Schnappschüsse – und Augenblicke pt. 2

Willst du schöne Bilder machen

benötigst du eine Kamera, die heutzutage in jedem Mobile oder Handy integriert ist. Die Qualität dieser Mobile-Kameras steht einer festen Kamera in nichts mehr nach. Alles automatisch optimiert mit erstaunlichen Resultaten. Jedoch in der Brennweite ist der Hobby- und Profifotograf mit seiner Kamera der Handy-Cam überlegen; und je nach dem, welche Möglichkeiten der Einstellungen die Kamera für eine Optimierung der Aufnahme noch bietet.

Freies Fotografieren – ein zufälliger Augenblick

Wer `mit offenen Augen durch die Welt geht´, kann viel entdecken, was andere nicht sehen. Alles eine Frage der Wahrnehmung, die auf Achtsamkeit beruht. Und dieses Wort `achten´ steckt auch in achtsam, beachten, beobachten versus achtlos, missachten, verachten. Einem guten Foto geht die Beobachtung voraus und der Augenblick durch die Optik einer Kamera, die im richtigen Moment ausgelöst wird. Und dabei kommt sehr häufig der Zufall in`s Spiel – eine zufällige Wahrnehmung, unerwartet, ein zufälliger Augenblick, der gleich fotografisch ausgespielt wird – entweder als schneller `Schnappschuss´ bei bewegten Objekten oder als kleine Serie bei feststehenden Objekten.

Cut

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Hobby und Kreativität

Fragen wir mal Wiki:

„Ein Hobby (deutscher Plural: Hobbys) ist eine Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt, die dem eigenen Vergnügen oder der Entspannung dient und zum eigenen Selbstbild beiträgt, also einen Teil seiner Identität darstellt. Das Wort „Hobby“ ist vom englischen hobby horse abgeleitet, das mit „Steckenpferd“ in beiden Bedeutungen – Kinderspielzeug und Freizeitbeschäftigung – übersetzt wird. Das hölzerne Steckenpferd trägt seinen Reiter nirgendwohin, weil es in den Händen gehalten wird, entsprechend erwirtschaftet das Hobby kein Einkommen und ist kein Beruf „(Wikipedia).

Damit kann ich was anfangen…

Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist.[1][2] Darüber hinaus gibt es verschiedene Ansätze, was Kreativität im Einzelnen auszeichnet und wie sie entsteht….Es wird zwischen alltäglicher (small c) und außergewöhnlicher (Big C) Kreativität unterschieden.[4] Außergewöhnliche Kreativität ist die herausragende (meist objektive) Kreativität wie auf der Ebene der Genies. Alltägliche Kreativität ist die (meist subjektive) Kreativität, die sich bei den meisten Menschen beobachten lässt, wie das Umgestalten eines Gartens oder das Improvisieren beim Kochen (ebenda).

Das  wird mir zu kompliziert…:

Definition von Kreativität

Zeit – Lust – Motivation – Ziel

Alles TUN braucht Zeit und mit dem Begriff Lust schließe ich mich wieder Wikipedia an:

Lust ist eine intensiv angenehme Weise des Erlebens, die sich auf unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung zeigen kann, zum Beispiel beim Speisen, bei sportlichen Aktivitäten oder bei schöpferischer Tätigkeit, vor allem aber als Bestandteil des sexuellen Erlebens“ (Wikipedia).

Motivation ist der eigentliche Motor, der uns zum TUN antreibt:

Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe), die zur Handlungsbereitschaft führen, und das auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten“ (ebenda).

Damit haben wir alle Parameter (Zeit, Lust, Hobby, Motivation, Ziel) für kreatives (?) TUN erfasst, und können alles mit folgender volkstümlichen Formulierung zusammenfassen:

Auf etwas Bock haben

So geschehen mit viel Zeit bei kaltem Regenwetter, habe ich meine Fotoalben durchgeblättert und eine kleine Auswahl zusammengestellt, die ich noch nicht im Blog hatte und die für mich auch einen besonderen `Erinnerungswert´ haben.

Zum Bleistift:

SONY DSC

Eine zufällige Begegnung mit sehr netten Kölsche Mädsche, von denen ich für einen Profi gehalten wurde.

09-P1140196

99 Luftballons…schön bunt erfasst…auf einem Sommerfest

07-P1070980

Radtour 2018 mit Kofferradio und Bierpause…

05-001_Loykunst

`Cut Up´ Kunstgallerie in Loy – Blick ins Schaufenster

06-DSC05773

Begegnung mit Schneckenkind – beim Bloggen

18-Panasonic TZ 1000

Meine beste Kamera – selbst fotografiert – näheres dazu später mal

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Typischer Schnappschuss – Biene fliegt in Lupine

03-DSC08815

Wer kein Hobby hat ist auf dem besten Weg in den seelischen Tod

Weitere 33 Fotos auf onedrive zur freien Bearbeitung auch als Videoshow:

Fotokreationen

Dieser link ist keine WhatsApp Nachricht, und für alle Handy-User dauert es eine Weile, bis die Fotos runtergeladen und zu `besichtigen´ sind. Aber wer hat schon noch die Zeit…

Heute scheint endlich mal wieder die Sonne. Grund genug, im Garten zu buddeln.

Gute Woche und frohes Schaffen für alle!!

PJP

Schnappschüsse – und Augenblicke hier und da

Willst du schöne Bilder machen

benötigst du eine Kamera, die heutzutage in jedem Mobile oder Handy integriert ist. Die Qualität dieser Mobile-Kameras steht einer festen Kamera in nichts mehr nach. Alles automatisch optimiert mit erstaunlichen Resultaten. Jedoch in der Brennweite ist der Hobby- und Profifotograf mit seiner Kamera der Handy-Cam überlegen; und je nach dem, welche Möglichkeiten der Einstellungen die Kamera für eine Optimierung der Aufnahme noch bietet.

Freies Fotografieren – ein zufälliger Augenblick

Wer `mit offenen Augen durch die Welt geht´, kann viel entdecken, was andere nicht sehen. Alles eine Frage der Wahrnehmung, die auf Achtsamkeit beruht. Und dieses Wort `achten´ steckt auch in achtsam, beachten, beobachten versus achtlos, missachten, verachten. Einem guten Foto geht die Beobachtung voraus und der Augenblick durch die Optik einer Kamera, die im richtigen Moment ausgelöst wird. Und dabei kommt sehr häufig der Zufall in`s Spiel – eine zufällige Wahrnehmung, unerwartet, ein zufälliger Augenblick, der gleich fotografisch ausgespielt wird – entweder als schneller `Schnappschuss´ bei bewegten Objekten oder als kleine Serie bei feststehenden Objekten.

1_smile in my cam

Nach diesen `geistigen Ergüssen´, will ich nach Fotos suchen, die mehr oder weniger zufällig, jedenfalls aber vollkommen `ungeplant´ entstanden sind.

CUT

PJP

Fotorätsel/riddle No. 85

Hinter Fotorätseln verbirgt sich mehr, als du denkst.

  1. Sie fördern deine Aufmerksamkeit.
  2. Sie fördern dein Konzentrationsvermögen und deine Phantasie.
  3. Sie schärfen deine Wahrnehmung (Achten auf Details) und schärfen den Verstand.
  4. Sie fördern Geduld für den `Augenblick´.
  5. Sie entlasten uns vom Stress des Alltags.
  6. Sie machen Spaß.

Was ist das? What`s that?

001_Stecker

Ratehinweis: Dieses nervige Teil stört die Verbindung (ausgebaut).

Zugabe

0031_Einsten neugirig-001

Wer hat einen Spruch für die Sprechblase?

PJP

Fotorätsel/riddle No. 84

Hinter Fotorätseln verbirgt sich mehr, als du denkst.

  1. Sie fördern deine Aufmerksamkeit.
  2. Sie fördern dein Konzentrationsvermögen und deine Phantasie.
  3. Sie schärfen deine Wahrnehmung (Achten auf Details) und schärfen den Verstand.
  4. Sie fördern Geduld für den `Augenblick´.
  5. Sie entlasten uns vom Stress des Alltags.
  6. Sie machen Spaß.

Was ist das? What`s that?

001_Entenkraut

Zugabe

Flower Power

Die Aufnahmen stammen zum größten Teil aus den Rosengarten in Wilhelmshaven, die wieder in Blüte stehen. Für Rosenliebhaber sehr zu empfehlen!

PJP

Fotorätsel/riddle No. 83 – mit Zustandsbericht

Hinter Fotorätseln verbirgt sich mehr, als du denkst.

  1. Sie fördern deine Aufmerksamkeit.
  2. Sie fördern dein Konzentrationsvermögen und deine Phantasie.
  3. Sie schärfen deine Wahrnehmung (Achten auf Details) und schärfen den Verstand.
  4. Sie fördern Geduld für den `Augenblick´.
  5. Sie entlasten uns vom Stress des Alltags.
  6. Sie machen Spaß.

Was ist das? What`s that?

001_Insektenflügel

Zugabe (persönlich)

Liebe Follower, Nichtfollower und zufällige Besucher und solche, die es werden wollen,

Ich hatte mich entschlossen, ein Hochbeet zu bauen. Und wenn ich mich zu etwas entschieden habe, fange ich sofort an. Hatte mir zuvor ein Hochbeet gekauft, das mir zum einen zu tief angelegt und letztlich nicht `zusammenbaubar´ war. Mein Hochbeet sollte nun ein richtiges Hochbeet mit einer Pflanz- und Arbeitshöhe meiner Küchenarbeitsplatte von 87cm werden. Gesagt, getan, Holz besorgt, Arbeitsplatz eingerichtet und angefangen zu sägen und schrauben. Die Arbeit zog sich länger hin, als gedacht, weil das Wetter nicht immer mitspielte. Das führte zu meinem ersten Bericht, den ich in meinen Blog stellte. Nun dachte ich mir, diesen selben auch in unserer regionalen Facebookgruppe zu veröffentlichen. Und das hatte Folgen… stieß auf Interesse, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte. Ich lernte nette neue Leute kennen und die Unterhaltung über mein Hochbeetprojekt führte zu abenteuerlichen Ideen, wobei der Humor nicht zu kurz kam, da mein Hochbeet einem Sarg sehr ähnlich war. Nur schade, dass diese Facebook-Unterhaltung nicht in meinem Blog stattfand.

Für meinen Nachbarn etwas zu kurz geraten 

001_Zugabe

Spaß am Sonntagmorgen mit Frühshoppen – Foto exklusiv nur im Blog

Schlussendlich hatte ich mein Monsterbeet endlich fertiggestellt und machte mir nur noch Gedanken über die Statik, da doch einige volle Schubkarren Erde eingebracht werden mussten. Es hat aber gehalten, weil ich manchmal auch ziemlich schlau in Sachen Statik bin. Nun hatte ich zum Abschluss den Leitspruch `Handwerk verändert Leben´ als wichtige Erkenntnis meines Tuns eingebracht. Und das hatte Folgen. So habe ich danach noch eine sehr alte Gartenbank sowie einen ebensolchen Tisch restauriert, einen eigens geschriebenen und gespielten Song auf youtube veröffentlicht und eine Beaty-Cream angemischt. Alles Handwerk, das zu einem `Internet Detox´ führte. Und gleich geht es weiter mit der Restaurierung der alten Gartenmöbeln.

Wie`s danach weitergeht im Blog

Es folgt:

Bericht über die Herstellung einer Beauty-Cream

Fotos aus dem Garten und weitere Begleitung der Familien Adebar Storch

Landesreitturnier in Rastede

Ich hoffe, dass alle erholsame Pfingsten genießen konnten und wünsche euch und Ihnen auch viel Sonnenschein mit einer `Internet-Detox-Kur´, die ich sehr empfehlen kann.

Schönen Tag soweit!

Mhg

PJP

Das Rätselfoto wurde fast gelöst. Aber um welches Insekt handelt es sich?

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Es ist keine Hornisse, sondern….

Fotorätsel/riddle No. 82

Hinter Fotorätseln verbirgt sich mehr, als du denkst.

  1. Sie fördern deine Aufmerksamkeit.
  2. Sie fördern dein Konzentrationsvermögen und deine Phantasie.
  3. Sie schärfen deine Wahrnehmung (Achten auf Details) und schärfen den Verstand.
  4. Sie fördern Geduld für den `Augenblick´.
  5. Sie entlasten uns vom Stress des Alltags.
  6. Sie machen Spaß.

Was ist das? What`s that?

Glühkerze

Hinweis: In Weltwirtschaftspolitik verwickelt

Zugabe

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Meine Fotorätsel sind alle `specific experiences´

PJP

Empathie – mit Achtsamkeit pt.1

Was ist Empathie

Empathie hat etwas mit Gefühlen zu tun. Es ist die Fähigkeit zu verstehen oder nachzuempfinden, was andere gerade denken oder fühlen. Einfach gesagt: Sich in etwas hineinfühlen, etwas nachempfinden, sich soz. in eine andere Person hineinversetzen. So ist es zB traditionell bei Beerdigungen üblich, den Trauernden unser Mitgefühl auszusprechen.

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Kurzer Exkurs in die Neurobiologie

  • Gefühle und Emotionen

Wir alle haben einen in unserem Leben viele Gefühle erfahren, und diese Wahrnehmung setzt bereits im pränatalen Stadium ein. Wenn wir diese unsere Gefühlswelt auch zum größten Teil vergessen haben, so sind sie doch noch alle noch präsent in einem Speicher, der unserem bewussten Erleben allerdings verschlossen bleibt. Und wenn wir eine Entscheidung – welcher Art auch immer – treffen, so spielen unsere `abgespeicherten´ Emotionen die `entscheidende´ Rolle, ohne dass uns das bewusst wird. Sie sind unserem Denken quasi Bruchteile einer Sekunde vorgeschaltet, ohne bewusst wahrgenommen zu werden. Das bedeutet, dass alle unsere Entscheidungs- bzw. Handlungsmuster emotional gesteuert werden. Und wer nun glaubt, er/sie könne sich davon befreien und ganz rational entscheiden und handeln, der täuscht sich gewaltig, denn die Neurobiologen wie insbes. Gerhard Roth (s. Zugabe) haben die entscheidenden Belege geliefert. Aber auf die Komplexität dieser Vorgänge in unserem Gehirn soll in diesem Rahmen nicht näher eingegangen werden.

Mehr Empathie mit Achtsamkeit

Wenn wir das Wort Achtsamkeit hören, haben manche ein Problem damit. `Immer dieser esoterische Kram´ oder `soll ich diese Konzentrationsübung auch noch lernen bei dem ganzen Stress?´ mögen einige denken. Aber was ist Achtsamkeit? Hat sie etwas mit Konzentration zu tun? Gehen wir dieser Frage einmal nach. Ursprünglich bedeutet Achtsamkeit, dass man auf sich selbst achtet. Ein typisches Beispiel spielt sich im Straßenverkehr ab. Wir müssen beim Autofahren Verkehrsregeln beachten und Rücksicht auf andere nehmen. Und diese Form der Achtsamkeit erfordert schon Konzentration und kann Stress erzeugen, obwohl die meisten Handlungsmuster automatisch ablaufen. Wir haben es hierbei mit einer Form der Achtsamkeit zu tun, die mit Gefahren verbunden ist und an Regeln – Straßenverkehrsordnung, Verkehrszeichen – gebunden ist, um uns sicher durch den Verkehr zu leiten. Die Form der Achtsamkeit, um die es hier dagegen geht, ist frei von Stress, keinen Regeln unterworfen, ungebunden und betrifft nur uns selbst.

Achte auf dich selbst

Im Zeitalter des Internets haben viele verlernt, wie das geht. Wir bewegen uns zunehmend in irgendeiner Cloud des Internets, haben viele Freunde auf facebook (die keine sind), kommunizieren über unser smartphone, PC, laptop etc.pp…, wir werden im Fernsehen mit Nachrichten, Werbung, Filmen und Informationen jeder Art überhäuft und wissen gar nicht mehr, `wohin unsere Reise geht´. Und das war nicht immer so. Was heute der Monitor, das Tablet etc. ist, war früher das Feuer, das uns gewärmt und entspannt hat. Und der Monitor – im weitesten Sinne –  hat extreme Auswirkungen auf unseren Verstand, unser Verstehen des Lebens, das sich vom Boden der Realität mehr und mehr entfernt. Wir sind zu einer sitzenden Gesellschaft mutiert, und unser Denken bewegt sich zwischen Realität und Virtualität. Das erweckt Bedürfnisse, denen wir nachkommen wollen, unsere Gedanken bewegen sich in der Zukunft, wir planen, um unser Leben zu optimieren und denken vielleicht, dass wir etwas verpasst haben könnten. Einfach gesagt: Wir haben den größten Teil unserer Zeit den `Boden unter den Füßen verloren´ und nehmen uns selbst nicht mehr wahr. Unser Verstand, die mediale Welt unterdrückt unsere Emotionen. Wir denken anstatt zu fühlen, zu fühlen, wie es in uns aussieht. Diese Ausführungen sollen nicht generalisiert werden. Aber jeder von uns sollte mal darüber nachdenken, inwieweit er/sie sich selbst in seiner Lebensgestaltung und insbesondere seinen Lebensproblemen emotional wahrnimmt und achtet.

Unser Zeitempfinden im Widerspruch

Augenblick genießen

Wir leben heute in einer Zeit der Reizüberflutung, der eine mehr der andere weniger. Und damit hat sich unser Zeitempfinden zunehmend verändert. Alles geht schnell, und das Bestreben der medialen Welt besteht darin, möglichst noch schneller zu werden. Das mag folgendes Beispiel zeigen: Wenn wir etwa 50 Jahre zurückdenken, so haben wir einen Brief geschrieben, um jemandem eine Nachricht zukommen zu lassen. Und dieser Brief erreichte auf dem Postweg seinen Empfänger in ein paar Tagen. Heute sind wir im Zeitalter des Internets so weit, dass Milliarden von Informationen quasi zeitgleich um die ganze Welt rasen. Ähnlich ist es mit dem Reisen, egal wohin, es geht immer schneller, mit dem Flugzeug, dem Auto etc.pp. Nun stellt sich die Frage, warum heute in unserem Land keine® mehr Zeit hat? Immer wieder hört man `hab gerade keine Zeit´ und das Wort STRESS hat so viele voll im Griff. Frage: Warum haben wir weniger Zeit, obwohl doch alles schneller geht? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ich denke, jeder sollte mal über sein Zeitmanagement nachdenken.

Achtsamkeit – wie geht das?

Let me think..

  • Achtsamkeit einer Katze

Eine ganz besondere Form des Zeitmanagements besitzen Katzen. Und das zeichnet sie in ihrer wohl einzigartigen Form der Achtsamkeit aus. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum Katzen so gut Mäuse fangen können, obwohl die Mäuse blitzschnell sind und sogar an Mauern hochklettern können, wenn sie einer Gefahr entfliehen. Wie schafft die Katze das trotzdem? – Sie geht strategisch sehr klug vor, und das lässt sich nur durch ein Beispiel erklären, das ich beobachtet habe:

Meine Katze entdeckt eine Maus auf dem Rasen. Weil sie besser sehen kann, als wir Menschen, ist sie blitzschnell bei der Maus und will sie ergreifen. Die Maus ist aber noch schneller und verschwindet in ihr Mauseloch. Die Katze entspannt sich erst mal und legt sich vor das besagte Mauseloch. Die Maus kommt nicht wieder heraus, weil die Katze ja davor liegt und sie fangen will. Erst nach ca. 2 Stunden hat die Katze ihre Beute, die verschwundene Maus gefangen, und verzerrt sie. Wie hat sie das gemacht? Willst du wissen, was die Katze gemacht hat?

Gar nichts hat sie gemacht. Sie hat sich nicht einmal bewegt und das über 2 Stunden lang. 2 Stunden hat sie auf das Mauseloch geachtet. 2 Stunden erhöhte Achtsamkeit bei vollem Bewusstsein.

Hat die Katze sich in ihrer Wartestellung angestrengt oder war sie dabei gestresst? Nein, ganz im Gegenteil! Sie hat ihre Stellung konsequent beibehalten und sich nicht bewegt. Man könnte auch sagen, sie hat mit Achtsamkeit in sich geruht und auf ihre Beute gewartet.

Schon in der Bibel sagte Jesus: „`Sei wie ein Diener, der auf die Rückkehr des Meisters wartet´, der Diener weiß nicht, zu welcher Stunde der Meister kommen wird. Also bleibt er wach, aufmerksam, ausgeglichen, still, damit er die Ankunft des Meisters nicht verpasst“ (Eckard Tolle s. 117).

Wir machen es der Katze nach

Kann man Achtsamkeit lernen, vielleicht von der Katze, oder sich darin üben? Einen Versuch wäre es wert. Suche dir einen bequemen Platz. Versetze dich in die Lage der Katze und suche dir ein Mauseloch (metaphorisch gesprochen), wie zB ein schönes Bild an der Wand oder eine schöne Phantasie, wie zB dein Lieblingsgericht, Sex on the Beach etc. Achte auf deine Atmung und verharre in dieser Haltung für mindestens 5 Minuten, ruhig und entspannt, ohne jede Bewegung.

Du wirst dich wundern, was du dabei alles wahrnimmst. Ich möchte es zunächst bei dieser kleinen Übung belassen. Du wirst in dieser erhöhten Wachsamkeit – sozusagen nebenbei – mehr wahrnehmen, als du dir vorgestellt hast. Und das macht deine Achtsamkeit aus. Warum? Wir nehmen ganz entspannt in einer erhöhten Bewusstseinsstufe mehr wahr! Und diese 5-Minuten Übung solltest du mehrmals in der Woche im häuslichen Bereich üben bis du soweit bist, sie auch in jeder anderen Umgebung durchzuführen, im dich aus dem stressbedingten Situationen mal auszuklinken. Und das Beste ist: Es funktioniert!

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Die Katze lässt sich durch nichts beeindrucken!

Fazit:

Achtsamkeit ist eine erhöhte Form des Bewusstseins.

Wer in dieser Bewusstseinsstufe verweilt, ruht in sich selbst.

Wir sind über die Achtsamkeit miteinander verbunden.

Achtsamkeit lässt sich durch Übungen verbessern.

Wie sind wir nun durch unsere Achtsamkeit – mehr oder weniger – miteinander verbunden? Klare Sache: Wir beachten andere Menschen und sie beachten uns, sofern sie uns mit Achtsamkeit begegnen, anstatt zB mit einem Headphone oder irgendeinem Mobile zu kommunizieren. Alles eine Sache der `emotionalen Antennen´, die uns analog (!) verbinden.

Dazu gehören auch `Glücksmomente´, wie Freude, lachen, Erfolg etc.pp. Diese gilt es genauso zu teilen. Die Liebe der Menschen, sexuelle Lust, Humor und vieles andere, der Witz, ein schönes Beispiel, weil wir sogar noch gemeinsam darüber lachen.

Leslie Jamison ist eine Frau, die sich mit Achtsamkeit beschäftigt hat. Sie hat sich intensiv mit dem Thema Empathie auseinandergesetzt. Sie stellt sich zum Bespiel folgende Fragen:

Kann man Empathie lernen?

Wie wird Empathie gelernt?

Kann man Empathie abschalten?

Wo sind die Grenzen für Empathie?

Tun wir es Leslie Jamison gleich. Beschäftigen wir uns mit unserer Empathiefähigkeit. Reden wir über unsere Gefühle, die wir empfinden, auch wenn andere Menschen leiden. Verstecken wir uns nicht hinter unseren Gefühlen, sondern sprechen wir sie aus. Teilen wir uns mit, denn schließlich ist in der Empathie geteiltes Leid halbes Leid.

PJP

Zugabe:

Gerhard Roth ist Wissenschaftler durch und durch und hat an der Uni Bremen gelehrt. Er hat sich überwiegend international einen Namen gemacht und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Mit inzwischen 75 Jahren ist er bis heute immer auf dem Boden geblieben. Ein Mensch, wie er `im Buche steht´ und im Internet – als Populist – zurückhaltend. Den Rest überlasse ich Wikipedia (link):

Gerhard Roth – Biologe