Mann in Mode

Vom Lagerfeuer zurückgekehrt (vgl. Wissenschaft-eine Erfindung) will ich auf das Thema Mode zurückkommen. Mann in Mode? Damit wende ich mich mal meinen `Geschlechtsgenossen´ zu. Wie ich zur Mode gekommen bin, geht ja aus `Martina in Mode´ hervor. Dieser Artikel schlug aber weitere Kreise und auf der `Reise durch die Damenwelt´ bin ich dann über `monaslifestyle´ auf folgendes Angebot gestoßen:

https://wordpress.com/read/post/feed/36879060/809744879

Ich sah dieses Armband und erinnerte mich gleich an die sog. Freundschaftsbänder vergangener Zeiten. Damit entschied ich mich auf der Stelle, mir so ein Teil zu bestellen und ging gleich an`s Werk. Ich dachte mir ich in weiser Voraussicht `Was wird meine Lebenspartnerin wohl dazu sagen´, wenn ich diesen Schmuck anlege.

Nun komm ich zwischendurch mal wieder vom Thema ab:

Meine `Lebenspartnerin´, so ein ewig langes Wort. Warum sag ich nicht ganz einfach `meine Frau´? Das mag ich grundsätzlich nicht, weil meine LP zwar zu mir gehört, ich sie aber nicht zu meinem Besitz zählen will. Langer Rede kurzer Sinn, ich nenne meine LP ab jetzt nur noch AH. Also, was wird AH wohl zu meinem Outfit sagen, wenn ich dieses Armband trage?

Abkommen beendet

Nun, lassen wir`s mal drauf ankommen. Das Teil traf nach 3 Tagen ein und mutig wie ich nun mal bin, streifte ich es mir gleich über. Zu meiner großen Enttäuschung bemerkte AH das gar nicht, obwohl ich es schon den ganzen Tag mit mir herumtrug. Da entschloss ich mich zum `Angriff´. `Hier guck mal, was ich mir gekauft habe´. `Sowas kannst du doch nicht tragen, wie sieht denn das aus, das passt doch gar nicht zu dir´. Dann zeigte ich ihr den sog. Schäkel, mit dem das Band befestigt wird. `Das ist doch aus der Seefahrt und wird von Seglern benutzt, hat doch so was Abenteuerliches an sich, und ich bin doch der geborene Abenteurer und deshalb passt es haargenau zu mir… ich trag das Teil auf jeden Fall weiter´. Damit ging ich sofort dazu über, eine neue Kanne T zu kochen. Nach der ersten gemeinsamen Tasse T  war das Armband bereits vergessen.

Inzwischen hat es mir schon was eingebracht bei der Bestellung in einem sehr noblen italienischen Restaurant. Eine sehr junge Bedienung, eine Kurdin, wie ich später erfuhr, trug ein Freundschaftsband, und über unsere Bänder kamen wir in`s Gespräch. Was ein Freundschaftsband ist wusste sie nicht. Sie erklärte mir dann, was ihr Band für eine Bedeutung hat in ihrem Land. `Man muss es so lange tragen, bis es von selbst abfällt und dann hat man einen Wunsch frei, der in Erfüllung geht´. Als ich dagegen mein Band anschaute, wurde mir schnell klar, dass es mit Absicherung durch einen Schäkel wohl nie abfallen würde. Es könnte mich sogar bis in`s Grab begleiten. OK, dann hab ich jedenfalls für mein nächstes Leben noch was offen, dachte ich, und zeigte großes Interesse am Armband meiner Bedienung. Inzwischen sind wir uns wieder begegnet in diesem Lokal und haben uns gleich wiedererkannt. Ein schönes Erlebnis.

Als Dokumentation muss mein Armband natürlich fotographiert werden. Wer soll das Foto machen? Ich muss es selbst erledigen, denn AH weiß nichts von meinem Vorhaben, diesen Artikel zu posten. Gleich mit Kamera ins Badezimmer gegangen und vor`m Spiegel Fotos geschossen. War nicht leicht, denn so eine halbprofessionelle Kamera ist groß, hat Gewicht und ist schwer zu händeln. Nach einigen gefährlichen, insbesondere für die Kamera, ist es mir schließlich gelungen folgendes Foto zu schießen, das ich mir dann für euch zurecht geschnitten habe.

DSC02478 (2)

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Um den Schäkel hervorzuheben etwas vergrößert. Zur näheren Information dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4kel

Themenwechsel

Was Mode mit dem liefstyle verbindet, sind auch Gerüche, und da kommen sich Mann&Frau schon näher. Die Frauen tragen Parfums, Deo, `Eau De Toilette´s etc. mit sich herum, die Männer Rasierwasser, sowie Deo und auch `Eau De Toilette´, wenn ich mich nicht irre. Nun habe ich in England sie sog. Aroma Therapie kennengelernt, eine tolle Sache und deshalb interessieren mich Gerüche seitdem ganz besonders. Ich lege hin und wieder auch ein `Eau De Toilette´ auf und zwar das von GlBellini No.1 und X-Bolt. Das wird von den meisten Männern bevorzugt und ist `exclusive´ bei Lidl zum unglaublichen Preis von 5,99€ zu erstehen.

Mit diesem Tipp an die Männerwelt schließe ich meinen `Modetripp´ für heute ab.

P. S. Ich habe noch einen Wunsch an alle Leserinnen, die bis hierher gekommen sind. Ich will gern wissen, welches `Eu De Toilette´ ihr bevorzugt und frage euch ganz lieb, ob ihr mir das unter Kommentar oder mail mitteilt. Spricht doch nichts dagegen, bleibt doch eh unter uns 🙂 ! Also bewegt euch doch gleich…bitteschön! Ich bin gespannt!!

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Wissenschaft – eine Erfindung (pt. 1)

Wissenschaft – eine Erfindung..?..

das ist hier jetzt nicht die Frage, sondern die Wissenschaft bringt seit Ewigkeiten viele neue Erfindungen hervor. `Was uns nicht begegnet muss entdeckt werden´, hab ich mir mal gedacht, und wenn wir etwas suchen wie die Nutznießer der Wissenschaft, wollen wir es finden, sozusagen er-finden. In dieser Hinsicht ist `Wissenschaft – eine Erfindung´ zu verstehen. Ich will es sozusagen für mich er-finden. Damit begebe ich mich auf die Suche und will kurz begründen, was mich dazu veranlasst.

Dieser Blog ist eine Gratwanderung zwischen Wissenschaft und Unterhaltung,

so steht es geschrieben in `My blog Info´. Es ist an der Zeit, mich dazu zu äußern. Unterhaltung und Wissenschaft sind wahrlich sehr umfassende Themenbereiche. Was ist `Wissenschaft? Was Unterhaltung? Was heißt hier nun `Gratwanderung´? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Gibt es gar so etwas wie eine `Schnittmenge´ zwischen W. und U. ?

Ich denke, sie merken jetzt, dass dieser Beitrag es `in sich hat´, wie es so schön heißt. Eine echte Herausforderung an mich, als Schreiber in Vertretung meines blogs, und das auch noch im Namen der Wissenschaft. Ich nehme die Herausforderung an und stelle mich ihr.

Was ist Wissenschaft

Wissenschaft ist die genialste `Reproduktion´ unseres Gehirns, die es bislang hervorgebracht hat.

Diesen bedenklichen Satz will ich jetzt nicht näher kommentieren. Mich interessiert vielmehr, wie die Wissenschaft überhaupt entstanden ist, was sie für uns heute bedeutet und was wir von ihr lernen können, um unser Leben `noch besser in den Griff zu kriegen´.

  • Wie Wissenschaft entstanden ist

Alle Wissenschaft der Spezies Mensch basiert auf konkreten Handlungen in der Bewältigung des eigenen Lebens.

Aus dieser `Definition´ geht hervor, dass Wissenschaft ursprünglich `lebensnotwendig´ war. Das ist heute nicht mehr der Fall. Dahinter verbirgt sich eine lange `Entwicklungsgeschichte´, was die sog. Phylogenese sowie die Zivilisation der `Gattung Mensch´ betrifft. Im weitesten Sinne spricht man hier von der Evolution. Ich will nun die Phasen der Evolution nicht näher beleuchten, sondern ausgesuchte Stationen sozusagen bildhaft in Betracht ziehen.

Fangen wir beim Homo erectus an. Er unterscheidet sich in seiner Art schon mal ganz entscheidend vom Tier und war diesem in seiner (Über)Lebensgestaltung ausgesetzt. Das betrifft die Beschaffung von Nahrung und der Gefahr, von einem wilden Tier angegriffen und sogar gefressen zu werden.

Wir können die Nutzung des Feuers vom sog. `Homo erectus´ – wenn auch noch umstritten – ca. 1 Million Jahre zurückdatieren. Mit dem allmählichen Verlust der schützenden Körperbehaarung war der Mensch darauf angewiesen, sich vor Kälte zu schützen. Außerdem lieferte das Feuer die Entdeckung, dass Fleisch durch die Einwirkung von Hitze leichter verzehrt werden konnte, der Ursprung des Grillens, was uns heute noch `in den Knochen steckt´. Nun kam es vor, dass einzelne Menschen dieser Zeit auf der Jagd ganz auf sich allein gestellt waren. So lernten sie schließlich auch in freier Wildnis ein Feuer für die Nacht zu entfachen. Durch den Lichtschein im Dunkeln wurde das Feuer eines Jägers von einem anderen entdeckt, der sich ihm näherte und Wärme an dem Feuer seines Kontrahenten fand. Schließlich teilten sich die beiden ein Feuer. Das war der Ursprung einer Beziehung, die wir heute Freundschaft nennen und damit dürfte auch der Grundstein der Sozialforschung gelegt sein. Heute teilen Freunde viel mehr als ein Feuer, alles, was ihr Tagesgeschehen betrifft, sie beraten sich bei der Lösung von Problemen, teilen sich sozusagen alles mit. Daher kommt der Begriff Mit-Teilung und darüber hinaus: „Eine wahre Freundschaft ist kein Tauschgeschäft zwischen zwei Egos, sondern sie dient der Wahrheit, dem Erkenntnisgewinn und der wahrhaften Selbstentfaltung aller Beteiligten“ (übernommen aus JAJAYALLA blog `Über das Ego…(pt 1)´).

  • Handeln, Denken, Bewusstsein

Es kann nicht bestritten werden, dass der `Urmensch´ bei zunehmenden Anforderungen an seine Lebensbewältigung auf konkretes Handeln angewiesen war, um sein Überleben zu sichern. Angefangen bei der Erfindung des `Feuermachens´, dem Sammeln (wie etwa Vorräte von Feuerholz) bis zur Herstellung von Waffen zur Jagd und zum Schutz vor gefährlichen Tieren. Diese Erfahrungen wurden gemessen am Evolutionsprozess blitzschnell von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Dabei kommt insbesondere auch die aktuelle neurobiologische Forschung mit ins Spiel, mit der Erkenntnis, dass `Verhaltensmerkmale´ nicht nur auf Lebenserfahrungen basieren, sondern auch durch Vererbung weitergegeben werden.

(vgl.`Vererbung der anderen Art´ von M. K. Skinner in Spektrum der Wissenschaft, Juli.15 S. 19 – 25).

An dieser Stelle möchte ich eine Zäsur machen und im nächsten Part meiner `Er-findung´ einen für mich sehr überraschenden Vergleich ins Feld führen, der allerdings auf entwicklungspsychologischen Erkenntnissen beruht. Um Beiträge der aktuellen wissenschaftlichen Forschung mit entsprechenden Verweisen wird es dann später gehen.

Hätte ich diesen Beitrag mit `Fußnoten´ bzw. Belegen versehen wollen, wäre ich wohl eine ganze Woche damit beschäftigt. Die digitale Technik bietet dazu excellente Möglichkeiten an, die ich leider noch nicht beherrsche. In dieser Hinsicht behalte ich mir  Änderungen bzw. Ergänzungen meines Artikels ausdrücklich vor.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Fotoriddle No. 25

Wegen des sensationellen Erfolgs meines ersten internationalen Fotorätsels 24 🙂  poste ich gleich eins mit einem ebenso sensationellen Foto hinterher.

Es fällt allerdings für ausländische Gäste schon etwas schwieriger aus. Also, Dictionary bereit legen! (Besucher meines Hauses sind vom Mitraten leider mal wieder ausgeschlossen).

What`s that? (2nd English version)

DSC02467 (2)

Thank you!

Pete J. Probe

Was heißt hier Pressefreiheit

Kurzer Gedanke zum Begriff `Pressefreiheit´ vorweg

Pressefreiheit, ein geflügeltes Wort mit einem bombastischen Hintergrund, der ergründet werden muss, um dieses zusammengesetzte Wort zu begreifen. Beginnt man zunächst mit Freiheit, dann muss man sich festlegen können, was darunter zu verstehen ist. Aber um diese `Begriffsbestimmung´ nicht in eine philosophische Betrachtung zu verwickeln, lassen wir das Wort Freiheit einfach mal so stehen.

Bei dem Presse-Begriff ist das schon schwieriger. Um dessen Bedeutungsumfang gerecht werden zu können, bedarf es schon einer umfassenden Erklärung. Wenn ich dem nachgehe, muss ich mich – soz. als Freier Journalist – möglichst umfassend informieren, wozu sich in heutiger Zeit Möglichkeiten anbieten, von denen vor 20 Jahren noch keiner zu träumen gewagt hat. Über das Internet kann ich mich bei Medienportalen weltweit bedienen an Texten, Berichten, Fotos, Videos u.s w f. , kann meine Aussagen durch Zitate belegen und dem Leser ein möglichst umfassendes Werk zur freien Verfügung stellen. Wahrlich eine riesige Masse an Medien weltweit, die sog. Massenmedien.

Fakten

„Heute steht die Presse auch für die Gesamtheit aller Zeitungen und Zeitschriften in jeglicher Form sowie für das damit zusammenhängende Nachrichten- und Meinungswesen. In gewissen Wortverbindungen (wie etwa Pressearbeit, Pressesprecher, Pressekonferenz etc.) steht der Wortteil „Presse“ in einem erweiterten Sinne für die Gesamtheit aller öffentlichen Massenmedien (einschließlich Hörfunk, Fernsehen und Internet)“ (vgl. Wikepedia).

Das kommt dem Freiheitsbegriff von Presse im Gegensatz zu früheren Zeiten ganz besonders entgegen. Nicht umsonst spricht man heute von dem sog. `Freien Journalisten´, der nach freiem Belieben recherchieren kann, um seine individuelle Meinung zu vertreten.

Der Begriff `Freier Journalist´ gibt allerdings Anlass zum Nachdenken. Sollte es vergleichsweise Journalisten geben, deren Freiheit in der Berichterstattung eingeschränkt ist? Ich möchte dazu bewusst ausführlich zunächst eigene Erfahrungen als sog. `Freier Journalist´ in`s Spiel bringen.

Ich habe vor etwa 4 Jahren bei `News4Press´ und bei `ZEIT- online´ Leserartikel geschrieben. Bei ersterem (News4Press) lief das sehr problemlos, und ich war wirklich sehr erfolgreich, was die Bewertungen der Leserschaft betraf. Mit meinen `ZEITartikeln´ bin ich anfangs auch gut vorangekommen und es entstand ein lebhafter Austausch im Rahmen der Kommentierungen. Das hat mir  großen Spaß bereitet. Bei ZEITonline-Artikeln ist jedoch die Anzahl von Wörtern bzw. Zeichen leider sehr begrenzt, was meine `Pressefreiheit´ schon mal etwas einschränkte. Aber damit konnte ich leben. Aber nach nur wenigen Artikeln verging mir der Spaß an meinen Aktivitäten bei der ZEIT komplett und das kam folgendermaßen:

Ich hatte einen langen Artikel über das Bildungssystem in allen Einzelheiten gut recherchiert bei New4Press veröffentlicht und wollte ihn auch als Leserartikel bei ZEIT-online an meine Leser bringen. Ich kürzte ihn auf das entsprechende Maß an Wörtern&Zeichen und schickte ihn ein. Zu meiner großen Überraschung wurde ausgerechnet dieser Artikel, der sich kritisch mit dem Verhalten der Bundesregierung im Rahmen der Pisastudien auseinandersetzte, von der `ZEIT-onlineredaktion´, die hat ihren Sitz übrigens in Berlin hat, ohne jede Begründung abgelehnt. Ich war sozusagen entrüstet, änderte (entschärfte) meinen Artikel und schickte ihn erneut ein. Wieder wurde er abgelehnt. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen und ließ mich telefonisch mit der Redaktion in Berlin verbinden. Da wurde dann auf vollkommen unbedeutende kleine formale Fehler in meinem Artikel verwiesen. Ich änderte das wunschgemäß und sendete meinen Bericht noch einmal ein. Dann erfolgte keine Reaktion mehr aus Berlin und mein Artikel erschien nicht auf dem Ticker. Also nochmal ein Telefonat mit Berlin. Mein Artikel war, wie es hieß, aus besonderen Gründen abgelehnt worden. Mehr nicht. Langsam wurde ich `sauer´ und dachte mir, das dem ehrenwerten Giovanni di Lorenzo mitzuteilen. Die Kontaktaufnahme zu ihm erwies sich als schwierig, aber ich ließ nicht locker und erreichte ihn. Herr Lorenzo entgegnete mir auf meine kritische Einwendung mit der Bitte um Hilfe, dass er dafür nicht zuständig sei. Ich solle mich mit der `Onlineredaktion´ in Verbindung setzen und die sitze nicht in Hamburg, sondern in Berlin. Darauf konnte ich inzwischen wohl verzichten und ich beendete meine Pressearbeit bei der ZEIT komplett. Abgeschlossen….. Ich machte mir noch viele Gedanken darüber, warum mein Artikel zensiert und ohne Begründung schließlich abgelehnt wurde, wobei er bei News4Press so gut angenommen wurde. Ich bin bis heute zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen.

Mein persönliches Fazit: Die Leserartikel  bei der ZEIT werden nach besonderen Vorgaben zensiert. Aber wer stellt hier die Bedingungen, was sind die entscheidenden Richtlinien. Für (!) die Presse darf ich frei schreiben, deshalb Newsfor(!)Press, aber in der `ZEIT-online-Redaktion´ herrschen wohl Re-press-alien vor, die man in Kauf nehmen muss. Die sog. `Pressefreiheit´ war für mich nach dieser meiner Erfahrung `gestorben´.

Aber, werden jetzt manche Leser sagen, das ist doch lange bekannt, wie das so läuft. Warum diese ausschweifende Geschichte. Ich entgegne dem, dass mir gerade in meinem blog, „..ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch..“ (vgl. Wikepedia), daran gelegen ist, insbes. meine persönliche Erfahrung zu dokumentieren. Nach diesem kurzen `Abschweifer´ zurück zum Thema.

Halten wir folgendes fest:

Wir leben in einer Demokratie, in der die freie Meinungsäußerung sowie die Pressefreiheit  garantiert ist, sofern die Würde der Menschen gewahrt bleibt. Aber wer steht für diese Zusage in der Pflicht?

„Die häufig auch als vierte Gewalt bezeichnete Institution der Presse (abgeleitet von den im Rahmen der Gewaltenteilung getrennten Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative) hat in einer demokratischen Gesellschaft einen wesentlichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf politische Entscheidungen. Alle freiheitlichen Verfassungen (in Deutschland in Art. 5 GG) garantieren deshalb die Pressefreiheit als Grundrecht. Das deutsche Bundesverfassungsgericht bezeichnet in seiner Rechtsprechung eine freie Presse als „schlechthin konstituierend“ für die Demokratie“ (vgl. ebenda).

Sehr nett, sag ich mal aber….

Freie Meinungsäußerung in der Medienpresse (auch) demokratischer Staaten ist dagegen überwiegend eingeschränkt von z. B. der „marktwirtschaftlichen Ausrichtung“, „regionalen Monopolisierung“ oder „Verlegerinteressen…. vor allem dann, wenn politische Parteien Eigentümer von Zeitungen sind“ (vgl. ebenda). Und wenn Medienkonzerne zudem Eigentümer mehrerer Zeitungen oder Fernsehsender sind, dann können sie sogar die Meinung im Lande beeinflussen, „denn eine Meinung kann dann in mehreren Zeitungen präsentiert werden. Man nennt das „Pressekonzentration. Es ist gut zu wissen, wem welche Medien gehören“ (vgl. NetzFrauen).

Medien

(Quelle: NetzFrauen)

Ich denke, es tun sich viele Fragezeichen auf und man ist in Gefahr den Überblick zu verlieren. Die Faktoren, die auf die Pressefreiheit einwirken, sind ja auch irgendwie alle miteinander verknüpft. Zudem können die Interessen der Einflussnahme die verschiedensten Motive haben, von der Vermehrung des Reichtums bis hin zur Erhaltung politischer Machtverhältnisse und das sowohl auf nationale als auch internationaler Ebene. Dieses weitere `riesige Feld´ zu beackern, überlasse ich lieber anderen.

Deshalb möchte ich meinen Artikel mit folgenden ganz interessanten Fakten und Erhebungen zur Beurteilung der Pressefreiheit an dieser Stelle zunächst abschließen.

Daten und Fakten

„Das Umfrage-Institut YouGov hat für die Zeit eine repräsentative Umfrage darüber gemacht, wie die Deutschen die Medien beurteilen. Das Ergebnis fällt vernichtend aus. Demnach glauben 47 Prozent der Deutschen, die Medien würden einseitig berichten und seien von der Politik gelenkt. 40 Prozent glauben an eine unabhängige Berichterstattung. Schlimmer noch sind die Zahlen, wenn man nur Ostdeutschland betrachtet. Dort glauben 55 Prozent an vom Staat gelenkte Medien und nur 34 Prozent halten die Medien für unabhängig. Wer denkt, das Misstrauen gegenüber den Medien liege nur an der umstrittenen Berichterstattung über die Ukraine-Krise, liegt allerdings falsch. Das Meinungsbild zur Ukraine ist durchaus differenziert: Wie die Zeit schreibt, glauben nur 14 Prozent der Befragten, dass der Westen hauptverantwortlich für die Krise in der Ukraine ist. Ganze 40 Prozent sehen in dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den Hauptschuldigen, 37 Prozent machen beide Seiten gleichermaßen verantwortlich“ (Studium Medien- Kommunikationsmanagement B. A.).

„Auf dem Pressefreiheitsindex 2013 von Reporter ohne Grenzen kamen Finnland, Niederlande und Norwegen auf die ersten drei Plätze von 139 Ländern.[17] Während die Pressefreiheit in den westlichen Staaten einen relativ hohen Stellenwert genießt und weitgehend gewährleistet ist, ist Pressefreiheit in den meisten Entwicklungsländern und vielen Schwellenländern deutlich eingeschränkt. Im von der Organisation Reporter ohne Grenzen jährlich erstellten Rangliste der Länder nach dem Grad der Pressefreiheit, dem Press Freedom Index, belegen die verbliebenen sozialistischen Staaten hintere Plätze. Die Länder mit der geringsten Pressefreiheit sind nach dieser Darstellung Eritrea, gefolgt von Nordkorea und Turkmenistan. In Südafrika gab es 2011 staatliche Bemühungen zur Einschränkung der Pressefreiheit.[18] Laut Pressefreiheitsindex 2014 von Reporter ohne Grenzen sank die Pressefreiheit im Jahr 2014 drastisch. In 120 von 180 Staaten sieht die Organisation weniger Freiheit für Meinung und Medien als im Jahr zuvor.[19]“ (vgl. Wikepedia).

P. S. Deutschland erreichte (nur!) Platz 17

Auf die Entwicklungs- bzw. Schwellenländer gehe ich bewusst nicht ein, weil ich der Meinung bin, dass man zuerst mal `vor der eigenen Haustür fegen sollte´.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Mein aktuelles Tagesgeschehen 6

Hier bin ich JETZT.

Vergangenheit und Zukunft verbrenne ich mit Feuer.

Alles andere ergibt sich von selbst.

sorry, das war mein zweiter

der erste ist noch besser angekommen, er heißt:

Hier bin ich JETZT

und muss mich für nichts entscheiden.

Was noch vor mir liegt, wird sich ergeben.

Das ist mein zweiter und erster Leitspruch, die bereits an manchen Kühlschränken (mit Haftmagnet) hängt. Damit bin ich zu einer Art Guru erwachsen.

Gurus, das sind doch Leute, die ständig mit dem `Hier und Jetzt´ nerven. Die meinen doch meist schlauer zu sein, als sie in Wirklichkeit sind. Bei mir ist es natürlich genau umgekehrt….. (Umkehrung erfasst..?)  Inzwischen bin ich aber zu so einer Art `Hans Dampf in allen Gassen´ mutiert. Ich treibe mich in allen möglichen blogs herum und kann dabei keine(n) sehen oder anfassen – was insbes. die Bloggerinnen betrifft – , wenn er/sie schreibt oder gerade mal T trinkt. Ich weiß nicht mal, wie alt die sind, ob Raucher(innen) oder nicht, klein oder groß, dick dünn, weiß oder schwarz. Dann fang ich meist mit`ner email an, um an ein Foto der Bloggerin zu gelangen, sofern eine Adresse aufzufinden ist. Aber zum Mailen haben Blogger meist gar keine Zeit, weil sie eben nur bloggen.

`Wer bloggert so spät noch im Bloggerloch, es sind die Blogger, sie bloggern noch´, würde ich sagen. Ich mach das ja lieber morgens, blogge von Blog zu Blog. Abends hat es sich dann ausgebloggert, ich hör mit Bloggen auf, fahre mein Laptop herunter und nach dem ganzen Gebloggere gibt`s erst mal`n kühles Blondes aus der Flasche. Ich steh sowieso auf blond, weil ich Blondinen besser finde. Das meine ich nicht persönlich, sondern nur von der Farbe her. Braun find ich auch noch gut… aber, na ja, das braune Gesindel, was so sein Unwesen treibt, find ich dagegen echt vollkommen daneben. Bei schwarz bin ich sehr unsicher, weil schwarz wissenschaftlich betrachtet, gar keine Farbe ist, weil diese Farbe eben gar kein farbiges Licht ausstrahlt, was wir sehen dürften. Es gehört zu den besonderen Eigenschaften der Menschen, schwarz als Farbe wahrzunehmen. Alle anderen Lebewesen können das nicht, und die Forscher wollen jetzt herauskriegen, wie und warum wir Menschen diese besondere Eigenschaft erworben haben. Überlassen wir das der Wissenschaft!

Meine Lieblingsfarbe ist nach wie vor ja blau, aber Frauen mit blauen Haaren sind ja eher die Ausnahme. Wogegen ich blaue Frauen eigentlich gar nicht ertragen kann. OK, ein Gläschen Prosecco vor dem Schlafengehen kann schon sehr anregend bis aufregend sein, aber den Alkohol sollte man schon in Maßen genießen. So halte ich es jedenfalls `in Massen maßvoll´.

Aber wie sind wir jetzt auf Alkohol gekommen? Weil Blondinen immer blau sind…?.. nein…?.. Ich hab`s vergessen.

Was bringt mein Tag heute noch so mit sich? Meine Lebenspartnerin schläft noch, wobei ich`ne Kanne T neben mir schon hinter mir habe. Unser Goldy ist gerade erwacht. Ich muss ihn füttern und ihn danach auf den Rasen begleiten. Inzwischen lässt sich die Sonne sogar sehen. Ein Hoffnungsschimmer auf besseres Wetter.

Pause

Lebenspartnerin inzwischen erwacht, Hund gefrühstückt… –…..  nein, Hund hat (!) gefrühstückt, meine Partnerin nicht den Hund – schrecklich, wenn man sich das bildlich vorstellt so getoastet ohne Messer und Gabel, würde sie nie tun, denn sie liebt unseren Hund, sie krault und herzt ihn. Ich wünschte mir deshalb manchmal ein Hund zu sein. Vielleicht sollte ich sie mal anbellen oder auch mal auf den Rasen pinkeln. Neee, hab ich schon alles ausprobiert, hat nichts geholfen. Ganz im Gegenteil sogar. Wenn ich auf allen Vieren angekrochen komme und sie anbelle, kommt sie gar nicht damit zurecht und wollte mich schon einweisen lassen. Und mit dem Pinkeln auf den Rasen? Darüber will ich gar nicht erst reden. Also, es bleibt alles so wie es ist. Abgehakt. Alles gut – bis auf den Rasen, der mir wieder über den Kopf wächst.

Das Wochenende steht kurz vor der Tür. Wieder diese quälende Frage `Was wollen wir machen an diesem Wochenende?´. Ich weiß es nicht. Will ich das denn überhaupt wissen? Also verschieben wir das auf morgen. Dabei fällt mir ein, dass man nichts auf morgen verschieben soll, was auch auf übermorgen verschoben werden kann. Also, noch Zeit genug, das Ganze zu planen.

Erinnert ihr euch noch an mein Tagesgeschehen 5, dass ich meinen Bekannten, der ja seine Planung für`s Wochenende mit seiner Partnerin besprechen wollte, zurückrufen wollte? Ich kann euch sagen… als ich ihn erreichte hörte ich nur ein Scheppern und mein Bekannter war außer sich. Er hatte einen Museumsbesuch in seine Planung eingearbeitet. Seine Frau war dagegen auf gemeinsames Shoppen aus. Nun, ich hielt mich ganz leise zurück und fragte nur `Ist dir eben was runtergefallen?´. Mein Bekannter entgegnete nur ganz kleinlaut `Das kam aus der Küche…. äääh….. weißt du, die Ulrike (Partnerin) die hat das manchmal, dann knallt die glatt irgendwas an die Wand´. `OK, dann will ich auch nicht mehr stören, wollte nur wissen, was ihr so macht. Ich wünsch euch auf jeden Fall`n schönes Wochenende´. Mein Bekannter bedankte sich und wir legten auf.

Habt ihr eure Planung für`s Wochenende schon hinter euch? Mich würde ja wirklich mal interessieren, was ihr so geplant habt. Dazu steht unter meinem Bericht `Unterlasse keinen Kommentare´ oder so ähnlich. Einfach sich trauen, darauf zu klicken und mal was reinschreiben. Ich warte so lange bis es mal eine® wagt. Geht doch um nichts und immer dran denken `Wer nicht wagt, der nicht gewinnt´!

In diesem Sinne

Herzlich

Pete J. Probe

Zugabe

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Unser Hund denkt auf Rasen