Du entscheidest – it`s your life

Von der Entscheidungsfreiheit des Menschen

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Unsere Welt ist eine Welt der Möglichkeiten. Inmitten wir Menschen. Aufgerufen, ein Leben lang zu erwägen, zu ergreifen, zu verwerfen. Wir vermögen dieses, weil wir Teil am Geiste haben. Und wo Geist ist, ist auch Freiheit. Das uns an Entscheidungsvermögen zuerkannte Maß reicht zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung aus. Mit Karl Jaspers glauben wir:

„Mensch sein ist entscheidendes Sein: Der Mensch entscheidet, was er will.“

Wenn Kierkegaard sagt: „Das Ungeheure, das einem Menschen eingeräumt ist, ist die Wahl, die Freiheit“, so schwingt in seinen Worten Schauder mit, denn wer frei ist, kann schuldhaft verfehlen und versäumen, steht in der Verantwortung vor Gewissen und Gott.

Wir leben demnach ständig auf Bewährung.

Satre nennt dies: „Zur Freiheit verurteilt“;

Doch wir sagen besser:

Mit Freiheit beschenkt.

Denn im Freisein liegt ein Großteil der menschlichen Würde.

Wahre Lebenskunst ist, mit der menschlichen Freiheit auf bestmögliche Art umzugehen.

(Text übernommen von Rainer Kaune)

Fazit:

Das herrlichste Meisterstück des Menschen ist richtig zu leben.

Michel de Montaigne

PJP

Der Zufall kennt keine Grenzen

Zufall oder Synchronizität? Diese Frage stellt sich noch immer. Unterscheidet sich der `reine Zufall´ von dem Phänomen der Realität? Gibt es Zufälle per se überhaupt oder ist das nur eine Vorstellung unseres bewussten Erlebens? Warum kennt der Zufall keine Grenzen?

Mal passt es, manchmal eben nicht. Vor allem, seit es das Internet gibt.

Versuchen wir diesen Fragen einmal nachzugehen.

Ich denke:

Weniger ist mehr.

Fazit:

Back to the roots! Frisch an`s Handwerk!

Vielen Dank!

PJP

Leslie Jamison – EMPATHY

What is `Achtsamkeit´ in English? `attentiveness´, `awareness´, `mindfulness´? I haven`t found an adequate translation. I opt for `mindfulness´.

When we hear the word `Achtsamkeit´ in Germany, many may have a problem with that word.

They might think: ‚Again and again this esoteric stuff ´ or `how should I learn this concentration exercise for all the stress I have, I want to have my peace´….Btw… as the German singer Roger Cicero said „Daß wir im Hier und Jetzt sein sollen, steht auf jeder Litfaßsäule…“ when he gave his impression to Eckhart Tolles current book `Jetzt´. But Eckhart Tolle had taught him how to do it, how to receive the `Hier und Jetzt´, Cicero added. We must not forget the famous Eckhart Tolle in this Forum.

 But…actually, what is mindfulness?

The second critical remark gives rise to thought. Mindfulness has something to do with concentration? Let`s follow this question.

Originally, mindfulness means that you pay attention to yourself. You could also say `my mindfulness looks out for me´. This is similar to the dreams, they watch on us. Nightmares included. Alexa Szeli has funded this connection in her article about dreaming (http://www.taste-of-power.de/deine-traeume/). If we are careless, we risk E.g. to be run over by a car or to fall for an insurance fraud.

Cats have a unique form of mindfulness. Have you ever thought about why cats can catch mice so well even though the mice are lightning fast and can climb on walls if they escape a danger. How can the cat still do that? – She`s working strategically, very smart and that can be explained only by an example:

The cat discovered a mouse on the lawn. Because she can see better than we humans, it is very fast with the mouse and wants to catch it. The mouse is faster and disappears into her hole. The cat relaxes first and lay down before the mouse hole. The mouse never comes out, because the cat infront of the mousehole. After 3-4 hours the cat has caught her prey, the missing mouse, and distorts it. You want to know how the cat did it, how the cat worked it out?

Anything she did, nothing but rest. She has not even moved about 4 hours long. 4 hours she has looked on the hole. 4 hours increased mindfulness with full awareness. Did the cat work hard on it? Did she have any stress? No, on the contrary, she has consistently maintained her position, not moving. You could also say she has `rested with mindfulness in herself´. Can one learn mindfulness, perhaps from the cat, or in practice? It’s worth a try.

Put yourself in the position of the cat (figuratively speaking) and find a hole, take care of it and stay in this position just for 15 minutes. You will be surprised what you suddenly all perceive. Take notice o fit. I would like to leave this little exercise. But you will perceive more in this increased vigilance – as you imagined. And that’s what means mindfulness, it`s the warness of your mindfulness Why? We perceive more in a relaxed higher level of consciousness! And you can practice this.

Conclusion:

Mindfulness is a higher form of consciousness. Who stays in this increased level of consciousness, rests in himself. We are connected through mindfulness. Mindfulness can be improved through exercises.

How are we through our mindfulness – more or less – connected? We note other people and they note us. We take each other into account, we make us even. We watch other people. We see how the refugees from Syria are humiliated and mistreated…

If you now imagine those pictures, you realize that your feelings come into it, if you imagine the suffering of these people, their pain and feelings, `feel with them´. But people feel very different. The one says: `just off it in the oven ´. The others, however, can hardly stand this suffering of these people.

It is a matter of `empathy ability´. We know that terrorists lost it completely. They are no longer reachable as well we are for them. Nowadays many `young people´ are in danger to get  emotionally blunt of  their feelings through many terrible images in the media. That is why it is so important that our children are trained as early as possible in the emphatic sense, because finally, empathy is an essential part of our cultural life.

On the other side there are so-called moments of happiness, such as joy, laugh, success etc.pp. This applies as well to recreate it. The love of people, sexual pleasure, humor and much more, the joke, a good example, because we even laugh together.

Leslie Jamison is a woman who is gifted with high level of attention. She has dealt intensively with the issue of empathy. She is working on questions like:

Can you learn empathy?

How do I learn empathy?

Can you turn off empathy?

What are the limits for empathy?

Let`s do it with Leslie Jamison. Let`s deal with our empathy. Let’s talk about our empathy.

I`m with Leslie with this comment:

`Empathy is the most wonderful experience in life. The more empathy the more sense.´

Thank you!

Pete J. Probe

Encore:

muschiteller

The cat isn`t impressed by anything

 

Leslie Jamison – ACHTSAMKEIT

Wenn wir das Wort Achtsamkeit hören, haben viele ein Problem damit.

`Immer wieder dieser esoterische Kram´ oder `wie soll ich diese Konzentrationsübung auch noch lernen bei dem ganzen Stress ich will meine Ruhe haben´. Oder wie der Musiker Roger Cicero meinte, als er zum aktuellen Buch `Jetzt´ von Eckhart Tolle Stellung bezog. Tolle habe ihm aber beschrieben wie das geht, wie man soz. in`s `Hier und Jetzt´ kommt. Er finde die Art und Weise, wie Eckhart Tolle da heranführt einfach großartig. Nina Ruge sagt „Er schafft es, die Kraft in uns freizusetzen“. Aber jetzt zurück zum Thema:

Was bedeutet denn eigentlich Achtsamkeit?

Die zweite kritische Äußerung gibt nun Anlass zum Nachdenken. Hat Achtsamkeit etwas mit Konzentration zu tun? Gehen wir dieser Frage einmal nach.

Ursprünglich bedeutet Achtsamkeit, dass man auf sich selbst achtet. Man könnte auch sagen, meine Achtsamkeit passt auf mich auf. Das ist so ähnlich mit den Träumen, sie passen auch auf uns auf. Albträume eingeschlossen. Alexa Szeli hat diesen Zusammenhang sehr fundiert in ihrem Artikel `Achten deine Träume auf dich´ (http://www.taste-of-power.de/deine-traeume/) beschrieben. Wenn wir unachtsam sind, laufen wir z.B. Gefahr, von einem Auto überfahren zu werden oder auf einen Versicherungsbetrug reinzufallen.

Eine wohl einzigartige Form der Achtsamkeit besitzen Katzen. Haben sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Katzen so gut Mäuse fangen können, obwohl die Mäuse blitzschnell sind und sogar an Mauern hochklettern können, wenn sie einer Gefahr entfliehen. Wie schafft die Katze das trotzdem? – Sie geht strategisch sehr klug vor, und das lässt sich nur durch ein Beispiel erklären:

Die Katze entdeckt eine Maus auf dem Rasen. Weil sie besser sehen kann, als wir Menschen, ist sie blitzschnell bei der Maus und will sie ergreifen. Die Maus ist aber noch schneller und verschwindet in ihr Mauseloch. Die Katze entspannt sich erst mal und legt sich vor das besagte Mauseloch. Die Maus kommt nicht wieder heraus, weil die Katze ja davor liegt und sie fangen will. Nach 3-4 Stunden hat die Katze ihre Beute, die verschwundene Maus gefangen, und verzerrt sie. Wie hat sie das gemacht?Sie werden es wissen, was die Katze gemacht hat.

Gar nichts hat sie gemacht. Sie hat sich nicht einmal bewegt und das ca. 4 Stunden lang. 4 Stunden hat sie auf das Mauseloch geachtet. 4 Stunden erhöhte Achtsamkeit bei vollem Bewusstsein.

Hat die Katze sich in ihrer Wartestellung angestengt oder war sie dabei gestresst? Nein, ganz im Gegenteil sie hat ihre Stellung konsequent beibehalten und sich nicht bewegt. Man könnte auch sagen, sie hat mit Achtsamkeit in sich geruht.

Kann man Achtsamkeit lernen, vielleicht von der Katze, oder sich darin üben? Einen Versuch wäre es wert. Versetzen sie sich in die Lage der Katze (bildlich gesprochen) suchen sie sich ein Mauseloch, passen sie darauf auf und verharren sie in dieser Haltung nur mal 15 Minuten. Sie werden sich wundern, was sie dann plötzlich alles wahrnehmen. Ich möchte es mit der Übung dabei belassen. Aber sie werden in dieser erhöhten Wachsamkeit – sozusagen nebenbei – mehr wahrnehmen als sie sich vorgestellt haben. Und das macht ihre Achtsamkeit aus. Warum? Wir nehmen ganz entspannt in einer erhöhten Bewusstseinsstufe mehr wahr! Und das lässt sich üben.

Fazit:

Achtsamkeit ist eine erhöhte Form des Bewusstseins. Wer in dieser erhöhten Bewusstseinsstufe verweilt, ruht in sich selbst. Wir sind über die Achtsamkeit miteinander verbunden. Achtsamkeit lässt sich durch Übungen verbessern.

Wie sind wir nun durch unsere Achtsamkeit – mehr oder weniger, muss es heißen – miteinander verbunden? Klare Sache, wir beachten andere Menschen und sie beachten uns. Wir nehmen Rücksicht aufeinander, wir achten uns sogar. Wir beobachten andere Menschen. Wir sehen, wie die Flüchtlinge aus Syrien gedemütigt und misshandelt werden….

Wenn sie sich diese Bilder jetzt vorstellen, merken sie, dass ihre Gefühle mit in`s Spiel kommen, wenn sie sich das Leid dieser Menschen vorstellen, ihre Schmerzen und Gefühle nachempfinden, `mitfühlen´. Aber jeder ganz anders. Um es mal knallhart auszudrücken: Der eine sagt: `Gleich ab damit in den Ofen´. Der andere dagegen kann dieses Leid dieser Menschen kaum ertragen.

Das Ganze ist eine Frage der `Empathie -Fähigkeit´. Wir wissen, dass diese Empathie den Terroristen ganz abhandengekommen ist. Sie sind für uns nicht mehr erreichbar und umgekehrt auch. Viele `Junge Leute´ laufen heutzutage Gefahr durch die vielen schrecklichen Bilder in den Medien gefühlsmäßig abzustumpfen. Deshalb ist es so wichtig, dass unsere  Kinder so früh wie möglich im emphatischen Empfinden geschult werden, denn Empathie ist schließlich ein wesentlicher Bestandteil unseres kulturellen Lebens.

Die andere Seite sind sog. Glücksmomente, wie Freude, lachen, Erfolg etc.pp. Diese gilt es genauso nachzuempfinden. Die Liebe der Menschen, sexuelle Lust, Humor und vieles andere, der Witz, ein schönes Beispiel, weil wir sogar noch gemeinsam darüber lachen.

Leslie Jamison ist eine Frau, die mit besonderer Achtsamkeit begabt ist. Sie hat sich intensiv mit dem Thema Empathie auseinandergesetzt. Sie stellt sich zum Bespiel folgende Fragen:

Kann man Empathie lernen?

Wie wird Empathie gelernt?

Kann man Empathie abschalten?

Wo sind die Grenzen für Empathie?

Tun wir es Leslie Jamison gleich. Beschäftigen wir uns mit unserer Empathie. Reden wir über unsere Gefühle, die wir empfinden, wenn andere Menschen leiden. Verstecken wir uns nicht hinter unseren Gefühlen, sondern sprechen wir sie aus. Teilen wir uns mit, denn schließlich ist auch in der Empathie geteiltes Leid halbes Leid.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Zugabe:

muschiteller

Die Katze lässt sich durch nichts beeindrucken!

 

 

 

 

Die Psychologie der Kreativität&HS

Was heißt hier `Kreativität´? Wer hat diesen Begriff erfunden? Geprägt? Wer bedient sich an diesem Wort?

Fragen über Fragen, denen mal nachgegangen werden muss:

Wer kreativ ist, muss sich für nichts entscheiden, denn sonst wäre er ja nicht kreativ. Im Grunde genommen kann man sagen, dass unser tägliches Leben voller Kreativität ist d.h. von Handlungen begleitet wird, für die wir uns sogar nicht mal entscheiden können.

Wenn wir zum Beispiel beim Überqueren der Straße einem heranfahrenden Motorrad, dass wir beinahe übersehen hätten, `spontan´ ausweichen, haben wir uns diese Reaktion ganz bestimmt nicht lange überlegt, um diese Entscheidung zu treffen. Die meisten unserer täglichen `Handlungsmuster´ laufen genauso `spontan´ ab wie z.B. einen vergessenen Einkauf gleich nachzuholen oder einfach nur den Tisch vor dem Essen einzudecken. Damit komme ich schon zu meinem ersten Fazit:

Fazit 1:

  • Kreativität begleitet unser tägliches Leben. Alle Menschen sind jeden Tag kreativ.

Ich habe nun den Begriff `Kreativität´ in ein anderes Licht gerückt. Was soll uns das nun sagen? Das ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Bedeutung des Begriffes `Kreativität´ per se lässt sich nicht eindeutig definieren. Warum? Es geht hier um Entscheidungen, die wir gar nicht treffen können, die unser Bewusstsein gar nicht erreichen. Diese Entscheidungen sind soz. `Handlungsmuster´, die in unserem Gehirn `irgendwo´ abgespeichert sind, nur eben nicht in unserem Bewusstsein. Diese Zusammenhänge können hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie gehen zurück auf den international renommierten Wissenschaftler Gerhard Roth, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erworben hat (Nähere Hinweise dazu könnten auf `Hinterlasse einen Kommentar´ erschlossen werden).

Fazit 2:

  • Kreativität lässt sich auf Grund neurowissenschaftlicher Zusammenhänge erklären. Eine Definition im übertragenem Sinne gibt es nicht.

Aber warum sind wir alle kreativ? Warum nehmen wir Menschen wahr, die besonders kreativ sind, wie z.B. Künstler, Modeschöpfer u.s.w.f.? Warum versuchen wir alle, auch mal kreativer zu werden?

Kurze Antwort: Weil wir nicht merken, dass wir alle gleicher maßen kreativ sind. Wie wir das nun auch noch verstehen wollen? Damit sind wir endlich zum eigentlichen Thema meines Artikels gekommen, der Psychologie der Kreativität, um diesen Begriff endgültig in Frage zu stellen.

Ich fange mit einem Beispiel an: Wenn zu ihnen beispielsweise jemand sagt: `Sei doch mal kreativ´, dann können sie dieser Aufforderung nicht nachkommen.

1. Tun sie darauf gar nichts, kommen sie der Aufforderung nicht nach. 2. Entscheiden sie sich für irgeneine Handlung und beginnen z.B. ein Bild zu malen, sind sie nicht kreativ. Ich weiß nicht, ob das verständlich geworden ist. Man nennt ein solches `Interaktionsmuster `Double Bind´ oder auf Deutsch `Beziehungsfalle´.

Gerade in der Annahme, dass wir gerade kreativ sind, sind wir es eben nicht. Wir schreiben es uns nur zu gerade mal kreativ zu sein, es ist ein `Zuschreibungsmerkmal´, das wir uns und unseren `kreativen so erfolgreichen Vorbildern´ `zuschreiben´.

Mehr nicht.

Fazit 3:

  • Kreativität lässt sich sinngemäß nicht definieren. Dieser Begriff erübrigt sich als Zuschreibungsmerkmal zu sich selbst und anderen. Kreativität lässt sich auf Grund neurobiologischer Erkenntnisse erklären.

Zum Schluss ein passender Spruch:

`Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind!´ (aus dem Talmud),

Um den Rahmen meines Artikels nicht zu sprengen, muss ich auf eine Begriffsbestimmung der HS (High Sensibilitiy) vorläufig leider verzichten.

Vielen Dank?

Pete J. Probe

Noch ein Zufall

In vorangegangenen Artikeln habe ich mich ja bereits mit dem Phänomen `Synchronizität´ befasst. C. G. Jung hat es entdeckt und definiert. Demnach sind `Synchronizitäten´ `akausale, durch einen gemeinsamen Sinn verbundene gleichzeitige Vorgänge in Natur und Psyche´. Wer das nun verstehen will, sollte meine 3 Artikel darüber lesen. Um daran zu erinnern, gehe ich nochmal kurz darauf ein:

„Zufälle sind das zeitliche Zusammentreffen von zwar nicht kausal, aber durch einen gemeinsamen Sinn verbundener Geschehnisse. Der Psychoanalytiker C.G. Jung hat dieses Phänomen untersucht und den Begriff Synchronizität eingeführt. Synchron bedeutet gleichzeitig und unter Synchronizität versteht man das Phänomen, dass zwei Geschehnisse (eins in der Außenwelt und eins in der menschlichen Psyche) zeitlich zusammentreffen, ohne dass sie die gleiche Ursache haben (akausal). Die Essenz der Synchronizität liegt nun darin, dass entsprechende Muster für den, der sie erfährt einen Sinn oder Wert besitzen. Wie schon in meinem vorangegangenen Artikel erwähnt, kommen solche Geschehnisse m.E. nur unangemeldet und wenn man darauf achtet, kommen sie immer wieder vor“ (PJP 18.12.2012 Kategorie Philosophie).

Im allgemeinen ist es nun so, dass diese besonderen Zufälle stets einen positiven Wert vermitteln und wenn man sich für diese Phänome sensibilisiert, lernt man, sie zu beachten und kann dadurch sein Leben ganz erheblich bereichern. Das ist die eine Seite des Zufalls. Doch hat der Zufall auch eine andere Seite, die nicht den `Synchronizitäten´ unterzuordnen ist. Das ist mir bereits im November 2012 aufgefallen, und ich bin wie folgt kurz darauf eingegangen:

„Wenden wir uns dagegen dem Straßenverkehr zu, dann sprechen wir nicht mehr von Zu- sondern Un-fall, obwohl dieser meist auch auf Zufällen basiert. Mir ist diese Betrachtungsweise auch gerade jetzt erst beim Schreiben aufgefallen…ist der Unfall vielleicht eine Sonderform des Zufalls oder wollen wir den Unfall gar nicht als Zufall wahrnehmen, da er oft mit so schrecklichen Verletzungen oder gar dem Tod verbunden ist? Ich lass diese Frage jetzt mal offen und werde nochmal darüber nachdenken. Vielleicht ist an diesen Wortschöpfungen ja noch irgendwas Interessantes zu entdecken“(PJP 23.11.2012 Kategorie Psychologie).

Diese vermeintlichen Zufälle gehen sozusagen `nach hinten los´, indem man z. B. sagt, `so ein blöder Zufall, dass mir das ausgerechnet jetzt dazwischenkommen muss´. Die Bandbreite dieser `negativen Zufälle´ ist groß, sie können z. B. `Enttäuschung´, `Frustration´, `Wut´ `Schmerz´ bis hin zur `Trauer´ nach sich ziehen. `So ein Zufall, dass mir dieser dicke Ast auf den Kopf gefallen ist, wäre ich doch bei diesem Sturm lieber zu Hause geblieben´, könnte z. B. jemand sagen, sofern er nach diesem Unfall überhaupt noch bei Sinnen ist. Oder `rein zufällig kam dieses Motorrad so schnell um die Kurve und…..´, ein Unfall kann leichte bis schwere Verletzung oder gar den Tod des Betroffenen zur Folge haben. Ich möchte jetzt mit den schwerwiegenden Zufällen, die Unfälle bedingen können, abschließen und mich der leichteren Form folgenschwerer Zufälle zuwenden.

Wir alle sind darauf angelegt, unser Leben in (weiser) Voraussicht zu planen. Zum Beispiel einen Einkauf, eine Gartenparty, einen Urlaub und so vieles mehr, und je mehr wir uns über unser Vorhaben freuen, umso sorgfältiger planen wir, damit auch nichts mehr dazwischen kommen kann – wie man so schön sagt. Nehmen wir als Beispiel die Planung einer  Gartenparty, so gibt es dabei viel zu bedenken – der Garten muss gut beleuchtet sein, die Musik muss dem Geschmack der Gäste angepasst werden, die Musikanlage muss funktionieren, eine Überdachung muss gesichert sein, falls es regnen sollte, Getränke kühlen, Essen…., Grill….. bis hin zum Lagerfeuer alles perfekt organisiert. `Da kann ja nun wirklich nichts schiefgehen, alles perfekt geplant´ wird gedacht und die Vorfreude ist übergroß. `Endlich mal`ne tolle Gartenparty, wollten wir doch schon immer machen´. Die Gäste treffen ein, eine wundervoller Empfang mit Sekt und guter Musik… eine herrliche Stimmung. Der Gastgeber erhebt das Glas, fordert seine Gäste zum gemeinsamen Anstoßen auf und bedankt sich für die vielen tollen Geschenke. Er setzt sein Glas an den Mund….

…..und `peng´…. alles steht im Dunkel, die Musik ist aus. Dabei war der Elektriker doch gerade dagewesen und hat den Sicherungskasten repariert. Viele der Gäste bieten jetzt ihre Hilfe an `du musst die Sicherung wieder einschalten, ich kenn mich damit aus, ich helf dir…´. Im Haus ist auch alles dunkel, keine Sicherung funktioniert mehr…. die Versuche zahlreicher Gäste den Schaden zu beheben, schlagen alle fehl und es entsteht eine lebhafte Auseinandersetzung über die möglichen technischen Ursachen des totalen Stromausfalls, zwei `Spezialisten´ können sich nicht einigen und geraten in heftigen Streit darüber, wer denn nun recht hätte…. die Stimmung ist hin… bis die ersten Gäste gehn….. u. s. w. f.

Dieses reichlich ausschweifende Beispiel soll nur deutlich machen, dass diese Zufälle besonders hart treffen, wenn alles perfekt geplant und die Vorfreude sehr groß ist. Sicherlich ist das die Ausnahme, aber man sollte lernen, auch diese nicht ganz außer Acht zu lassen.

Ich habe dem bis hierher eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, obwohl es viele andere von mir erlebte Beispiele der Art gibt. Gerade gestern habe ich einen solchen Zufall erlebt, bei dem es unmittelbar nach dem Anstoßen mit Prosecco auch um einen technischen Schaden ging, mit dem ich niemals gerechnet habe. Das ist nun meine Privatsache, war aber der Anlass für diesen Artikel. Ich habe nun ein über 40kg schweres Gerät fachgerecht zu verpacken und zu Spezialisten nach Hamburg zu schicken und hoffe auf eine erfolgreiche Reparatur.

Ganz zum Schluss ein Spruch, den ich mal aufgeschnappt habe und den sie mit in ihre Sammlung aufnehmen sollten:

`Je sorgfältiger man plant, desto härter trifft einen der Zufall´.

In diesem Sinne, bleiben wir am Ball!

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Psychologie der Gefühle 1

Die Psychologie der Gefühle wird in drei Themenbereiche unterteilt:

  1. Gefühle begleiten unser Leben
  2. Wenn Gefühle zum Problem werden
  3. Umgang mit Gefühlen

Die Artikel sind überwiegend nicht recherchiert. Die inhaltliche Darstellung beruht auf Ansichten des Verfassers. Deshalb wäre ich dankbar für jede kritische Einwendung.

  1. Gefühle begleiten unser Leben

Obwohl die Welt der Gefühle den `wesentlichen´ Anteil psychischen Erlebens überhaupt darstellt, sind sie in der psychologischen Forschung ein vernachlässigtes Gebiet. Wer das bezweifelt, sollte mir den Gegenbeweis liefern. Jedenfalls besteht kein Zweifel daran, dass Gefühle unmittelbar ein Bestandteil der Psyche sind, wenn man einer Definition dieses Begriffes einmal nachgeht. Demnach bezeichnet Psyche `die Gesamtheit bewussten und unbewussten Fühlens, Empfindens und Denkens, sowie die geistigen und intellektuellen Funktionen´.

Gefühle sind unmittelbar gebunden an Erlebnisse, Handlungen und insbesondere auch an Handlungsentscheidungen. Wenn ich mich für etwas entscheiden muss, `frag´ ich erst mal meine Gefühle, bevor ich mich entscheide. Das geschieht `blitzschnell´ und wird mir meist gar nicht bewusst. Nun verhält es sich so, dass jedes Individuum aufgrund seiner Lebenserfahrung und seiner genetischen Veranlagung ganz unterschiedliche Gefühlserfahrungen `abgespeichert´ hat. Es handelt sich um ganz individuelle Erfahrungsmuster. Darauf kommen wir später noch zurück.

Wie eingangs bereits angesprochen gehören Gefühle zum Wesen des Menschen. Aber was ist das Wesen des Menschen, gibt es eine definitive Beschreibung für diesen Begriff? Ich denke, darüber streiten sich Philosophen und Anthropologen schon seit jeher. Das Wesen ist  zu umfassend abstrakt, so dass es sich auf eine Definition nicht eingrenzen lässt. Daher stellt sich zunächst die Frage, wie Gefühle als `Hauptanteil der menschlichen Existenz´ überhaupt entstanden sind.

Ich möchte das kurz an dem Begriff `Lust´ erklären und beziehe mich im Vergleich zum Tier auf die Phylogenese (Entwicklung der Spezies Mensch/Tier im Rahmen der biologischen Evolution) sowie die Zivilisation des Menschen.

Wenn ich dabei einen Vergleich zum Tier in Betracht ziehe, so ist dieses Wesen auf reine Triebabfuhr angelegt, die es nicht unter Kontrolle hat. Das zeigt sich in erster Linie in seinem Sexualtrieb. Das Verlangen nach Sexualität ist beim Menschen ähnlich stark ausgeprägt und kommt emotional besonders heftig zum Ausdruck. Dieses Bedürfnis nach Sexualität ist ein Gefühl, dass als `Lust´ bezeichnet wird. Ich nenne die sexuelle Lust auch gern `Resttriebhaftigkeit´ des Menschen. Schließlich ist in der Psychologie ja auch von `Sexualtrieb´ die Rede. Er dient unserer Spezies genau wie dem Tier der Fortpflanzung, ohne die kein Leben auf dieser Erde mehr existieren würde.

Ganz anders verhält es sich nun aber mit dem Begriff `Lust´, denn diese Wort hat im Laufe der Zivilisation des Menschen für uns auch eine ganz andere Bedeutung angenommen, was durch die Begriffe wie z. B. `Lüstling´, `lüstern´, `lustlos´, `lustwandeln´, `Lustspiel´, `lustig´ uswf. oder wenn es z. B. heißt `ich habe Lust auf etwas´. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Appetenz (die Tendenz oder Stärke der Bereitschaft ein Verhalten auszuführen). So wie dieses Gefühl ganz individuell angelegt bzw. ausgeprägt ist, so unterschiedlich ist auch die Kontrollfähigkeit über das Lustgefühl. Im Gegensatz dazu sprechen wir von einer Aversion („Neigung eines Individuums, auf bestimmte Reize mit Unlust zu reagieren“ –  vgl. Wikipedia).

Dem einen mag es nicht gelingen, z. B. seine Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer oder Depression abzustellen, der andere dagegen kann z. B. seine Unruhe, Aggression oder Wut nicht kontrollieren, wobei es beim letzteren zu unbeherrschten Verhaltensausbrüchen kommen kann. Umgangssprachlich sagt man `ausrasten, ausflippen, Wutausbruch etc.´.

Ich habe in aller Kürze versucht, das menschliche Gefühl in Zusammenhang mit seiner `Wesenhaftigkeit´ darzustellen und möchte meine Schlussfolgerungen in drei Thesen zusammenfassen:

  1. Das Wesen des Menschen beruht auf allen in seiner phylogenetischen sowie zivilisatorischen Entwicklung erworbener Eigenschaften, die sowohl die Psyche als auch den Körper betreffen.
  2. Gefühle sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Wesens und Verhaltens.
  3. Die Aneignung sowie der Ausprägungsgrad der Gefühlsempfindungen sind zum Teil durch Lebenserfahrungen erworben sowie erbgenetisch veranlagt.

Vielen Dank!

Pete J. Probe