Oldtimer par excellence – Rückblick auf einen Sammler

Rückblick auf meinen ersten Bericht über Oldtimer vom 8. Oktober 2015

Wenn man ein bestimmtes (gebrauchtes) Auto kaufen will und besondere Ansprüche hat, was das Alter, die Fahrleistung sowie den technischen Zustand betrifft. so muss man schon gut recherchieren. Ich traf bei meiner `Autosuche´ auf einen Sammler fast ausschließlich italienischer Sportwagen. Nun gab es darunter Fahrzeuge, die ich noch nie von so nah gesehen hatte. Unter Zeitdruck schoss ich ein paar Fotos, was nicht ganz einfach war, weil die Fahrzeuge unter beengtem Raum sehr nah beieinander standen. Deshalb konnte ich auch nicht alle fotografieren. Ich erkundigte mich noch nach den Typenbezeichnungen aller Fahrzeuge, und damit war mein Besuch leider schon beendet. Von meiner Reise zurückgekehrt habe ich die Typenbezeichnungen mal gegoogle`t und war von dem Ergebnis sehr beeindruckt. Ich entschloss mich, die Fotos mit technischen Angaben zu allen Fahrzeugen der Sammlung in meinem Blog festzuhalten. Diese wundervollen `Renner´ haben es wahrlich verdient!!

Lamborghini Diabolo 6.0 GT (-R):

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Leistungen:

590 PS / 5,992 cm³ / 345 km/h

Porsche 962 CK6

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Keine technischen Hinweise gefunden (s. Kremer Racing).

Jaguar XJR 15

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Leistungen:

475 PS / 5993 cm³ / 300 km/h

Ferraris 575, 599, 962

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Leistungen:

Ferrari 575: 515 PS / 5748 cm³ / 325 km/h

Ferrari 599: 620 PS / 5993 cm³ / › 330 km/h

Ferrari 962: 620 – 840 PS (je nach Ladedruck) / 3997 cm³ / – – –

Ferrari Testarossa (im Doppelpack)

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Leistungen:

390 PS / 4943 cm³ / 295 km/h

Ferrari 512 BBi

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Leistungen:

359 PS / ca. 5000 cm³ / 288 km/h

Ferrari 365 GTC 4

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Leistungen:

ca. 325 PS / 4400 cm³ / 260 km/h

Maserati u.a. aus der Sammlung fehlen leider.

Zugabe

Eine kleine Auswahl von Oldtimern

PJP

Medienhygiene – macht den Kopf frei

Medienhygiene – was soll das?

Die Ziele der Hygiene bestehen darin, Gesundheit zu erhalten ( körperlich, seelisch, geistig und sozial ), Krankheit vorzubeugen sowie die Entstehung und Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Einflüsse der Umwelt auf die Gesundheit des Menschen zu prüfen und Maßnahmen zu ergreifen, die ihr Wohlergehen fördern.

Krankmachende Strukturen der Medien

Die Covid-Pandemie fast überstanden werden wir derzeit mit Nachrichten überschwemmt, die uns mehr oder weniger verunsichern, weil sie sich in vielen Bereichen widersprechen. Die innenpolitischen Nachrichten (Ampel etc.) drehen sich nur im Kreis und werden immer weniger zu begreifen, der Krieg in der Ukraine belastet, die ständige Diskussion über die Fußball WM in Katar nervt total, und man weiß nicht so recht, wie (bzw. ob) man das ganze verarbeiten soll. Diese Verunsicherung verstärkt sich durch negative Schlagzeilen, die unserer Aufmerksamkeit am wenigsten entgehen. Das ruft in uns  Ängste (Stress) hervor, die wir allerdings nicht bewusst wahrnehmen (wollen) und deshalb kaum offen aussprechen. Viele finden einen Ausgleich in facebook&co durch das Teilen kluger Sprüche, Videos und Fotos, die in Massen geteilt und geliked werden. Hier finden wir uns in der Gruppe gut aufgehoben und können mal alles `rauslassen´, was uns belastet oder stört. In dieser Hinsicht verlagern wir unser Leben vom `Boden der Tatsachen´ in das Internet, wo wir immer präsent sind. Und facebook etc. hält uns bei Laune, weil die genau wissen, wie das geht, von den vielen Fakenews ganz zu schweigen. Fast alle facebook&co – Nutzer sind abhängig, befürchten hier etwas zu verpassen und `mutieren´ schließlich zu Marionetten des Internets. Hier ist dringender Handlungsbedarf, wir müssen wieder lernen, etwas auf dem Boden der Tatsachen zu TUN! 

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FOMO lässt grüßen

Was ist denn das nun wieder? FOMO ist eine Abkürzung für eine `Zivilisationskrankheit´, um es mal in Deutsch auszudrücken und löst bei uns mehr oder weniger STRESS ohne Ende aus. Die Buchstaben F O M O sind die englische Abkürzung für `Fear of missing out´, was soviel heißt wie `Angst etwas zu verpassen´. Dabei spielen die digitalen Medien und Kommunikationsmittel (Social Media) wie facebook, WhatsApp, Instagram etc.pp eine entscheidende Rolle, weil sie uns alle zeitgleich rund um die Uhr auf dem Smartphone begleiten. Dieses FOMO Syndrom basiert auf einer amerikanischen Studie an Studenten, die sich durch diese Internet-Begleiter in der Ausübung ihres Studiums beeinträchtigt fühlten.

Albert Einstein weiser Voraussicht (Titelbild):

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Erforderliche Maßnahmen

Jeder von uns ist von dem Medienrummel betroffen. Und die meisten von uns sind täglich oder sogar ununterbrochen mit dem Internet verbunden. Auch DU und meine Person auch sind betroffen!! Aus diesem Grund ist anzuraten, eine Medienpause einzulegen, soll heißen – Handy und Smartphone mal ganz in Ruhe lassen und die TV-Nachrichten und Berichterstattung vorübergehend meiden.

Wer das für einen lieben langen Tag schafft, ist schon mal auf einem guten Weg zu einer `Psycho-Hygiene´, um es mal so auszudrücken.

Was tun?

Soziale Voraussetzung

Die Möglichkeiten für Aktivitäten hängt weitestgehend von den sozialen Voraussetzungen ab, die jede(r) mitbringt. Dabei spielt auch die Wohnlage eine entscheidende Rolle. Da macht es schon einen Unterschied, ob du auf dem Lande mit einem Garten drum herum oder in einer Großstadt mit oder ohne Balkon lebst. Dieses Thema ist ein weites Feld und soll hier nicht weiter ausgeführt werden.

Was man/Frau/Familie tun kann

Nur Stichwortartig:

  • spielen

Es gibt jede Menge neuer interessanter Spiele. Insbesondere auch bei Kindern sehr willkommen!

  • renovieren/reparieren

Schrauben macht auch den Kopf frei, ob am Fahrrad, Auto oder am Bügeleisen, dem einzigen Gerät, bei dem ich mal  aufgegeben habe.

  • etwas bauen

wie zB eine Kugelbahn (für alle, die Löten können – link): Kugelbahn gelötet

  • telefonieren

Gibt es jemanden, den du vielleicht viele Jahre nicht mehr angerufen hast? Sich einfach mal trauen und fragen wie`s geht und alte Erinnerungen teilen. Da kannst du was erleben – link: Telefonat mit Folgen

  • Waldbaden
  • Fahrradfahren
  • und wer`s mag, kann auch Weihnachtskekse backen

Oder

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Und was machst du so?

PJP

Mehr machen als denken – zahlt sich aus

Die Nachrichten über das derzeitige politische Geschehen gibt (uns) mehr als zu denken.

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Putin in die in die Ukraine einmarschiert und uns die Gaszufuhr abdreht. Wer hätte gedacht, dass wir inzwischen in einen Krieg verwickelt sind, indem wir der Ukraine Waffen liefern. Wer hätte gedacht, dass der Krieg in der Ukraine (nicht nur) in unserem Land eine Wirtschaftskrise mit unabsehbaren Folgen ausgelöst hat. Wer hätte daran gedacht, dass sowohl wir Bürger als auch die Industrieunternehmen in unserem Land aufgefordert sind, am Gasverbrauch zu sparen. Wer hätte gedacht, dass uns mit einer Atombombe gedroht wird. Wer hätte daran gedacht, dass wir wieder vor einer Flüchtlingskrise stehen, die das Ausmaß von 2015/16 übertrifft.

Diese Parameter ließen sich weiter fortsetzen.

Gesellschaftliche Auswirkung einer kollektiven Angst

Es ist nicht zu bestreiten, dass wir in unserer Gesellschaft und darüber hinaus von einer `diffusen´ kollektiven Angst betroffen sind. Mit der Covid-19 Pandemie immer noch mehr oder weniger belastet sind wir seit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 mit einem Krieg konfrontiert, den es seit dem zweiten Weltkrieg in Europa nicht gegeben hat. Die Bilder aus der Ukraine, die in den Nachrichten verbreitet werden, sind schwer zu ertragen. Die Kriegsängste beziehen sich vor allem auch auf die Gefahr, dass die Nato in diesen Krieg verwickelt wird.

„Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage befürchten 69 Prozent der Deutschen, die Nato könnte in den Krieg hineingezogen werden“ (NDR vom 7.3.2022). Die Androhungen Putins Atomwaffen einzusetzen mit gleichzeitiger Verbreitung, dass die Ukraine eine sog. `schmutzige Bombe´ baue, macht uns nicht gerade resilienter, mit dieser Gefahr umzugehen. Eine kluge Taktik Putins, wobei er sich nicht scheut, diese Nachricht mit gefälschten Beweisfotos in seinem Land zu verbreiten.

Reaktionen auf den Krieg in der Ukraine

Die Menschen in unserem Land reagieren ganz unterschiedlich auf die Folgen des Ukrainekrieges. Bürger, die finanziell gut abgesichert sind, sind schon mal von der Angst befreit, ihre Rechnungen nicht mehr zu bezahlen zu können. Viele drunter konnten ihr Vermögen sogar noch erheblich steigern. Andere bangen um ihre Existenz, weil sie sich die steigenden Heizkosten nicht mehr leisten können, von steigenden Verbraucherpreisen (Inflationsrate im Oktober 10,7%) mal ganz abgesehen. Bürger, die im Niedrichlohnsektor arbeiten und diejenigen die an der Armutsgrenze leben (ca. 14 Millionen in unserem Land) haben bei steigenden Preisen Angst um ihre Existenz, weil sie wenig verdienen und nicht auf Angespartes zurückgreifen können. Andere Gruppierungen, verdrängen ihre Ängste und machen sich die Krisen politisch zu Nutze. Dann gibt es noch individuelle Verhaltensmuster von Leuten, die ehrenamtlich arbeiten, sich künstlerische kreativ betätigen, wie z.B. Musiker, Maler etc. und solche, die an Start up Unternehmen kreativ arbeiten.

Aber die materiellen Auswirkungen sollen hier nicht im Detail beschrieben werden. Es soll hier vielmehr die psychische Komponente in Betracht gezogen werden, wie wir die Belastungen durch Pandemie, Kriegsangst, Flüchtlingskrise sowie Klimawandel psychisch verarbeiten.

Vermeidungsverhalten, Ablenkung, Verarbeitung

Nach persönlichen Recherchen vermeiden viele Leute, sich über diese Themen auszutauschen, obwohl Krieg und Pandemie uns alle real betreffen. Das wäre der `Lass uns mal über was anderes reden – Typ´. Die Mehrheit der mittelalten jungen Generation findet nach meinem Eindruck reichlich Ablenkung in den Medien (Serien gucken) und verbindet sich online mit sozialen Netzwerken wie facebook, youtube, instagram, tiktok etc.pp mit mehr oder weniger virtuellen Freunden. Ein Betätigungsgeld der unbegrenzten Möglichkeiten.

Pandemie, Krieg, Flüchtlingskrise und Klimawandel

Was macht das mit dir?

Vielleicht traut sich ja jemand, etwas dazu beizutragen.

Zugabe

Thesenpapier der Universität Würzburg

Bereits für die Jahre 2016 – 2018 hat die Universität Würzburg ein Thesenpapier zur `kollektiven Angst und Unsicherheit´ herausgegeben, aus dem ich hier zitieren möchte, weil es aktuell den Nagel auf den Kopf trifft:

„Vor dem Hintergrund globaler Krisen und komplexer Gefährdungslagen ist der Themenkomplex
‚Kollektive Angst und Unsicherheit‘ auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive äußerst relevant.
Denn das internationale System ist unsicherer denn je: Kriege und Konflikte, internationaler
Terrorismus, Klimawandel, Flucht, Migration, steigende Ungleichheit sowie soziale Spannungen sind
sich gegenseitig verstärkende globale Herausforderungen, die die Regierungen und internationalen
Organisationen unter vielfältigen und enorm großen Handlungsdruck stellen. Die Welt driftet in eine
Ära der Unregierbarkeit und allgegenwärtigen Unsicherheit ab (Menzel, 2016). Gleichzeitig haben sich
weltweit massiv kollektive Ängste eingestellt, die den Handlungsspielraum und die Gestaltungsmacht
von nationalen, internationalen und transnationalen Akteuren substantiell beeinflussen. Aus
Unsicherheit und kollektiven Ängsten entstehen Forderungen nach Protektionismus und Abschottung,
nach Rückbesinnung aufs Nationale, nach besserer Berücksichtigung und Achtung der „einfachen
Leute“. Damit bahnt sich eine hochexplosive und mutmaßlich gefährliche Zeitenwende an, die auch
von der Politikwissenschaft kritisch beforscht werden muss“ Thesenpapier Uni Würzburg. Die 4 Seiten des Papier in GänzeKollektive Angst und Unsicherheit

PJP

Luther – und die Entdeckung der Langsamkeit

Der Reformator Martin Luther lebte von 1483 – 1546.

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte er in Wittenberg 95 Thesen, um die katholische Kirche zu reformieren. Es ging ihm vor allem auch um den sogenannten Ablasshandel, der es Christen ermöglichte, sich von Sünden freizukaufen. Luther kritisierte diese Praxis, weil es für die Kirche lediglich ein gutes Geschäft sei und für die Gläubigen keinerlei Wirkung habe.

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Die Entdeckung der Langsamkeit 

An einem regnerischen Novembertag fuhr ich in ländlicher Umgebung an einem Haus vorbei, das mich neugierig machte. Weil dort Getränke angeboten wurden, fuhr ich auf den Hof, um hier eine kleine Pause einzulegen. Als ich bei einer Tasse Kaffee bemerkte, dass das Haus 1511 erbaut wurde, musste ich an Martin Luther denken, der im Oktober 1517 seine Thesen veröffentlicht hat. So saß ich dort ganz allein eine ganze Weile und genoss die Stille.

Ich habe mir vorgestellt, wie die Menschen auf diesem Hof gelebt haben und habe nur ein paar Fotos gemacht, weil es anfing zu regnen.

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Glückliche Hühner:

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Good morning!

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Mutter und Kind

Während meines Besuches dieses Hauses fühlte ich mich in eine frühere Zeit versetzt, in der offenbar alles langsamer ging.

Stille, keine Geräusche, kein Flow, die Zeit stand sozusagen still.

Die Schnecke

Ich fand später eine Schnecke, die ich fotografieren wollte (mein langsamstes Model), und während ich sie fotografierte, fiel mir auf, wie sicher und fest sie ihre Bahn zog, und ich musste sie häufig umsetzen, weil sie mir zu schnell war. Das gab mir zu denken.

Kurz darauf entdeckte ich rein zufällig diesen Spruch, der meinem `Schneckengefühl´ sehr entgegen kam:

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Wenn du schnell voran kommen willst, geh langsam.

Diese kleine Tier weiß und lebt:

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Schneckengeschichte von Katharina  Linhart (später ergänzt)

Kriecht die Schnecke in dein Leben, so bist du zur Langsamkeit und Innenschau aufgerufen. Eile mit Weile – haste nicht. Sie ist ein Krafttier, das dich daran erinnern möchte, dass alles eine Zeit braucht und hat, und es inne zu halten gilt. Oft hasten oder rasen wir im Leben vorwärts, anstatt zu reflektieren und sich konzentriert mit einer Sache zu beschäftigen. 

Die Schnecke trägt ihr Haus auf dem Rücken, wohin sie sich zurückzieht und dich auffordert, dies in regelmäßigen Abständen zu tun. Verkrieche dich in dich selbst, reflektiere und komme dann mit neuen Erkenntnissen wieder heraus und hervor, um den Weg der Aufwärtsspirale fortzusetzen. Lerne das Leben in Spiralen zu gehen statt in Kreisen und ausgetretenen Trampelpfaden. In die Mitte kommen und alles alte aufzulösen und hinter dir zu lassen, ist die Aufforderung der Schnecke an dich. Sie hinterlässt auf Mutter Erde eine Schleimspur, das heißt, sie manifestiert ihr Sein durch gelebte und gezeigte Emotionen. Und dazu ruft sie dich auf.

©Katharina Linhart:

http://www.wirkendekraft.at

Der französische Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler René Descartes (1596 – 1650) fand folgende Worte:

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PJP

Rezidivierende Depression – wie geht man damit um?

Unipolare Depression – in aller Kürze

Wenn du jemals von einer schweren Depression betroffen alle Behandlungen in verschiedenen Kliniken hinter dich gebracht hast und schließlich entlassen wirst, hast du viel zu erzählen. Wenn es dir nach Wiederaufnahme in eine nahegelegenere andere Klinik schließlich gelingt, deine Ängste zu überwinden und dich selbst zu entlassen, nimmst du deine `Therapie´ soz. selbst in die Hand. 

Danach wird es etwa noch ein Jahr dauern, bis die `Rest-Symptome´ der Depression gänzlich verarbeitet sind und das Leben voller Aktivitäten wieder aufgenommen wird. 

Zur Unipolaren Depression gehören

Depression – rezidivierend

Was bedeutet nun die Diagnose rezidivierende Depression? Das heißt nichts anderes, als dass eine überstandene depressive Erkrankung jeder Zeit wieder auftreten kann.

„Die Zeit zwischen den Episoden kann unterschiedlich lang sein. Es gibt einiges, was selbst getan werden kann, um das Wiederauftreten depressiver Episoden zu verhindern“ (follow link): Depressionsdiagnosen

Eine leichtere Form der Depression:

Depression als dysthymische Störung

Von einer rezidivierenden schweren Depression unterscheidet man die Depression als dysthymische Störung.

„Bei der dysthymischen Störung sind die depressiven Symptome weniger stark ausgeprägt, aber über einen langen Zeitraum vorhanden“. 1,5% der Bevölkerung sind davon betroffen (vgl. Wikipedia und Depressionsdiagnosen). 

Was tun – wenn gar nichts mehr geht?

Das wichtigste Hilfsmittel in einer solchen Stimmungs- und Gefühlslage ist das Gespräch und zwar nicht unbedingt mit einem Therapeuten! Es hilft zunächst genau so gut, wenn es einen(e) geeigneten(e) Freund(in), ein Familienmitglied oder einen Lebenspartner gibt, dem man sich anvertrauen mag, und der/die sich einfach Zeit für dich nimmt. Mehr nicht.

Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten der Selbsthilfe, auf die ich hier nicht näher eingehen will. 

PJP

Mein Hund Baxxter – zum 10.Geburtstag

Kaum zu glauben – aber wahr

Baxxter feiert heute seinen 10. Geburtstag! Ihm geht es gut, er war nie krank – er hat sich soz. gar nicht verändert. Im Zeitalter des Smartphones ist es gar nicht so einfach, `auf die Schnelle´ aktuelle Fotos von ihm hoch zu laden, deshalb hier zunächst die letzten vor 10 Tagen.

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Baxxter: `Hier genießen wir zusammen den frühen Morgen.´

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`Wenn meine Eltern im Garten arbeiten, schaue ich gerne zu.´

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`Dann arbeite ich gern an meinem Teppich herum, bis ich einen neuen bekomme.´

Aus meinem Fotoalbum

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`Ich darf jetzt auch länger aufbleiben und schaue mir spannende Filme an.´

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`Ich hatte von klein auf schon immer….

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…eine besondere Vorliebe für Pantoffeln und Schuhe´!

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`Vor meinem ersten Casting musste ich zum Friseur und hab mich selbst nicht mehr erkannt.´

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`Außerdem war mir mit der neuen Frisur saukalt!!´

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`In unserem Lieblings-Cafe habe ich als Türsteher gearbeitet und das auch noch meistens im Liegen.´

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Jetzt freue ich mich auf den Feierabend mit einem kühlen Beck´s!!

Hier noch ein paar alte Fotos meiner Freunde aus meiner WhatsApp-Gruppe

PJP

Hündin versorgt Hühner und Katzen – eine wahre Geschichte

Diese wunderbare Geschichte habe ich einmal reblogged

Es geht um eine Hündin, die jeden Tag 4km gelaufen ist, um Hühner und Katzen mit Futter zu versorgen. Diese Geschichte klingt beinahe unglaublich, und es stellt sich die Frage, warum ausgerechnet eine Hündin andere Tiere versorgt, wenn sie selbst nicht richtig satt wird.

Kleiner Ausflug in die Evolution

Hunde waren als ehemalige Rudeltiere darauf angewiesen, mit anderen Hunden zu teilen. Nun würde man nach der Logik der Evolution denken, dass sich nur die kräftigsten stärksten Hunde evolutiv durchgesetzt haben. Falsch gedacht!!

Es geht um das Teilen

Die Hunde, die am meisten mit anderen Hunden geteilt haben, haben sich evolutiv durchgesetzt. Warum? Sie hatten dadurch wiederum die meisten Hunde, die mit ihnen geteilt haben, wobei sie am Geruch ja unschwer zu erkennen waren (Evolution/Selektion).

Und wie funktioniert das bei uns Menschen? Gibt es da Parallelen?
Mal drüber nachdenken…

Doch hier weiter zum ursprünglichen Bericht:

Das Erwachen der Valkyrjar

Wer wenig hat, freut sich über das Wenige meist mehr. An diesen alten Spruch musste ich bei dieser Hündin denken, die das noch übertroffen hat. Sie wurde von einer Frau in einer Armensiedlung in Brasilien adoptiert und muss sich jeden Tag selber um ihr Essen kümmern. Aber anstatt nur ums nackte Überleben zu kämpfen, denkt sie dabei auch noch an andere. Diese Geschichte könnte auch in Grimms Märchen stehen.

Lilica (Hündin) lebt in einer Armensiedlung. Die Frau, die sie adoptierte, fragte sich, wohin Lilica jeden Abend verschwand.

Schließlich fand sie es heraus. Lilica lief 2 km, teilweise entlang der Autobahn, zu einem weitentfernten Ort.

Sie hatte eine Verabredung mit einer gewissen Frau Prof. Lucia Helena de Souza

Es stellte sich heraus, dass die beiden sich schon seit Jahren jeden Abend um 9 Uhr treffen.,,,,

Hier der ursprüngliche Bericht (follow the link): Hündin versorgt Hühner und Katzen

Fazit: Von unseren Tieren können wir mehr lernen als umgekehrt!!

PJP

Erntebilder – aus Bad Meingarten

Herbstzeit ist Erntezeit

Meine größte rote Kartoffel:

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Jede Menge Fallobst ist auf dem Kompost gelandet:

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Die letzten Äpfel hängen hoch im Baum:

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Mit Apfelpflücker (uralt!!) gepflückt:

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Baxxter genießt meine Arbeit:

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Er arbeitet an seinem Teppich:

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Ansichten eines Apfels:

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Es gibt reife grüne Tomaten, die essbar sind..?..:

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Hopfen (was zum Bier brauen):

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Wieder hat eine kleine Spinne ihr Netz gesponnen, um Insekten zu fangen, die es kaum noch gibt:

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Ich wünsche allen – mit oder ohne Garten – eine gute Herbstzeit!!

Bis auf Weiteres…

Fotoalbum

PJP

Loriots Ratgeber – Beziehungen richtig leben

Der Alltag ist voller Überraschungen und Versuchungen. Vor allem wenn es um `Beziehungen´ geht. Die folgenden Erfahrungen wurden von Loriot berichtet. Sie sollen eine Lektion für uns sein.

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Der virtuose Meiser des Flirts findet stets das richtige Wort zur richtigen Zeit. Hier:
„Hat ihnen schon mal jemand gesagt, was für schöne braune Augen sie haben?“

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„Mit dir kann man am Wochenende so schön den ganzen Alltagskram vergessen…“

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Besonders für Höhepunkte im Zusammenhang von Liebes- und Naturleben gilt der Grundsatz:

aufhören, wenn es am schönsten ist.

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Das Auto allein macht es nicht. 

Copyright © aller Bilder: Loriots heile Welt, 1973 Diogenes Verlag AG Zürich

ISBN 3 257 00927 5

Gebundene Ausgabe: Hier bei amazon

PJP

ZOMBIE by Dolores O’Riordan – with The Cranberries

Dolores O’Riordan (Sept. 1971 – Jan. 2018) wurde nur 46 Jahre alt.

Liebe Dolores!

Im Lied Zombie wird deine leidenschaftliche Interpretation des Songs insbesondere anlässlich des Kriegs in der Ukraine in mir und so vielen anderen weiterleben. Deshalb ist es kein Zufall, dein Lied hier noch einmal zu Gehör zu bringen. Der Text spricht für sich selbst.

Music is therapy

Actually I need some therapy with music. I remembered `The Cranberries´ and listened to some versions of their song ZOMBIE and translated the text into German. 

Zur Geschichte

„Zombie gilt als Protestsong gegen den Nordirlandkonflikt. Den Text des Liedes schrieb Dolores O’Riordan während einer Tour der Band 1993 in England in Erinnerung an zwei Kinder (Jonathan Ball und Tim Parry), die während eines Bombenanschlags der IRA am 20. März 1993 in Warrington getötet wurden.[2] Wesentliche Passagen beziehen sich auf den Osteraufstand 1916 und seine traumatischen Folgen.

Im Text heißt es so unter anderem:

`It’s the same old theme since 1916. In your head, In your head they’re still fightin’ with their tanks and their bombs and their bombs and their guns. In your head, In your head they are dyin’.“

Frederic C. Millet interpretiert Zombie als Metapher, dass Krieg und Gewalt jeden zum Töten ohne Grund befähigen, gleichsam wie Roboter oder als Untote des damaligen Aufstands. In einer weiteren Textzeile würde die Sinnlosigkeit des gewaltsamen Konflikts durch „What’s in your head, Zombie“ bestärkt. Gleichsam befrage O’Riordan ihr Publikum, warum Irland und England sich nach all den Jahren noch bekämpfen würden, wie etwa in der Textzeile „In your head they’re still fighting“ (Wikipedia).[3]

The Cranberries

The Cranberries are an Irish rock band who formed in Limerick in 1989. The band consists of lead singer Dolores O’Riordan, guitarist Noel Hogan, bassist Mike Hogan, and drummer Fergal Lawler. Although widely associated with alternative rock, the band’s sound also incorporates indie poppost-punkIrish folk, and pop rock elements“ (Wikipedia).

Titelbild: © Jess Baumung

The Music video from 1994

Woodstock in 1994

nicht mehr verfügbar

Unplugged session very easy

The Lyrics / Der Text

Another head hangs lowly – Child is slowly taken – And the violence, caused such silence – Who are we mistaken? – But you see, it’s not me – It’s not my family
In your head, in your head, they are fighting – With their tanks, and their bombs
And their bombs, and their guns – In your head, in your head they are crying

In your head, in your head – Zombie, zombie, zombie-ie-ie
What’s in your head, in your head – Zombie, zombie, zombie-ie-ie, oh

Du, du, du, du – Du, du, du, du – Du, du, du, du – Du, du, du, du

Another mother’s breaking – Heart is taking over – When the violence causes silence
We must be mistaken – It’s the same old theme – Since nineteen-sixteen

In your head, in your head, they’re still fighting – With their tanks, and their bombs
And their bombs, and their guns – In your head, in your head, they are dying

In your head, in your head – Zombie, zombie, zombie-ie-ie
What’s in your head, in your head – Zombie, zombie, zombie-ie-ie

Text auf Deutsch

Ein anderer Kopf hängt tief – Kind wird langsam eingenommen – Und die Gewalt, verursachte solch Stille – Wem machen wir etwas falsch? – Aber du siehst, ich bin es nicht – Es ist nicht meine Familie – In deinem Kopf, in deinem Kopf, kämpfen Sie

Mit ihren Panzern und ihren Bomben – Und ihre Bomben und ihre Waffen

In deinem Kopf, in deinem Kopf weinen Sie – In deinem Kopf, in deinem Kopf

Zombie, Zombie, Zombie-IE-IE – Was ist in deinem Kopf, in deinem Kopf

Zombie, Zombie, Zombie-IE-IE, Oh

Du, du, du, du – Du, du, du, du – Du, du, du, du – Du, du, du, du

Eine andere Mutter bricht – Das Herz übernimmt – Wenn die Gewalt zum Schweigen führt

Wir müssen uns irren – Es ist dasselbe alte Thema – Seit neunzehn-sechzehn

In deinem Kopf, in deinem Kopf, kämpfen Sie immer noch

Mit ihren Panzern und ihren Bomben – Und ihre Bomben und ihre Waffen

In deinem Kopf, in deinem Kopf, sterben Sie – In deinem Kopf, in deinem Kopf

Zombie, Zombie, Zombie-IE-IE – Was ist in deinem Kopf, in deinem Kopf

Zombie, Zombie, Zombie-IE-IE

PJP