, auf dem `Wochenmarkt´ oder in einem eigens angemietetem Laden. Die Produkte zeichnen sich im Vergleich zu industriellen Nahrungsmitteln durch eine hohe Qualität aus. Alte sog. Weckgläser kommen wieder zum Einsatz. Konservierung wird durch scharfe Gewürze erreicht, hält aber nicht so lange vor, wie bei der Industrienahrung.

Preisgestaltung

Die Preise für die Nahrungsmittel der Hofläden liegen vergleichsweise höher. Das liegt – so meine Recherche – auch daran, dass die Mindestlöhne für die am Herstellungsprozess beteiligten Personen eingehalten werden (zB. Abernten von Gurken). Und das ist auch nur gut so, wenn man an die Leiharbeiter denkt, die für ihre Arbeit`n Hungerlohn kriegen.

Die RWG

Die Raiffeisen-Warengenossenschaften verkaufen auch Nahrungsmittel von Hofläden. Aktuell in unserer Region Ammerland/Oldenburg in Rastede, Wiefelstede, Eversten (Oldenburg) und Westerstede. Das betreffende Warenangebot ist online leider noch nicht verfügbar. Trotzdem einen Link zu der Warengenossenschaft, die ein sehr umfangreiches Sortiment anbieten, von Modeartikeln bis hin zu Kinderspielzeug.

 RWG Markt A-O

 Hofläden im Raum Oldenburg und umzu, eine Kartenübersicht:

Hofläden Raum Oldenburg

Es ist aktuell (!) wissenschaftlich nachgewiesen, wie (!) industrielle Nahrungsmittel durch `Suchtstoffe´ abhängig machen. Das gilt ganz selbstverständlich nicht für alle Hersteller, solange es die noch gibt!!

Deshalb ist es sehr schwer, unsere Essgewohnheiten umzustellen. Und das trifft auch auf alle zu, die darüber informiert sind und sich vornehmen, gesünder zu essen. Campogeno, auch als Einsiedler bekannt, spricht klare Worte über die MilchpreisPolitik und uns Verbraucher, die an der Nase herumgeführt werden. Vielleicht ist das die beste Medizin, mal Klartext zu reden:

Falsch essen macht krank

Zugabe:

Wie angekündigt die Fotos von Störchen in freier Wildbahn:

Storch_1

drei auf einen Streich

Storch_2

Kannst du auch anders laufen?

Storch_3sieht schon witzig aus (hat sich ein Stock eingemischt!)

Storch_4Und Abflug!!

PJP

MilchpreisPolitik – ein mieses Geschäft

Aus aktuellem Anlass wiederhole ich einen Artikel für die Landwirtschaft von 2016

Ich will hiermit noch einmal darauf hinweisen, dass die MilchreisPolitik derzeit schon viele Bauern in den Ruin getrieben haben. Sie mussten ihre Höfe zT aufgeben und in einem sog. Lohnbetrieb für größere landwirtschaftliche Betriebe hart arbeiten. An geregelte Arbeitszeit ist da nicht zu denken, und sie dauert in der Saison bis in den späten Abend (alle Infos durch Gespräche belegt).

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Milchpreispolitik in Frankreich

In Frankreich haben derzeit die Bauern aufgrund der Milchpreispolitik mit ihren Treckern, Heu und Strohballen etc.pp schlichtweg die Grenze dicht gemacht bzw. blockiert. Dadurch entstand dem Staat auf Dauer ein so großer wirtschaftlicher Schaden, dass die Bauern schließlich subventioniert wurden. Ich hatte von unseren Landwirten derzeit mehr erwartet und hatte einiges auf dem Plan, aber es zeigte sich keiner bereit, mit mir darüber zu sprechen.

Danke an Marlene, die mich heute wach gerüttelt hat. Das war 2016:

Ich habe gestern einen Bauern besucht, der die Milchwirtschaft noch nicht aufgegeben hat. Der Hof ist mir bereits länger bekannt. Ich wollte in Erfahrung bringen, wie sich die Preispolitik auf unsere Region (Niedersachsen Ammerland/Wesermarsch) auswirkt. Deshalb das Wort `MilchpreisPolitik´ (hier: Sammelbegriff für die `Ausbeutung´ der Landwirte). 

Zum Titelbild: Keine Kuh auf den Weiden gesehen. Aus technischen Gründen sind derzeit keine weiteren Fotos zu diesem Artikel möglich.

Leider war es mir nicht möglich den Landwirt (auch nur ganz kurz) persönlich zu befragen. Seiner Frau begegnete ich in den Stallungen und sie erzählte mir, was mit ihrem Mann los ist. Die Nerven liegen blank, es geht um`s finanzielle Überleben seiner Existenz, die er sich mit seiner Familie aufgebaut hat. Das Vieh muss zudem versorgt werden. Zu einem Gespräch sei er derzeit nicht zu haben. Ich habe mich wieder zurückgezogen.

Ganz ähnlich geht es mir jetzt. Ich sitze hier und mir fehlen die Worte, das Wissen und die Argumente. Fragen über Fragen. Was mir verbleibt ist eine Auswertung der gesammelten Fakten, denn nur die zählen.

Fakt ist:

  • Die traditionelle Landwirtschaft gibt es nicht mehr. Die `Großindustrie´ (im weiteren Sinne) hat sich bzw. wurde am Markt pol. knallhart durchgesetzt.
  • Traditionelle Landwirtschaft mit Viehhaltung (Bodenhaltung), Kuhstall und evtl. auch eigenem Anbau von Getreide etc.pp bleibt denen vorbehalten, die sich das als Hobby leisten können (bin sofort dabei).
  • In den meisten Fällen werden Höfe zu gastronomischen Betrieben `umfunktioniert´. Das Geschäft blüht.
  • Die Politik steht in der Verantwortung für die Milchpreise (vgl.: MilchpreisPolitik). Die Milch wird am Markt bereits fast zu dem Preis verkauft, den der Bauer für die Herstellung bezahlt hat. Das Geld fließt in die Kassen der `Großunternehmer´, um es mal so auszudrücken. Ein unhaltbarer Zustand.

Folgebeitrag (follow the link):

Milchpreis auf Tiefstand

Fazit:

Um mit dem Trecker eine `Demo´ in`s Leben zu rufen, fehlt es offenbar an Bauern, die die Milchwirtschaft noch betreiben bzw. noch `Eier in der Hose´ haben. Stattdessen möchte empfehlen, das Museumsdorf in Cloppenburg zu besuchen. Hier ist alles zu bewundern, was die traditionelle Landwirtschaft in dieser Region betrifft, vom Allkoven bis hin zur Dorfschule (soweit ich mich erinnere).

Zugabe:

Auf meiner Rückfahrt nach Hause begegneten mir einige Störche, die ich gleich abgelichtet habe. Die Fotos konnten aus technischen Gründen in diesen Artikel nicht hochgeladen werden und folgen im nächsten Bericht zum Thema. 

Anstatt der Fotos erreichte mich Marius Müller-Westernhagen mit seinem Lied Freiheit ist das einzige was zählt. Die EU stellt Milliarden in Aussicht. Die Verträge sind gemacht.

Die Verträge sind gemacht

PJP