Wird der Einzelhandel abgeschaft? – Fakten

Focus online berichtet über eine zunehmende Schließung von Einzelhandelsgeschäften in Bayern. Betroffen sind die ländlichen Bereiche. In den Städten werden die Supermärkte dagegen immer größer.

„In jeder vierten bayerischen Gemeinde gibt es keinen einzigen Lebensmittelmarkt mehr. Und in 158 der betroffenen 510 Kommunen gibt es nicht einmal mehr einen Bäcker oder Metzger. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Landtags-SPD hervor“ (Focus online). Dabei sei insbesondere das direkte Umland der Städte stark betroffen.“In Landshut gibt es nach einer Übersicht von „BR Data“ heute vier Geschäfte mehr als noch vor zehn Jahren – während es im direkten Umland zwölf weniger sind“ (F.O.).

Meisterbetriebe und Fachgeschäfte

Wie die Statistik belegt, nimmt auch die Anzahl der Meisterbetriebe bzw. Fachgeschäfte ab. Gerade die Bäcker und Metzger sind Betriebe, die ihr Handwerk gelernt haben und unabhängig von der Nahrungsmittelindustrie ihre Ware herstellen und `frisch´ verkaufen. Da sie aber auf Erzeugnisse der heimischen Landwirtschaft angewiesen sind, erklärt es sich von selbst, dass sie ihre Geschäfte aufgeben, weil traditionelle Landwirtschaftsbetriebe gar nicht mehr existieren können. Die Großhandelsketten bedienen sich überwiegend der Massentierhaltung, die kleinen Betriebe gehen nach und nach kaputt.

Die Größe der Supermärkte

„Aus den Zahlen des Wirtschaftsministeriums geht….hervor, dass die Geschäfte gemessen an der Fläche immer größer werden: Die durchschnittliche Verkaufsfläche stieg von 708 Quadratmetern im Jahr 2005 auf 929 Quadratmeter im vergangenen Jahr“ (Focus online). Dadurch werden die Einkaufsmöglichkeiten der Landbevölkerung zudem stark beschnitten. D.h. zwei  kleinere Märkte statt eines großen decken ein größeres Einzugsgebiet ab. Die Größe der Supermärkte unterliegt der Zulassung durch den Gesetzgeber. In diesem Zusammenhang gab „Grünen-Politiker Markus Ganserer der CSU wegen einer Änderung im Landesentwicklungsprogramm – einer Erhöhung der zulässigen Verkaufsfläche von Supermärkten – eine Mitschuld“ (F.online).

PJP

Milchpreis auf neuem Tiefstand – aktuell

Die Preise für einen Liter Milch sind erstmals auf unter 20 Cent gesunken.

„Dies sei ein Preisverfall um weitere 30% binnen weniger Wochen“, berichtet Focus Online heute Morgen. Der Bericht bezieht sich auf eine Meldung der Frankfurter Allgemeine Zeitung, aus der hervorgeht, dass Preisverhandlungen zwischen Bauern und Molkereien in manchen Regionen Auszahlungspreise von 18 – 19 Cent ergeben hätten.

Wie erklärt sich dieser anhaltende Preisverfall? Trinken wir zu wenig Milch?

Milch ist ein Grundnahrungsmittel für den Menschen und die Tierwelt. Mit der Muttermilch angefangen ist die Milch immer noch ein gesunder Muntermacher mit vielen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen. Entgegen jeder gesundheitlichen Bedenken, die ins Feld geführt werden. Das ist FAKT und wird auch so bleiben. NDR.de berichtet, dass jeder Deutsche durchschnittlich etwa 50 Liter Milch pro Jahr verköstigt und dazu noch Milchprodukte wie Käse und Joghurt. Das sei angesichts des von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Maximum von 250 Millilitern pro Tag eine durchaus vertretbare Menge.

Wird zu viel Milch produziert?

Durch die sog. Milchquote wird geregelt, wie viel Milch auf dem Markt abgesetzt werden kann. Dieser Markt geht allerdings auch über die Grenzen hinaus, wir exportieren Milchprodukte ins Ausland. Neuerliche Handelsbeschränkungen (zB nach Russland) spielen bei der Quote demnach auch eine entscheidende Rolle. Das bedeutet, dass bei einem Überangebot an Milch die Quote eingeschränkt wird. Im Klartext: Die Bauern werden ihre Milch nicht mehr los. Neuerlich ist die Milchquote allerdings aufgehoben worden. Die Bauern können liefern. Ein Überschuss ist die Folge, da die Handelsbeschränkungen Wirkung zeigen. Es gibt zu viel Milch, die von den Molkereien zu einem Spottpreis abgenommen wird.

Wer verdient an diesem miesen Geschäft?

Hier stellen sich wieder mal Fragen über Fragen, denn an der Milch bedient sich auch die Nahrungsmittelindustrie im weitesten Sinne.

Fortsetzung folgt!

PJP

Merkels Asylpolitik – Wirtschaft braucht Bildung

Hart aber fair bleiben, das ist die Device

Herr Plasberg hat es mal wieder auf den Punkt gebracht. Mit leidenschaftlichen Beiträgen seiner Gäste für Asylanten und Einwanderer auch im Sinne deutschen Wirtschaftsinteressen.

Deutschland als Wirtschaftskraft

Die Deutsche Wirtschaftskraft sollte uns mal an die alte `Deutsch Mark´(DM) erinnern. Nach Einführung des Euro hat sich daran eigentlich grundsätzlich nicht geändert. Zufällig traf es aber ausgerechnet unsere Wirtschaft inzwischen `sehr hart´. Der Abgasskandal von VW war der `erste Tiefschlag´ und jetzt soll Daimler Benz (Mercedes) auch noch bluten. Wie kommt das? Sollten wir etwas unsere `harte DM´ wieder einführen?

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Schließlich ist England doch auch bei seiner `alten Währung´ geblieben (vgl. mein Titelbild). Sollte das Qualitätsmanagement versagt haben? Schwer zu sagen, wobei Deutsche Qualität doch weltweit bekannt it.

Das Deutsche Bildungssystem

Das Deutsche Bildungssystem bedarf schon lange einer dringenden Reformierung. Das lässt sich durch die damalige Pisa-Studie belegen, nach der das Deutsche Bildungssystem nur Platz 14 erreichte.

Der Bericht des Sonderbeauftragten der UN Vernor Munoz

Nachdem Vernor Munoz, ….. nach sorgfältiger Prüfung des Deutschen Schulsystems seinen Ergebnisbericht in aller Ausführlichkeit der Bundesregierung vorgelegt hatte, wurde dieser Bericht der öffentlichen Presse vorenthalten. Deutschland, sollte demnach den `sozial Schwachen´ unserer Gesellschaft die Chance auf Bildung vorenthalten? Eine `Chancengleichheit´ in Bildung sei in Deutschland nicht gewährleistet? Nein, das wollte keiner der damaligen Regierung auf sich sitzen lassen.

UN – Sonderbeauftragter Vernor Munoz (Wikipedia):

Vernor Munoz Info

Fragen über Fragen, die sich hier wieder stellen.

Fazit:

Das Deutsche Bildungssystem bedarf einer dringenden Prüfung. Das sog. `Qualitätsmanagement´ hat kläglich versagt, und es stellt sich die Frage, was dieses sog. `Qualitätsmanagement´ überhaupt ist bzw. in dem gesamten Bildungssystem verloren hat. Der Einsatz unserer Lehrkräfte an den Schulen sowie Universitäten etc.pp muss das Ganze ausbaden, wobei die Schulverwaltung auch noch `Ländersache´ ist, was das Problem noch wesentlich verschärft, weil der `Konkurrenzkampf´ um die `beste Bildungsqualität´ (?) in einer Bund- Länder Kommission ausgefochten wird. Ein riesiger Haufen Papierkrieg um nichts und wieder nichts. Befragen sie nur einmal eine(n) deutschen SchulleiterIn, der/die weiß ein Lied davon zu singen.

Pressefreiheit

Meine Artikel bei `Zeit-online´ Redaktion im Berlin z.Hd. Herrn Blau (Chefredakteur) werde ich noch anfügen. Herr Blau hat meinen Artikel über Herrn Munoz immer wieder abgelehnt. Ich musste diesen Artikel dreimal seinen Wünschen entsprechend verändern. Schließlich war Herr Blau krank und nicht mehr für mich als `seriösen Schreiber von Leserartikeln´ nicht mehr zu sprechen.

Mein letzter Leserartikel bei  `Zeit-online´ vom 27. 3. 2011:

http://community.zeit.de/user/probe/beitrag/2011/03/27/bildung-zur-not-anwalt

Lesen sie dazu meinen Blog-Artikel , der sich mit der Pressefreiheit in Deutschland auseinandersetzt. Demnach ist Pressfreiheit auch in Deutschland in Frage zu stellen. Facebook zahlt schon mal eine `Strafe´ von 100.000 Euro. Aber die Frage, die sich noch stellt, inwieweit wird die Presse von der Bundesregierung gesteuert?

Mein Artikel vom 21. 9. 2015:

https://4alle.wordpress.com/2015/09/21/was-heisst-hier-pressefreiheit/

Sorry, Frau Merkel, diese Frage eines Bloggers soll jetzt nicht ihr Problem sein. Das ist soz. `Schnee von gestern´ und sollen mal andere für mich beantworten, wie z.B. der Chefredakteur der Zeit Giovanni di Lorenzo. Ich hatte ihm 2011 meine Gedanken zu den Herrn Sarrazin, Wulff und zu Guttenberg mitgeteilt. Herr di Lorenzo teilte mir in einem sehr freundlichen Brief am 2. 2. 11 mit, dass er meine Überlegungen an sein Politik-Ressort weitergeleitet habe. Vielen Dank noch dafür. Ich war schon mächtig stolz darauf und behalte ihren Brief `in allen Ehren´ gut aufbewahrt!

So muss Presse!

Vielen Dank!

PJP