Hol mich hier raus!

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) – informiert über Kastenstand

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL)

Das BZL versteht sich als Kommunikationsplattform der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und richtet sich auch an uns, die Verbraucher:

Das BZL richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, die neben Landwirtinnen und Landwirten auch Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen, Verbände und Institutionen umfasst. Es spricht aber auch wichtige Multiplikatoren wie etwa Journalisten oder Lehr- und Beratungskräfte in Bildungseinrichtungen an.

Wir informieren Verbraucherinnen und Verbraucher unabhängig und neutral über Landwirtschaft, damit sie fundierte Konsumentscheidungen treffen können. Wir machen nachvollziehbar, wie moderne Landwirtschaft funktioniert und wie unsere Lebensmittel produziert werden(Zitat`Über uns´).

Kastenstand für Sauen – wie geht es weiter?

Unter dieser Überschrift finden sich beim BZL interessante Informationen über die Kastenstandhaltung, pro und contra und darüber, wie andere europäische Länder das rechtlich regeln. 

In anderen europäischen Ländern existieren bereits rechtliche Regelungen, welche die Kastenstandhaltung im Deckzentrum auf nur wenige Tage begrenzen beziehungsweise ganz verbieten. In einigen Ländern gelten für bestehende Stallungen noch Übergangsfristen(Zitat`Wie geht es weiter´).

Anschauliche Tabellen

Wer sich für dieses Thema interessiert findet anschauliche Tabellen dazu unter folgendem link:

BZ-Landwirtschaft

Für Kenner und Liebhaber der Landwirtschaft vielleicht ein gefundenes Fressen. Aber auch wir Verbraucher sollten alle Möglichkeiten nutzen, uns über die Produkte der Landwirtschaft und nicht zuletzt über unsere Ernährung zu informieren, anstatt uns nur an Kochshows und Diätempfehlungen zu ergötzen.

Zugabe

Guten Hunger!

Weitere Videos von diesen beiden kann ich aus Zeitgründen jetzt nicht mehr hochladen. Ist Abendbrotszeit.

PJP

Gegen Schweinerei mit Kastenstandhaltung – Emailaktion von foodwatch

Massentierhaltung

4alle/4all hat schon viele Berichte mit Recherchen über die Massentierhaltung veröffentlicht. Es hat jedoch den Anschein, dass diese Informationen auf vergleichsweise wenig Interesse stoßen. 

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Einige Fakten zur Wiederholung in Kurzform

Es ist hier hinreichend belegt, dass die Auswirkungen der Massentierhaltung nicht nur die Qual der Tiere betrifft, sondern in uns allen signifikante (messbare) Gefahren hinterlässt. Die Haltung dieser Tiere erfordert den massenhaften Einsatz von Antibiotika, um sie vor Krankheiten zu schützen, die sich unter den Bedingungen der Massentierhaltung zwangsläufig ergeben. Dabei werden den Tieren insbesondere auch sog. Notfall-Antibiotika (…) verabreicht, die bei uns Menschen nur eingesetzt werden, wenn alle handelsüblichen Medikamente versagen. Diese Antibiotika sind nicht einmal in allen Krankenhäusern vorrätig. Durch das Fleisch der `Massenware Tiere´, dass wir essen, gelangen diese Antibiotika in unseren Körper. Das hat zur Folge, dass unser Körper Resistenzen gegen Antibiotika bildet und die Wirkung von ärztlich verordneten Medikamenten nicht mehr wirkt. Selbst die WHO hat die Pharmazeutische Forschung bereits aufgefordert, neue Antibiotika zu entwickeln. Das wurde nach meiner Kenntnis jedoch wegen zu hoher Kosten vorläufig abgelehnt. Dazu ein Zitat aus meinem Artikle vom 20. September 2017:

„Mangel an wirksamen Antibiotika

Einer Meldung von dpa zufolge sieht die WHO einen gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika. Bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen gebe es nur sehr wenige Behandlungsoptionen. Neben der Behandlungs-resistenten Tuberkulose würden inzwischen auch andere Krankheiten wie z.B. Lungenentzündung oder Infektionen der Harnwege durch Keime ausgelöst, die gegen gängige Antibiotika resistent seien.

Die Pharmaindustrie soll es richten

-„Pharmafirmen und Forscher müssen sich dringend auf die Entwicklung neuer Antibiotika gegen schwere Infekte konzentrieren, die sonst Patienten innerhalb von Tagen töten können“, so die WHO-Expertin Suzanne Hill – (Bericht dpa vom 20.9.2017)“ (Antibiotika Resistente Keime WHO warnt vom 20. Sept. 2017). Der Bericht in Gänze: WHO warnt vor Keimen

Kastenstand-Haltung

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Aufzucht

Verhaltensstörungen…

In Schweden sind Kastenstände seit 1988 verboten (Wikipedia)

Fotos von Wikipedia übernommen

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Email-Aktion von foodwatch – Mitmachen und weiterleiten

Hallo (zum Weiterleiten),

eingezwängt zwischen Metallstangen, ohne jeden Bewegungsspielraum – so verbringen Sauen in der Ferkelzucht ihr halbes Leben. Zu Hunderten aneinander gepfercht in engen Metallkorsetts, die ihnen nicht einmal erlauben sich umzudrehen.  Auch nach der Geburt werden die intelligenten und fürsorglichen Tiere  so davon abgehalten, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Und das alles nur, um Schweinefleisch in Deutschland weiterhin so billig wie möglich zu produzieren.

Am 14. Februar soll der Bundesrat darüber abstimmen, ob die so genannte „Kastenstand-Haltung“ für weitere 17 Jahre verlängert wird. Das ist unsere letzte Chance, diese Tierqual zu beenden! Ich habe die E-Mail-Aktion von foodwatch unterzeichnet und gegen diese Pläne protestiert, bist Du auch dabei?

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/das-halbe-leben-zwangsfixiert-schweinequal-beenden/

Viele Grüße

Wer macht mit, wie?

Kopiere den Text mit dem link und versendet ihn als email, sofern du den link nicht selbst geöffnet hast. Damit tust du ein gutes Werk gegen Tierquälerei und nicht zuletzt auch für dich selbst.

Zugabe

Schweineglück

PJP

Neonicotinoide – EU entscheidet heute

Heute (27.04.2018) entscheidet die EU-Kommission über ein Freilandverbot von Neonicotinoiden

Kurze Info vom WDR:

Meldung von WDR5

Recherchen von 4alle/4all vom 1. März und 16. April 2018:

Gifte sind im Einsatz

Fragen, die sich stellen:

  1. Warum ist der Einsatz von Pestiziden für viele Anwendungsgebiete unvermeidlich?
  2. Wie viele Neonicotinoide gibt es und wie heißen die Markenprodukte für den Verbraucher?
  3. Wie wird Saatgut mit Neonicotinoiden behandelt?
  4. Wie viele Insektenarten werden durch Neonicotinoide vernichtet?
  5. Wie funktioniert alternative Landwirtschaft ohne Einsatz von Pestiziden?

Was hab ich damit zu tun

`Ich finde schon gut, dass PJP sich für den Erhalt der Bienen und anderen Insekten einsetzt. Aber was geht mich das an´

werden die meisten Leser jetzt denken.

Bitte hinterlasst trotzdem im Kommentar, ob ihr für oder gegen ein Freilandverbot von Neonicons seid!!

PJP

Schweine sterben – langsam aber sicher

Report Mainz berichtet am 20.03.2018

Millionen von Schweinen in der Massentierhaltung müssen lange leiden, bevor sie endlich sterben und in der Tierverwertung entsorgt werden. Report Mainz hat dazu gestern Videobeweise geliefert, die schwer zu ertragen sind. Ähnlich ist es mit der Massentierhaltung von Hühnern, über die ich bereits 3 Jahre recherchiere. Mit dem Sterben geht es bei den männlichen Küken schon schneller, denn sie werden gleich geschreddert:

Zum Bericht von Report Main in der Mediathek (folge dem link):

Wie Schweine leiden müssen

Glückliche Schweine

Es gibt sie noch, wie diese beiden, deren Namen ich leider vergessen habe:

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Wie Schweine fressen

Dazu einige vollkommen unbearbeitete Videos:

Bitte um Nachricht in `Hinterlasse einen Kommentar´, falls sie die Videos nicht ohne weiteres ansehen können (hier die links):

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Videoclip_2

Videoclip_3

Videoclip_4

PJP

Tagore Anonda – Hilfsprojekt Hamburg am Elbestrand

Let the sun do the cooking 

Mehr als 200 Millionen. Menschen haben Probleme ihre Mahlzeiten warm zuzubereiten. 

Wir helfen Menschen in Not, Kochen ohne Strom, Wasser-Zubereitung zum Trinkwasser in armen und Katastrophen-Ländern mit einem Solar-Kollektor. 

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Dr. Frithjof Stein Meeres-Verschmutzung und (Klimaschutz) 
Dr. Sayed Faruque Shah (Armut und Not weltweit) 

Infos für den Terminkalender:

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Helfen Sie uns, zu Helfen ! 
Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an: 0176 483 17 200

Bilder und Weiteres

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Fotoalbum

Für urheberrechtlich geschützte Fotos hafte ich nicht. Sie können hier jederzeit entfernt werden. Contact: probeloy@gmail.com

PJP

Spendenbereitschaft Hungerhilfe – Auswertung

Spendenaktion stößt hier auf vergleichsweise wenig Interesse

Wie ich der Statistik meines Blogs entnehme, sind meine Artikel über die Hungersnot in Ostafrika vergleichsweise sehr wenig gelesen worden. Die Veröffentlichung meiner `kleinen privaten Spendenaktion´, die als konkrete Anregung zum Nachmachen gedacht war, brachte noch weniger Leser ein.

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BP Steinmeier – Ärzte ohne Grenzen

Ich gebe so schnell nicht auf und wiederhole noch einmal, wofür Bundespräsident Steinmeier geworben hat, ohne mich auf seine Videobotschaft zu beziehen. Es geht um die `Ärzte ohne Grenzen´, die großen Einsatz in der Gesundheitsversorgung in armen Ländern sowie Kriegsgebieten zeigen, anstatt sich in Deutschland `eine goldene Nase´ zu verdienen.

Die Ärztin Dr. Kathryn Taetzsch

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In diesem Fall hat sich Dr. Kathryn Taetsch wie folgt zu Wort gemeldet:

„Ich arbeite seit vielen Jahren in Katastrophengebieten. Was ich zurzeit in einigen Ländern Ostafrikas erlebe, erschüttert mich zutiefst: Dörfer, in denen unzählige Kinder an Hunger gestorben sind. Mütter, die völlig verzweifelt sind, weil sie keine Milch mehr für ihre Babys haben. Wir müssen den Kindern helfen – mit aller Kraft….Mein Team und ich kämpfen in den Dörfern mit spezieller Aufbaunahrung, Nahrungsmittelpaketen und sauberem Wasser um das Überleben der Kinder und Familien.“

Wieviel € für was (Vergleichswerte)

  1. Mit 120 Euro können wir mangel- und unterernährte Kinder mit der dringend benötigten Aufbaunahrung behandeln.
  2. Mit 90 Euro können wir eine Familie einen Monat lang mit sauberem Trinkwasser versorgen.
  3. 50 Euro kostet ein Nahrungspaket pro Person für zwei Monate. Die Rationen liefern mindestens 2.100 kcal pro Tag.

Telefonische Recherchen

Meine Telefonate mit Mitarbeitern von World Vision und der Welthungerhilfe haben mich auf Grund der Freundlichkeit und langen Gesprächsbereitschaft sehr beeindruckt. Zugleich hat sich herausgestellt, dass der Aufruf von Herrn Steinmeier doch zu einem hohen Spendenaufkommen geführt hat.

Meine Illusion

Wenn ich daran denke, dass in Deutschland Millionen von Grill- und anderen `Fressfeten´ stattfinden und bei jeder dieser privaten Treffen – wie ich es mal mit Erfolg`probiert´ habe – so um die 50-100€ gesammelt würden, dann käme da eine stattliche Summe zustande. 

Fazit

Jede Spende käme nicht zuletzt auch unserer Gesundheit zu Gute, wenn wir weniger essen würden. In nur einer Woche könnten wir dabei viel Geld zum Spenden sparen. Das belegt ein aktueller Bericht von dpa, aus dem ich folgende Auszüge zitiere:

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„Nach den jüngsten von 2008 bis 2011 erhobenen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) haben in Deutschland zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen Übergewicht.

Hoffnungsschimmer bei Kindern

Ein Viertel der Erwachsenen ist adipös – Tendenz steigend. Bei den Kindern und Jugendlichen waren zuletzt rund 16 Prozent übergewichtig und 6,3 Prozent adipös, 50 Prozent mehr als in den 80er und 90er Jahren“© dpa.

Der Artikel von dpa in Gänze (follow the link):

Zu viel essen macht krank

PJP

Dummes Huhn – schlauer als du denken kannst

Die Tierwelt findet in unserer Gesellschaft immer noch zu wenig Beachtung.

Tiere gehören nun mal zu `unseren Vorfahren´ und sind ganz sicher nicht vom Himmel gefallen. Inzwischen ist es nun so weit gekommen, dass der uns bekannte Tierbestand weltweit um 30% zurückgegangen ist. Insbesondere unsere Elefanten mit ihrem unglaublichen Gedächtnis werden in Afrika zunehmend ausgerottet, um an ihr Elfenbein heranzukommen, dass inzwischen einen höheren Preis erzielt als Gold. In Indien und anderen asiatischen Gebieten gibt es Elefantenparks, wo diese wunderbaren Tiere vor Missbrauch durch den Menschen gerettet und aufgezogen werden. Ich möchte gern an das wunderschöne Video erinnern, mit dem ich meine Artikel zu `Animal Rights´ eröffnet habe.

Translate (do it yourself, copy text and put into Translator):

Bing Translator

Elephant Haven Sanctuary, Thailand

Hier noch einmal das beeindruckende Video mit:

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Mississauga, On L5G 4K1

Canada

Paradies für Elefanten

Die Tiere brauchen uns, so wie wir sie brauchen

Eine andere Ebene des Tiermissbrauchs betrifft unsere Ernährung. Wir alle essen inzwischen kranke Tiere, die in der Massentierhaltung mit Antibiotika und anderen Medikamenten hochgezogen werden. Und die Hühner trifft es in diesem Zusammenhang besonders hart, obwohl sie auch noch unsere Eier legen, die zum Backen seit eh und jeh verwendet werden. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen, in welcher Zeit so ein Huhn in einer Massentierhaltung aufgezogen werden kann. Es reichen mir die Bilder, wo Küken reihenweise im Schredder aussortiert werden. Inzwischen gibt es aber auch alternative Hühner – Massentierhaltungen im Freiland, über die ich in Wort und Bild noch berichten werde. 

Ich wollt ich wär ein Huhn, dann…. 

Diesen alten Klassiker erspare ich mir für das Ende, denn es gibt noch einiges zu berichten über unsere Hühner, denen ich diesen Artikel widme. Dabei berufe ich mich auf die deutsche Presseagentur dpa und übernehme einen Artikel im Wortlaut. Der Verfasser geht aus dem bei we.de – Wissen veröffentlichten Artikel leider nicht hervor. Zur Einführung in die `Hühnerwelt´ zunächst einige Fotos und Videosequenzen, die ich auf einem ehemaligen sog. `Archehof´ schießen konnte.

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Mutter und Kind

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Stein im Weg

Vistaprint

Zum Artikel Unterschätzte Hühner:

„Von wegen „dummes Huhn“: Die Tiere haben persönliche Eigenheiten, vermögen einander auszutricksen und seien zu logischen Schlussfolgerungen fähig, die Kinder erst mit etwa sieben Jahren meistern, berichtet Lori Marino vom The Someone Project im Fachjournal „Animal Cognition“. Bei diesem Tierschutzprojekt werden gezielt wissenschaftliche Beweise für kognitive und emotionale Fähigkeiten von Nutztieren gesammelt

Das Haushuhn (Gallus gallus domesticus) stammt vom Bankivahuhn ab, einem Wildhuhn aus Südostasien. Von keinem anderen Haustier des Menschen gibt es weltweit so viele Exemplare: Der tägliche durchschnittliche Weltbestand wird auf rund 20 Milliarden Tiere geschätzt. Geschlachtet werden jährlich mehr als doppelt so viele.

Dennoch bekommen vor allem in Industrieländern die meisten Menschen fast nie Hühner zu sehen – gezüchtet und gemästet werden sie zum Großteil in streng abgeschotteten Massentierhaltungen. „Allein die Idee, dass Hühner eine Psyche besitzen, klingt für die meisten Leute absurd“, sagt Marino. Doch Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre belegten, dass im Huhn weit mehr Gefühl und Verstand stecke als weitläufig angenommen

Nach einer Studie italienischer Forscher zum Beispiel können Küken rechnen: Die frisch geschlüpften Tiere sind zumindest in der Lage, große von kleinen Mengen zu unterscheiden, zeigten Tests mit gelben Plastikeiern. Zudem seien Hühner in der Lage, sich bis zu drei Minuten lang die Flugbahn eines Balls zu merken – was den Fähigkeiten der meisten Primaten bei solchen Versuchen entspreche.

Ein Huhn verfüge über ein gewisses Maß an Selbstkontrolle, führt Marino weiter aus: Es sei in der Lage, für besseres Futter den Schnabel zu halten und nicht gleich gierig loszufuttern. Auch sein Rang in der Hackordnung sei einem Huhn klar. Beide Merkmale wiesen auf einen gewissen Grad von Bewusstsein über das eigene Sein hin.

Komplexer als vielfach angenommen ist demnach auch die Kommunikation unter Hühnern. Neben 24 verschiedenen Lauten gebe es ein großes Repertoire visueller Zeichen. Die Tiere seien in der Lage, Zeitintervalle wahrzunehmen und auf Geschehnisse in der Zukunft zu schließen. Sie beobachteten und lernten voneinander und würden vom Verhalten ihrer Mütter geprägt – ganz so wie andere, als weitaus intelligenter eingestufte Lebewesen.

Auch eine Art Mitgefühl ist den Tieren eigen: Wurde Glucken gezeigt, dass ein Windstoß den Flaum ihrer Küken zerzauste, entwickelten sie ähnliche Stresssymptome wie der aufgeschreckte Nachwuchs. Demnach können Hühner den Standpunkt von Artgenossen einnehmen – wie es nur von wenigen Arten wie Raben und Primaten bekannt ist. Verblüfft hat Forscher auch die Fähigkeit zum Täuschen und Tricksen: Unterlegene Hähne locken Hennen mit dem typischen Gebaren bei gefundenem Futter an – allerdings ohne die üblichen „Dok-dok“-Rufe, um den Alpha-Hahn nicht auf das Stelldichein aufmerksam zu machen.

Fazit:

Ein Hühnerhirn sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn es nur walnussgroß ist.“

© dpa

`Ich wollt ich wär ein Huhn´ eine Neufassung der Comedian Harmonists

PJP