Intelligenz – Was ist das?

Sind sie intelligent? Bist du intelligent?

Egal, wie man es dreht und wendet. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir der Frage nachgehen, was Intelligenz ist, was es bedeutet. Eigentlich ist es nur ein Wort, ein Konstrukt. Mehr nicht.

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Die Wortbedeutung

Intelligenz kommt aus dem Lateinischen Wort `intellego´ und heißt so viel, wie `wahrnehmen, ersehen / einsehen, erkennen, verstehen / (sich) denken, sich vorstellen. `Intelligentia´ bedeutet demnach `Einsicht, Verständnis, Kenntnis; Begriff, Erkenntnisvermögen (aus Der Taschen_Heinrich – Lateinisch-Deutsches Taschenwörterbuch Klett 1948).

Intelligenz uns Wissen – Was weiß(t) Duden(n)

Was hat Intelligenz mit Wissen zu tun? Ist davon auszugehen, dass die Intelligenz und das Wissen sich proportional zueinander verhalten, dass wer mehr weiß soz. auch intelligenter ist? Wenn man der ursprünglichen Wortbedeutung von Intelligenz in Betracht zieht, muss man dem eindeutig widersprechen, weil der Begriff Wissen hier gar nicht erwähnt wird. Es geht vielmehr um das Begreifen, was die Intelligenz ausmacht. Um das Erkenntnisvermögen, das Einsehen, erkennen, verstehen.

Fazit (1)

Wissen heißt gar nichts. Begreifen ist alles.

Intelligenz und Sprache

Intelligenz ist nicht unmittelbar an Sprache gebunden. Bereits im vorsprachlichen Stadium entwickelt sich die Intelligenz eines Menschen durch konkrete Handlungen. Das Kind beginnt zu ordnen, zu sortieren, zu vergleichen mit konkretem Material. Im freien Spiel ist die Palette der Gegenstände beliebig, von Haushaltsgeräten bis hin zum Spielen mit Streichhölzern. Das ist das sog. `Operationale Stadium´ das Spielen mit konkreten Gegenständen. Danach lernt das Kind, mit dem Stift in der Hand zu malen. Das betrifft den `symbolisch signitiven´ Bereich, der über die Sprachentwicklung zum Abstraktionvermögen und über die Mengeninvarianz zum Zahlbegriff führt. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, diese Zusammenhänge näher zu erläutern.

Zwischenfrage:

Können sie noch einen Nagel in die Wand schlagen?

Piaget weiß mehr:

Jean Piaget

Intelligenz und Wissenschaft

In diesem Zusammenhang möchte ich auf meinen Artikel `Wissenschaft – eine Erfindung´ verweisen. Es geht hier darum, wie Wissenschaft überhaupt entstanden ist:

Wissenschaft eine Erfindung

Bilder trainieren das Intelligenzvermögen

Fotos sind Bilder. Sie werden visuell wahrgenommen und hinterlassen einen Eindruck, der an unsere Gefühle gebunden ist. Ein Foto eines leckeren Gerichtes lässt unseren Geruchssinn wach und macht Appetit. Hunger stellt sich ein. Ebenso das Foto einer duftenden Blume. Es weckt Emotionen, sofern wir sie überhaupt noch wahrnehmen können. Nur bleibt es wenigen vorbehalten, Fotos entsprechend wahrzunehmen, weil wir von visuellen Reizen im Internet und Fernsehen überflutet werden, was zu einer `Abstumpfung´ unserer Vorstellungskraft und Gefühlswelt führt.

Fotorätsel

Meine Fotorätsel stellen eine besondere Herausforderung an ihre/eure Intelligenz. In der deutschen Version geht es darum, die Bedeutung eines Fotos in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Dazu ist es notwendig, sich der richtigen Lösung sprachlich mit `Heranfragen´ zu nähern. Und das ist nicht so einfach. Als Beispiel möchte ich euch zwei Rätselfotos zeigen, die ich gestern geschossen habe.

Nr. 1 Mit folgender Frage:

Welche 2 Funktionen hat der alte Topf?

0005_Rätsel

Nr 2 Mit einer Frage, die etwas mehr Vorstellungskraft, Phantasie und Denkarbeit erfordert:

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Zeitungrohr und dem ausgesägten Holzstamm (4,5 kg schwer)?

0006_Rätselfoto

PJP

Zugabe:

Selfys

0001_Spiegelf

Ich sitz hier mal wieder und trink meinen T (mein erstes Selfy).

0004_Spiegelfo

Dann rauch ich erst mal eine und versuche, meine Kamera zu begreifen, aber sie will mich einfach nicht verstehen!!

Dieser  Artikel soll dich dazu ermutigen, mal eine Idee zu den gestellten Foto-Fragen zu kommentieren. Es tut nicht weh und macht Spaß.

Lieber Gott schmeiß Hirn vom Himmel!

 

Psychotherapie – WAS STECKT DAHINTER_2

Psychotherapie und Pädagogik

Eigentlich begleitet die Psychotherapie uns schon von Geburt an.

Wir werden für eine Welt geboren, für die wir erzogen werden müssen. Das tun in der Regel unsere Eltern. Mit Eintritt in die Schule übernehmen die Lehrer die `Bildung´ und Erziehungsaufgaben zugleich. Das lässt sich wohl unter dem Begriff `Pädagogik´ zusammenfassen.

Thomas Gordons, der ja nicht umsonst drei Jahre hintereinander für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, war mit seinem Werk  `Lehrer-Schüler-Konferenz´ (soz. angewandte Pädagogik) das entscheidende Verbindungsglied zur Psyche.

Im weiteren Verlauf des Lebens meldet sich unsere Psyche, wenn wir Probleme in der Lebensgestaltung haben. Häufig sind sexuelle Probleme die Ursache. Wir gehen zu einem `Psychotherapeuten` oder am besten gleich zu einem `Sexualtherapeuten´. Das alles betrifft die `Psychotherapie´.

Der Klassiker Sigmund Freud hat die Psychotherapie mit der Psychoanalyse im wesentlichen geprägt. Danach folgten B. F. Skinner mit der Verhaltenstherapie (Behaviorismus) und viele andere. Der Markt der psychotherapeutischen Ansätze ist heute nicht mehr zu durchdringen. Sehen sie sich einmal die `Liste von Psychotherapie und Selbsterfahrungsmethoden´ bei Wikipedia an und sie haben für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.

Psychagogik

Eines soll jetzt hervorgehoben werden.

Eine Verbindung zwischen Pädagogik und Psychotherapie. Ich nenne das Psychagogik.

Dazu braucht es keinen Markt vieler unterschiedlichen Methoden. Nur `gute Lehrer´ und `gute Psychotherapeuten´. Denn das eine ist wie mit dem anderen immer verbunden.

Fazit

Versuchen wir uns einmal darin. Schaden kann es nicht, denn nur aus Schaden wird man schließlich klug!

Mein besonderer Dank gilt `Jörg P. Ritter´, der mich mit seinem Artikel `Psychologie – Lehre der Seele´ (http://jpritter.com/2015/09/23/psychologie-lehre-der-seele/comment-page-1/#comment-20) auf diesen Beitrag gebracht hat!

All the best!

Pete J. Probe