Weltknuddeltag 2020 – fast vergessen

Am 21. Januar war Weltknuddeltag

Knuddeln, schmusen, kuscheln …. die Palette der Worte für diese Art der wortlosen Kommunikation sind zahlreich. Die einfache Umarmung ist das Markenzeichen dieser Zuwendung.

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Zur Entstehung

„Der Weltknuddeltag wurde von den zwei Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. Der „National Hugging Day“ (oftmals kürzer aber auch nur „National Hug Day“) wurde zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert…“ (Weltknuddeltag/de)

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Sinn und Zweck – Knuddeln als Medizin

Ausführliche Informationen dieser Aspekte würde den Rahmen meines Berichtes (explizit und implizit) bei weitem sprengen. Aber ich denke, die meisten Leser haben zumindest in ihrer Kindheit, angefangen mit der Mutter-Kind-Bindung erfahren, wie wichtig das Kuscheln ist. Leider ist es heute insbesondere auch in Deutschland nicht mehr üblich, Gefühle zu zeigen. „Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein, wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen…“ (Weltknuddeltag/de).

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Knuddelblockade durchbrechen

Da 4alle mehr oder weniger von einer `Knuddel-Gefühls-Blockade´ betroffen sind, stellt sich die Frage, wie wir diese Blockade durchbrechen können. Da muss jeder selbst mit einer Umarmung (hug in English) anfangen. Zum Beispiel auf der Arbeit, vielleicht mal den Chef in ( nicht auf) den Arm nehmen. Der wird Augen machen. Schließlich gibt es jede Menge netter Menschen auf der Straße (als`Übungsmaterial´), um die Umarmungen mal wieder bei sich selbst zu konditionieren.

Fotokuschelalbum

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Hormone

Das Hormon Oxytocin kommt beim Kuscheln zum Einsatz, und sorgt dafür, dass das sog. Glückshormon Dopamin freigesetzt wird. Diese beiden Hormone bewirken ein Höchstmaß an Entspannung und Wohlbefinden. „In Tierversuchen zeigte sich, dass die besonders intensive Hormonausschüttung nach dem Fortpflanzungsakt auch positive Auswirkungen auf den Zusammenhalt und die Treue der Partner hat. Auch beim Menschen produziert die Hirnanhangdrüse nach einem Orgasmus geradezu Unmengen des Kuschelhormons und sorgt so für ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Glück. Allerdings muss man nicht unbedingt den Beischlaf vollziehen – auch wenn das sicherlich eine der amüsantesten Arten der Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Harmonie ist – um die Hormonausschüttung zu fördern. Knuddeln und kuscheln zeigen ebenfalls schon zweifelsfreie Auswirkungen auf unser Wohlbefinden…“ (Weltknuddeltag/de)

Buchempfehlung

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Für alle, die sich über die `Welt der Hormone´ ausführlicher informieren wollen, empfehle ich das Buch von Dr. med. Johannes Wimmer. Johannes Wimmer informiert in seinen Fernsehproduktionen für jeden verständlich über medizinische Fragen mit viel Humor und Wellenschlag nach dem Motto:

Wissen ist die beste Medizin.

Katzen zum Weltknuddeltag

PJP

Philosophie beim Wort genommen – die Lösung von Lebensproblemen durch Zufälle 20

Wer glaubt schon an Zufälle…

`Mensch, so ein Zufall!´, mit Begeisterung haben wir das wohl alle schon mal gedacht oder gar ausgerufen, als sich ein Problem wie von selbst löste. Bei näherer Betrachtung handelt es sich dabei um den sogenannten `Glücklichen Zufall´ und wenn wir diesem Gedanken weiter folgen, ist davon auszugehen, dass Zufälle Glück bringen. Das ist auch gut so.

Wenn wir das Wort Zufall hören, dann haben wir ein Problem damit, dieses Wort richtig zu begreifen.

Wenden wir uns dagegen dem Straßenverkehr zu, dann sprechen wir nicht mehr von Zu- sondern Un-fall, obwohl dieser meist auch auf Zufällen basiert.
Mir ist diese Betrachtungsweise auch gerade jetzt erst beim Schreiben aufgefallen…ist der Unfall vielleicht eine Sonderform des Zufalls oder wollen wir den Unfall gar nicht als Zufall wahrnehmen, da er oft mit so schrecklichen Verletzungen oder gar dem Tod verbunden ist?
Ich lass diese Frage jetzt mal offen und werde nochmal darüber nachdenken. Vielleicht ist an diesen Wortschöpfungen ja noch irgendwas Interessantes zu entdecken.

Aber das Thema unseres heutigen Treffens ist ja eigentlich die Philosophie und zwar beim Wort genommen. Also muss der Zufall ja zumindest irgendetwas mit Philosophie zu tun haben. Versuchen wir es herauszufinden.

Da schau ich doch mal gleich in meinen schlauen Duden, wie Philosophie eigentlich genau definiert wird. 125 Jahre Duden, die müssen es jetzt ja wohl drauf haben, obwohl meine Frau immer zu mir sagt `was weißt du-den schon…´. Um jetzt nicht ganz der übrigens sehr bedeutenden Philosophie des Humors und Lachens zu verfallen:
Ich will das Wort auseinander nehmen…

also…`die Vorsilbe `Phil´ leitet sich ab von gr. `philos´ bedeutet `liebend, freundlich; lieb, wert, teuer; Freund´. Als Worbildungselement bedeutet `Phil´ in diesem Sinne `Freund, Verehrer (von etwas), Liebhaber, Anhänger; Liebe, Neigung (zu etwas), wissenschaftliche Beschäftigung;´(Duden Band 5, Leipzig/Mannheim 2005).
Ja, das klingt ja schon mal alles sehr f r e u n d lich, was Duden da sagt, aber wie ist es um den Rest des Wortes `sophie´ bestellt? Gehen wir im Wortspiel voran und schauen gleich mal nach:
„Sophia ..(Weisheit): 1. (Philos.) das Wissen von den göttlichen Ideen, die in ihrer Reinheit nur von der körperlosen Seele geschaut werden (bei Plato).2. (in der russischen Religionsphilosophie) schöpferische Weisheit Gottes“ (ebenda).

Ich denke, wir beenden unsere Philosophie-Wortbetrachtung hier und fassen zusammen:
Nach Duden: Philosophie ist die L i e b e oder Neigung zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Wissen von reinen Ideen Gottes bzw. seiner schöpferischen Weisheit (nach Plato nur von der körperlosen Seele geschaut).
Demnach ist Philosophie ursprünglich nur in einer Beziehung zu Gott zu vollziehen, d.h. der wahre Philosoph muss einen Gott, mit dem ihn zumindest eine positive Beziehung verbindet, in seine Gedanken mit einbeziehen.
Um es hiernach exakt auf den Punkt zu bringen:

Philosophie ist die Wissenschaft der Ideen vom l i e b e n Gott.

Ich möchte an dieser Stelle mit der Formulierung `l i e b e r Gott´ sehr ernst genommen werden, es handelt sich keinesfalls um eine leichtfertige eher humoristische Einlage. Dazu ist jedoch ein kleiner Exkurs notwendig:
Wenn ich `l i e b e r Gott´ sage, dann geht es erstens aus unserer Wortbetrachtung nach Duden schon mal eindeutig hervor. Außerdem beziehe ich mich damit auf einen der größten Schätze, die wir haben und zwar sind das unsere Kinder. Und weil wir alle mal Kind waren, wissen wir, dass uns der sog. Herrgott aus der Kindheit als `lieber Gott´ sehr vertraut ist. Heute sagen wir das nicht mehr und das ist eigentlich sehr bedauerlich, weil wir nicht wahrhaben wollen, dass wir von unseren Kindern am meisten lernen können, gerade auch dann, wenn es um philosophische Betrachtungen geht. Ich kann und will diesen Gedanken hier und jetzt nicht weiter ausführen, aber glauben sie mir, es entspricht der Wahrheit.
Mein Vorschlag: Probieren sie es doch einfach mal aus – alle studierten Philosophen einbezogen – und sie werden sich wundern, sofern sie das noch können. Ich habe den Begriff `lieber Gott´ in mein Vokabular jedenfalls inzwischen wieder mit einbezogen und werde mich auch daran halten.
Exkurs beendet.

Nun müssen wir uns aber ein wenig sputen, um den Begriff des `Zufalls´ noch angemessen in Betracht ziehen zu können. Aber sie werden erstaunt sein, wie schnell sich der Zufall nach unserer gründlichen Vorarbeit in Sachen Wortbetrachtung erledigen lässt.
Wie eingangs schon vermerkt, verbinden wir Zufälle offenbar überwiegend mit etwas Positivem, indem wir z.B. auch sagen `da ist uns mal wieder der Zufall zu Hilfe gekommen´.
Wenn wir jetzt überlegen, was Zufall mit Philosophie zu tun hat, dann wird auch sehr schnell deutlich, dass der wahre Philosoph auch etwas Positives in seine Gedanken mit einbezieht und zwar wie bereits gesagt eine positive (ursprünglich liebende) Beziehung zu Gott.
Um nicht lange `um den heißen Brei´ herum zu formulieren:
Zufall hat für uns Philosophen jedenfalls etwas mit dem lieben Gott zu tun oder um es noch etwas banaler auszudrücken: Der liebe Gott hilft uns manchmal und weil wir nicht wissen, wie das `funktioniert´ oder wer Gott überhaupt ist nennen wir das einfach Zufall.

Nun kommen wir zu einem Punkt, über den wir streiten, nämlich zu der Frage:

Gibt es einen Gott?
Ich lege diese Frage kurz zurück und stelle eine Gegenfrage:

Gibt es Zufälle?

Was denken sie? Ja, sie im Morgenmantel… Nein?….. Ach sie meinen die Naturwissenschaften (Ouantenphysik, Neurobiologie etc.) sind da schon viel weiter und man weiß inzwischen, dass alles irgendwie vorbestimmt ist….na ja,….
und sie, die Dame mit der Brille…? Sie bleiben bei den Zufällen?.. Weil sie meinen, dass Gott da seine Hand im Spiel hat? OK,….
Ja, wer liegt denn nun richtig?
Da muss ich wohl doch noch drüber nachdenken…
Jedenfalls…da fällt mir gerade etwas ein, was ich heute Morgen wirklich so erlebt habe und da ich mich jetzt nun mal nicht so schnell von euch trennen kann, erzähl ich das auch noch:

Ich habe mir wie üblich einen Tee aufgebrüht, den ich immer in eine `Warmhaltekanne´ umfülle. Die steht immer an Ort und Stelle nur heute Morgen nicht. Da hab ich angefangen zu suchen, suchen und suchen und wenn ich erst mal anfange zu suchen…dann suche ich bis…aber diesmal hab ich die Kanne tatsächlich nicht gefunden und die Suche auf später verschoben.
(Wir sind jetzt kurz vor der Antwort auf die Frage, wer jetzt Recht hatte, der Herr im Morgenmantel oder die Dame mit der Brille und die Geschichte findet dann auch ein Ende):
Ich stehe in der Küche und nehme plötzlich die gesuchte Kanne wahr, ohne sie richtig zu sehen bzw. in ihre Richtung zu schauen. Hoch oben auf dem Hängeschrank stand sie. Mein fast 2m großer Sohn hatte sie dorthin gestellt, weil er beim Kochen Platz benötigte und nicht wusste, wohin so schnell damit.
Ich streckte mich, um sie zu erreichen und beim Herunternehmen wäre sie mir fast auf den Kopf gefallen…..und schon haben wir den Zufall ganz anschaulich definiert: Die Kanne ist mir zugefallen, es war ein (klassischer) Zufall.

Nun, was haben wir aus der reichlich ausschweifenden Geschichte gelernt?
Zufall muss man nur beim Wort nehmen. Zufallen ist das Verb dazu d.h. ein Zufall ist, wenn einem was zufällt, so als sei etwas vom Himmel gefallen.
Und das soll alles bereits vorbestimmt sein? Nein, das ist es nicht. Oder haben sie sich schon mal vorgenommen zu-fallen?

Diese Betrachtungsweise des Zufalls eröffnet uns Möglichkeiten der Lebensbewältigung, sogar wenn es um schier unlösbare Probleme geht. Dazu müssten wir uns aber alle schon sehr disziplinieren.
D.h. Wenn wir den Zufall herausfordern, wird das schon mal gar nichts…. Ja aber…wie soll das denn gehen?
Wir müssen nur etwas dazu lernen und uns entsprechend verhalten:

Vergessen wir einfach den Zufall oder die Bestimmung und üben uns in GEDULD.

Ich weiß wie schwer das ist, gerade wenn man unter Symptomen einer Krankheit leidet. Aber wenn du in dieser Hinsicht wirklich etwas erreichen willst, v e r b ü n d e dich zunächst nur mit deiner Krankheit (sie gehört ja nun mal zu dir) und vergiss den Zufall und auch alle Bewertungen wie Gerechtigkeit etc. etc., denn der Zufall kommt ausschließlich nur u n a n g e m e l d e t.

Ich g l a u b e nicht mehr an Zufälle sondern ich w e i ß, dass es sie gibt. Sie fallen aber nur demjenigen zu, der weiß, wie man mit ihnen richtig umgeht. Und danach kommt erst so etwas wie Bestimmung. Aber so weit sind wir noch nicht!
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von dem amerikanischen Schriftsteller Francois Rabelais (1454-1553), aus dem hervorgeht, was Katzen (z.B. auch beim Mäusefangen) am besten beherrschen:

„Was Geduld hat, kann alles überstehen.“

Also, üben `wir alle´ uns darin, dann werden wir schließlich etwas wahrnehmen, was uns zu Gute kommt und wunderbare Fortschritte machen!

Vielen Dank!
Pete J. Probe

Anhang – Wie C.G. Jung vom Zufall überrascht (Wdh-Video):

Synchronizitäten – Video-Lektüre in short

Synchronizitäten selbst erfahren

Meine Artikle über die Synchronizitäten beruhen auf Lektüre sowie persönlichen Erfahrungen des täglichen Erlebens. So habe ich versucht, dieses Phänomen hier zu erklären, ohne nähere Recherchen über den Psychoanalytiker Carl Gustav Jung (1875-1961) einzuholen.

Lektüre

In einem geordneten Chaos findet sich alles wieder, wie die erwähnte Lektüre.

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Es handelt sich um das Buch von F. David Peat, der als theoretischer Physiker ein interdisziplinäres Erklärungsmodell des wissenschaftlich bisher nicht fassbaren Phänomens der Synchronizität abliefert (hier: 3. Auflage der Sonderausgabe 1992)

Zwei Zitate aus F. David Peat – Synchronizitäten

In einem Aufsatz Jungs von seinen eigenen Zufalls-Erlebnissen geht es u.a. um ein Fischmotiv: „In vielen europäischen Ländern wird der 1. April auch Aprilfisch-Tag genannt. An diesem Tag saß Jung gerade an einer Arbeit über den Symbolismus des Fisches, als ein Patient zu ihm kam und ihm das Bild eines Fisches zeigte und eine Stickerei mit einem Fisch darauf. Am nächsten Tag erzählte ein anderer Patient ihm einen Traum von einem großen Fisch, den er in der vergangenen Nacht gehabt hatte. Als er diese Begebenheiten niederschrieb, unterbrach Jung seine Arbeit und machte einen Spaziergang am See; dabei sah er einen großen Fisch“ (F. David Peat S. 36). Dieses Beispiel beruht nun auf reinen Zufällen, aber für Jung hatten sie eine besondere Bedeutung. Ein wesentlich interessanteres (und bekannteres) Beispiel findet sich im Video.

Noch einen Satz des Schweizer Analytikers Arnold Mindel:

„Synchronizitäten begegnen nicht nur gestörten oder übersensiblen Menschen, sondern sie können sich auch ins Leben rationaler und skeptischer Menschen drängen. Mindel stellte tatsächlich fest, daß sie gelegentlich die Wirkung haben, eine heilsame Verwirrung in eine ansonsten allzu geordnete und starre Weltsicht hineinzubringen: Dann tauchen sie quasi als Joker im Kartenspiel des Lebens auf“ (F. David Peat S. 39).

Einstein dazu

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Wie der Zufall es so wollte

Bei näherer Betrachtung der Kommentare von 2012 (vgl. aktuellen Neuauflage meines Artikles) stieß ich auf den Erfahrungsbericht einer Leserin, die meinen Erlebnissen sehr ähnlich war. Sogleich versuchte ich, sie ausfindig zu machen und stieß dabei auf eine facebook-Seite mit zahlreichen Informationen über Synchronizitäten, Quantenphysik und mehr. Aus zahlreichen Videos, die den Bogen hier jetzt überspannen würden, habe ich mich schließlich für das Video über C.G. Jung entschieden.

C.G. Jung – Die Entdeckung der Synchronizität (Video):

Weitere Informationen

Eine treffende Beschreibung der Synchronizitäten nach C.G. Jung liefert ein Aufsatz von Dr. Stephan Surya Nagel, der hier nachgelesen werden kann (follow the link):

Aufsatz Dr. Surya Nagel

Frage an Leser:

Hat irgendjemand von euch mal sowas wie eine Synchronizität oder einen Zufall erlebt, der soz. aus dem Rahmen fiel?

Wie findest du diesen Spruch:

Je sorgfältiger man plant, desto härter trifft einen der Zufall.

PJP

Synchronizität, Zufall – Noetik

Auf Grund neuer Erkenntnisse lege ich diesen Artikle vom 2. Dezember 2012 noch einmal neu auf. Er wird bis heute immer noch gelesen, hat eine besondere Bedeutung für unsere Lebensgestaltung und 41 Kommentare hervorgerufen.

Zufall, Synchronizität und Noetik

`Von Zufall spricht man, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gefunden werden kann´(Wikipedia). Dem zufolge steht der Zufall auch in keinem örtlichen oder zeitlichen Zusammenhang des täglichen Erlebens. 

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C. G. Jung (1875-1961) – Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie 

Der Psychoanalytiker C.G. Jung hat nun Zufälle erlebt, die zwar nicht kausal begründet im `Zusammentreffen´ mit dem aktuellen Erleben aber einen besondern Sinn ergaben. Dieses zeitliche Zusammentreffen von zwar nicht kausal, aber durch einen gemeinsamen Sinn verbundener Geschehnisse hat C.G. Jung durch wiederholtes Erleben  sehr beschäftigt, und er hat für dieses Phänomen den Begriff Synchronizität eingeführt. Synchron bedeutet gleichzeitig und unter Synchronizität versteht man demnach das Phänomen, dass zwei Geschehnisse (eins in der Außenwelt und eins in der menschlichen Psyche) zeitlich zusammentreffen, ohne dass sie die gleiche Ursache haben (akausal). Die Essenz der Synchronizität liegt nun darin, dass entsprechende Muster für den, der sie erfährt einen Sinn oder Wert besitzen. Wie schon in meinem vorangegangenen Artikel erwähnt, kommen solche Geschehnisse nur unangemeldet und wenn man darauf achtet, kommen sie immer wieder vor. Vielleicht ein Beispiel, das ich einmal erlebt habe.

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FALLON SHERROCK – DARTS-GESCHICHTE NACH DAMENSIEG PT. 2

Fallon Sherrock zieht in die 2. Runde der Darts-WM 2020 ein

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Foto: Steven Paston / PA Wire / picture alliance / dpa – aus news.de

Fallon schreibt Darts-Geschichte

Mit einem 3:2-Sieg gegen Ted Evetts ist Fallon als erste Frau (soweit hier recherchiert)  `überglücklich´ nach Gewinn gegen einen Mann erfolgreich in die 2. Runde der Darts-WM eingezogen.

Am kommenden Samstag Abend spielt sie wieder!

Alexandra Palace

Die Darts-Weltmeisterschaft wird traditionell im Londoner Alexandra Palace aus getragen. Nicht nur für Darts-Fans ein Begriff, sondern auch für alle, die diese unglaublich `ansteckende Stimmung´ während des Turniers mal erlebt haben. Und es hat sich ja auch ein Promi-Darts-Turnier etabliert, in dem Prominente unter Anleitung eines Profis mal zeigen können, wie gut sie ihre Darts zielgenau auf`s Board platzieren.

Darts-Star Fallon Sherrock im Interview (follow the link): 

Wie tickt Fallon Sherrock?

Fotostrecke von news.de

Für alle Fans und solche, die neugierig sind, hier der link zu einer Fotostrecke der Superstars im Darts-Sport:

Foto-Impressionen Darts-Sport

Darts regional

Darts ist ursprünglich ein Spiel, das traditionell in Pubs auf den britischen Inseln gespielt wird. Bei uns in Deutschland hat sich dieses Spiel eher weniger in den `Kneipen´ oder `Gastwirtschaften´ verbreitet, zumal diese inzwischen auch ja auch schon fast `ausgestorben´ sind. Nur durch die Erfindung des elektrischen Darts wurde dieses Spiel bei uns in den letzen Jahren vermarktet. Hier geht es aber um `Steel-Darts´, für den ich  im Folgenden werben will.

Fortsetzung folgt!

P.S. Durch einen dringenden Besuch beim Zahnarzt musste ich diesen Bericht hier unterbrechen.

Fortsetzung:

Steel Darts für alle

Was brauchst du für Steel-Darts?

Ein Dartboard

1-P1580103

In Deutschland wird überwiegend das London Board (Typ Bristle) verwendet.

Den Dart (Pfeil) 

Fotos einzeln anklicken

6-P1580147

Bestehend aus Flight, Shaft und Barrel

Bei Bedarf

3-P1580106

Köcher für die Darts

Kreide

7-P1580110

Zum Notieren des Spielverlaufs

Dart-Anlage

4-P1580142

Maße

5-P1580108

Treble 20 ist der höchste Wurf (60 Punkte)

6-P1580109

Bulls Eye zählt 50 Punkte

4-P1580107

The Double is my trouble 🙂 

Neben den Traditions- und Turnierspielen 501 und 301 gibt es jede Menge sehr interessanter Spiel-Variationen. Das Spielen erfordert Konzentration, trainiert die Feinmotorik und ist bei einem Bier Entspannung pur.

PJP

Fallon Sherrock – Darts-Geschichte nach Damensieg

Fallon Sherrock zieht in die 2. Runde der Darts-WM 2020 ein

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Foto: Steven Paston / PA Wire / picture alliance / dpa – aus news.de

Fallon schreibt Darts-Geschichte

Mit einem 3:2-Sieg gegen Ted Evetts ist Fallon als erste Frau (soweit hier recherchiert)  `überglücklich´ erfolgreich in die 2. Runde der Darts-WM eingezogen.

Am kommenden Samstag Abend spielt sie wieder!

Alexandra Palace

Die Darts-Weltmeisterschaft wird traditionell im Londoner Alexandra Palace aus getragen. Nicht nur für Darts-Fans ein Begriff, sondern auch für alle, die diese unglaublich `ansteckende Stimmung´ während des Turniers mal erlebt haben. Und es hat sich ja auch ein Promi-Darts-Turnier etabliert, in dem Prominente unter Anleitung eines Profis mal zeigen können, wie gut sie ihre Darts zielgenau auf`s Board platzieren. 

Fotostrecke von news.de

Für alle Fans und solche, die neugierig sind, hier der link zu einer Fotostrecke der Superstars im Darts-Sport:

Foto-Impressionen Darts-Sport

Darts regional

Darts ist ursprünglich ein Spiel, das traditionell in Pubs auf den britischen Inseln gespielt wird. Bei uns in Deutschland hat sich dieses Spiel eher weniger in den `Kneipen´ oder `Gastwirtschaften´ verbreitet, zumal diese inzwischen auch ja auch schon fast `ausgestorben´ sind. Nur durch die Erfindung des elektrischen Darts wurde dieses Spiel bei uns in den letzen Jahren vermarktet. Hier geht es aber um `Steel-Darts´, für den ich  im Folgenden werben will.

Fortsetzung folgt!

P.S. Durch einen Besuch beim Zahnarzt muss ich diesen Bericht hier unterbrechen.

Was brauchst du für Steel-Darts

Ein Dartboard

1-P1580103

In Deutschland wird überwiegend das London Board (Typ Bristle) verwendet.

Den Dart (Pfeil)

Fotos einzeln anklicken

6-P1580147

Bestehend aus Flight, Shaft und Barrel

Bei Bedarf

3-P1580106

Köcher für die Darts

Kreide

7-P1580110

Zum Notieren des Spielverlaufs

Dart-Anlage

4-P1580142

Maße

5-P1580108

Treble 20 ist der höchste Wurf (60 Punkte)

6-P1580109

Bulls Eye zählt 50 Punkte

4-P1580107

The Double is my trouble 🙂 

Neben den Traditions- und Turnierspielen 501 und 301 gibt es jede Menge sehr interessanter Spiel-Variationen. Das Spielen erfordert Konzentration, trainiert die Feinmotorik und ist bei einem kühlen Bier Entspannung pur.

PJP

Freies Internet über Freifunk pt.3 – persönlich regional

Wie angekündigt…

möchte ich über meine persönlichen Erfahrungen mit Freifunk noch berichten. Es geht um die im Kommentar aufgebrachte Frage, was ich denn nun davon hätte bzw. wozu man Freifunk überhaupt braucht.

Freifunk regional

Bevor ich zum `privaten Vorteil´ komme, ist zunächst darauf hinzuweisen, dass im `Residenzort Rastede´ bereits viele Hotspots über Freifunk eingerichtet wurden. Eine politische Entscheidung, die insbesondere dem Tourismus, den Sportstätten sowie jedem Bürger in Rastede zugute kommt. Zur näheren Info (follow the link): Freifunk in Rastede

Freifunk privat

Bezug (vgl. Bericht vom 12. Nov. 2019): 

Frage: Kann man das Internet über Freifunk auch ohne eigenen DSL-Anschluss nutzen?

Antwort: Ja, sofern du einen Freifunk-Router installierst, der sich mit einem vorhandenen Freifunk-Router in der Nachbarschaft verbinden kann (Nachbarschaftshilfe zahlt sich aus 🙂 ).

Mein erstes besonderes Erlebnis mit `unserem Freifunk ohne eigenen DSL-Anschluss´ in Loy ereignete sich im Jahr 2017 auf einer Geburtstagsfeier bei benachbarten Freunden im Garten. Bei Feuer, lecker Essen, Bier, Wein und so, kam schließlich wunschgemäß die Frage nach Musik. „Haben wir leider nicht hier im Garten“ … war die Antwort der Gastgeber. Und ein Internetanschluss war auch nicht zu erreichen, aber ein Internetzugang über einen Freifunk-Router im Haus könnte funktionierten…schnell wurde ein Tablet geholt mit dem zugehörigen `Brikett´ von Bose, günstig auf der Terrasse positioniert und über Spotify erfolgte eine Musik-Hitparade auf Wunsch mit Oldies, Blues, Beat bis hin zu Metal etc.pp mit Gesprächen über alte und neue `musikalische Erlebnisse´. Schließlich wurde Spotify sich selbst überlassen und spielte unsere Wunschliste ab. Und das alles ohne Bezug des Freifunk-Routers zu einem Hauszugang in`s Internet. OK, das mag hier kein besonderes Interesse hervorrufen, aber es war für meine Wenigkeit ein besonderes Erlebnis, mit dem ich nicht gerechnet hatte, bevor wope mich auf den Freifunk-Router hinwies.

Freilandbox für Bosebrikett – eine Erfindung

Der `Bosebrikett´ braucht eine Reflexionsfläche, wenn er seinen Klang entfalten soll. Dazu habe ich mir eine Box gebaut, die du überall aufstellen kannst.

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Mit Resonanzkörper sowie Reflexionsfläche kommt da richtig Dampf raus, auch auf der freien Rasenfläche

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Erste Lackschicht – die Box lässt sich durch einen passenden Plastiksack allerdings auch wetterfest abdecken, wobei von der Akustik nichts verloren geht.

Nach dieser`kreativen Einlage´ weiter mit Freifunk

Hotspot an belebter Kreuzung

Ein besonderer Hotspot liegt an dieser belebten Kreuzung:

created by dji camera

Gleich geht`s nach unten…

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Unten auch ein Verkehrknotenpunkt für Radler und Wanderer

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Auf der anderen Seite geht`s zu CountrySide

Hier und an der nahe liegenden Bushaltestelle wird der Freifunk überwiegend von jungen Leuten benutzt. Bereits früh am Morgen, wenn ich die Zeitung reinhole, begegne ich Schülern, die sich beim Warten auf den Bus noch online auf den Unterricht vorbereiten oder so ähnlich. Immigranten, die 2017 in Loy untergebracht waren, hielten sich häufig an der Kreuzung auf, um das Internet für Kontakte in die Heimat nutzten. Und nicht zuletzt gibt es im Sommer viele Radwanderer, die Loy passieren und an der Kreuzung eine Pause einlegen. Der letzte Radwanderer, den ich zufällig antraf, kam aus der Schweiz und wollte nach Schweden. Ich habe ihm bei dem Weg noch helfen können, weil er über WHV fahren wollte und irrtümlich glaubte, es gäbe eine Fähre von Wilhelmshaven auf die andere Seite des Jadebusens. Außerdem hatte er nur eine einfache verschlissene Karte dabei, die nur bis Anfang Dänemark reichte. Radwanderungen mit Hotel und Verpflegung sind inzwischen bei Touristen sehr beliebt und werden häufig gebucht. Die Anreise erfolgt per Zug mit Fahrrad bis nach Oldenburg.

Für Rad- und sonstige Wanderer habe ich neben Ortskarten folgende Info-Tafel an meinem Zaun installiert:

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Nähere Ansicht der Bank mit gewachsener Überdachung im Fotoalbum am Schluss

Ein Radwanderer mit Zelt verbrachte bei mir einmal 4 Stunden bei interessantem Gespräch mit heißem T (auf der Terrasse), weil der einsetzende Starkregen nicht aufhören wollte.

Da ich im Blog so selten zu sehen bin, hier noch ein Selfie: 

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Hier bin ich auf dem Rad zu erkennen – schwierige Aufnahme

Fotoalbum mit mehr Fotos:

Bilder zur  Ansicht einzeln anklicken

Zugabe

Stromausfall heute – am frühen Morgen

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Nach längerem Vorantasten ging mir endlich ein Licht auf, und es wurde voll romantisch! Damit wünsche ich allen An- und Abwesenden einen erholsamen Sonntag und füge noch ein VOR-BILD hinzu:

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PJP