Schweine sterben – langsam aber sicher

Report Mainz berichtet am 20.03.2018

Millionen von Schweinen in der Massentierhaltung müssen lange leiden, bevor sie endlich sterben und in der Tierverwertung entsorgt werden. Report Mainz hat dazu gestern Videobeweise geliefert, die schwer zu ertragen sind. Ähnlich ist es mit der Massentierhaltung von Hühnern, über die ich bereits 3 Jahre recherchiere. Mit dem Sterben geht es bei den männlichen Küken schon schneller, denn sie werden gleich geschreddert:

Zum Bericht von Report Main in der Mediathek (folge dem link):

Wie Schweine leiden müssen

Glückliche Schweine

Es gibt sie noch, wie diese beiden, deren Namen ich leider vergessen habe:

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Wie Schweine fressen

Dazu einige vollkommen unbearbeitete Videos:

Bitte um Nachricht in `Hinterlasse einen Kommentar´, falls sie die Videos nicht ohne weiteres ansehen können (hier die links):

Videoclip_1

Videoclip_2

Videoclip_3

Videoclip_4

PJP

Antibiotika-resistente Keime – WHO warnt

Mangel an wirksamen Antibiotika

Einer Meldung von dpa zufolge sieht die WHO einen gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika. Bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen gebe es nur sehr wenige Behandlungsoptionen. Neben der Behandlungs-resistenten Tuberkulose würden inzwischen auch andere Krankheiten wie z.B. Lungenentzündung oder Infektionen der Harnwege durch Keime ausgelöst, die gegen gängige Antibiotika resistent seien.

Die Pharmaindustrie soll es richten

-„Pharmafirmen und Forscher müssen sich dringend auf die Entwicklung neuer Antibiotika gegen schwere Infekte konzentrieren, die sonst Patienten innerhalb von Tagen töten können“, so die WHO-Expertin Suzanne Hill – (Bericht dpa vom 20.9.2017).

Es liegt in unserer Hand

Das in den vergangenen Jahren vermehrte Aufkommen Antibiotika-resistenter Keime ist ja hinreichend bekannt. Aber das betrifft nicht nur uns Menschen im Krankenhaus, sondern auch die Tierwelt in der Massentierhaltung. Hier ist die Quote der Verabreichung von Antibiotika Gang und Gebe. Und zwar in steigendem Ausmaß für alle Tiere, egal ob gesund oder nicht. Ein sog. Notfall-Antibiotika für uns Menschen darf sogar bei der Behandlung von kranken Tieren vom Tierarzt verabreicht werden. Und es liegt in unserer Hand, ob bzw. welches Fleisch dieser Tiere wir essen und damit Resistenzen gegen Antibiotika aufbauen. Im Namen unserer Gesundheit und der Zukunft unserer Kinder.

Meine aktuellen Recherchen gehen zurück bis 2015

Bei Interesse nochmal zu lesen (follw the link):

Resistente Keime in uns

Bund dutscher T

Wer hat sich aktuell noch eingemischt?

Die Wissenschaft und Greenpeace!!

Wer schweigt?

Die Politiker, weil die meisten von uns davon nichts wissen wollen. Deshalb für Wahlkampf ungeeignet.

PJP

Massentierhaltung gehört abgeschafft pt. 2 – für Mensch und Tier

Auszug aus meinem Artikel vom 19. Juni 2016

Die Folgen der Massentierhaltung sind dagegen bereit signifikant in uns selbst.

Tiere sind `Massenware´ für die Nahrungsmittelindustrie. Hühner und Schweine werden mit Kraftfutter und Antibiotika hochgezogen und was nicht überlebt landet im Schredder (vgl. Verfahren bei der Hühnermast). Der Rest dieser Kreaturen landet schließlich in vielen Lebensmitteln verarbeitet auf unseren Tellern. Hinzu kommt die `Produktion´ von Hühnereiern, die in unsere Nahrungskette einfließen. Es ist bereits wissenschaftlich belegt (signifikant), dass die Antibiotika, die wir mehr oder weniger über die industrielle Nahrungsmittelkette zu uns nehmen, unsere Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen. Da betrifft vor allem unsere Kinder, die damit aufwachsen. Eine Herausforderung des Gesundheitswesens nachfolgender Generationen….

Die aktuelle medizinische Forschung ist damit befasst, alternative Verfahren in der Entwicklung von Antibiotika zu entwickeln, weil die Vielzahl der antibiotischen Medikamente nicht mehr ausreicht. Es haben sich inzwischen zu viele Resistenzen in der Bevölkerung verbreitet. Das ruft die Pharmalobby auf den Markt. Ein Milliardengeschäft tut sich auf. Aber das ist ein neues Thema, was uns hier noch beschäftigen wird.

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Aktuelle Meldungen der ARD vom 13.9.2017

Es ist nicht besser geworden

„Die Untersuchungsbehörden der Länder haben im Jahr 2016 mehrere hundert Fleischproben aus dem Einzelhandel genommen, um sie auf antibiotikaresistente Keime zu untersuchen. Darunter befand sich auch Putenfleisch. Alleine hier nahmen die Behörden über 450 Proben, um sie zum Beispiel auf MRSA-Keime zu testen. Das Ergebnis nach Untersuchung der Putenfleisch-Proben: In fast jeder zweiten waren MRSA-Keime nachweisbar. Bei Hähnchenfleisch betraf das bei über 400 genommenen Proben mehr als jede Zehnte.

Diese Keime spielen nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weltweit eine große Rolle „als Verursacher von zum Teil schwerwiegenden Krankenhausinfektionen“, so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ (Bericht von Arne Meyer-Fünffinger, ARD-Hauptstadtstudio).

Dazu Video der Tagesschau vom 13.09.2017 17:14 Uhr (Mediathek) – follow the link:

Multi-resistente Keime in Hähnchenfleisch

Meldung der Verbraucherzentrale Hamburg (Stand 5. Mai 2015)

„Ein Labor fand in 88 Prozent von insgesamt 57 Proben in den Filialen von Aldi, Lidl, Netto, Penny und Real sowohl MRSA-Keime als auch ESBL-bildende Keime. Diese MRSA-Keime (Multi-resistente Staphylococcus aureus) können Wundinfektionen verursachen und sind vor allem als so genannte „Krankenhauskeime“ für viele Todesfälle in Krankenhäusern verantwortlich. ESBL-bildende Keime dagegen produzieren das Enzym Extended Spectrum Beta-Lactamase (ESBL), das viele wichtige Antibiotika unwirksam macht“ (Verbraucherzentrale Hamburg).

Die Meldung in Gänze (follow the link):

Keime im Fleisch – was tun?

Die Politiker

Fakten über Fakten und Die Grünen haben das in ihren Wahlkampf verpennt. Im Interesse der Nahrungs- und Pharmaindustrie und deren Lobbyisten.

Mein Artikel vom 19. Juni 2016 in Gänze:

Massentierhaltung gehört abgeschaft

Fazit:

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Fleisch gehört nach wie vor zu unserer Ernährung. Und es gibt zahlreiche Möglichkeiten auf Märkten aus ländlichen Regionen sauberes Fleisch zu erstehen, bei dem man sicher sein kann, dass der Verzehr unbedenklich ist. Informieren sie sich bei den Landwirtschaftlichen Betrieben ihrer Umgebung.

PJP

Zugabe:

Hühner sind schlauer, als du denkst. Listen to the music at the end of this article:

Hühner mit Musik