Tötet Alkohol Gehirnzellen? – Medizinische Fakten

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Alkohol ist wohl das meist verbreitete Rausch- und Genussmittel weltweit.

Eine Silvesterfeier ohne Alkohol? Kaum denkbar. Manche wissen noch ein Lied davon zu singen. Falls sie nach einer durchzechten Nacht nicht arbeiten können, empfehle ich ihnen, ihrem Arbeitgeber diese Mitteilung online zu überbringen. Mit diesem Foto sind sie dann raus und können ihren Rausch bequem ausschlafen:

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Irene Berres hat in Kooperation mit Spiegel online ( © SPIEGEL ONLINE) einen Artikel geschrieben, der mit medizinischen Fakten überzeugt und mit dem Mythos aufräumt, dass nach einem Kater der Alkohol Gehirnzellen abgetötet habe, was außerdem bei der Zahl der Gehirnzellen kaum signifikante Auswirkungen haben kann.

Irene Berres klärt auf:

„Nur wer es mit Alkohol auf Dauer übertreibt, schadet schließlich – nach vielen anderen Organen in seinem Körper – auch seinem Gehirn. Grund dafür sind indirekte Folgen des Alkohols. Beim Wernicke-Korsakow-Syndrom etwa, das vor allem schwere Alkoholiker betrifft, sind die Betroffenen zum Teil so verwirrt, dass sie den Ausgang aus einem Raum nicht finden. Auslöser der Krankheit ist ein schwerer Vitamin-B1-Mangel.

Auch über eine kaputte Leber kann Alkohol dem Gehirn indirekt schaden. Wer zu oft und zu viel trinkt, provoziert eine Entzündung in der Entgiftungszentrale des Körpers. Dadurch kann es passieren, dass unter anderem zu viel Ammoniak durch die Blutbahn kreist, das den Nervenzellen im Gehirn im Gegensatz zum Alkohol direkt zusetzen kann.

Neben diesen beiden Gründen sprechen noch viele andere dafür, Alkohol nur in Maßen zu genießen – auch wenn die Nervenzellen vieles wegstecken. Und noch eins ist wichtig zu wissen: All die Ergebnisse beziehen sich auf die Körper Erwachsener. Ein Gehirn, das sich gerade erst bildet, reagiert viel empfindlicher auf die Droge, das ist unumstritten. Deshalb sollte sie für Schwangere, Kinder und Jugendliche Tabu sein.

Fazit: Alkohol tötet keine Gehirnzellen, sondern stört ihre Kommunikation untereinander. Dadurch verlangsamt er unser Denken, aber nur für die Zeit des Rauschs. Eine Ausrede, ab jetzt immer ungehemmt zu trinken, ist das trotzdem nicht. Auf Dauer schadet der Alkohol dem Hirn nämlich indirekt – zum Beispiel über eine kaputte Leber oder einen Vitamin-B1-Mangel.

Jeder Rausch koste uns 10.000 Gehirnzellen, lautet die oft gehörte Warnung. Fast nie fühlt sich diese Aussage so real an wie an einem Katertag.

Aber stimmt sie auch?

Klüger macht Alkohol ganz bestimmt nicht. Das weiß jeder, der schon einmal mit höchster Konzentration versucht hat, betrunken ein seriöses Gespräch zu führen. Jeder, der nach dem Heimkommen schon mal mit dem Schlüssel alles an der Tür erstochert hat, nur nicht das Schloss. Oder auch jeder, der morgens schon mal mit der vagen Befürchtung aufgewacht ist, sich gestern doch ganz schön blamiert zu haben.

Das Gute daran: Verschwindet der Alkohol aus dem Körper, bleiben am Katertag zwar Kopfschmerzen und eine gereizte Magenschleimhaut. Das Sprechen aber, der Gleichgewichtssinn, die Konzentrationsfähigkeit und die Feinmotorik kehren zurück. Das Gehirn, das zeigt die Erfahrung, erholt sich offenbar schnell vom Alkohol. Büßt es trotzdem jedes Mal Tausende Nervenzellen ein?

Auf den ersten Blick erscheint die Theorie plausibel: Bei einer Fülle von mehr als 100 Milliarden Nervenzellen im Gehirn wäre es durchaus denkbar, dass wir bei jedem Rausch Stück für Stück ein bisschen blöder werden, ohne es direkt zu merken. Hinzu kommt die Tatsache, dass Wissenschaftler tatsächlich schon beobachtet haben, dass bei schweren Alkoholikern die Hirnmasse schwindet. Trotzdem wissen die Forscher heute, dass der Alkohol doch sanfter zu den Nervenzellen ist, als oft befürchtet. Statt sie zu töten, stört er vor allem ihre Kommunikation.

Langsam im Kopf

Ob denken, bewegen oder auch nur atmen – nichts funktioniert ohne ein Feuerwerk in unserem Kopf, bei dem elektrische Impulse von Nerv zu Nerv hüpfen. Berührt etwa ein Tanzpartner die Hand, beginnt eine Kettenreaktion: Neuronen in der Haut aktivieren die Nachbarnervenzellen und diese wiederum die Nachbarnervenzellen, bis die Information über die Wirbelsäule ins Gehirn gesaust ist. Dann nehmen wir die Berührung wahr. Prompt folgt die Reaktion.

Vom Gehirn laufen die Impulse der Nerven zurück Richtung Hand, diesmal zur Muskulatur. Nach der Hand greifen? Sie wegschlagen? Das Feuerwerk im Kopf entscheidet. Damit dieses System funktioniert, dockt jede Durchschnittsnervenzelle an Tausende andere Zellen an. Als Kontaktmittel dienen ihr Botenstoffe, die sie über einen winzigen Spalt zu ihren Nachbarn schickt. Das Wichtige, und hier kommt wieder der Alkohol ins Spiel: Es gibt zwei Arten von Botenstoffe, die hemmenden und die aktivierenden.

In diese Balance greift der Alkohol ein. Indem er dafür sorgt, dass die Nerven mehr hemmende und weniger aktivierende Botenstoffe ausschütten, bremst der Alkohol die Kettenreaktionen zwischen den Nervenzellen. Botschaften der Augen und Ohren dringen nicht mehr so leicht bis ins Bewusstsein vor, Befehle kommen nicht mehr so schnell bei den Muskeln an. Wir taumeln, denken langsamer, sehen schlechter, knüpfen keine Nervenverbindungen für neue Erinnerungen.

Moderate Trinker: Bessere Hirnleistung als Abstinenzler

Selbst die Enthemmung lässt sich auf diese Weise erklären. Die erste Region, die schon von geringen Alkoholmengen erreicht werde, sei das Zurückhaltungszentrum im Gehirn, heißt es in einem Infoblatt der American Association for the Advancement of Science. Betroffene würden gesprächiger und aufgeschlossener. Anschließend folgen Gehirnbereiche, die für Erinnerungen, Bewegungen oder das Schlafverhalten zuständig sind.

Verschwindet der Alkohol, gewinnen die Nervenzellen die Hoheit über ihre Kommunikation zurück. Bleibende Schäden tragen sie nicht davon, dafür sprechen neben Versuchen mit Tieren auch Studien zur Hirnleistung von moderaten Trinkern und Nichttrinkern. In der britischen Whitehall II Study mit mehr als 5.000 Teilnehmern etwa schnitten selbst Menschen, die bis zu 30 Drinks pro Woche konsumierten, bei Denktests besser ab als Abstinenzler.

Warum das Hirn bei Alkoholikern trotzdem schwindet

Nur wer es mit Alkohol auf Dauer übertreibt, schadet schließlich – nach vielen anderen Organen in seinem Körper – auch seinem Gehirn. Grund dafür sind indirekte Folgen des Alkohols. Beim Wernicke-Korsakow-Syndrom etwa, das vor allem schwere Alkoholiker betrifft, sind die Betroffenen zum Teil so verwirrt, dass sie den Ausgang aus einem Raum nicht finden. Auslöser der Krankheit ist ein schwerer Vitamin-B1-Mangel.

Auch über eine kaputte Leber kann Alkohol dem Gehirn indirekt schaden. Wer zu oft und zu viel trinkt, provoziert eine Entzündung in der Entgiftungszentrale des Körpers. Dadurch kann es passieren, dass unter anderem zu viel Ammoniak durch die Blutbahn kreist, das den Nervenzellen im Gehirn im Gegensatz zum Alkohol direkt zusetzen kann.

Neben diesen beiden Gründen sprechen noch viele andere dafür, Alkohol nur in Maßen zu genießen – auch wenn die Nervenzellen vieles wegstecken. Und noch eins ist wichtig zu wissen: All die Ergebnisse beziehen sich auf die Körper Erwachsener. Ein Gehirn, das sich gerade erst bildet, reagiert viel empfindlicher auf die Droge, das ist unumstritten. Deshalb sollte sie für Schwangere, Kinder und Jugendliche Tabu sein.

Fazit: Alkohol tötet keine Gehirnzellen, sondern stört ihre Kommunikation untereinander. Dadurch verlangsamt er unser Denken, aber nur für die Zeit des Rauschs. Eine Ausrede, ab jetzt immer ungehemmt zu trinken, ist das trotzdem nicht. Auf Dauer schadet der Alkohol dem Hirn nämlich indirekt – zum Beispiel über eine kaputte Leber oder einen Vitamin-B1-Mangel.“ © SPIEGEL ONLINE

Vielen Dank Irene Berres! 

Ich denke, wir sollten es dabei belassen, dass mäßiger Alkoholkonsum der Kommunikation dient und u.U. auch sog. `Glückshormone´ freisetzen kann, was auch das traditionelle `Bier an der Theke´ belegt, ein alter Brauch nach getaner Arbeit. Bier baut Stress ab und entspannt zudem. Kritisch wird es allerdings bei sog. `Problemtrinkern´, die Alkohol konsumieren, um ihre Lebensprobleme damit zu unterdrücken. In diesen Fällen kommt es meist zu unkontrolliertem Trinkverhalten und endet möglicherweise in einer psychiatrischen Klinik, wobei die körperlichen Schädigungen noch nicht abzusehen sind.

Empfehlung

Genießen sie Alkohol maßvoll und schaffen sie sich einen Alkomaten an, der aktuell sehr günstig zu beziehen ist. Für mich ein MUSS vor jeder Autofahrt nach dem Besuch einer Kneipe. Jeder Mensch verarbeitet den Alkohol anders und man/frau weiß nie, ob die Grenze von 0,3 Promille auch schon nach 1-2 Bier überschritten ist. In Grenzfällen gehen sie zunächst eine halbe Stunde spazieren, um den Spiegel – und vor allem den Atemalkohol – schneller abzubauen. Es funktioniert!

Prost Bier!! Wohl bekommt`s..

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Wissenschaft aktuell pt. 1 -Tauben können Englisch

Die wissenschaftliche Forschung bringt immer wieder Studien zutage, die uns staunen lassen. Dazu ein Zitat aus `Neues aus der Wissenschaft´ (DLF):

Tauben „können zumindest existierende Wörter von sinnfreien Nicht-Wörtern unterscheiden. Und zwar auch solche, die sie nie zuvor gesehen haben. Wie Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum und ihre neuseeländischen Kollegen in „PNAS“ berichten, orientieren sich die Tiere dabei unter anderem an wiederkehrenden Buchstaben-Kombinationen.

Zunächst lernten die Tauben am Monitor mittels Futterbelohnung 26 bis 58 englische Wörter aus vier Buchstaben, die sie von 8000 Nicht-Wörtern unterscheiden konnten. Dann zeigten die Wissenschaftler den Tieren je 50 unbekannte Wörter und Nicht-Wörter. Tatsächlich pickten die Vögel deutlich häufiger auf die existierenden Wörter. 

Das Fazit der Forscher:

Tauben lernen nicht nur auswendig. Sie wenden vielmehr Rechtschreib-Regeln an. Sie lernen zum Beispiel, welche Buchstabenpaare in einer Sprache besonders häufig zusammen auftreten.

Obwohl Tauben und Menschen sehr unterschiedliche Gehirne haben, lernten sie trotzdem auf äußerst ähnliche Weise orthografische Regeln, bemerken die Autoren.“

Quelle: PNAS

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Die Studien von Stanislas Dehaene 

Der Neuro-Wissenschaftler Stanislas Dehaene erorscht, was sich heute `objektiv´ über das Bewusstsein sagen lässt. Das subjektive Erleben blendet er dabei aus.

“ `Angst vor großen Fragen kennen die Neurowissenschaftler nicht: Diskutierten Philosophen Jahrhundertelang über das Bewusstsein und seinen Ursprung, lautet heute die Antwort der Neurowissenschaft fast unisono, dass letztlich alles Gehirn sei. So auch Stanislas Dehaene, was ihn dabei von seinen Kollegen unterscheidet, ist sein pragmatischer Ansatz. Er nutzt einfache optische Illusionen, um das Bewusstsein erst experimentell handhabbar zu machen und von da aus immer weiter zu analysieren.

Da sieht man einen Kreis grauer Tupfen: Blickt man starr auf die Mitte, dann verschwinden einzelne Flecken, tauchen wieder auf, verschwinden erneut. Das Bild auf der Netzhaut bleibt gleich, aber das, was der Beobachter erlebt, was er beschreibt, verändert sich laufend. Indem Stanislas Dehaene genau untersucht, was bei diesen Übergängen im Gehirn geschieht, kann er eine neuronale Signatur des Bewusstseins identifizieren. Nach etwa 300 Millisekunden begingen die Nerven über weite Teile des Gehirns hinweg hochfrequent und synchron zu feuern, im EEG zeigt sich das als sogenannte P3 Welle. „Genau an diesem Punkt, wo ein kohärent vernetztes Gehirn plötzlich ‚zündet‘, scheint bewusste Wahrnehmung zu entstehen´, schreibt Dehaene“ (DLF).

„Flexibilität und Integration schaffen Bewusstsein

Unbewusste Gehirnprozesse können viele Dinge gleichzeitig analysieren, aber nur bis zu einem gewissen Grad und recht automatisiert. Je nach der Dringlichkeit der Sinneseindrücke und den aktuellen Bedürfnissen der internen Prozesse wird eine Information bewusst. Sie steht dann fast dem ganzen Gehirn zur Verfügung, eingebunden in vergangene Erinnerungen und künftige Ziele und kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden.

In der besonderen Flexibilität und Integration liegt für Stanislas Dehaene der tiefere Sinn des Bewusstseins. Mit seinem Analysemodell nähert sich Dehaene auch praktischen Fragen, so versucht er zum Beispiel, über die P3 Welle und die hochfrequenten Entladungen im EEG Anzeichen für Bewusstsein bei Patienten im vegetativen Zustand zu erkennen. Auch ist er davon überzeugt, dass Tiere über einen ähnlichen „globalen Arbeitsraum“ verfügen und damit über Bewusstsein. Allerdings geht Dehaene davon aus, dass es die Sprache ist, die dem Menschen ermöglicht, eine andere Qualität von Bewusstsein zu erreichen.

Der pragmatischen Ansatz blendet allerdings völlig aus, was für viele der Kern des Bewusstseins ist: das subjektive Erleben. Das aber sei ein vorwissenschaftliches Konzept, meint Stanislas Dehaene. In der Biologie wurde eine undefinierte Lebenskraft durch chemische Erklärungen obsolet. Ganz ähnlich könnten in Zukunft neuronale Modelle den Glauben an einen Geist neben dem Gehirn überflüssig machen. Das kann man für einen intellektuellen Taschenspielertrick halten oder für ein Zeichen von Ehrlichkeit. Stanislas Dehaene beschreibt detailliert, was sich heute objektiv über das Bewusstsein sagen lässt. Es gibt vielleicht tiefere Einsichten, aber die lassen sich nicht belegen.“

Fazit:

Es bleibt dem Leser überlassen, einen Zusammenhang zwischen `den Tauben und Stanislas Dehaene´ zu bedenken.

PJP

Die Psychologie der Kreativität&HS

Was heißt hier `Kreativität´? Wer hat diesen Begriff erfunden? Geprägt? Wer bedient sich an diesem Wort?

Fragen über Fragen, denen mal nachgegangen werden muss:

Wer kreativ ist, muss sich für nichts entscheiden, denn sonst wäre er ja nicht kreativ. Im Grunde genommen kann man sagen, dass unser tägliches Leben voller Kreativität ist d.h. von Handlungen begleitet wird, für die wir uns sogar nicht mal entscheiden können.

Wenn wir zum Beispiel beim Überqueren der Straße einem heranfahrenden Motorrad, dass wir beinahe übersehen hätten, `spontan´ ausweichen, haben wir uns diese Reaktion ganz bestimmt nicht lange überlegt, um diese Entscheidung zu treffen. Die meisten unserer täglichen `Handlungsmuster´ laufen genauso `spontan´ ab wie z.B. einen vergessenen Einkauf gleich nachzuholen oder einfach nur den Tisch vor dem Essen einzudecken. Damit komme ich schon zu meinem ersten Fazit:

Fazit 1:

  • Kreativität begleitet unser tägliches Leben. Alle Menschen sind jeden Tag kreativ.

Ich habe nun den Begriff `Kreativität´ in ein anderes Licht gerückt. Was soll uns das nun sagen? Das ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Bedeutung des Begriffes `Kreativität´ per se lässt sich nicht eindeutig definieren. Warum? Es geht hier um Entscheidungen, die wir gar nicht treffen können, die unser Bewusstsein gar nicht erreichen. Diese Entscheidungen sind soz. `Handlungsmuster´, die in unserem Gehirn `irgendwo´ abgespeichert sind, nur eben nicht in unserem Bewusstsein. Diese Zusammenhänge können hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie gehen zurück auf den international renommierten Wissenschaftler Gerhard Roth, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erworben hat (Nähere Hinweise dazu könnten auf `Hinterlasse einen Kommentar´ erschlossen werden).

Fazit 2:

  • Kreativität lässt sich auf Grund neurowissenschaftlicher Zusammenhänge erklären. Eine Definition im übertragenem Sinne gibt es nicht.

Aber warum sind wir alle kreativ? Warum nehmen wir Menschen wahr, die besonders kreativ sind, wie z.B. Künstler, Modeschöpfer u.s.w.f.? Warum versuchen wir alle, auch mal kreativer zu werden?

Kurze Antwort: Weil wir nicht merken, dass wir alle gleicher maßen kreativ sind. Wie wir das nun auch noch verstehen wollen? Damit sind wir endlich zum eigentlichen Thema meines Artikels gekommen, der Psychologie der Kreativität, um diesen Begriff endgültig in Frage zu stellen.

Ich fange mit einem Beispiel an: Wenn zu ihnen beispielsweise jemand sagt: `Sei doch mal kreativ´, dann können sie dieser Aufforderung nicht nachkommen.

1. Tun sie darauf gar nichts, kommen sie der Aufforderung nicht nach. 2. Entscheiden sie sich für irgeneine Handlung und beginnen z.B. ein Bild zu malen, sind sie nicht kreativ. Ich weiß nicht, ob das verständlich geworden ist. Man nennt ein solches `Interaktionsmuster `Double Bind´ oder auf Deutsch `Beziehungsfalle´.

Gerade in der Annahme, dass wir gerade kreativ sind, sind wir es eben nicht. Wir schreiben es uns nur zu gerade mal kreativ zu sein, es ist ein `Zuschreibungsmerkmal´, das wir uns und unseren `kreativen so erfolgreichen Vorbildern´ `zuschreiben´.

Mehr nicht.

Fazit 3:

  • Kreativität lässt sich sinngemäß nicht definieren. Dieser Begriff erübrigt sich als Zuschreibungsmerkmal zu sich selbst und anderen. Kreativität lässt sich auf Grund neurobiologischer Erkenntnisse erklären.

Zum Schluss ein passender Spruch:

`Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind!´ (aus dem Talmud),

Um den Rahmen meines Artikels nicht zu sprengen, muss ich auf eine Begriffsbestimmung der HS (High Sensibilitiy) vorläufig leider verzichten.

Vielen Dank?

Pete J. Probe

Sex in short (IN German)

Eigentlich wollte ich ja über die Gefühle weiterschreiben, über die Wissenschaft der Gefühle und dann über die Psychologie der Gefühle. Das klingt jetzt alles ziemlich verwirrend und muss auch nicht von jedem verstanden werden, es sei denn, er/sie hat meine Beiträge aufmerksam gelesen.

Und wer das getan hat, müsste auch begreifen, warum ich von den Gefühlen nun auf Sex gekommen bin, es hat etwas mit der Bedeutung des Wortes Lust zu tun (vgl. https://4alle.wordpress.com/2015/08/25/psychologie-der-gefuehle-1/).

Sex in short (in Kürze) ist ein Artikel, der in aller Kürze eine Voraussicht sein soll, was sie über das Thema `Sex´ in meinem blog noch alles erwartet. Dazu schicke ich folgendes voraus:

Das Bedürfnis nach Sex ist hormonell gesteuert. Bei dem Mann geht es dabei um das Testosteron (ein sog. Androgen) und bei der Frau um Gestagene wie dem Estrogen. Es stellt sich nun die Frage, wie sich diese beiden hormonellen Gegenspieler auf den Umgang mit unserer Sexualität in einer Partnerschaft auswirken. Ich will versuchen, welche Erkenntnisse ich in dieser Hinsicht bislang gewonnen habe. Ich habe meine Schlussfolgerungen sehr generalisiert `pauschal´ zusammengefasst:

Es gibt Beziehungen vor allem älterer Lebensgemeinschaften sowie Eheverhältnissen, in denen die Sexualität keine entscheidende Rolle spielt. Diese Paare haben zu sich selbst gefunden. Das bedeutet rein biologisch, dass die Hormone des Mannes und der Frau miteinander `kompatibel´ sind. Es gibt in dieser Hinsicht auch keine Probleme, was die sexuellen Ansprüche an den jeweiligen Partner betrifft. Diese Menschen haben gelernt, sich `treu´ zu bleiben und sind in ihrer Partnerschaft am besten dran, mit Sex oder ohne. Sozusagen eine ideale Ehegemeinschaft.

Fazit 1:

Im günstigten Fall ist der Mensch auf `Sexualverkehr´ nicht angewiesen, egal ob in einer Partnerschaft oder auf sich allein gestellt.

In vielen Partnerschaftsverhältnissen geht es dagegen ganz anders zu. Überwiegend ist der Testosteronspiegel des Mannes dabei gegenüber dem Estrogen der Frau stark erhöht, was sein Bedürfnis nach Sex erheblich steigert, um diesen erhöhten Spiegel zu erhalten. Wenn die Frau dem Bedürfnis des Partners nach mehr Sex nicht nachkommen kann, kommt es zu Konflikten zwischen beiden. Ein sehr häufiges Resultat dieser Konflikte ist, dass der Mann dann fremd geht und seine Bedürfnisse mit einer anderen Frau auslebt. Im umgekehrten Fall (eher seltener) kommt es ebenso, wie beim Mann gerade beschrieben, zum Fremdgehen der Frau.

Soweit in aller Kürze diese noch keineswegs explizite Ausführung, die uns lehren soll, besser zu verstehen, wenn Partnerschaften in Konflikte geraten. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass wir unbedingt im Wissen, was da eigentlich im Körper passiert, ganz offen darüber reden, denn es sollte sich keiner Schuld- oder Versagensgefühle aufladen. Ansonsten käme es evt. noch zu psychischen Folgeproblemen.

Fazit 2:

Ist das `Sexualleben´ auf Grund von Lebenserfahrungen sowie in Partnerschaften nicht `ausgewogen´, kann es zu psychischen sowie körperlich Folgeproblemen kommen.

Ich möchte mein `IN SHORT in Sachen Sex´ hier beenden. In weiteren Folgen der Kategorie Sex werden wir uns mit den Problemen dann näher befassen und die neurobiologischen Erkenntnisse noch erweitern.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Wissenschaft|Gedächtnistraining

Explizites und implizites Gedächtnis

Automatisches Verhalten spart viel Zeit

Wissen Sie, wann genau Sie beim Autofahren die Kupplung treten, oder welche Muskeln daran beteiligt sind Treppen zu steigen? Doch wenn Sie nach der Hauptstadt Frankreichs gefragt werden, können Sie sicher eine genaue Antwort geben. Menschen besitzen ein explizites und implizites Gedächtnis, Inhalte werden je nach Art bewusst oder unbewusst abgespeichert.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten jeden Muskel einzeln den entsprechenden Befehl erteilen Treppen hinaufzugehen, oder Sie müssten sich immer aktiv daran erinnern ein- und auszuatmen. Zum Glück besitzen wir ein implizites Gedächtnis, welches ermöglicht viele Handlungen intuitiv ablaufen zu lassen.

Dank des impliziten Gedächtnisses können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.

Dadurch bleibt uns viel Anstrengung und Zeit erspart, wir haben somit die Möglichkeit uns auf wichtigere Dinge zu konzentrieren. Wissenschaftler unterteilen unsere Erinnerungen in ein explizites und implizites Gedächtnis:

◦Explizites Gedächtnis: Das explizite Gedächtnis wird auch Wissensgedächtnis genannt. Darunter versteht man Inhalte die aktiv gelernt wurden und die auch wieder aktiv abgerufen werden. Beispielsweise fällt das Wissen über Hauptstädte in den Bereich dieses Gedächtnisses.

◦Implizites Gedächtnis: Darunter versteht man Erfahrungen, die das Verhalten beeinflussen ohne dass die Erinnerungen bewusst werden. Ein Großteil unsere täglichen Verhaltens läuft automatisch ab und ist somit im impliziten Gedächtnis gespeichert. Neben fast allen Bewegungen, gehören auch Einstellungen dazu. Beispielsweise kann eine Person als Kind schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht haben. Ohne sich als Erwachsener daran zu erinnern, kann diese Person ein Leben lang Angst vor Hunden haben.

Zwei Arten von Gedächtnis — ein Training

Obwohl wir zwei Arten von Gedächtnissen haben, ist es wichtig das gesamte Gehirn zu trainieren. Schließlich ist es bedeutend sowohl unbewusst als auch bewusst neue Inhalte zu erlernen. Damit ein Gedächtnistraining erfolgreich ist, muss es folgende Kriterien erfüllen:

◦Abwechslungsreich: Verschiedene Bereiche des Gehirns sollten trainiert werden.

◦Personalisiert: Ein effektives Training muss sich permanent den Fähigkeiten anpassen. Nur so erzielt es die erwünschte Wirkung.

◦Keine Routine: Aufgaben sollten so konzipiert sein, dass es nicht möglich ist, mit bestimmten Strategien die Aufgaben zu lösen, ohne das Gehirn zu trainieren. Es sollte also keine Routine an die Stelle echten Trainings treten.

Das zusammen mit Wissenschaftlern entwickelte Training von NeuroNation entspricht diesen Anforderungen. Probieren Sie doch gleich eine der über 60 Übungen aus, Ihr Gehirn wird es Ihnen danken.

Mehr über Gedächtnistraining

Gedächtnis Training auf NeuroNation machen

Nicht selten kommt es vor, dass wir Menschen etwas vergessen. Wo habe ich den Schlüssel liegen lassen? Wie war der Name einer bestimmten Person? Was wollte ich gerade machen? Solche Fragen kommen nicht selten auf und sie sind eigentlich auch ganz normal, denn die Kapazität unseres Gedächtnisses ist begrenzt. In erster Linie geht es dabei um das Arbeitsgedächtnis, welches aktuelle Informationen verarbeitet und speichert. Wem diese Vergesslichkeit etwas lästig erscheint und wer sein Leben vereinfachen möchte, für den ist das Gedächtnis Training eine Option

Was beinhaltet ein Gedächtnis Training?

Es setzt sich aus vielen wissenschaftlich fundierten Übungen zusammen, die darauf abzielen, die mentalen Fähigkeiten zu verbessern. An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein paar Beispiele nennen, welche positiven Auswirkungen ein Gedächtnis Training mit sich bringt:

◦Eine gesteigerte Merkfähigkeit, und somit die Möglichkeit effektiv zu lernen

◦Eine bessere Konzentrationsfähigkeit

◦Eine erhöhte Problemlösungskompetenz und ein besseres Zahlengedächtnis

◦Besseres Verständnis in Wort, Schrift und Sprache

◦Ein verbessertes Urteilsvermögen und vieles mehr.

Auf NeuroNation bieten wir so ein Gedächtnis Training. Unsere über 60 Gedächtnis-Übungen und 6 Intensivkurse trainieren Ihre kognitiven Fähigkeiten und wirken sich positiv auf Ihren Alltag aus. Zusammen mit Professoren der Neuro und Gedächtnispsychologie entwickeln wir die Übungen so, dass sie das höchste Maß an Wirksamkeit erreichen. Doch das Gedächtnis Training wirkt sich nicht nur positiv auf die Gegenwart aus, sondern ist zudem gesund, in Hinblick auf die Zukunft.

Präventionsmaßnahme Gedächtnis Training

Studien der Neuropsychologie bestätigen: Gedächtnis Training beugt Demenzen wie etwa Alzheimer und anderen Erkrankungen wie beispielsweise Schlaganfällen vor. Das Gedächtnis Training hält Ihren Kopf fit und bildet jedes Mal neue neuronale Verbindungen in Ihrem Gehirn. Ähnlich wie Sie Ihren Körper trainieren können, so klappt das auch mit Ihrem Kopf. Ein qualitativ gutes Gedächtnis Training wirkt ebenso dem normalen Alterungsprozess entgegen, bei dem die geistigen Fähigkeiten abnehmen.

Wenn Sie etwas für Ihren Geist und gegen ein schlechtes Gedächtnis tun wollen, dann können Sie 1/4 des Angebotes, so lange Sie wollen, kostenlos auf NeuroNation trainieren.

Ihr Erinnerungsvermögen verbessern

Weitere Informationen rund um die Themen Vergesslichkeit, Gedächtnis & Erinnerungsvermögen:

◦Ist Vergesslichkeit gefährlich?

◦Unser menschliches Erinnerungsvermögen

◦Was ist eine Erinnerung eigentlich?

                                                                                                                          (übernommen von NeuroNation)

Unter folgendem Link kann das Gedächtnistraining gestartet werden:

http://www.neuronation.com/