EU-Bürgerinitiative – EU-Citizen Initiative

Schluss machen mit den Giften – Aufruf an die EU

„Mit unserer Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ fordern wir einen EU-weiten Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide. Außerdem fordern wir Unterstützung für die BäuerInnen bei der Umstellung auf eine gesunde, kleinbäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Wenn wir mindestens eine Million Unterschriften zusammenbekommen, muss die EU-Kommission auf unsere Forderungen reagieren.

Helfen Sie mit, die Agrarwende in Europa voranzutreiben und unterschreiben Sie jetzt! Machen wir diese Initiative gemeinsam zum größten Erfolg für die Artenvielfalt in Europa!“ (Aufruf Umweltinstitut München).

Warum?

„…auf unseren Feldern und Wiesen wütet ein ungleicher Kampf: Bienen gegen die Agrarindustrie. Und es sieht nicht gut aus: Die Insektenbestände brechen dramatisch ein – teilweise um bis zu 75 Prozent. Monokulturen und Ackergifte setzen den Tieren zu, sie finden immer weniger Nahrung…

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Doch es gibt Hoffnung: In Brüssel verhandelt die EU derzeit, wer künftig die milliardenschweren Agrarsubventionen erhält. Die entscheidende Frage ist: Gehen sie wie bisher vor allem an große Agrarfabriken? Oder vermehrt an Bäuer*innen, die naturnah wirtschaften und so Bienen und andere Insekten schützen?“ (Umweltinstitut München).

Pestizide in fernen Ländern..?..

Die EU hat ja bereits Pestizide zB aus der Gruppe der Neonikotinoide für das Ausbringen im Freiland verboten, weil sie die Bienen nachweislich außer Gefecht setzen. Trotz alledem werden von Deutschen Firmen wie zB Bayer u. a. in großem Umfang Pestizide produziert, die in der EU verboten sind. Diese werden massenhaft an andere Länder wie zB Indien verkauft und können dort nach Belieben gekauft und eingesetzt werden. Nun werden Früchte u.v.m. aus fernen Ländern bei uns massenhaft eingeführt und landen auf unseren Tellern – vollkommen unkontrolliert mit Pestiziden versetzt, deren Auswirkungen wir nachhaltig nicht einschätzen können. Diese Zusammenhänge beruhen auf Informationen von 4alle/4all und können hier nicht belegt werden.

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Bitte informieren sie sich/informiert euch selbst über die Belastung eingeführter Agrarprodukte aus fernen Ländern.

4alle stehen in der Verantwortung für landwirtschaftliche Produkte aus der EU

„Ein Verbot von synthetischen Pestiziden wäre nicht nur gut für die Biene, sondern auch für uns. Ackergifte wie Glyphosat oder Chlorpyrifos gelangen über Obst und Gemüse in großen Mengen auf unsere Teller – obwohl sie im Verdacht stehen, Krebs, Nervenleiden und Gehirnschäden zu verursachen“ (UI-München).

Was sagen wir unseren Kindern später, wenn sie fragen: Warum habt ihr nichts gemacht?

Hier der link:

Unterzeichnen Sie jetzt die Europäische Bürgerinitiative

Im Namen der Bauern, Bienen und Landwirtschaft in der EU schließe ich mich den Grüßen des Umweltinstituts München an!

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Herzliche Grüße
Lynn Gogolin-Grünberg, Campaignerin
Antonia Becher, Campaignerin

Fotoalbum

Zum Vergrößern anklicken

PJP

2 Kommentare zu “EU-Bürgerinitiative – EU-Citizen Initiative

  1. Bisher keine Kommentare !! Ein Skandal ( im Sperrbezirk )., also bezugnehmend auf das gleichnamige Lied aus den 80 igern.😉
    Da war die Welt noch mehr in Ordnung und nicht Coronavirus\Neonicotinoide usw.verseucht.
    Zumindest zeigst du deinen Protest hier und auch an anderen Stellen durch statements usw.
    In diesem Punkt kannst du ein ruhigeres Gewissen haben.
    Dein Engagement diesbezüglich finde ich toll, das muss ja auch mal gesagt werden !
    Dein Verstand ist !? , manchmal mehr !!! und weniger ? und dann wieder mehr ??? Und dann wieder weniger !

    Gefällt 1 Person

    • Du schreibst genau meine Gedanken…die Lesestatistik (Aufrufe) ist auch unter aller Sau.
      Ich habe früher zu unserem Umgang mit den Tieren und der Natur überhaupt öfter gesagt: Das wird alles auf uns zurückfallen!
      Ja, und jetzt haben wir den Salat mit dem Virus…und ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass die Natur sich dafür rächt, was wir ihr antun.
      Jetzt heißt es sich in Bescheidenheit üben und mal zu Hause zu bleiben, oder in die freie Natur zu fahren. Und nur mit Geld lässt sich das Problem schon gar nicht lösen. So spielt das Leben auch mal eben….
      Jürgen aus Loy

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