Horst Seehofer – Nachschlag

Schlag ins Gesicht

Die Empörung steht Herrn Seehofer in seiner Kommentierung des Vorfalls in Ellwangen ins Gesicht geschrieben. 4alle sind ergriffen und stehen hinter unserem Heimatminister. Damit Horst schneller über den Berg kommt, haben sich 2 Herren mit einer Botschaft gemeldet. Es passt zu dem beherzten Eingreifen der Polizeibeamten, die Schlimmeres verhindert haben. Nehmen sie das bitte zur Kenntnis und sprechen sie den Beamten ihre Anerkennung aus. Damit übergebe ich zu den Herzbuben und hoffe auf baldige Genesung.

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Sie schaffen das!!

Zurück ins wahre Leben

Die Flüchtlingswelle hat 4alle/4all länger beschäftigt. Hacker haben das offensichtlich genutzt, meinen PC zu Hacken. Mein Schutz von Kasperski, für den ich redlich bezahlt habe, wurde offenbar umgangen, ausgeschaltet oder sogar genutzt um meinen PC  platt zu machen. Alles war `weg´.  Nur ein Pressefoto möchte ich hier noch einmal zeigen, das ich mit einer Botschaft versehen habe:

009_Foto Zein Al RifaiAFP

Wie mag es diesem Jungen heute wohl gehen?

PJP

Zugabe/in addition

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Horst Seehofer – empört

Horst Seehofer empört sich – und andere

In der Massenunterkunft für Flüchtlinge in Ellwangen ist es einer Solidargemeinschaft von Flüchtlingen gelungen, die Festnahme eines ihrer Landsleute vorerst zu vereiteln. Sie haben sich den eintreffenden Polizeibeamten in Überzahl entgegengestellt, ohne dabei Waffe, Brandsätze o.ä. einzusetzen, wie wir es aus der rechtsradikalen Szene noch kennen. Die Polizei handelte besonnen und zog sich zurück, so dass es zu keinen ernsthaften Verletzungen kam. Nach einem darauf folgendem Großeinsatz konnte die Polizei den auszuweisenden Afrikaner schließlich festnehmen. Dabei wurde sie von ca. 20 Rädelsführern unter den Asylanten heftiger bedrängt. Diese sog. Rädelsführer wurden inzwischen auf andere Unterkünfte verteilt.

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Seehofers Empörung – ein Schlag ins Gesicht der Polizei

Seehofers Empörung ist zeigt, dass ihm dieser Vorfall gerade recht kommt, um seine sog. Ankerpunkte (neue Brandherde) durchzusetzen. Dabei kann im Ellwanger Vorfall von Empörung in Anbetracht der Lage keine Rede sein. Im Gegenteil, Herr Seehofer:

  1. Der Rückzug der Polizei beim ersten Einsatz war eine richtige Entscheidung.

  2. Die Asylanten sowie Polizeibeamten haben keine Waffen eingesetzt.
  3. Es ist zu keinen ernsthaften Verletzungen gekommen.
  4. Nach einer Durchsuchung wurde bei keinem der Asylanten eine Waffe gefunden.

Und diese Punkte, die sie aus gutem Grund unerwähnt lassen, sprechen nicht nur für die Polizei sondern letztlich auch für die Flüchtlinge. Schließlich waren sie auf ihre Aktion sehr gut vorbereitet. Eine logistische Meisterleistung. Und es stellt sich die Frage, wodurch sie von dem Zeitpunkt der Festnahme ihres Landmanns so gut informiert wurden. Vielleicht kommen sie, Herr Seehofer, ja noch dazu, über diese Frage mal nachzudenken, wenn ihre Empörung abgeklungen ist. Bei all ihren bayrischen Kollegen, die mit ihnen leiden, dürften sie ihre Leidenszeit wohl bald überwunden haben.

CDU – Christlich soziale Union

Während Herr Seehofer sich empört zeigt, vertritt die Kirche selbst in Bayern christlich soziale Werte. Dazu ein Zitat von der ARD-Rechtsredaktion:

„Das OLG München hat einen Flüchtling freigesprochen, der sich durch Kirchenasyl seiner Abschiebung entzogen hat….In Deutschland befinden sich derzeit etwa 700 Personen im Kirchenasyl. Die Vertreter der Kirchen hoben 2015, nach der Vereinbarung mit dem BAMF die besondere Schutztradition des Kirchenasyls in Deutschland hervor. Damit wolle man keineswegs das geltende Recht aufheben, „sondern die Anwendung des Rechtes im Sinne der Menschenrechte anregen“. Kirchenasyl sei auch kein politisches Statement gegen die Dublin-III-Verordnung. In vielen Ländern der EU würden Flüchtlinge aber menschenrechtswidrig behandelt. Nur deshalb gewähre man in bestimmten Fällen Kirchenasyl“ (Kolja Schwartz 3. 5. 2018).

Söders Kreuzzug

Schließlich geht Herr Söder mit gutem Beispiel voran, indem er dafür sorgt, dass die bayrischen Amtsstuben mit einem Kreuz versehen werden. Ob und wie er sein politisches Handeln danach ausrichtet, bleibt offen.

Fazit:

Besinnen sie sich mal auf ihre christlich sozialen Werte, Herr Seehofer, die sich ihre Partei auf die Fahnen geschrieben hat. Deeskalieren sie anstatt zu diffamieren und provozieren. Bringen sie die Integration voran und besuchen sie Flüchtlingsunterkünfte. Oder wohnen sie mal für eine Woche in einem Flüchtlingsheim und nehmen sie Herrn Dobrindt am besten gleich mit.

PJP

Zugabe/in addition

Damit sie, Herr Seehofer, sich schneller von dem Schlag ins Gesicht erholen, übersenden diese 2 Sänger ihre herzliche Anteilnahme:

Hunderte von Flüchtlingen ertrunken – Europa schaut zu

Das Ertrinken von Flüchtlingen nimmt kein Ende.

Wieder einmal sind Hunderte von Flüchtlingen im Mittelmeer ertrunken. Die Pressebilder, die uns erreichen, sind nicht zu ertragen. Kleinkinder werden tot angespült und von Rettungskräften geborgen.

Titelbild: DPA

Die ruhige Lage des Mittelmeers

„Wegen des guten Wetters und der ruhigen See wagen derzeit besonders viele Menschen die Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa. Bei der gefährlichen Passage zu den griechischen Inseln in der Ägäis und nach Italien kamen im vergangenen Jahr Hunderte Menschen ums Leben….. Seit der Schließung der sogenannten Balkanroute versuchen internationale Schleuserbanden offenbar zunehmend, Migranten aus der Türkei und Ägypten nach Kreta und weiter nach Italien zu bringen. In den vergangenen fünf Tagen waren knapp 180 Migranten auf Kreta gestrandet. Zuvor waren ihre Boote in Seenot geraten. Auch aus dem Bürgerkriegsland Libyen probieren Flüchtlingsboote die Überfahrt nach Italien, an Bord sind überwiegend afrikanische Flüchtlinge“ (Bericht Spiegel-online vom 3.6.2016)….. In der vergangenen Woche waren im südlichen Mittelmeer mehrere Flüchtlingsboote gesunken. Das UNHCR geht davon aus, dass dabei fast 700 Menschen ertrunken sind, darunter 40 Kinder (Bericht Spiegel-online vom 3.6.2106).

Aktuelle Lage

„Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind in diesem Jahr bereits rund 1370 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Im vergangenen Jahr waren es rund 3700 Menschen, die dort ihr Leben verloren…… Die Zahl der Todesopfer könnte noch weiter steigen: Nach Angaben des Sea-Watch-Sprechers Ruben Neugebauer sind mindestens drei große Holzboote mit Flüchtlingen an Bord am Donnerstag gekentert. Die Sea-Watch ist ein privat betriebenes Seenotrettungsschiff unter deutscher Flagge, das an der Rettungsaktion beteiligt ist. „Unser Beiboot ist dabei, Tote zu bergen“, sagte Neugebauer zu SPIEGEL ONLINE. Wie viele Menschen ertrunken sind, konnte er noch nicht sagen“ (Bericht Spiegel-online vom 4.6.2016).

Einsatz im Mittelmeer (25. Mai 2016)

Migrants rescue off the Libyan coast

epa05328919 A handout picture released by the Italian Navy shows people jumping out of a boat right before it overturns in Canal of Sicily off the Libyan coast, 25 May 2016. The Italian navy says it has recovered five bodies from the overturned migrant ship. Over 550 migrants on board were rescued safely. EPA/ITALIAN NAVY / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa – Bildfunk+++

Migrants rescue off the Libyan coast

epa05328921 A handout picture released by the Italian Navy shows people jumping off with other in the waters around a capsized boat as it overturns in Canal of Sicily off the Libyan coast, 25 May 2016. The Italian navy says it has recovered five bodies from the overturned migrant ship. Over 550 migrants on board were rescued safely. EPA/ITALIAN NAVY / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa – Bildfunk+++

Die EU schaut zu

DPA berichtet am 23.1.2016: „Knapp zwei Monate sind inzwischen vergangen, seit die Europäische Union (EU) und die Türkei vereinbart haben, dass Ankara den Flüchtlingszustrom nach Griechenland unterbindet. Die aktuellen Zahlen jedoch sprechen eine andere Sprache. Allein in den ersten 20 Tagen des neuen Jahres gingen in Griechenland 35.455 Flüchtlinge und Migranten an Land. Mindestens 94 Menschen verloren in den drei Wochen bei der gefährlichen Überfahrt zu den Ostägäisinseln ihr Leben, darunter viele Kinder.

Athen wehrt sich: „Sollen wir Menschen ertrinken lassen?“

Mehr dazu:

Athen wehrt sich

England stimmt ab

Es wäre eine Chance für England jetzt einmal Flagge zu zeigen, anstatt im Rahmen der Flüchtlingskrise eine Volksabstimmung über den Brexit zu veranstalten.

Mehr dazu von focus-online:

Don`t go Brexit my heart

Aktuelle Meldung:

Bundespräsident Gauck tritt nicht für eine zweite Amtszeit an.

PJP