British Oldtimer – selbst gebaut

Man nehme

Einen alten Citroen 2CV ( Citroën 2CV – Wikipedia ) auch Ente genannt und zerlege die Karosserie bis auf das Fahrgestell. Dieses Fahrgestell bildet die Grundlage unseres Oldtimers. Die Karosserie wird dann durch die Einzelteile eines Bausatzes der Lomax Motor Company ersetzt.

„ Anfang der 1980er Jahre entstand der Bausatz in England und kam über Holland Ende 1989 auch nach Deutschland. Das Design erinnert an die legendären Morgan Threewheeler der 1930er Jahre. Ein Lomax ist in der Regel ein offener Roadster, der ganz ohne Dach gefahren wird. Im Lomax-Club Deutschland wird heute noch diskutiert, ob es „der“ oder „die“ Lomax heißen soll“ (Wikipedia).

Anlass dieses Berichtes

Am heutigen Sonntag vor einer Woche fand in Rastede ein `Engländer-Treffen´ in Sachen Oldtimer statt. Diese Veranstaltung schon vergessen, nahm ich die Gelegenheit noch wahr, mir die Oldtimer mal aus der Nähe anzusehen. Ganz am Rande saß ein Mann in schattiger Umgebung neben seinem Oldtimer (Lomax) und las ein Buch. Ich sprach ihn an und wollte über seinen Oldtimer etwas erfahren. Als er mir dann erzählte, dass er seinen Lomax mit seiner Frau selbst gebaut hatte, wollte ich es kaum glauben. Wer kann das schon von sich sagen! Das hat mich dann nachhaltig beeindruckt und mich dazu veranlasst seinen Lomax im Rahmen des `Engländertreffens´ hier vorzustellen.

Hier ein paar Ansichten

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Kleine Auswahl weiterer `Engländer´:

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Dieses Fahrzeug ist ein Umbau eines Mini in Eigenleistung (ein Unikat)

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Und viele mehr im Fotoalbum:

Ausführliche Infos über die Lomax Motor Company:

Lomax Motor Company – Wikipedia

PJP

Happy Birthday Paul – McCartney

Happy Birthday to the 80th

Der ehemalige Bassist der Beatles `Sir´ Paul McCartey ist mit seinen 80 Lebensjahren noch sehr aktiv. Was an seinem Spielstil auffällt ist, dass er die Gitarre auf der rechten Seite abgreift, was nur sehr wenige Musiker tun.

Karriere mit den Beatles

Wie ist Paul zur Musik gekommen? Was waren seine ersten musikalischen Einflüsse, als er mit John Lennon eine Schülerband gründete? Wer sich für diese Fragen interessiert, sollte sich die Dokumentation über Paul auf dem Sender Arte in der Mediathek ansehen.

Alles begann in Hamburg

In Hamburg wurde den Jungs aus Liverpool sehr viel abgefordert. Sie mussten täglich die Nächte durchspielen und der Rock`n Roll wurde von ihnen eingefordert etc.pp…

Ekstatische Momente

Das Erscheinen der Beatles löste auf dem Höhepunkt ihrer Karriere bei den weiblichen Fans ekstatische Momente (Zustand, dass jmd. ein sehr starkes Hochgefühl und sehr angenehme Empfindungen hat) aus. Diese können als eine Art sexueller Befreiung gedeutet werden. Wegen des lauten Geschreis konnten die Beatles sich bei ihren live Auftritten schließlich selbst nicht mehr hören und sind daher live nicht mehr aufgetreten. Heute nicht mehr denkbar!

Persönliche Anmerkung

Ich selbst habe in diesen Zeiten bei einem bestuhlten Konzert der Rolling Stones in Bremen ein solches Phänomen aus nächster Nähe beobachtet. Ich beobachtete ein junges Mädchen, dass immer mehr verkrampfte, sich auf die Finger biss und schließlich schreiend auf die Bühne zustürmte. Sie wurde daraufhin von Ordern aus dem Saal gebracht.

Hier ein Video von Paul mit Erinnerungen ganz nah

https://www.youtube.com/watch?v=aTMCDFuPMt4&t=8s

Und zum Schluss ein paar Eindrücke aus dem Archiv

https://www.youtube.com/watch?v=m5HiqCxBegw&list=RDm5MIGiCO1ZM&index=5

PJP

Germany live – that`s life im Ammerland

Aus aktuellem Anlass

Viele Leser dieses Blogs – vor allem auch aus dem Ausland – haben keine Ahnung, wo Rastede liegt. Und da der sommerliche Tourismus langsam wieder Fahr aufnimmt (vor allem mit Fahrrädern), mit denen man hier Touren durch das Ammerland buchen kann, wiederhole ich einen Bericht über mein Stammcafe, das 2017 durch einen Umbau erweitert wurde.

Hier geht`s los: 

Mein Artikel über den `Freifunk´ hat mich sofort inspiriert und ich hab` mich sofort in einen `Rasenden Reporter´ verwandelt. Laptop und Kamera eingepackt und los ging`s in die Gemeinde Rastede in mein dortiges `Lieblingscafe´ mit dem besten Kaffee Crema und einer Bäckerei im Hintergrund, die alles übertrifft, was mir bislang begegnet ist. Was will man mehr. Und das in dieser Jahreszeit, denn ich sitze jetzt in dicker Jacke draußen im Schatten um 12.22 Uhr bei einer Temperatur um 0°celsius.

Rastede

Rastede liegt in Niedersachsen und ist `die heimliche Hauptstadt´ des Ammerlandes. Rastede besticht insbesondere durch ein `Schloss´ und internationale Veranstaltungen und hat die schnellste `Grasbahnstrecke´ der Welt, auf dem jährlich ein Grasbahnrennen stattfindet. Außerdem ein internationales Musiktreffen von sog. `Spielmannszügen´, bei dem auch schon mal eine `Band ´aus China angereist ist, einen riesigen `Mittelaltermarkt´, der jährlich stattfindet und nicht zu vergessen die Reitturniere. Das Ammerland wird auch als `Naturpark´ bezeichnet. Eine wunderschöne Landschaft, vor allem für Radfahrer und solche, die es werden wollen. Rastede hat `Charme´ und ist soz. ein Vorort von Oldenburg.

Mein Cafe, das mir nicht gehört

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Hinterer Bereich

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Mein Kuchen heute: Himbeer-Mascapone und Himbeer-Sahne Törtchen als Energiespender noch auf der Sonnenseite aus der Auswahl:

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Mit Segafredo `Cafe-Crema´

Und so manche Leckerreien:

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Brötchenecke

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Mehr über Schultze-Mühlenfeld

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Bäckerei Schultze-Mühlenfeld

Oldenburg

Oldenburg ist eine Großstadt mittlerer Größe. Da pulsiert schon mal das Leben. Grünflächen, wie der sog. Schlossgarten (für `Romantiker´), der auch Liebhabern der `Pflanzenwelt´ einiges zu bieten hat. Die Gastronomie in Oldenburg, Rastede und der ganzen Umgebung ist einzigartig, vom `Bauerncafe´ in den abgelegenen Randgebieten bis hin zum Nobelrestaurant.

Fazit

Dies ist wieder mal `Werbung´ in eigener Sache. Wenn sie mehr erfahren wollen, fragen sie ihren Arzt oder Apotheker. OK, das ist jetzt der Humor, der bei mir – schon wieder – durchbricht. Aber die medizinische Versorgung in Oldenburg hat einen hohen Standard, insbesondere auch durch zumindest drei Kliniken belegt.

Fotos

Fotos, die meinen ersten `Live- Artikel auswärts´ belegen füge ich bei, sobald ich zu Hause wieder angekommen bin und der Akku meiner Cam wieder geladen ist. Es wird verdammt kalt an den Fingern. Jetzt kommen noch `tags´ und Titelbild, was noch eine Weile dauern kann.

Kalte Hände – schnell zurück nach Hause

Es ist jetzt 12.47 Uhr. See you later!

Türsteher

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Mein `bester Freund´ Baxxter wartet schon. Er jobt hier als Türsteher. Er ist der einzige Türsteher, der seinen Job im Liegen erledigt und bekommt dafür den Keks, den ich als Beilage zum `C. Crema´ erhalte.

PJP

Zugabe zum Feierabend

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Ich bau mir was – Hochbeet review pt.1

Moin,

derzeit hab ich keine Zeit für Internetspielchen 🙂 … hätte aber jede Menge auf Lager, das einen Bericht wert wäre. Wie z.B. Hund und Meise sich helfen u.v.m.

Also…

wiederhole ich stumpf einen Bericht über mein Hochbeetprojekt, als Holz noch günstig zu erwerben war. Warum? Ich möchte damit jedem empfehlen sich auf Terrasse, Balkonien oder Fensterbank ein solches Beet anzulegen. 

Hochbeete, groß und klein…

sind inzwischen ein Renner in jedem Baumarkt.

Darin lässt sich so manches aussähen, von Tomaten bis hin zu Kartoffeln, die wir allerdings in einem Maurerkübel anpflanzen. Zu meinem damaligem Bericht, den ich hier wiederhole, hab ich derzeit wunderbare Kommentare erhalten, die hier leider nicht mehr erscheinen.

Hier mein damaliges Großbauprojekt, was so anfing:

Hochbeet gekauft (unzusammenbaubar)

Anfang März habe ich mir für gutes Geld ein Hochbeet gekauft. Zu Haues angekommen, wollte ich es gleich zusammenbauen. Die Anleitung dazu kam mir schon merkwürdig vor. Und als ich an`s Werk ging, stellte ich fest, dass dieses Beet nicht zusammen zu bauen war. Vorbohrungen waren unsauber oder fehlten ganz, das Holz spaltete beim Setzen der Schrauben etc.pp… (heute ist die Auswahl inzwischen größer!) Ich habe alles wieder sorgfältig verpackt und die Konstruktion ging an den Hersteller zurück.

Entscheidung zum Eigenbau

Nach dieser Erfahrung entschied ich mich sofort, mir selbst ein Hochbeet XXL zu bauen. Eine kleine Skizze genügte und ich wollte gleich loslegen. Aber leider spielte das Wetter gar nicht mit und ich wurde ungeduldig. Als das Wetter sich endlich beruhigt hatte, fuhr ich in froher Erwartung zum Bauhof, um mir die Bretter zu holen. „Die sind uns ausgegangen“, erfuhr ich von dem Mitarbeiter. „Sind aber nachbestellt“. Na ja, es gab ja noch jede Menge anderer Arbeiten, die nach der Schlechtwetterphase nachzuholen waren, wie zB Blumenwiese anlegen, Freifunkaußenrouter reparieren u.v.m….

Nach ca. 1 Woche waren die Bretter und Latten endlich wieder da, und ich überlegte, wie ich die 5m langen Teile im Audi A3 passgerecht ohne Verschnitt transportieren musste. Zu Hause damit angekommen, brachte ich sie zu meiner `Baustelle´.

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Aller Anfang ist schwer

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Der Boden des Hochbeetes mit einem Spalt in der Mitte zum Ablauf des Wassers

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Die Länge schon mal ausgemessen und angezeichnet

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Die Breite auf 50cm ausgemessen

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25cm die Mitte (stimmt!)

Nach diesen groben Ausrichtungen habe ich die `Baustelle´ eingerichtet, wie ich es bei meinen Jobs auf dem bau gelernt habe.

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Kreissäge, Bandschleifer, Akkuschruber zum Vorbohren, Akkuschrauber zum Schrauben, Schraubzwingen

Beim Ausrichten der Bodenbretter stellte ich fest, dass diese sehr stark verzogen sind, zumal das Holz noch sehr frisch nicht abgelagert ist (s. linkes Brett).

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Was nicht passt wir passend gemacht

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Sauberer Zuschnitt der Bretter auf Länge

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Ansetzen der `Verbindungslatten´ mit Schraubzwingen

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Nachmessen und Ausrichten mit Winkel

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Nach Verschraubung der Querlatten Ansetzen der Längslatten

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Feierabend nach Ausmessung und Ansetzen der Seitenwände (1. Teil)

Kostenplan

Für die Bohlenbretter 30x250mm breit 24,54 Euro und die Latten 40×60 4,50 Euro macht inclusive Mehrwertsteuer 34,56 Euro.

Ich bin gespannt, ob mein Planung aufgeht und sich mein Hochbeet sehen lassen kann, wenn es fertig ist.

Aktuell (2022) essen wir viel aus dem Hochbeet, wie frischen Schnittsalat u.v.m. 

Fortsetzung folgt!

PJP

Mein Bauvorhaben Fotoalbum:

Mittelalterliches Phantasie Spectaculum 2022 – in Rastede

Es ist endlich wieder soweit!!!

Hier ein Rückblick mit vielen Bildern für Unentschlossene…

Es lohnt sich, und das Wetter spielt auch mit!

Mittelalterliches Phantasie Spectaculum 2022

Vom 26.05.2022 bis 29.05.2022 findet in Rastede wieder der traditionelle Mittelaltermarkt mit erweitertem Musikprogramm (Hock Rock Bands) statt.

Eine Übersicht der Programmgestaltung findet sich hier: Spectaculum Termine etc…

Aus aktuellem Anlass hier ein Rückblick auf 2017

Für die vielen Teilnehmer aus dem Ausland habe ich diese kurze Einleitung auf Englisch verfasst, da ich derzeit noch keinen Translator im Blog hatte. Die vielen Fotos sprechen alle für sich und sind einvernehmlich auf Anfrage geschossen worden. Vielen Dank an alle, die sich für diesen Bericht gern haben ablichten lassen!

Middle Ages

In the history of Europe, the Middle Ages or Medieval Period lasted from the 5th to the 15th century. It began with the fall of the Western Roman Empire and merged into the Renaissance and the Age of Discovery. The Middle Ages is the middle period of the three traditional divisions of Western history: classical antiquity, the medieval period, and the modern period. The medieval period is itself subdivided into the Early, High, and Late Middle Ages.

The Middle Ages Spectaculum (MPS)

Medieval Fantasy Spectaculum ® is a series of events, invented and conceived by Gisbert Hiller, which was first performed in the summer of 1994.
With up to 3000 contributors, the MPs is the largest middle-aged festival in the world and has been moving through the country since 1994. In 2017 there will be 23 events at 21 places.

Das mittelalterliche Spectaculum (MPS)

Das mittelalterliche Spectaculum ist eine Veranstaltungsreihe, die von Gisbert Hiller erfunden und konzipiert im Sommer 1994 uraufgeführt wurde.
Mit bis zu 3000 aktiven Mitgliedern zählt MPS zum größten Mittelalterlichen Markt der Welt und zieht seit 1994 durch das Land. 2017 wird es 23 Veranstaltungen an 21 Orten geben.

My special events in 2017:

Lifestyle in the Middle Ages – Foto Impressions

PJP

Donald Trump – und die Killertomaten

Donald Trump und die fliegenden Killertomaten

Wie sich nach Aussagen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump bestätigt, hatte er während des Wahlkampfs 2015/16 Angst vor Tomaten und anderen Obstsorten. Man mag das kaum glauben, aber es ist wahr. Nun geht es dabei allerdings nicht um die Verköstigung der Tomaten, sondern um Tomaten und andere Obstsorten, die im Rahmen des Wahlkampfs auf ihn geworfen wurden. Das Werfen von Obst halte er für einen potentiell tödlichen Angriff, berichtet u.a. auch Der Stern: Donald Trump hat Angst vor…

Was sagt uns das?

Ich denke, diese skurrile Nachricht kommt zur rechten Zeit, denn die Aussaat der Tomatenkerne steht auf dem Plan. Eine willkommene Erinnerung!

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Meine Tomatenpflanzen des vergangenen Jahres kurz vor dem Auspflanzen in den Garten

Und was sagt uns das über Donald Trump?

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Ich schlage eine sog. Konfrontationstherapie vor, am besten mit Tomaten, die für den Verzerr bereits abgelaufen sind. Das wäre die beste Therapie und zugleich eine Medienkampagne wert, mit der er im Fokus der Weltpresse wieder mehr Beachtung finden würde.

Damit wünsche ich allen Lesern einen schönen 1. Mai!!

PJP

John Lennon&Paul McCartney – Nachruf pt.2 with live performance

Liebe Leser,

Da es bei dem Editieren der 2. Ausgabe nur Probleme gab, mit der Meldung: `You are not allowed to edit this post´ ist es mir im ersten Versuch nicht gelungen, einen live Auftritt von Paul McCartney im Hyde Park London aus dem Jahr 2010 in den Bericht mit aufzunehmen. Jetzt habe ich es aber geschafft, diesen eindrucksvollen Auftritt hier zu zeigen!!

John Lennon (Zitate)

John, der mit seiner `Love&Peace-Mission´ von manchen `Kritikern´ auch als `Traumtänzer´ bezeichnet wurde, hat einen Spruch geprägt, der seines Gleichen sucht und uns heute noch zu denken geben sollte:

Herunterladen

Titelbild: © picture-alliance aus Stern5 Schüsse beendeten sein Leben

In English:

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Ein weiteres Zitat, das zu Denken gibt:

Herunterladen (1)

In English:

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John&Paul

Die meisten songs der Beatles sind dem Team Lennon/McCartney zuzuschreiben. In diesem Zusammenhang ist ein besonderes Lied entstanden, dass Paul für Johns Sohn Julian geschrieben hat.

McCartney schrieb das Lied ursprünglich für John Lennons damals fünfjährigen Sohn Julian. John Lennon hatte sich kurz zuvor von seiner ersten Frau Cynthia getrennt und Julian sah seinen Vater nur noch selten.[3] Entsprechend lautete die Titelzeile anfangs, Julians Spitznamen entsprechend, “Hey Jules, don’t make it bad. Take a sad song and make it better”. Erst später änderte McCartney, um diese Offensichtlichkeit zu umgehen, den Text in “Hey Jude…” (Wikipedia).

 Hey Jude gilt mit etwa 7,5 Millionen verkauften Exemplaren als erfolgreichste Single der Band:

https://www.youtube.com/watch?v=bkApuQWCPdM

„Sir Paul McCartney performing Hey Jude at the 2010 Hard Rock Calling from Hyde Park in London“:

Zugabe per link:

Let it be for therapy

PJP

Ostern 2022 – the day after

Ostern 2022

Das diesjährige Osterfest hatte es in sich! Bei einem `Bilderbuchwetter´ mit immer noch kalten Temperatur, die von der Sonne bis zum Nachmittag aufgeheizt wurde, bei sinkender Covid-19 Inzidenz, da wurden selbst die traditionellen Osterfeuer wieder `veranstaltet´! Viele Radfahrer kreuzten durch die Natur und davon blieben auch die privaten Kontakte nicht verschont. Und wenn man einen Garten besitzt, dann geht da auch die Post ab, mit Kaffee und Kuchen und so weiter.  

Tulpen

Es gehört ja zur Tradition dieses Blogs zu Ostern alljährlich über die Tulpen auf der Terrasse zu berichten, die ja seit November des Vorjahres bereits unter der Weihnachtbeleuchtung gesetzt werden und inzwischen aufgeblüht sind. Dazu habe ich zwischendurch immer mal ein paar Fotos geschossen, die ich jetzt einfach mal zeige. Die Anordnung ist immer anders und rein zufällig getroffen.

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Fotoalbum mit mehr Farben (Colour your brain!)

Zugabe

Eine Fahrt in die absolute Stille, nur zu empfehlen.

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Und ein Feuer in der alten Waschmaschinentrommel (Video):

PJP

DLF Morgenandacht – Vorbilder..?..

Guten Morgen

Ich habe leider keine Zeit, um über meine zahlreichen Themen die mir am Herzen liegen zu schreiben und bin nur für kurze Zeit im Internet. Und wie so oft, habe ich heute wieder mal die Morgenandacht im Deutschlandfunk gehört. Eine gute Gelegenheit, die klugen Ansagen zu nutzen, anstatt selbst mit Fotos, Recherchen und vielem mehr an meinen Berichten arbeiten zu müssen. Wie bereits bei der letzten Morgenandacht eines katholischen Pfarrers erwähnt, bin ich frei im Glauben und möchte zur ausgleichenden Gerechtigkeit heute die Morgenandacht eines evangelischen Pfarrers posten, zumal er mir auch zu denken gegeben hat.

Kurze Vorstellung des `Referenten´

Pfarrer Dr. Titus Reinmuth ist seit Dezember 2012 Stellvertretender Evangelischer Rundfunkbeauftragter beim WDR. Zwölf Jahre lang war er zuvor Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg am Niederrhein. Sein Schwerpunkt in der Gemeindearbeit waren die monatlichen Familiengottesdienste, die leicht verständlich, anschaulich und mit viel moderner Musik vom Glauben erzählten. Er ist außerdem Autor zahlreicher Rundfunkbeiträge.

Hier der Text zum Anhören (link): Morgenandacht vom 14.4.2022

 

Für den Leser oder Translator auch noch in Textausführung

`Ein Vorbild – das ist für manche in diesen Tagen Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine. Wie er seine Landsleute motiviert und ihnen jeden Tag Mut macht, zu widerstehen im Kampf gegen die russischen Truppen. Vor vielen Parlamenten hat er per Videobotschaft gesprochen und minutenlangen Beifall geerntet. Ich habe Respekt davor. Ich bewundere seine Entschlossenheit. Und doch beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Es geht immer noch um Krieg.

Mahatma Gandhi oder erst recht Jesus von Nazareth sind andere Vorbilder: bei ihnen geht es um gewaltlosen Widerstand oder zivilen Ungehorsam. So, wie ihn die russische TV-Journalistin Marina Owsjannikowa gezeigt hat. Zur besten Sendezeit im russischen Fernsehen hält sie ein Plakat in die Kamera und verurteilt den Krieg. Deutlich, ohne Gewalt – und bereit, die Konsequenzen zu tragen.

Ein ukrainischer Präsident, eine russische Oppositionelle, Mahatma Gandhi oder Jesus von Nazareth, das sind große Hausnummern, wenn es um Vorbilder geht. Niemand muss gleich ein Held oder eine Märtyrerin werden. Aber Vorbilder geben Orientierung. Wenn ich mal nicht weiterweiß, wenn eine Entscheidung ansteht oder ein Konflikt irgendwie gelöst werden muss, woran halte ich mich dann? Ich habe Glück gehabt. Immer wieder habe ich Menschen kennengelernt, bei denen ich mir etwas abgucken konnte, die für mich im Alltag zum Vorbild geworden sind. Ihre Sicht aufs Leben oder ihr Umgang mit anderen hat mich geprägt. Darauf greife ich zurück, insgeheim oder ganz bewusst.

Zum Beispiel der Diakon früher in unserem Jugendzentrum. Ein herzlicher Typ. Er hat uns Jugendlichen zugehört, hat uns ernst genommen. Wir durften ihn auch zuhause besuchen, nicht nur wenn es etwas zu feiern gab, auch wenn wir etwas zu besprechen hatten. Er hatte immer eine offene Tür und ein offenes Ohr.

Manchmal sind es auch kleine Begegnungen, die mich beeindrucken. Eine Mitpatientin auf der Krebsstation, die einfach nicht aufgibt und mich ansteckt mit ihrem Lebensmut. Eine andere, die mir zeigt, dass es nicht nur die Krankheit gibt, sondern auch weiterhin die glücklichen Momente, die Liebe, die Freundschaft. So vieles, das uns am Leben hält – auch wenn es gerade schwer ist.

Je länger ich nachdenke, umso mehr Menschen fallen mir ein, von denen ich etwas gelernt habe: Wie sie aufs Leben schauen, wie sie Entscheidungen treffen oder mit Krisen umgehen, wie sie Gefühle zeigen oder Freundschaften pflegen. Klar, irgendwann habe ich meinen eigenen Stil gefunden. Und wer weiß, vielleicht bin ich inzwischen selbst schon für andere zum Vorbild geworden.

Ob das auch für den Glauben gilt? Auf Gott vertrauen, für bestimmte Überzeugungen einstehen, Kraft finden, wenn es schwer wird? Kann man sich das auch abgucken? Ich glaube schon. Unser Diakon früher im Jugendzentrum, der stand auch für gelebte Nächstenliebe. Nicht nur mit seiner Gastfreundschaft. Wir haben damals auch den Jugendkreuzweg vorbereitet, sind den Leidensweg Jesu nachgegangen mit biblischen Texten und eigenen Gebeten. Und wir haben eigene Transparente gemalt für den Ostermarsch. Frieden schaffen ohne Waffen und daneben Jesus, der ein Gewehr zerbricht.

In der Bibel werden oft ganz normale Männer und Frauen zum Vorbild. Als Mose das Volk Israel aus der Sklaverei in die Freiheit führen soll, sträubt er sich erst und verweist darauf, dass er gar nicht gut reden kann. Er sucht sich Unterstützung bei seinem Bruder Aaron. Als Maria mit Jesus schwanger wird, wirkt sie erst überfordert. Sie besucht ihre Cousine Elisabeth und bleibt gleich drei Monate bei ihr. Sie sucht als junge Frau die Erfahrung der Älteren. Und immer wenn das Volk Gottes in einer Krise ist, dient ihnen Abraham als Vorbild. Weil er immer, ganz gleich wie das Leben spielt, auf Gott vertraut hat.´

Fazit: Lieber ein gutes Vorbild haben als später das Nachsehen.

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PJP

DLF Morgenandacht – oder mehr?

Guten Morgen

Wie des Öfteren habe ich mal wieder die Morgenandacht im Deutschlandfunk gehört. Hier mischt sich sowohl die evangelische und katholische Kirche ein mit Worten ihrer Mitarbeiter, die uns etwas mitteilen sollen. Die Qualität der Beiträge entspricht zwar nicht immer meinen Erwartungen, aber schon sehr häufig war ich über die Klugheit entsprechender Beiträge überrascht, sozusagen aus dem Leben gesprochen. So auch heute, über einen Beitrag eines katholischen Pfarrers. Ich gehöre zwar nicht der katholischen Kirche an und bin frei in meinem Glauben, habe mich aber dennoch entschlossen, den Beitrag von heute mal in meinen Blog zu stellen, da ich ihn als Text gefunden habe. Dass es nun gerade einen Vertreter der katholischen Kirche trifft, ist reiner Zufall!

Kurze Vorstellung des `Referenten´

Pfarrer Dr. Detlef Ziegler, geboren und aufgewachsen im Ruhgebiet, studierte Theologie, Philosophie, klassische Philologie und Pädagogik in Münster und München.

Seine Worte:

Will Rogers, Jahrgang 1879, war ein in den USA gefeierter Komiker und Entertainer. Berühmt waren seine Aphorismen, kurze Sätze, die zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Einer lautet:

„Die Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.“

Ich kann mir denken, was er damit meinte. Vor vielen Jahren haben mir gute Bekannte ihren Papagei geschenkt. 6 Jahre lebte er bei mir, ein sprachbegabter Imitationskünstler.

Er redete zwar, aber er gab nur wieder, was er immer wieder gehört hatte. Natürlich war kein Gespräch möglich. Ein Papagei lebt halt in einem Echoraum: Er plappert; was er imitiert, ist nur ein Echo dessen, was er aufschnappt; ganz lustig zwar, aber auch schnell ermüdend.

Rogers sieht die Gefahr, dass rings um Menschengruppen ein Echoraum entsteht, mit immer denselben Reden und Floskeln. Keine echten Gespräche, sondern allenfalls gruppeninterne Selbstgespräche, die schnell steril und nervtötend werden. Papageiengeplauder, das sich selbst entlarvt, wenn der echte Papagei nicht mehr zu hören ist, weil er verkauft wurde…

Ich beobachte mit Sorge, wie auch in unserer Gesellschaft solche eingekapselten Echoräume sich ausbreiten. Man bleibt unter sich, entwickelt eine Binnensprache, die nach außen nicht verstanden wird. Nach außen gilt ein einfacher Grundsatz: Es gibt nur zwei Meinungen, die eigene und die falsche!

Mag sein, dass das nicht auf alle Querdenker zutrifft. Aber es gibt nach meiner Wahrnehmung zu viele unter ihnen, die im schalldichten Echoraum ihrer Wirklichkeitswahrnehmung abgetaucht sind.

Und bei Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern geht mir langsam die Geduld aus, bei all denen, die im Schneckenhaus ihrer Wirklichkeitskonstruktion festhängen, sattsam Bekanntes immer nur wiederholen, aber jede Infragestellung der eigenen Position brüsk verweigern. Meine eigene Kirche nehme ich davon nicht aus.

Auch sie ist nach meinem Eindruck immer noch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, pflegt ihre nach außen oft unverständliche Binnensprache, statt sich offensiv und verständlich in die Fragen und Nöte der Zeit einzumischen.

Ich gebe zu: Ich bin ratlos. Ratlos vor diesen Echoräumen, in denen Menschen nur sich selbst hören, aber nicht wirklich zuhören, geschweige denn, sich infrage stellen zu lassen. Ratlos, wenn ich immer häufiger in hitzigen Diskussionen zu hören bekomme:

„Du hast doch überhaupt keine Ahnung!“

Meine eigene Rechthaberei steht mir dann manchmal auch im Wege. Dabei wäre das mit der „Ahnung“ ein durchaus heilsamer Fingerzeig. Ein Ausweg aus der berühmten Pilatusfrage, die derselbe im Prozess gegen Jesus diesem am Ende des Verhörs entgegenschleudert:

„Was ist Wahrheit?“

Pilatus scheint gegenüber absoluten Wahrheitsansprüchen skeptisch zu sein. Ich würde ihm darin folgen.

Als Christ ahne ich mehr, als dass ich etwas weiß. Ja, ich habe eine Ahnung. Ich lebe mit anderen im Wahrheitsraum Gottes, der lebendige und gesprächsoffene Menschen sucht. Weil sein Gespräch mit uns ein Liebesangebot ist, das keinen Echoraum duldet, sondern Weite und Offenheit ermöglicht. Und Bescheidenheit beim Rechthaben!

Das ahne ich mit vielen anderen, die auch eine solche Ahnung haben. Bis sich das überall herumgesprochen hat, auch bei denen, die im Echoraum ihrer absoluten Wahrheitsansprüche ein verbissenes Dasein fristen, tröstet mich ein Wort des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln. Er soll mal gesagt haben:

„Du kannst einige Leute für alle Zeit zum Narren halten und alle Leute für einige Zeit, aber nicht alle Leute für alle Zeit!“

Hoffentlich behält Lincoln recht….“ (DLF Kath. Hörfunkarbeit).

Meine Meinung:

Cooler kluger Beitrag, der viel Wahrheit spricht, hier auch zum Anhören:  Morgenandachten DLF

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Ein anderer kluger Spruch von Will Rogers, mit dem der Vortrag begann!

PJP