Weltknuddeltag 2020 – fast vergessen

Am 21. Januar war Weltknuddeltag

Knuddeln, schmusen, kuscheln …. die Palette der Worte für diese Art der wortlosen Kommunikation sind zahlreich. Die einfache Umarmung ist das Markenzeichen dieser Zuwendung.

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Zur Entstehung

„Der Weltknuddeltag wurde von den zwei Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. Der „National Hugging Day“ (oftmals kürzer aber auch nur „National Hug Day“) wurde zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert…“ (Weltknuddeltag/de)

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Sinn und Zweck – Knuddeln als Medizin

Ausführliche Informationen dieser Aspekte würde den Rahmen meines Berichtes (explizit und implizit) bei weitem sprengen. Aber ich denke, die meisten Leser haben zumindest in ihrer Kindheit, angefangen mit der Mutter-Kind-Bindung erfahren, wie wichtig das Kuscheln ist. Leider ist es heute insbesondere auch in Deutschland nicht mehr üblich, Gefühle zu zeigen. „Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein, wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen…“ (Weltknuddeltag/de).

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Knuddelblockade durchbrechen

Da 4alle mehr oder weniger von einer `Knuddel-Gefühls-Blockade´ betroffen sind, stellt sich die Frage, wie wir diese Blockade durchbrechen können. Da muss jeder selbst mit einer Umarmung (hug in English) anfangen. Zum Beispiel auf der Arbeit, vielleicht mal den Chef in ( nicht auf) den Arm nehmen. Der wird Augen machen. Schließlich gibt es jede Menge netter Menschen auf der Straße (als`Übungsmaterial´), um die Umarmungen mal wieder bei sich selbst zu konditionieren.

Fotokuschelalbum

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Hormone

Das Hormon Oxytocin kommt beim Kuscheln zum Einsatz, und sorgt dafür, dass Endorphine und das `auf zu neuen Taten´ Hormon Dopamin freigesetzt wird. Dabei bewirken die endorphinen Hormone ein Höchstmaß an Entspannung und Wohlbefinden. „In Tierversuchen zeigte sich, dass die besonders intensive Hormonausschüttung nach dem Fortpflanzungsakt auch positive Auswirkungen auf den Zusammenhalt und die Treue der Partner hat. Auch beim Menschen produziert die Hirnanhangdrüse nach einem Orgasmus geradezu Unmengen des Kuschelhormons und sorgt so für ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Glück. Allerdings muss man nicht unbedingt den Beischlaf vollziehen – auch wenn das sicherlich eine der amüsantesten Arten der Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Harmonie ist – um die Hormonausschüttung zu fördern. Knuddeln und kuscheln zeigen ebenfalls schon zweifelsfreie Auswirkungen auf unser Wohlbefinden…“ (Weltknuddeltag/de)

Buchempfehlung

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Für alle, die sich über die `Welt der Hormone´ ausführlicher informieren wollen, empfehle ich das Buch von Dr. med. Johannes Wimmer. Johannes Wimmer informiert in seinen Fernsehproduktionen für jeden verständlich über medizinische Fragen mit viel Humor und Wellenschlag nach dem Motto:

Wissen ist die beste Medizin.

Katzen zum Weltknuddeltag

PJP

Empathie – mit Achtsamkeit pt.1

Was ist Empathie

Empathie hat etwas mit Gefühlen zu tun. Es ist die Fähigkeit zu verstehen oder nachzuempfinden, was andere gerade denken oder fühlen. Einfach gesagt: Sich in etwas hineinfühlen, etwas nachempfinden, sich soz. in eine andere Person hineinversetzen. So ist es zB traditionell bei Beerdigungen üblich, den Trauernden unser Mitgefühl auszusprechen.

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Kurzer Exkurs in die Neurobiologie

  • Gefühle und Emotionen

Wir alle haben einen in unserem Leben viele Gefühle erfahren, und diese Wahrnehmung setzt bereits im pränatalen Stadium ein. Wenn wir diese unsere Gefühlswelt auch zum größten Teil vergessen haben, so sind sie doch noch alle noch präsent in einem Speicher, der unserem bewussten Erleben allerdings verschlossen bleibt. Und wenn wir eine Entscheidung – welcher Art auch immer – treffen, so spielen unsere `abgespeicherten´ Emotionen die `entscheidende´ Rolle, ohne dass uns das bewusst wird. Sie sind unserem Denken quasi Bruchteile einer Sekunde vorgeschaltet, ohne bewusst wahrgenommen zu werden. Das bedeutet, dass alle unsere Entscheidungs- bzw. Handlungsmuster emotional gesteuert werden. Und wer nun glaubt, er/sie könne sich davon befreien und ganz rational entscheiden und handeln, der täuscht sich gewaltig, denn die Neurobiologen wie insbes. Gerhard Roth (s. Zugabe) haben die entscheidenden Belege geliefert. Aber auf die Komplexität dieser Vorgänge in unserem Gehirn soll in diesem Rahmen nicht näher eingegangen werden.

Mehr Empathie mit Achtsamkeit

Wenn wir das Wort Achtsamkeit hören, haben manche ein Problem damit. `Immer dieser esoterische Kram´ oder `soll ich diese Konzentrationsübung auch noch lernen bei dem ganzen Stress?´ mögen einige denken. Aber was ist Achtsamkeit? Hat sie etwas mit Konzentration zu tun? Gehen wir dieser Frage einmal nach. Ursprünglich bedeutet Achtsamkeit, dass man auf sich selbst achtet. Ein typisches Beispiel spielt sich im Straßenverkehr ab. Wir müssen beim Autofahren Verkehrsregeln beachten und Rücksicht auf andere nehmen. Und diese Form der Achtsamkeit erfordert schon Konzentration und kann Stress erzeugen, obwohl die meisten Handlungsmuster automatisch ablaufen. Wir haben es hierbei mit einer Form der Achtsamkeit zu tun, die mit Gefahren verbunden ist und an Regeln – Straßenverkehrsordnung, Verkehrszeichen – gebunden ist, um uns sicher durch den Verkehr zu leiten. Die Form der Achtsamkeit, um die es hier dagegen geht, ist frei von Stress, keinen Regeln unterworfen, ungebunden und betrifft nur uns selbst.

Achte auf dich selbst

Im Zeitalter des Internets haben viele verlernt, wie das geht. Wir bewegen uns zunehmend in irgendeiner Cloud des Internets, haben viele Freunde auf facebook (die keine sind), kommunizieren über unser smartphone, PC, laptop etc.pp…, wir werden im Fernsehen mit Nachrichten, Werbung, Filmen und Informationen jeder Art überhäuft und wissen gar nicht mehr, `wohin unsere Reise geht´. Und das war nicht immer so. Was heute der Monitor, das Tablet etc. ist, war früher das Feuer, das uns gewärmt und entspannt hat. Und der Monitor – im weitesten Sinne –  hat extreme Auswirkungen auf unseren Verstand, unser Verstehen des Lebens, das sich vom Boden der Realität mehr und mehr entfernt. Wir sind zu einer sitzenden Gesellschaft mutiert, und unser Denken bewegt sich zwischen Realität und Virtualität. Das erweckt Bedürfnisse, denen wir nachkommen wollen, unsere Gedanken bewegen sich in der Zukunft, wir planen, um unser Leben zu optimieren und denken vielleicht, dass wir etwas verpasst haben könnten. Einfach gesagt: Wir haben den größten Teil unserer Zeit den `Boden unter den Füßen verloren´ und nehmen uns selbst nicht mehr wahr. Unser Verstand, die mediale Welt unterdrückt unsere Emotionen. Wir denken anstatt zu fühlen, zu fühlen, wie es in uns aussieht. Diese Ausführungen sollen nicht generalisiert werden. Aber jeder von uns sollte mal darüber nachdenken, inwieweit er/sie sich selbst in seiner Lebensgestaltung und insbesondere seinen Lebensproblemen emotional wahrnimmt und achtet.

Unser Zeitempfinden im Widerspruch

Augenblick genießen

Wir leben heute in einer Zeit der Reizüberflutung, der eine mehr der andere weniger. Und damit hat sich unser Zeitempfinden zunehmend verändert. Alles geht schnell, und das Bestreben der medialen Welt besteht darin, möglichst noch schneller zu werden. Das mag folgendes Beispiel zeigen: Wenn wir etwa 50 Jahre zurückdenken, so haben wir einen Brief geschrieben, um jemandem eine Nachricht zukommen zu lassen. Und dieser Brief erreichte auf dem Postweg seinen Empfänger in ein paar Tagen. Heute sind wir im Zeitalter des Internets so weit, dass Milliarden von Informationen quasi zeitgleich um die ganze Welt rasen. Ähnlich ist es mit dem Reisen, egal wohin, es geht immer schneller, mit dem Flugzeug, dem Auto etc.pp. Nun stellt sich die Frage, warum heute in unserem Land keine® mehr Zeit hat? Immer wieder hört man `hab gerade keine Zeit´ und das Wort STRESS hat so viele voll im Griff. Frage: Warum haben wir weniger Zeit, obwohl doch alles schneller geht? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ich denke, jeder sollte mal über sein Zeitmanagement nachdenken.

Achtsamkeit – wie geht das?

Let me think..

  • Achtsamkeit einer Katze

Eine ganz besondere Form des Zeitmanagements besitzen Katzen. Und das zeichnet sie in ihrer wohl einzigartigen Form der Achtsamkeit aus. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum Katzen so gut Mäuse fangen können, obwohl die Mäuse blitzschnell sind und sogar an Mauern hochklettern können, wenn sie einer Gefahr entfliehen. Wie schafft die Katze das trotzdem? – Sie geht strategisch sehr klug vor, und das lässt sich nur durch ein Beispiel erklären, das ich beobachtet habe:

Meine Katze entdeckt eine Maus auf dem Rasen. Weil sie besser sehen kann, als wir Menschen, ist sie blitzschnell bei der Maus und will sie ergreifen. Die Maus ist aber noch schneller und verschwindet in ihr Mauseloch. Die Katze entspannt sich erst mal und legt sich vor das besagte Mauseloch. Die Maus kommt nicht wieder heraus, weil die Katze ja davor liegt und sie fangen will. Erst nach ca. 2 Stunden hat die Katze ihre Beute, die verschwundene Maus gefangen, und verzerrt sie. Wie hat sie das gemacht? Willst du wissen, was die Katze gemacht hat?

Gar nichts hat sie gemacht. Sie hat sich nicht einmal bewegt und das über 2 Stunden lang. 2 Stunden hat sie auf das Mauseloch geachtet. 2 Stunden erhöhte Achtsamkeit bei vollem Bewusstsein.

Hat die Katze sich in ihrer Wartestellung angestrengt oder war sie dabei gestresst? Nein, ganz im Gegenteil! Sie hat ihre Stellung konsequent beibehalten und sich nicht bewegt. Man könnte auch sagen, sie hat mit Achtsamkeit in sich geruht und auf ihre Beute gewartet.

Schon in der Bibel sagte Jesus: „`Sei wie ein Diener, der auf die Rückkehr des Meisters wartet´, der Diener weiß nicht, zu welcher Stunde der Meister kommen wird. Also bleibt er wach, aufmerksam, ausgeglichen, still, damit er die Ankunft des Meisters nicht verpasst“ (Eckard Tolle s. 117).

Wir machen es der Katze nach

Kann man Achtsamkeit lernen, vielleicht von der Katze, oder sich darin üben? Einen Versuch wäre es wert. Suche dir einen bequemen Platz. Versetze dich in die Lage der Katze und suche dir ein Mauseloch (metaphorisch gesprochen), wie zB ein schönes Bild an der Wand oder eine schöne Phantasie, wie zB dein Lieblingsgericht, Sex on the Beach etc. Achte auf deine Atmung und verharre in dieser Haltung für mindestens 5 Minuten, ruhig und entspannt, ohne jede Bewegung.

Du wirst dich wundern, was du dabei alles wahrnimmst. Ich möchte es zunächst bei dieser kleinen Übung belassen. Du wirst in dieser erhöhten Wachsamkeit – sozusagen nebenbei – mehr wahrnehmen, als du dir vorgestellt hast. Und das macht deine Achtsamkeit aus. Warum? Wir nehmen ganz entspannt in einer erhöhten Bewusstseinsstufe mehr wahr! Und diese 5-Minuten Übung solltest du mehrmals in der Woche im häuslichen Bereich üben bis du soweit bist, sie auch in jeder anderen Umgebung durchzuführen, im dich aus dem stressbedingten Situationen mal auszuklinken. Und das Beste ist: Es funktioniert!

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Die Katze lässt sich durch nichts beeindrucken!

Fazit:

Achtsamkeit ist eine erhöhte Form des Bewusstseins.

Wer in dieser Bewusstseinsstufe verweilt, ruht in sich selbst.

Wir sind über die Achtsamkeit miteinander verbunden.

Achtsamkeit lässt sich durch Übungen verbessern.

Wie sind wir nun durch unsere Achtsamkeit – mehr oder weniger – miteinander verbunden? Klare Sache: Wir beachten andere Menschen und sie beachten uns, sofern sie uns mit Achtsamkeit begegnen, anstatt zB mit einem Headphone oder irgendeinem Mobile zu kommunizieren. Alles eine Sache der `emotionalen Antennen´, die uns analog (!) verbinden.

Dazu gehören auch `Glücksmomente´, wie Freude, lachen, Erfolg etc.pp. Diese gilt es genauso zu teilen. Die Liebe der Menschen, sexuelle Lust, Humor und vieles andere, der Witz, ein schönes Beispiel, weil wir sogar noch gemeinsam darüber lachen.

Leslie Jamison ist eine Frau, die sich mit Achtsamkeit beschäftigt hat. Sie hat sich intensiv mit dem Thema Empathie auseinandergesetzt. Sie stellt sich zum Bespiel folgende Fragen:

Kann man Empathie lernen?

Wie wird Empathie gelernt?

Kann man Empathie abschalten?

Wo sind die Grenzen für Empathie?

Tun wir es Leslie Jamison gleich. Beschäftigen wir uns mit unserer Empathiefähigkeit. Reden wir über unsere Gefühle, die wir empfinden, auch wenn andere Menschen leiden. Verstecken wir uns nicht hinter unseren Gefühlen, sondern sprechen wir sie aus. Teilen wir uns mit, denn schließlich ist in der Empathie geteiltes Leid halbes Leid.

PJP

Zugabe:

Gerhard Roth ist Wissenschaftler durch und durch und hat an der Uni Bremen gelehrt. Er hat sich überwiegend international einen Namen gemacht und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Mit inzwischen 75 Jahren ist er bis heute immer auf dem Boden geblieben. Ein Mensch, wie er `im Buche steht´ und im Internet – als Populist – zurückhaltend. Den Rest überlasse ich Wikipedia (link):

Gerhard Roth – Biologe

Alicia Keys from New York – Fallin

Alicia Keys ist eine US-amerikanische Soul- und Bluessängerin, die weltweit zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen hat. Ihre Karriere spricht für sich u.a. mit dem Album `Girl on fire´ (2012). Weitere Kommentare ersparen sich mit ihrem eindrucksvollen Video `Fallin´, in dem sie sich selbst vorstellt.

Titelbild: PJP/AH

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Listen to the soul of Alicia Keys with all her power of love:

Alicia from New York

Alicias Botschaft sagt Vieles:

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Gefunden bei linkis.com (youtube)

Aus aktuellem Anlass füge ich mein Fotoalbum `The bright side of USA – New York Impressions 2011´ hinzu – follow the link:

New York Impressions 2011

Ich denke, wir sollten des Öfteren mal `über den Tellerrand´ gucken. Alicias Botschaft ist in Anbetracht von Krieg und Gewalt auf dieser Welt mehr als nur ein Hit.

PJP

Für urheberrechtlich geschützte Fotos übernehme ich keine Haftung. Sie können hier jederzeit entfernt werden.

Laura Pausini with Biagio Antonazzi – learn to kiss

Musik ist eine Weltsprache, die nicht übersetzt werden muss. Sie wurde von PM auch als `Universale Matrix´ bezeichnet.

Musik ist Leben, so wie unsere Sexualität auch zum Leben gehört. Beides ist unmittelbar an nichts Anderes als an unsere Gefühle gebunden, die unser Handeln und Wohlergehen bestimmen. Heute wollen wir uns der italienischen Musik zuzuwenden. Die Dame heißt Laura Pausini und singt wunderschöne Liebesballaden.

Das Titelbild kann urheberechtlich geschützt sein. Es kann hier jederzeit wieder entfernt werden. Ich übernehme dafür keine Haftung.

Küssen, die wichtigste Nebensache

Danach noch eine wichtige Lektion zum Thema Liebe&Sex. Es geht um das Küssen, das wir zunehmend verlernen in unserem Land. Neben dem Fußball ist das Küssen die wichtigste Nebensache der Welt. In Spanien gehört das Küssen zur Begrüßung von Freunden dazu, so wie das tägliche Brot. PankInvasion zeigt uns, wie wir das Küssen auf der Straße wieder in`s Leben rufen können.

Anleitung:

Gehe auf eine(n) Passantin(en) zu, die/den du als sympathisch erlebst und küsse ihn oder sie. Lachen ist dabei die Formel, die Misstrauen und Hemmungen schnell vergehen lässt. Probieren geht über Studieren. Einfach mal trauen. Machen – nach dem Motto:

`When was the last time, you did something for he first time´, denn es gibt immer ein erstes Mal, in dem was wir tun. Nun viel Spaß mit Laura Pausini und PrankInvasion.

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Nun viel Vergnügen mit Laura Pausini und PrankInvasion!!

Listen to Laura Pausini live with Biagio Antonazzi:

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Laura Pausini live

How to learn to kiss with PrankInvasion:

Kissing is good for you

PJP

Werbung pt.2 – in barfuß

Am …. habe ich einen Artikel über das Barfußlaufen geschrieben, den ich heute mit einem kleinen Videobeitrag in Erinnerung bringen will. Das Video haben wir im Frühjahr bei einem Waldsparziergang im noch `sehr lichten´ Wald  aufgenommen. Heute ist inzwischen alles ergrünt.

Ein Tagebuch will gelesen werden. Deshalb sollte man es sehr sorgfältig führen und alles darin festhalten, was einen im Laufe des Tages so bewegt hat soz. `bewegende Momente´. Ein Blog ist ja schließlich auch so etwas wie ein Tagebuch, in das diese bewegenden Momente festgehalten werden sollten.
Ich möchte heute z. B. über etwas schreiben, was mir gestern begegnet ist. Es betrifft im weitesten Sinne unsere Gesundheit, die Mode und wie so vieles andere unseren `lifestyle´ schlechthin.

Es geht um das gesunde Laufen in dafür geeigneten Schuhen. Der sog. High heel – Modetrend dürfte inzwischen ja jedem bekannt sein, und es ist zu hoffen, dass sich diese Modeerscheinung bald ausgelebt hat. Ich würde mal sagen, je höher der Absatz desto ungesünder das Laufen. Die Wirbelsäule mitsamt der Rückenmuskulatur werden übermäßig belastet, von den Folgeerscheinungen ganz abzusehen.

Damit ist das ganze Problem aber noch lange nicht abgetan, denn wer wusste schon, dass unsere Füße etwas mit unserer Sexualität zu tun haben, soz. mit ihr in Verbindung stehen.
Das hat V. S. Ramachandran, einer der führenden Neurowissenschaftler in seinem Buch `Die blinde Frau, die sehen kann – Rätselhafte Phänomene unseres Bewusstseins´ zusammen mit Sandra Blakeslee beschrieben.

Weitere höchst interessante Erfahrungen im Barfußlaufen ergeben sich durch den so erfolgreichen Marathonläufer (nur barfuß) Abede Bikililia (vgl. Wikipedia). Ich habe mich aber für den Afrikaner Mohamad Ahansal entschieden, der seine Erfahrungen über `Marathon in barfuß´ in einem Spiegelinterview sehr treffend zum Ausdruck bringt:

M. Ahansal erzählt

Ich laufe mit meinem Hund nur barfuß durch den Wald, wobei ich die Wege wegen der kleinen Steine meide, weil die sehr weh tun. Auf dem Waldboden ist `barfuß´ dagegen ein wunderschönes Laufen. Auch an kalten spürt man von Kälte nichts mehr, wenn man einmal anfängt, haben sich die Füße nach spätestens 20 Schritten an die Kälte gewöhnt. Zu Hause angekommen nur mit kaltem (!) Wasser abwaschen, das sich dann wunderweise lauwarm anfühlt. Und danach in den Socken: Wunderbar durchblutete warme Füße, ein `Wohlgefühl der besonderen Art´.

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So könnte man mit `Barfuß im Wald´ anfangen

(leider musste ich das Video auf YouTube bringen, weil wordpress diese bearbeitete Datei nicht unterstützt, dafür füge ich noch ein anders hinzu)

Mit den Barfußschuhen `Solerunner´ geht`s los

Leider ist die Übertragungsqualität dieses Videos von YouTube (HD), trotz Versuch es zu verbessen, mit dem Original nicht zu vergleichen.

Zugabe:

Hausmann bei der Arbeit

Nachahmung nicht empfohlen!

Mein Hund trägt Hut

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PJP

Intelligenz – Was ist das?

Sind sie intelligent? Bist du intelligent?

Egal, wie man es dreht und wendet. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir der Frage nachgehen, was Intelligenz ist, was es bedeutet. Eigentlich ist es nur ein Wort, ein Konstrukt. Mehr nicht.

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Die Wortbedeutung

Intelligenz kommt aus dem Lateinischen Wort `intellego´ und heißt so viel, wie `wahrnehmen, ersehen / einsehen, erkennen, verstehen / (sich) denken, sich vorstellen. `Intelligentia´ bedeutet demnach `Einsicht, Verständnis, Kenntnis; Begriff, Erkenntnisvermögen (aus Der Taschen_Heinrich – Lateinisch-Deutsches Taschenwörterbuch Klett 1948).

Intelligenz uns Wissen – Was weiß(t) Duden(n)

Was hat Intelligenz mit Wissen zu tun? Ist davon auszugehen, dass die Intelligenz und das Wissen sich proportional zueinander verhalten, dass wer mehr weiß soz. auch intelligenter ist? Wenn man der ursprünglichen Wortbedeutung von Intelligenz in Betracht zieht, muss man dem eindeutig widersprechen, weil der Begriff Wissen hier gar nicht erwähnt wird. Es geht vielmehr um das Begreifen, was die Intelligenz ausmacht. Um das Erkenntnisvermögen, das Einsehen, erkennen, verstehen.

Fazit (1)

Wissen heißt gar nichts. Begreifen ist alles.

Intelligenz und Sprache

Intelligenz ist nicht unmittelbar an Sprache gebunden. Bereits im vorsprachlichen Stadium entwickelt sich die Intelligenz eines Menschen durch konkrete Handlungen. Das Kind beginnt zu ordnen, zu sortieren, zu vergleichen mit konkretem Material. Im freien Spiel ist die Palette der Gegenstände beliebig, von Haushaltsgeräten bis hin zum Spielen mit Streichhölzern. Das ist das sog. `Operationale Stadium´ das Spielen mit konkreten Gegenständen. Danach lernt das Kind, mit dem Stift in der Hand zu malen. Das betrifft den `symbolisch signitiven´ Bereich, der über die Sprachentwicklung zum Abstraktionvermögen und über die Mengeninvarianz zum Zahlbegriff führt. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, diese Zusammenhänge näher zu erläutern.

Zwischenfrage:

Können sie noch einen Nagel in die Wand schlagen?

Piaget weiß mehr:

Jean Piaget

Intelligenz und Wissenschaft

In diesem Zusammenhang möchte ich auf meinen Artikel `Wissenschaft – eine Erfindung´ verweisen. Es geht hier darum, wie Wissenschaft überhaupt entstanden ist:

Wissenschaft eine Erfindung

Bilder trainieren das Intelligenzvermögen

Fotos sind Bilder. Sie werden visuell wahrgenommen und hinterlassen einen Eindruck, der an unsere Gefühle gebunden ist. Ein Foto eines leckeren Gerichtes lässt unseren Geruchssinn wach und macht Appetit. Hunger stellt sich ein. Ebenso das Foto einer duftenden Blume. Es weckt Emotionen, sofern wir sie überhaupt noch wahrnehmen können. Nur bleibt es wenigen vorbehalten, Fotos entsprechend wahrzunehmen, weil wir von visuellen Reizen im Internet und Fernsehen überflutet werden, was zu einer `Abstumpfung´ unserer Vorstellungskraft und Gefühlswelt führt.

Fotorätsel

Meine Fotorätsel stellen eine besondere Herausforderung an ihre/eure Intelligenz. In der deutschen Version geht es darum, die Bedeutung eines Fotos in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Dazu ist es notwendig, sich der richtigen Lösung sprachlich mit `Heranfragen´ zu nähern. Und das ist nicht so einfach. Als Beispiel möchte ich euch zwei Rätselfotos zeigen, die ich gestern geschossen habe.

Nr. 1 Mit folgender Frage:

Welche 2 Funktionen hat der alte Topf?

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Nr 2 Mit einer Frage, die etwas mehr Vorstellungskraft, Phantasie und Denkarbeit erfordert:

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Zeitungrohr und dem ausgesägten Holzstamm (4,5 kg schwer)?

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PJP

Zugabe:

Selfys

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Ich sitz hier mal wieder und trink meinen T (mein erstes Selfy).

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Dann rauch ich erst mal eine und versuche, meine Kamera zu begreifen, aber sie will mich einfach nicht verstehen!!

Dieser  Artikel soll dich dazu ermutigen, mal eine Idee zu den gestellten Foto-Fragen zu kommentieren. Es tut nicht weh und macht Spaß.

Lieber Gott schmeiß Hirn vom Himmel!

 

WELTGLÜCK-stag – ein Geschenk der UN

Die Verbündeten Staaten dieser Welt (United Nations) haben gestern am 20. März den Weltglückstag ausgerufen.

Diesem Tag gebührt Aufmerksamkeit und Beachtung. Gerade in den krisengeschüttelten Zeiten, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, dürfen wir das `Glück´ nicht vergessen. Wir müssen dem Unrecht etwas entgegensetzen. Und das ist unser Glück. Es gehört jetzt mal auf unsere `Tagesordnung´. Wir dürfen uns von all den negativen Gedanken nicht beherrschen lassen, indem wir unser ganz eigenes Glück einmal in Betracht ziehen. Es geschehen immer kleine Zeichen und Wunder, die wir meistens gar nicht wahrnehmen. Und das gilt für Jede(n)! Wem können wir an zu diesem Tag eine besondere Ehrung zukommen lassen? Hier ein Beispiel aus Taiwan. Dort gibt es einen Menschen, der keine Beachtung braucht. Er arbeitet nur für sich, so unauffällig wie möglich. Nun wird er aber langsam bekannt.

Alte kleine Gebäude auf einem früheren Militärgelände sollten abgerissen werden.

…….. ein ehemaliger Soldat, wollte das nicht. Er griff zu Pinsel und Farbe und malte um sein Leben, um die alten Gebäude vor der Abrissbirne zu retten. Um sich besser konzentrieren zu können und schneller voranzukommen, verlagerte er seine Arbeit schließlich auch noch in die Nachtstunden. Tagsüber war es nicht mehr möglich in Ruhe zu malen, weil seine Arbeiten inzwischen im ganzen Land bekannt geworden sind. Fotographen, Touristen und nicht zuletzt die Medien lassen keine Ruhe für ihn aufkommen.

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Für das Alter von 93 Jahren kann sich das wohl sehen lassen. Der `Weltspiegel´ (ARD) hat ihn besucht:

Malen gegen die Abrissbirne

Bettina Sahling hat bereits 20 März 2013 auf den `Glückstag´ aufmerksam gemacht und einen sehr gut verständlichen Bericht über unser Glück verfasst:

Bericht Bettins Sahling

Was ist sonst noch alles passiert:

Einen besonderen Volltreffer hat Barak Obama mal wieder gelandet. Er trifft sich mit Raul Castro in Havanna. Die anderen MSN-Berichte sprechen für sich:

Mehr weiß MSN-Nachrichten:

msn-Kurzberichte

Fazit

Kramen wir unser eigenes Glück jetzt hervor und fangen wir jetzt gleich an. Es gibt viel zu `erledigen´. Ich gebe mal ganz spontan einige Beispiele vor.

Welt aus – Musik an. Was leckeres kochen. Freunde anrufen oder einladen, zusammen Musik hören, essen, ein Familientreffen machen, Nachbarn einladen, kranke und alte Menschen, die in Vergessenheit geraten sind, anrufen oder besuchen etc.pp…. eine unendliche Reihe von Möglichkeiten, die wir jetzt tun können.

Es kostet für die meisten viel Überwindung davon etwas in die Tat umzusetzen. Wir sind ja alle sooo `stressgeplagt´, sagt und unser `Hirn´. Nein, sind wir nicht. Das ist soz. eine `Falschmeldung´ unserer Gedanken. Ein Programm, dem wir immer wieder auf dem Leim gehen. 

Dazu eine kleine Hilfestellung mit folgendem Spruch:

`Wenn was the last time, you did something for the first time´?

Sind sie z.B schon einmal barfuß über einen Rasen oder durch den Schnee gelaufen? Ich gehöre zu diesen `verrückten´ Barfußläufern. Ziehen sie jetzt Schuh und Strümpfe aus, und laufen sie barfuß über den Rasen. Genießen sie es. Mag ein wenig kalt und  feucht anfühlen. Achten sie nur darauf, dass sie nicht in einen Hundehaufen 😉 oder Nagel treten. Wenn sie das hinter sich haben, werden sie sich besser fühlen. Wetten dass?

Letztlich hat jede(r) selbst zu entscheiden. Und wer sich nicht augenblicklich auch nur für die kleinste Glückaktion – auch auf der Arbeit – entscheidet, hat diesen Glückstag schon verspielt.

Jeder ist seines Glückes Schmied

PJP

Das Foto in diesem Artikel kann urheberrechtlich geschützt sein. Dafür hafte ich nicht. Bei Einsprüchen kann das Foto hier jederzeit entfernt werden.