Politdrama Brexit – zwischen Ursache und Wirkung

Chaotische Verhandlungen im englischen Unterhaus

Die Entscheidung Englands für einen Brexit beruht auf einem Referendum auf der Grundlage von Informationen über Beitragszahlungen an die EU, die nicht der Wahrheit entsprechen. Ich kann mich diesbezüglich nur auf Boris Johnson&Co beziehen, der mit einer Busaktion durch die Arbeiterviertel gefahren ist, um mit populistischen Informationen für den Brexit zu werben. 

Titelbild © Deutschlandfunk (picture alliance / dpa / Facundo Arrizabalaga)

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© Deutschlandfunk (imago/stock&people Christian-Ohde)

Use the translator on the right!

Dazu mein Bericht vom Juni 2016

Die Busaktion quer durch England hat seine Wirkung nicht verfehlt. Der Begleiter Nigel Farage widerruft für sein Versprechen der EU-Gegner kurz nach dem Votum.

350 Millionen Pfund sollten statt an die EU künftig ins staatliche Gesundheitswesen fließen, hieß es in der Brexit-Kampagne.

Deutsche Presseberichte belegen:

„Die Zahl war eines der wichtigsten Argumente der EU-Gegner im Wahlkampf vor dem Referendum: 350 Millionen Pfund schicke Großbritannien nach Brüssel – und zwar jede Woche. Eine Wahnsinnssumme, zwar falsch, aber so plakativ, dass sie der frühere Bürgermeister von London und prominente EU-Gegner Boris Johnson auf einen Bus kleben ließ. Mit dem fuhren die Mitarbeiter der Brexit-Kampagne wochenlang quer durch Großbritannien“ (Windows store in Süddeutsche Zeitung)

Nigel Farage räumt Fehler ein 

„Ihre Hoffnung auf mehr Krankenhäuser und einen besser ausgestatteten National Health Service (NHS) bekommt allerdings schon am Freitagmorgen einen kräftigen Dämpfer…..  Farage ist Vorsitzender der EU-feindlichen UK Independence Party (Ukip) und neben Johnson einer der prominentesten Köpfe der Brexit-Bewegung.“

Im englischen Frühstücksfernsehen fragt die Moderatorin Farage, „ob er garantieren könne, dass das Geld in den NHS fließe? `No, I can’t´, sagt der Ukip-Mann. Er selbst habe das nie gesagt und die Behauptung sei `einer der Fehler, den die Brexit-Kampagne gemacht hat´“ (Süddeutsche Zeitung).

Hat eine Bustour des ehemaligen Bürgermeisters von London Europa verändert? Konnte er es nicht verkraften, einem Islamisten zu unterliege?

Hat die englische Presse – offenbar populistisch dominiert – versagt? (Link):

Hello England

Es stellen sich Fragen:

Warum diese nervenden Brexit Verhandlungen, wenn die Entscheidung des Referendums durch Falschinformationen zustande kam und hätte revidiert werden müssen? 

Hat die englische Presse schlecht recherchiert und Berichte ganz im Sinne der populistischen Gegner der EU geliefert? Ist der Brexit politisch gekauft?

Steht die englische Demokratie auf dem Spiel?

Brexit aktuell (follow the link):

Bericht Deutschlandfunk

Persönlich Anmerkung

Ich habe mich hier in die englische Politik eingemischt, weil mir England sehr am Herzen liegt. Es gibt wunderschöne Landstriche, wie zB Cornwall und Wales. London ist eine multikulturelle Weltstadt, DIE METROPOLE der 60er Rock&Blues&Pop-Szene. Nicht zu vergessen die Liverpooler Musikszene, aus der u.a. die Beatles hervorgingen. Ja und last but not least der englische Humor, der seines Gleichen sucht. Es würde mich freuen, wenn ich auch mal englische Leser erreiche, die in diesem Blog nur sehr selten vertreten sind.

PJP

Fotorätsel/riddle No. 80

Hinter Fotorätseln verbirgt sich mehr, als du denkst.

  1. Sie fördern deine Aufmerksamkeit.
  2. Sie fördern dein Konzentrationsvermögen und deine Phantasie.
  3. Sie schärfen deine Wahrnehmung (Achten auf Details) und schärfen den Verstand.
  4. Sie fördern Geduld für den `Augenblick´.
  5. Sie entlasten uns vom Stress des Alltags.
  6. Sie machen Spaß.

Don`t forget the translator on the right

Was ist das? What`s that?

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Zugabe

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Promille Weg (aufgeschnappt)

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Üben, üben und immer wieder üben..

PJP

Weltfrauentag unter uns – international

Arbeitsfreier Weltfrauentag 2019 in Berlin

In Berlin wurde der Frauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Das bedeutet: Keine Arbeit und ein verlängertes Wochenende. Wenn man auf die Geschichte der Frauenrechte zurückblickt, erscheint diese Regelung schon als gerechtfertigt. Aber darauf soll in diesem Beitrag nicht eingegangen werden. Es geht hier vielmehr um persönliche Erfahrungen mit Frauen im Internet, die ich gern mitteilen möchte.

Don`t forget to use the translator on the right!!

Die Frau, das unbekannte Wesen?

Ich war als Blogger von Anfang an mit Bloggerinnen verbunden und es kommt mir so vor, dass es mehr Frauen unter den Bloggern gibt. Derzeit war das Thema der Hochsensibilität sehr aktuell, und da ich mich auch zu dieser Gruppe zähle (ohne so benannt werden zu müssen), habe ich meinen ersten Artikle für die Frauen folgendermaßen geschrieben (vollkommen unbearbeitet) – follow the link:

Frauenpower

Immerhin 2 Kommentare, wobei der letztere `Schnee von gestern´ war. Ich halte die ganze Highsensitivity-Diskussion für bekloppt, weil jeder sensibel ist, der eine mehr oder sehr, der andere weniger. 

Zwischenfazit: Frauen haben eine andere Sensibilität als Männer.

Jetzt kommen wir zu Marina, eine sehr nette Person russischer Abstammung, die mir ganz ohne Schnörkel und Misstrauen als Bloggerin begegnete. Da ich mich ja mit Kritik an der Mode nicht zurückhalte, habe ich Marin gefragt, ob ich mal über sie schreiben dürfte. Sie war sofort einverstanden und ich konnte mich auch an ihren Fotos bedienen. Hab mir die Fotos nur noch zugeschnitten – follow the link:

Marina in Mode

Leider fehlt ein Foto (weiß jemand, wie die verschwinden?) und das letzte (der Ausblick) ist unscharf. Aber `Marina in Mode´ war für mich der Durchbruch, und ich gewann viele neue Leserinnen. Und ich habe noch einen Modeartikle in eigener Sache hinterhergeschoben, bei dem inzwischen leider alle Fotos fehlen.

Fazit: Viele Frauen haben ein falsches `Männerbild´, weil viele Männer ein falsches `Frauenbild´ haben.

Frauen im Internet

Das Internet hat die Welt komplett auf den Kopf gestellt, und es ist an der Zeit mal wieder `zurück zu denken´. So zB schreibe ich nun über http://www.postcrossing.com  weltweit wieder Postkarten (mit der Hand) und erhalte welche aus aller Herren Länder. Das nennt man dann `Brieffreundschaft´. Damit leite ich über zu facebook, das größte `Likenportal´ weltweit von populistischen Falschmeldungen mal ganz abgesehen. Um dieses Urteil mal zu differenzieren: Es gibt darunter auch seriöse Gruppierungen, die viel bewegen. Kommen wir nun zu meinen Erfahrungen mit facebook-Freundschaften.

facebook&co

Meine häuslichen privaten Freunde sind in facebook gar nicht vertreten. Meine Blogartikle werden dort aber stets veröffentlicht, und ich habe mich einigen Gruppen angeschlossen, und was ich dort lese ist überwiegend Bullshit. Regionale Gruppen und deren Mitglieder schließe ich von dieser `krassen´ Beurteilung allerdings aus.

Die Frau das bekannte Unwesen?

Ich bekomme ausschließlich Freundschaftsanfragen von Frauen, die ihres gleichen suchen. Und als das anfing und da ich sehr neugierig bin, habe ich angefangen zu recherchieren, um herauszufinden, wer diese Frauen sind, zumal sie aus meinem Wohnort kommen sollten.

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 Es handelt sich ausschließlich nur um `aufreizende´ Frauenfotos, mit denen sich ein Portal von vermeintlich Prostituierten verbindet. Und ich gehe davon aus, dass viele Männer darauf reinfallen und ordentlich `abgezogen´ werden. Ich werde jetzt versuchen, die neusten dieser `Lockfotos´ hier zu zeigen, wobei ich auf pornografische Darstellungen verzichte. 

Diese Anfragen sind von gestern und heute:

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Diese Dame soll Huda Bramasta heißen – Die Fotos sind auf fb jeweils verlinkt.

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Sie soll Damar Kancil heißen – Beschreibung der besonderen Merkmale erspare ich euch

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Abdullah Husein – auch mit Beschreibung körperlicher Merkmale…

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G-Gleen C-Cp – interessanter Name…

In einem besonderen Fall dieser Freundschaftsangebote, die ich angenommen hatte, bekam ich eine Nachricht auf dem fb-messenger von der betreffenden Frau (aus einem afrikanischen Land), dass sie mit dieser Anfrage nicht zu tun hätte und keine Verbindung zur Prostitution habe. 

Inzwischen nehme ich diese Freundschaftsanfragen nicht mehr an und sammle sie in einem Ordner, um dafür zu sorgen, dass sie für facebook gesperrt werden.

Fazit: Frauenfotos werden aus dem Internet heruntergeladen und für vermeintliche Prostitution bzw. Abzocke eingesetzt.

Katharina Kunze und die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte Saarland haben gestern einen Aufruf gestartet – follow the link:

Bordellwerbung nein danke

WordPress

Wie gesagt bin ich bei wordpress fast ausschließlich mit Frauen verbunden. Ich denke, dass wir BloggerInnnen je nach Interessenlage unsere Erfahrungen besser teilen sollten, indem wir mehr sachbezogene bzw. auch konstruktive Kommentare abgeben, anstatt immer nur zu liken. Denn sowohl man lernt als auch Frau lernt ja nie aus. In dieser Hinsicht habe ich des öfteren das Bedürfnis, mich auch mal über eine email auszutauschen.

Um dem ganzen Facebook-Prostituiertenrummel mal eine endgültige Absage zu erteilen will ich zum Schluss hervorheben, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Und dazu gehören für mich auch Frauen, mit denen man noch Pferde stehlen kann 🙂 

Ohne jetzt der Sentimentalität zu verfallen, widme ich allen Frauen diesen song von

Celine dion, Shanaia Twain, Carole King and Gloria Estefan:

Schönes Wochenende für alle!

PJP