Partnerschaft und Beziehung pt.2 – Attraktivität/Verhalten

Von den Hormonen zum Verhalten

Im ersten Teil zum Thema Partnerschaft und Beziehung wurde ja explizit die hormonelle Steuerung unserer Sexualität in Betracht gezogen. Heute wollen wir der Frage nachgehen, wie wir über die hormonelle Steuerung unser Verhalten regulieren, wenn es darum geht, für einen Partner attraktiv zu sein. Es geht in dieser Hinsicht um die Frage, worauf wir zB bei einem ersten Date achten sollten, um einen Partner für uns zu gewinnen.

Äußere Erscheinung – Halo-Effekt

Die äußere Erscheinung (das Aussehen) ist das erste Merkmal, das in der Beurteilung einer Person eine Rolle spielt. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn aufgrund der äußeren Erscheinung werden der Person gleich andere positive Merkmale zugeschrieben, die man/Frau sich vielleicht wünschen, die jedoch durch nichts belegt sind. Wir haben es mit dem sog. Halo-Effekt (engl. halo = Heiligenschein) zu tun. 

Halo-Effekt, halo = Heiligenschein, systematischer Fehler der Personenbeurteilung (Urteilsfehler), bei dem ein einzelnes Merkmal einer Person so dominant wirkt, daß andere Merkmale in der Beurteilung dieser Person sehr stark in den Hintergrund gedrängt bzw. gar nicht mehr berücksichtigt werden…“ Quelle: Lexikon Spektrum/de

Nina K. Vogelopth

Die Social-Media Fachfrau Nina K. Vogelpoth hat einen Artikel darüber geschrieben, worauf zu achten sei, um einen Partner zu beeindrucken. Sie beginnt in der Einleitung mit folgender Aussage:

„Verliebtsein ist nichts anderes als ein Zusammenspiel verschiedener chemischer Reaktionen in unserem Gehirn“ (Nina K. V.).

Wie wir sehen, passt das genau zu unserer Thematik auch in Sachen Sex.

Positive Verhaltensweisen

Nun, worauf ist denn nun zu achten? Wie sollte hier: die Frau sich verhalten, um den Partner zu beeindrucken und erfolgreich zu sein?

Frau Vogelpoth beschreibt das so:

1. Interessiert zuhören

Zugegeben, Männer haben auch nicht immer die spannendsten Themen auf Lager. Aber glaubst du, sie hören gerne zu, wenn du ihnen von den neuesten IT-Bags vorschwärmst? Nein! Studien ergaben, dass gute Zuhörerinnen bessere Chancen haben, einen Partner zu finden. Du solltest Folge-Fragen stellen und Interesse an seinen Geschichten zumindest vorgeben, um sein Herz zu erobern.

  1. Blickkontakt halten

Schau mir in die Augen, Kleines! Laut einer Studie schauen sich verliebte Paare bei einem Gespräch 75% der Zeit in die Augen. Auch wenn du vor Nervosität lieber die Fliesen auf dem Boden zählen würdest, musst du dich dazu zwingen, den Blickkontakt stets aufrecht zu erhalten – das erhöht bewiesenermaßen die Intimität zwischen zwei Menschen.

  1. Nett Lächeln

Gutes Aussehen ist bestenfalls der Köder, aber nicht der Haken, an dem Männer hängen bleiben. Viel wichtiger ist die Ausstrahlung. Lächeln ist ein Männermagnet! Laut einer Studie gelten lächelnde Frauen als besonders positiv und attraktiv.

  1. Komplimente machen

Leider neigen Frauen dazu, eher zu kritisieren, als zu loben. Komplimente machen gilt nach wie vor als Männersache. Aber von wegen! Männer lieben Bestätigung. 48 % der Beziehungen scheitern, weil die Partner sich untereinander zu wenig Wertschätzung entgegen gebracht haben. Das ist übrigens auch der häufigste Grund, warum Männer fremdgehen und sich in andere Frauen verlieben.

  1. Zufällige Berührungen

Eine Studie aus England hat es bewiesen: Körperkontakt wirkt selbst bei unpersönlichen Berührungen stimulierend und ruft einen Temperaturanstieg in bestimmten Hautarealen hervor. Besonders bei Männern löst es eine Erregungsreaktion aus und gilt als wirksamster Flirttrick. Berühre seine Hand während du lachst oder streichle über seinen Arm, wenn ihr nebeneinander hergeht“ (Nina K. Vogelpoth in msn-lifestyle).

Sehr gut, Nina! Aber wie sehen die Männer das?

Lassen wir dazu noch Jochen Siemens zu Wort kommen (ebenfalls bei msm-lifestyle zu finden).

Er ist der Ansicht, dass es auf die Ausstrahlung ankommt.



„Männer schauen nur auf Busen, Beine, Po … Irrtum! Wir verraten, welche Eigenschaften einer Frau die Herren wirklich glücklich machen. Es sind bestimmt nicht die Haare. Und auch nicht die Taille, der Busen oder so was. Es ist etwas anderes. Es ist das Gesicht und wie darin alles zusammenspielt. Wie Augen, Lächeln, Stimme, Haltung, Ernsthaftigkeit und Ironie zu einer Komposition werden, von der man nicht mehr wegschauen kann. Es ist in einem solchen Moment egal, was sie anhat. Es ist die Eleganz jeder ihrer Fingerspitzen oder die Art, wie sie einen ganz offen ansieht oder ihre Sätze formuliert, die alles bestimmt. Selbst wie sie ein Glas anfasst, wird zu einem Ereignis. Es sind solche Momente, in denen Männer ganz still werden“ (Jochen Siemens in msm-lifestyle).

Weiteres ersparen wir uns hier jetzt, um diesen Artikel nicht zu überfrachten. Weitere Infos: Lemon Swan – was Frauen wollen

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und eine gute nächste Woche.

PJP

Die Bedeutung der Kreativität – Wdh von 2015

Was heißt hier `eigentlich´ Kreativität?

Die Definitionen von Wikipedia sind mir ja `eigentlich´ zu verworren (vgl. Artikle von vorgestern).

Eigene Gedanken, die ich mir am 10. November 2015 gemacht habe, ohne Wiki zu befragen (Wdh)

Wer kreativ ist, muss sich für nichts entscheiden, denn sonst wäre er ja nicht kreativ. Im Grunde genommen kann man sagen, dass unser tägliches Leben voller Kreativität ist d.h. von Handlungen begleitet wird, für die wir uns sogar nicht mal entscheiden können.

Wenn wir zum Beispiel beim Überqueren der Straße einem heranfahrenden Motorrad, dass wir beinahe übersehen hätten, `spontan´ ausweichen, haben wir uns diese Reaktion ganz bestimmt nicht lange überlegt, um diese Entscheidung zu treffen. Die meisten unserer täglichen `Handlungsmuster´ laufen genauso `spontan´ ab wie z.B. einen vergessenen Einkauf gleich nachzuholen oder einfach nur den Tisch vor dem Essen einzudecken. Damit komme ich schon zu meinem ersten Fazit:

Fazit 1:

  • Kreativität begleitet unser tägliches Leben. Alle Menschen sind jeden Tag kreativ.

Ich habe nun den Begriff `Kreativität´ in ein anderes Licht gerückt. Was soll uns das nun sagen? Das ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Bedeutung des Begriffes `Kreativität´ per se lässt sich nicht eindeutig definieren. Warum? Es geht hier um Entscheidungen, die wir gar nicht treffen können, die unser Bewusstsein gar nicht erreichen. Diese Entscheidungen sind soz. `Handlungsmuster´, die in unserem Gehirn `irgendwo´ abgespeichert sind, nur eben nicht in unserem Bewusstsein. Diese Zusammenhänge können hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie gehen zurück auf den international renommierten Wissenschaftler Gerhard Roth, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erworben hat (Nähere Hinweise dazu könnten auf `Hinterlasse einen Kommentar´ erschlossen werden).

Fazit 2:

  • Kreativität lässt sich auf Grund neurowissenschaftlicher Zusammenhänge erklären. Eine Definition im übertragenem Sinne gibt es nicht.

Aber warum sind wir alle kreativ? Und warum nehmen wir Menschen wahr, die besonders kreativ sind, wie z.B. Künstler, Modeschöpfer u.s.w.f.? Warum versuchen wir alle, auch mal kreativer zu werden?

Kurze Antwort: Weil wir nicht merken, dass wir alle gleicher maßen kreativ sind. Wie wir das nun auch noch verstehen wollen? Damit sind wir endlich zum eigentlichen Thema meines Artikels gekommen, der Psychologie der Kreativität, um diesen Begriff endgültig in Frage zu stellen.

Ich fange mit einem Beispiel an:

Wenn zu dir/ihnen beispielsweise jemand sagt: `Sei doch mal kreativ´, dann kannst du dieser Aufforderung nicht nachkommen, denn:

1. Tust du darauf gar nichts, kommst du der Aufforderung nicht nach.

2. Entscheidest du dich für irgendeine Handlung und beginnst z.B. ein Bild zu malen, bist du nicht kreativ, weil du einer Aufforderung nachkommst.

Ich weiß nicht, ob das verständlich geworden ist.

Man nennt ein solches `Interaktionsmuster´ `Double Bind´ oder auf Deutsch `Beziehungsfalle´.

Gerade in der Annahme, dass wir gerade kreativ sind, sind wir es eben nicht. Wir schreiben es uns nur zu, gerade mal kreativ zu sein, es ist ein `Zuschreibungsmerkmal´, das wir uns und unseren `kreativen so erfolgreichen Vorbildern´ `zuschreiben´.

Mehr nicht.

Fazit 3:

  • Kreativität lässt sich sinngemäß nicht definieren. Dieser Begriff erübrigt sich als Zuschreibungsmerkmal zu sich selbst und anderen. Kreativität lässt sich auf Grund neurobiologischer Erkenntnisse erklären.

Zum Schluss ein passender Spruch:

`Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind!´ (aus dem Talmud),

Was interessieren mich meine Worte von gestern

Bin trotzdem neugierig, was ich da geschrieben habe, denn man sieht viele Dinge über die Zeit immer wieder anders. Und wie siehst du das heute so? 

Vielen Dank? (so übernommen)

Pete J. Probe

Wir alle lügen – auf jeden Fall vielleicht

Alles Lüge oder was?

Eine Lüge ist eine Aussage, die nicht der Wahrheit entspricht. Und die Wahrheit beruht auf Faken, die nachweisbar sind. Somit ist eine Lüge die Wiedergabe falscher Fakten.

Die politische Lüge (Trumpismus)

Es gibt wohl keinen Politiker, der mehr Lügen bzw. falsche Fakten verbreitet hat, als Donald Trump. Und es stellt sich die Frage, warum dieser Mann so viele Unwahrheiten verbreitet hat. Das ist m.E. ganz einfach zu erklären: Trump hatte nicht damit gerechnet, zum Präsidenten der USA gewählt zu werden und stand als politisch unerfahren von einem Tag zum anderen vor einer Aufgabe, der er bei weitem nicht gewachsen war. In dieser Hinsicht sind die Trumplügen zunächst offenbar aus der Not geboren. Dabei ging er psychologisch sehr geschickt vor, indem er seinen eigenen Lügen später häufig widersprach bzw. die Presseberichte über seine Lügen als Lügen bezeichnete und den Begriff Lügenpresse prägte. In der Psychologie nennt man diese verwirrenden Botschaften `Paradoxen Intervention´. So sprach er seiner Anhängerschaft stets nach dem Maul, wie es die Situation jeweils erforderte. Und durch sein respektloses cowboyhaftes Auftreten konnte er seine Fans schließlich in Begeisterung versetzen.

Die Abwahl von Donald Trump lässt sich durch Martin Luther (deutscher Reformator 1483-1546) kommentieren, der da sagte (Quelle Bild der Frau): 

„Eine Lüge ist wie ein Schneeball. Je länger man ihn rollt, desto größer wird er“

Was ist eine Lüge – Wikipedia sagt:

„Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der Empfänger sie trotzdem glaubt,[1] oder anders formuliert „die (auch nonverbale) Kommunikation einer subjektiven Unwahrheit mit dem Ziel, im Gegenüber einen falschen Eindruck hervorzurufen oder aufrecht zu erhalten [sic].“[2]

Und warum lügen wir?

„Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus AngstFurchtUnsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. PrivatsphäreIntimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß“ (Wikipedia).

Lügen im täglichen Umgang

58 Prozent der Deutschen nehmen es mindestens einmal täglich mit der Wahrheit nicht so genau….zeigt eine repräsentative Umfrage mit 1024 Frauen und Männern zwischen 18 und 69….`Zu welchen Menschen waren Sie gestern unehrlich, selbst wenn es zum Guten war?´ Ach das wollten die Marktforscher wissen.

Bekannte….44%

Partner….34%

Arbeitskollegen….33%

Enge Freunde….28%

Vorgesetzte….19%

Und wie?

Im direkten Gespräch….73%

Am Telefon….22%

Per SMS/E-mail/Brief….23%“

(Psychologin Susanne Gastdorf in Bild der Frau Nr.8)

Es gibt eine Studie des Max-Planck-Instituts, die herausgefunden haben will, dass Männer mehr lügen als Frauen und Jüngere mehr als ältere. Nun geht es hier allerdings um Lügen in `abgeschwächter Form´, die mehr oder weniger als Ausrede oder Schummeln bezeichnet werden. Was haben wir denn da?:

Die Höflichkeitslüge

Die Höflichkeitslüge ist meist nett gemeint und bezieht sich nicht unbedingt auf harte Fakten, sondern um die Bewertung mehr oder weniger belangloser Dinge. 

Beispiel: Dein neues Kleid passt dir wie angegossen. Dein Essen schmeckt mal wieder vorzüglich! Du siehst phantastisch aus!

Zugabe: Eine kleine Anekdote über Prinz Philip von England, auf einem Empfang:

Philip: Ihr schönes Kleid my Lady passt genau zu ihrem Gesicht!! (Die Lady trug einen Faltenrock) 🙂 

Die Vermeidungslüge

Wenn man etwas vermeiden will, zu dem man gar keine Lust hat, lässt man sich so manches einfallen, um dem zu entgehen.

Beispiel: Ich würde ja schrecklich gern zu diesem Konzert mitkommen, aber ausgerechnet heute Abend habe ich eine Dienstbesprechung (oder was einem sonst so einfällt)

Die Liebeslüge

Wenn man eine Liebes-Beziehung aufgeben will, weil man sich `neu verliebt´ hat, dann fällt es oft schwer, dem Partner das mitzuteilen.

Beispiel: Du weißt, wie sehr ich dich liebe, aber ich bin derzeit beruflich so eingespannt, dass ich die ganze nächste Woche keine Zeit für dich habe.

Die Beziehungslüge

In ehelichen sowie auch nicht ehelichen Lebensgemeinschaften zwischen Mann und Frau wird sehr oft gelogen, wenn es um Bedürfnisse geht, denen der jeweilige Partner nicht nachkommt. Die sexuell-emotionale Beziehungsebene ist hier oft – wenn auch meist verdeckt – der Auslöser.

Beispiele würden den Rahmen dieses Artikels sprengen, weil die Parameter der `Beziehungsprobleme´ zu umfassend sind. 

Die Eltern-Kind-Lüge

Eltern sollte ihre Kinder nur dann anlügen, wenn es um den Schutz ihrer Kinder geht. In frühem Alter ist das sicher vertretbar. Außerdem sollten die Kinder schon lernen, dass man aus Höflichkeit nicht immer sagen sollte, was man denkt.

Kinder dagegen lernen schon in frühem Alter, wie sie sich von ihren Eltern Zuwendung und Beachtung verschaffen. Das Weinen allein ist hier der Auslöser und ein Garant für Zuwendung. Aber nur der Anlass (wie zB eine ernsthafte Verletzung) sollte eine notwendige Beachtung der Eltern finden.

Die Notlüge

Die Notlüge kann auch als `Ausrede´ gesehen werden, wenn es um existenzielle Probleme bzw. auch berufliches Versagen geht. Auch schulisches Versagen ist hierfür ein viel zitiertes Beispiel. 

Beispiel: Ich konnte heute mal wieder nicht pünktlich zum Dienst kommen, weil mein Wecker nicht geklingelt hat, der Bus zu spät gekommen ist, mein Fahrrad einen platten Reifen hatte u.v.m. Sehr häufig werden auch Krankmeldungen genutzt, wenn man berufliche Aufträge umgehen will.

Beispiel: Ich konnte meine Hausaufgaben nicht machen, weil unser Hund das Arbeitsblatt zerfetzt hat.

Die `Alles gut´ – Lüge

`Alles gut!!´ oder `Alles gut?´ ist eine willkommene Gelegenheit jeder Art von Kommunikation aus dem Weg zu gehen. Deshalb würde ich es zum `Unwort des Jahres´ erklären. 

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Hasslüge und Fake-News

Unter dem vermeintlichen Schutz des Internets werden Falschmeldungen verbreitet, um die Bevölkerung politisch zu manipulieren. Über die Querdenker-Bewegung im Rahmen der Covid-19 Pandemie, die sich zum Teil auch aus der Q.Anon Bewegung aus den USA rekrutiert hat, spricht heute keiner mehr. Insbesondere auch die Populisten der rechten Szene sind insbes. in facebook sehr umfassend vernetzt und nutzen die Gelegenheit, Hass zu verbreiten. Dieser Hass richtet sich überwiegend gegen alles `Fremde´, vor gegen allem Ausländer und Immigranten. Die Holocaust-Leugnung (Ausschwitzlüge) ist dabei die Spitze des Eisbergs. 

Fakt ist auch

Nicht zuletzt wurde das Referendum in England, das zum Brexit führte, durch eine aufwendige Verbreitung von Fake-News in der englischen Bevölkerung vorbereitet.

Liebe Leser,

Ab wann ist für euch eine Lüge verfänglich und moralisch nicht mehr vertretbar?

PJP

Weltknuddeltag 2021 – schon wieder vergessen –

Der Titel im letzten Jahr lautete:

Weltknuddeltag 2020 – fast vergessen und erreichte 15 Kommentare.

Fazit: Es darf und soll geknuddelt werden! Jetzt!!

Am 21. Januar war Weltknuddeltag

Knuddeln, schmusen, kuscheln …. die Palette der Worte für diese Art der wortlosen Kommunikation sind zahlreich. Die einfache Umarmung ist das Markenzeichen dieser Zuwendung.

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Zur Entstehung

„Der Weltknuddeltag wurde von den zwei Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. Der „National Hugging Day“ (oftmals kürzer aber auch nur „National Hug Day“) wurde zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert…“ (Weltknuddeltag/de)

4-HundmitAffe

Sinn und Zweck – Knuddeln als Medizin

Ausführliche Informationen dieser Aspekte würde den Rahmen meines Berichtes (explizit und implizit) bei weitem sprengen. Aber ich denke, die meisten Leser haben zumindest in ihrer Kindheit, angefangen mit der Mutter-Kind-Bindung erfahren, wie wichtig das Kuscheln ist. Leider ist es heute insbesondere auch in Deutschland nicht mehr üblich, Gefühle zu zeigen. „Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein, wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen…“ (Weltknuddeltag/de).

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Knuddelblockade durchbrechen

Da 4alle mehr oder weniger von einer `Knuddel-Gefühls-Blockade´ betroffen sind, stellt sich die Frage, wie wir diese Blockade durchbrechen können. Da muss jeder selbst mit einer Umarmung (hug in English) anfangen. Zum Beispiel auf der Arbeit, vielleicht mal den Chef in ( nicht auf) den Arm nehmen. Der wird Augen machen. Schließlich gibt es jede Menge netter Menschen auf der Straße (als`Übungsmaterial´), um die Umarmungen mal wieder bei sich selbst zu konditionieren.

Fotokuschelalbum

Fotos zum Vergrößern anklicken

Hormone

Das Hormon Oxytocin kommt beim Kuscheln zum Einsatz, und sorgt dafür, dass Endorphine und das `auf zu neuen Taten´ Hormon Dopamin freigesetzt wird. Dabei bewirken die endorphinen Hormone ein Höchstmaß an Entspannung und Wohlbefinden. „In Tierversuchen zeigte sich, dass die besonders intensive Hormonausschüttung nach dem Fortpflanzungsakt auch positive Auswirkungen auf den Zusammenhalt und die Treue der Partner hat. Auch beim Menschen produziert die Hirnanhangdrüse nach einem Orgasmus geradezu Unmengen des Kuschelhormons und sorgt so für ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Glück. Allerdings muss man nicht unbedingt den Beischlaf vollziehen – auch wenn das sicherlich eine der amüsantesten Arten der Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Harmonie ist – um die Hormonausschüttung zu fördern. Knuddeln und kuscheln zeigen ebenfalls schon zweifelsfreie Auswirkungen auf unser Wohlbefinden…“ (Weltknuddeltag/de)

Buchempfehlung

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Für alle, die sich über die `Welt der Hormone´ ausführlicher informieren wollen, empfehle ich das Buch von Dr. med. Johannes Wimmer. Johannes Wimmer informiert in seinen Fernsehproduktionen für jeden verständlich über medizinische Fragen mit viel Humor und Wellenschlag nach dem Motto:

Wissen ist die beste Medizin.

Katzen zum Weltknuddeltag

PJP

Frauenpower – Hochsensibel HSP

Auf Dauer hilft nur Frauenpower

Ein Spruch, der zum Nachdenken anregen soll.

Frauen sind überwiegend die `sensibleren´ Menschen im Gegensatz zu Männern. In diesem Zusammenhang wollen wir uns mal mal dem Kreis der sog. `Hochsensiblen´ zuwenden, den HSP´s, sprich `Hochsensiblen Personen´ im Englischen `High Sensitive Persons´. Wikipedia fasst zusammen:

Hochsensibilität ist ein umgangssprachlicher Begriff, mit dem das Temperamentsmerkmal höherer sensorischer Verarbeitungssensitivität bezeichnet wird. Die basale Forschungstätigkeit zu dem als Persönlichkeitsdisposition verstandenen psychophysiologischen Konstrukt der Hochsensibilität stammt von dem US-amerikanischen Psychologenehepaar Aron. Nach ihrer „Vorstellung bedeutet Hochsensibilität sowohl eine hohe Sensitivität für subtile Reize als auch eine leichte Übererregbarkeit“. Hochsensibilität bezeichnet als Eigenschaft ein Konzept zur Erklärung der zwischen Individuen unterschiedlichen psychologischen und neurophysiologischen Verarbeitung von Reizen“ (Wikipedia).

Demnach handelt es sich bei der Hochsensibilität um ein Konstrukt, das manchen Menschen zugeschrieben wird (Zuschreibungsmerkmal), wobei eine neurophysiologische Belege generell noch nicht vorliegen. „Bisher gibt es keine einheitliche erklärende Theorie oder Definition zum Phänomen Hochsensibilität, ebenso wenig wie ein allgemeingültiges, einheitliches Verfahren, mit dem man Hochsensibilität zweifelsfrei feststellen kann“ (Wikipedia).

In diesem Zusammenhang soll hier im positiven Sinne von einer

Hochbegabung der sinnlichen Wahrnehmung

gesprochen werden.

Sinnliche Wahrnehmung

 Unter sinnlicher Wahrnehmung lässt sich im weitesten Sinne die Wahrnehmung sowie Verarbeitung von Gefühlen verstehen. Dabei ist wohl nicht zu bestreiten, dass Frauen von Natur aus mit einer höheren Sensibilität ausgestattet sind, was durch ihre hormonelle Konstitution (Prädispositionen) zu belegen ist. „Wir alle denken, dass wir unsere Entscheidungen mit unserem Verstand, unserem ungetrübten Bewusstsein und aus freiem Willen treffen. Von dieser Vorstellung können wir uns allerdings getrost verabschieden, denn sie ist schlicht falsch. Oder höchsten zu einem bestimmten – sagen wir: winzigen – Teil zutreffend….“ (aus DR. med. Johannes Wimmer `Meine Hormone – Bin ich fremd gesteuert?´ S. 10). 

Dein Gefühl entscheidet

Es wäre jetzt vermessen auf komplizierte neuropsychologische sowie hormonelle Zusammenhänge für unser Entscheidungsverhalten näher einzugehen. Aber es ist wissenschaftlich belegt, dass bei allen rationalen Entscheidungsprozessen unsere Gefühle soz. vorgeschaltet bestimmen, wofür wir uns entscheiden. Dieser `Zusammenhang´ verläuft allerdings im Bruchteil einer Sekunde und entzieht sich unseren Bewusstsein. Fachliche Belege dieser These finden sich bei Prof. Dr.Dr. Gerhard Roth in seinem Buch `Fühlen, Denken, Handeln. Wie das Gehirn unser Verhalten steuert´. (Gerhard Roth hat in Biologie und Philosophie promoviert, als international renommierter Wissenschaftler das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten und tritt populistisch nicht in Erscheinung.)

Bei Interesse, ihn mal kennen zu lernen:

Gerhard Roth

© Foto: Roth-Institut

Gerhard Roth – Vorträge (follow the link):

Gerhard Roth 

Frauen an die Macht

Männer sind den Frauen in ihrer körperlich-physischen Konstitution überlegen und Testosteron ist der Stoff der Helden macht. Nur Ausnahmen im Sportbereich bestätigen diese Regel, die uns die Natur evolutionär nun mal vorgegeben hat. Der Mann ist stark und strebt nach Macht. Diese Eigenschaften haben sich in unserem gesellschaftlichen Leben allerdings stark relativiert. Aber in der Welt- Wirtschaftspolitik – um das nun mal abzukürzen – bestätigen sich diese Zuschreibungsmerkmale, wenn wir die Reihe der Diktatoren und kriegerischen Auseinandersetzungen in Betracht ziehen, die es immer gegeben hat und heute noch gibt, mit Flüchtlingswellen, die kaum zu fassen sind. Auf Beispiele muss hier nicht näher eingegangen werden.

Fazit

Auf Dauer hilft nur Frauenpower!

Barak Obama hat sich in seiner Amtszeit sehr für die Frauenrechte eingesetzt. Aufgrund seines Humors wurde in der ersten Fassung dieses Artikels dieses Foto als Titelbild gewählt.

1-0016_Obama

Those were the days my friend…

Amerika, where are you going today?

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PJP

Weltknuddeltag 2021 – schon wieder vergessen

Am 21. Januar war Weltknuddeltag

Knuddeln, schmusen, kuscheln …. die Palette der Worte für diese Art der wortlosen Kommunikation sind zahlreich. Die einfache Umarmung ist das Markenzeichen dieser Zuwendung.

3-006_HundKindxxl

Zur Entstehung

„Der Weltknuddeltag wurde von den zwei Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. Der „National Hugging Day“ (oftmals kürzer aber auch nur „National Hug Day“) wurde zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert…“ (Weltknuddeltag/de)

4-HundmitAffe

Sinn und Zweck – Knuddeln als Medizin

Ausführliche Informationen dieser Aspekte würde den Rahmen meines Berichtes (explizit und implizit) bei weitem sprengen. Aber ich denke, die meisten Leser haben zumindest in ihrer Kindheit, angefangen mit der Mutter-Kind-Bindung erfahren, wie wichtig das Kuscheln ist. Leider ist es heute insbesondere auch in Deutschland nicht mehr üblich, Gefühle zu zeigen. „Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein, wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen…“ (Weltknuddeltag/de).

5-004_Hundkatze1

Knuddelblockade durchbrechen

Da 4alle mehr oder weniger von einer `Knuddel-Gefühls-Blockade´ betroffen sind, stellt sich die Frage, wie wir diese Blockade durchbrechen können. Da muss jeder selbst mit einer Umarmung (hug in English) anfangen. Zum Beispiel auf der Arbeit, vielleicht mal den Chef in ( nicht auf) den Arm nehmen. Der wird Augen machen. Schließlich gibt es jede Menge netter Menschen auf der Straße (als`Übungsmaterial´), um die Umarmungen mal wieder bei sich selbst zu konditionieren.

Fotokuschelalbum

Fotos zum Vergrößern anklicken

Hormone

Das Hormon Oxytocin kommt beim Kuscheln zum Einsatz, und sorgt dafür, dass Endorphine und das `auf zu neuen Taten´ Hormon Dopamin freigesetzt wird. Dabei bewirken die endorphinen Hormone ein Höchstmaß an Entspannung und Wohlbefinden. „In Tierversuchen zeigte sich, dass die besonders intensive Hormonausschüttung nach dem Fortpflanzungsakt auch positive Auswirkungen auf den Zusammenhalt und die Treue der Partner hat. Auch beim Menschen produziert die Hirnanhangdrüse nach einem Orgasmus geradezu Unmengen des Kuschelhormons und sorgt so für ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Glück. Allerdings muss man nicht unbedingt den Beischlaf vollziehen – auch wenn das sicherlich eine der amüsantesten Arten der Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Harmonie ist – um die Hormonausschüttung zu fördern. Knuddeln und kuscheln zeigen ebenfalls schon zweifelsfreie Auswirkungen auf unser Wohlbefinden…“ (Weltknuddeltag/de)

Buchempfehlung

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Für alle, die sich über die `Welt der Hormone´ ausführlicher informieren wollen, empfehle ich das Buch von Dr. med. Johannes Wimmer. Johannes Wimmer informiert in seinen Fernsehproduktionen für jeden verständlich über medizinische Fragen mit viel Humor und Wellenschlag nach dem Motto:

Wissen ist die beste Medizin.

Katzen zum Weltknuddeltag

PJP

Die Psychologie der Kreativität – Wdh von 2015

Was heißt hier `eigentlich´ Kreativität?

Die Definitionen von Wikipedia sind mir ja `eigentlich´ zu verworren (vgl. Artikle von vorgestern).

Eigene Gedanken, die ich mir am 10. November 2015 gemacht habe, ohne Wiki zu befragen (Wdh)

Wer kreativ ist, muss sich für nichts entscheiden, denn sonst wäre er ja nicht kreativ. Im Grunde genommen kann man sagen, dass unser tägliches Leben voller Kreativität ist d.h. von Handlungen begleitet wird, für die wir uns sogar nicht mal entscheiden können.

Wenn wir zum Beispiel beim Überqueren der Straße einem heranfahrenden Motorrad, dass wir beinahe übersehen hätten, `spontan´ ausweichen, haben wir uns diese Reaktion ganz bestimmt nicht lange überlegt, um diese Entscheidung zu treffen. Die meisten unserer täglichen `Handlungsmuster´ laufen genauso `spontan´ ab wie z.B. einen vergessenen Einkauf gleich nachzuholen oder einfach nur den Tisch vor dem Essen einzudecken. Damit komme ich schon zu meinem ersten Fazit:

Fazit 1:

  • Kreativität begleitet unser tägliches Leben. Alle Menschen sind jeden Tag kreativ.

Ich habe nun den Begriff `Kreativität´ in ein anderes Licht gerückt. Was soll uns das nun sagen? Das ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Bedeutung des Begriffes `Kreativität´ per se lässt sich nicht eindeutig definieren. Warum? Es geht hier um Entscheidungen, die wir gar nicht treffen können, die unser Bewusstsein gar nicht erreichen. Diese Entscheidungen sind soz. `Handlungsmuster´, die in unserem Gehirn `irgendwo´ abgespeichert sind, nur eben nicht in unserem Bewusstsein. Diese Zusammenhänge können hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie gehen zurück auf den international renommierten Wissenschaftler Gerhard Roth, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erworben hat (Nähere Hinweise dazu könnten auf `Hinterlasse einen Kommentar´ erschlossen werden).

Fazit 2:

  • Kreativität lässt sich auf Grund neurowissenschaftlicher Zusammenhänge erklären. Eine Definition im übertragenem Sinne gibt es nicht.

Aber warum sind wir alle kreativ? Und warum nehmen wir Menschen wahr, die besonders kreativ sind, wie z.B. Künstler, Modeschöpfer u.s.w.f.? Warum versuchen wir alle, auch mal kreativer zu werden?

Kurze Antwort: Weil wir nicht merken, dass wir alle gleicher maßen kreativ sind. Wie wir das nun auch noch verstehen wollen? Damit sind wir endlich zum eigentlichen Thema meines Artikels gekommen, der Psychologie der Kreativität, um diesen Begriff endgültig in Frage zu stellen.

Ich fange mit einem Beispiel an:

Wenn zu dir/ihnen beispielsweise jemand sagt: `Sei doch mal kreativ´, dann kannst du dieser Aufforderung nicht nachkommen, denn:

1. Tust du darauf gar nichts, kommst du der Aufforderung nicht nach.

2. Entscheidest du dich für irgendeine Handlung und beginnst z.B. ein Bild zu malen, bist du nicht kreativ, weil du einer Aufforderung nachkommst.

Ich weiß nicht, ob das verständlich geworden ist.

Man nennt ein solches `Interaktionsmuster´ `Double Bind´ oder auf Deutsch `Beziehungsfalle´.

Gerade in der Annahme, dass wir gerade kreativ sind, sind wir es eben nicht. Wir schreiben es uns nur zu, gerade mal kreativ zu sein, es ist ein `Zuschreibungsmerkmal´, das wir uns und unseren `kreativen so erfolgreichen Vorbildern´ `zuschreiben´.

Mehr nicht.

Fazit 3:

  • Kreativität lässt sich sinngemäß nicht definieren. Dieser Begriff erübrigt sich als Zuschreibungsmerkmal zu sich selbst und anderen. Kreativität lässt sich auf Grund neurobiologischer Erkenntnisse erklären.

Zum Schluss ein passender Spruch:

`Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind!´ (aus dem Talmud),

Was interessieren mich meine Worte von gestern

Bin trotzdem neugierig, was ich da geschrieben habe, denn man sieht viele Dinge über die Zeit immer wieder anders. Und wie siehst du das heute so? 

Vielen Dank? (so übernommen)

Pete J. Probe

Wir alle lügen – auf jeden Fall vielleicht

Alles Lüge oder was?

Eine Lüge ist eine Aussage, die nicht der Wahrheit entspricht. Und die Wahrheit beruht auf Faken, die nachweisbar sind. Somit ist eine Lüge die Wiedergabe falscher Fakten.

Die politische Lüge (Trumpismus)

Es gibt wohl keinen Politiker, der mehr Lügen bzw. falsche Fakten verbreitet hat, als Donald Trump. Und es stellt sich die Frage, warum dieser Mann so viele Unwahrheiten verbreitet hat. Das ist m.E. ganz einfach zu erklären: Trump hatte nicht damit gerechnet, zum Präsidenten der USA gewählt zu werden und stand als politisch unerfahren von einem Tag zum anderen vor einer Aufgabe, der er bei weitem nicht gewachsen war. In dieser Hinsicht sind die Trumplügen zunächst offenbar aus der Not geboren. Dabei ging er psychologisch sehr geschickt vor, indem er seinen eigenen Lügen später häufig widersprach bzw. die Presseberichte über seine Lügen als Lügen bezeichnete und den Begriff Lügenpresse prägte. In der Psychologie nennt man diese verwirrenden Botschaften `Paradoxen Intervention´. So sprach er seiner Anhängerschaft stets nach dem Maul, wie es die Situation jeweils erforderte. Und durch sein respektloses cowboyhaftes Auftreten konnte er seine Fans schließlich in Begeisterung versetzen.

Die Abwahl von Donald Trump lässt sich durch Martin Luther (deutscher Reformator 1483-1546) kommentieren, der da sagte (Quelle Bild der Frau): 

„Eine Lüge ist wie ein Schneeball. Je länger man ihn rollt, desto größer wird er“

Was ist eine Lüge – Wikipedia sagt:

„Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der Empfänger sie trotzdem glaubt,[1] oder anders formuliert „die (auch nonverbale) Kommunikation einer subjektiven Unwahrheit mit dem Ziel, im Gegenüber einen falschen Eindruck hervorzurufen oder aufrecht zu erhalten [sic].“[2]

Und warum lügen wir?

„Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus AngstFurchtUnsicherheit oder Not („Notlüge“), um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen (z. B. PrivatsphäreIntimsphäre, wirtschaftliche Interessen), zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß“ (Wikipedia).

Lügen im täglichen Umgang

58 Prozent der Deutschen nehmen es mindestens einmal täglich mit der Wahrheit nicht so genau….zeigt eine repräsentative Umfrage mit 1024 Frauen und Männern zwischen 18 und 69….`Zu welchen Menschen waren Sie gestern unehrlich, selbst wenn es zum Guten war?´ Ach das wollten die Marktforscher wissen.

Bekannte….44%

Partner….34%

Arbeitskollegen….33%

Enge Freunde….28%

Vorgesetzte….19%

Und wie?

Im direkten Gespräch….73%

Am Telefon….22%

Per SMS/E-mail/Brief….23%“

(Psychologin Susanne Gastdorf in Bild der Frau Nr.8)

Es gibt eine Studie des Max-Planck-Instituts, die herausgefunden haben will, dass Männer mehr lügen als Frauen und Jüngere mehr als ältere. Nun geht es hier allerdings um Lügen in `abgeschwächter Form´, die mehr oder weniger als Ausrede oder Schummeln bezeichnet werden. Was haben wir denn da?:

Die Höflichkeitslüge

Die Höflichkeitslüge ist meist nett gemeint und bezieht sich nicht unbedingt auf harte Fakten, sondern um die Bewertung mehr oder weniger belangloser Dinge. 

Beispiel: Dein neues Kleid passt dir wie angegossen. Dein Essen schmeckt mal wieder vorzüglich! Du siehst phantastisch aus!

Zugabe: Eine kleine Anekdote über Prinz Philip von England, auf einem Empfang:

Philip: Ihr schönes Kleid my Lady passt genau zu ihrem Gesicht!! (Die Lady trug einen Faltenrock) 🙂 

Die Vermeidungslüge

Wenn man etwas vermeiden will, zu dem man gar keine Lust hat, lässt man sich so manches einfallen, um dem zu entgehen.

Beispiel: Ich würde ja schrecklich gern zu diesem Konzert mitkommen, aber ausgerechnet heute Abend habe ich eine Dienstbesprechung (oder was einem sonst so einfällt)

Die Liebeslüge

Wenn man eine Liebes-Beziehung aufgeben will, weil man sich `neu verliebt´ hat, dann fällt es oft schwer, dem Partner das mitzuteilen.

Beispiel: Du weißt, wie sehr ich dich liebe, aber ich bin derzeit beruflich so eingespannt, dass ich die ganze nächste Woche keine Zeit für dich habe.

Die Beziehungslüge

In ehelichen sowie auch nicht ehelichen Lebensgemeinschaften zwischen Mann und Frau wird sehr oft gelogen, wenn es um Bedürfnisse geht, denen der jeweilige Partner nicht nachkommt. Die sexuell-emotionale Beziehungsebene ist hier oft – wenn auch meist verdeckt – der Auslöser.

Beispiele würden den Rahmen dieses Artikels sprengen, weil die Parameter der `Beziehungsprobleme´ zu umfassend sind. 

Die Eltern-Kind-Lüge

Eltern sollte ihre Kinder nur dann anlügen, wenn es um den Schutz ihrer Kinder geht. In frühem Alter ist das sicher vertretbar. Außerdem sollten die Kinder schon lernen, dass man aus Höflichkeit nicht immer sagen sollte, was man denkt.

Kinder dagegen lernen schon in frühem Alter, wie sie sich von ihren Eltern Zuwendung und Beachtung verschaffen. Das Weinen allein ist hier der Auslöser und ein Garant für Zuwendung. Aber nur der Anlass (wie zB eine ernsthafte Verletzung) sollte eine notwendige Beachtung der Eltern finden.

Die Notlüge

Die Notlüge kann auch als `Ausrede´ gesehen werden, wenn es um existenzielle Probleme bzw. auch berufliches Versagen geht. Auch schulisches Versagen ist hierfür ein viel zitiertes Beispiel. 

Beispiel: Ich konnte heute mal wieder nicht pünktlich zum Dienst kommen, weil mein Wecker nicht geklingelt hat, der Bus zu spät gekommen ist, mein Fahrrad einen platten Reifen hatte u.v.m. Sehr häufig werden auch Krankmeldungen genutzt, wenn man berufliche Aufträge umgehen will.

Beispiel: Ich konnte meine Hausaufgaben nicht machen, weil unser Hund das Arbeitsblatt zerfetzt hat.

Die `Alles gut´ – Lüge

`Alles gut!!´ oder `Alles gut?´ ist eine willkommene Gelegenheit jeder Art von Kommunikation aus dem Weg zu gehen. Deshalb würde ich es zum `Unwort des Jahres´ erklären. 

001_Alles_gut_Lüge

Hasslüge und Fake-News

Unter dem vermeintlichen Schutz des Internets werden Falschmeldungen verbreitet, um die Bevölkerung politisch zu manipulieren. Über die Querdenker-Bewegung im Rahmen der Covid-19 Pandemie, die sich zum Teil auch aus der Q.Anon Bewegung aus den USA rekrutiert hat, spricht heute keiner mehr. Insbesondere auch die Populisten der rechten Szene sind insbes. in facebook sehr umfassend vernetzt und nutzen die Gelegenheit, Hass zu verbreiten. Dieser Hass richtet sich überwiegend gegen alles `Fremde´, vor gegen allem Ausländer und Immigranten. Die Holocaust-Leugnung (Ausschwitzlüge) ist dabei die Spitze des Eisbergs. 

Fakt ist auch

Nicht zuletzt wurde das Referendum in England, das zum Brexit führte, durch eine aufwendige Verbreitung von Fake-News in der englischen Bevölkerung vorbereitet.

Liebe Leser,

Ab wann ist für euch eine Lüge verfänglich und moralisch nicht mehr vertretbar?

PJP

Geheimnis der Psychologie – Gefühle pt. 1

It’s time for 4alle/4all

to turn to psychology again. To do this I reblogged a articles of 2015 again. The question arises how we perceive our feelings and integrate them into our lives. The series feelings is continued here in the hope that readers will like to share something about themselves.

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Es ist für 4alle an der Zeit

sich wieder der Psychologie zuzuwenden. Dazu habe ich einen Artikle von 2015 noch einmal besser formatiert reblogged. Es stellt sich die Frage, wie wir unsere Gefühle wahrnehmen und in unser Leben integrieren. Die Serie Gefühle wird hier fortgesetzt in der Hoffnung, dass die Leser etwas über sich mit-teilen mögen.

4alle/4all

Gefühle verbergen ein großes Geheimnis.

Die Psychologie tut sich sehr schwer damit, sich mit Gefühlen auseinanderzusetzen. Dabei ist die Gefühlswahrnehmung sowie – Verarbeitung bei uns Menschen ganz unterschiedlich ausgeprägt, von den `Hochsensiblen´ bis zu den eher abgestumpften Individuen. Gefühle sind sogar ein vernachlässigtes Gebiet der psychologischen Forschung, und diese Tatsache muss uns doch eigentlich sehr verwundern.

Jede(r) hat Gefühle

Gefühle begleiten uns ein ganzes Leben lang von Geburt an bis in den Tod hinein. Die Bandbreite der Ausprägungen ist praktisch unbegrenzt. Dazu einige Beispiele subjektiven Gefühlserlebens:

Angst, Schrecken, Ärger, Wut, Freude, Entzücken, Traurigkeit, Kummer, Bestätigung, Vertrauen, Abscheu, Ekel, Erwartung, Überraschung, Erstaunen etc… Umgangssprachlich wird häufig gefragt `wie fühlst du dich?´ zum Beispiel bei Krankheiten, Genesung, Schmerzen, Liebeskummer oder `einfach nur so´. Dann werden sie mit Worten wie `gut, schon besser, super, nicht gut, schlecht, beschissen´ etc. oder einfach mit `ich bin (total) gut – bzw. schlecht –  drauf´ zum Ausdruck gebracht.

Gefühle in `Beziehungen´

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Intelligenz – Was ist das?

Bist du intelligent? Sind sie intelligent? 

Egal, wie man es dreht und wendet. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir der Frage nachgehen, was Intelligenz ist, was es bedeutet. Eigentlich ist es nur ein Wort, ein Konstrukt. Mehr nicht.

Die Wortbedeutung

Intelligenz kommt aus dem Lateinischen Wort `intellego´ und heißt so viel, wie `wahrnehmen, ersehen / einsehen, erkennen, verstehen / (sich) denken, sich vorstellen. `Intelligentia´ bedeutet demnach `Einsicht, Verständnis, Kenntnis; Begriff, Erkenntnisvermögen (aus Der Taschen_Heinrich – Lateinisch-Deutsches Taschenwörterbuch Klett 1948).

Intelligenz und Wissen – Was weiß(t) Duden(n)

Was hat Intelligenz mit Wissen zu tun? Ist davon auszugehen, dass die Intelligenz und das Wissen sich proportional zueinander verhalten, dass wer mehr weiß soz. auch intelligenter ist? Wenn man der ursprünglichen Wortbedeutung von Intelligenz in Betracht zieht, muss man dem eindeutig widersprechen, weil der Begriff Wissen hier gar nicht erwähnt wird. Es geht vielmehr um das Begreifen, was die Intelligenz ausmacht. Um das Erkenntnisvermögen, das Einsehen, erkennen, verstehen.

Fazit

Wissen heißt gar nichts. Begreifen ist alles.

Intelligenz und Sprache

Intelligenz ist nicht unmittelbar an Sprache gebunden. Bereits im vorsprachlichen Stadium entwickelt sich die Intelligenz eines Menschen durch konkrete Handlungen. Das Kind beginnt zu ordnen, zu sortieren, zu vergleichen mit konkretem Material. Im freien Spiel ist die Palette der Gegenstände beliebig, von Haushaltsgeräten bis hin zum Spielen mit Streichhölzern. Das ist das sog. `Operationale Stadium´ das Spielen mit konkreten Gegenständen. Danach lernt das Kind, mit dem Stift in der Hand zu malen. Das betrifft den `symbolisch signitiven´ Bereich, der über die Sprachentwicklung zum Abstraktionvermögen und über die Mengeninvarianz zum Zahlbegriff führt. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, diese Zusammenhänge näher zu erläutern.

Zwischenfrage:

Kannst du noch einen Nagel in die Wand schlagen?

Piaget weiß mehr:

Jean Piaget

Intelligenz und Wissenschaft

In diesem Zusammenhang möchte ich auf meinen Artikel `Wissenschaft – eine Erfindung´ verweisen. Es geht hier darum, wie Wissenschaft überhaupt entstanden ist:

Wissenschaft eine Erfindung

Auch Bilder trainieren das Intelligenzvermögen

Fotos sind Bilder. Sie werden visuell wahrgenommen und hinterlassen einen Eindruck, der an unsere Gefühle gebunden ist. Ein Foto eines leckeren Gerichtes lässt unseren Geruchssinn wach und macht Appetit. Hunger stellt sich ein. Ebenso das Foto einer duftenden Blume. Es weckt Emotionen, sofern wir sie überhaupt noch wahrnehmen können. Nur bleibt es wenigen vorbehalten, Fotos entsprechend wahrzunehmen, weil wir von visuellen Reizen im Internet und Fernsehen überflutet werden, was zu einer `Abstumpfung´ unserer Vorstellungskraft und Gefühlswelt führt.

PJP

Zugabe

Selfies

0001_Spiegelf

Ich sitz hier mal wieder und trink meinen T (mein erstes Selfie).

0004_Spiegelfo

Dann rauch ich erst mal eine und versuche, meine Kamera zu begreifen, aber sie will mich einfach nicht verstehen!! Wer ist nun intelligenter? Meine Cam oder ich?

Lieber Gott schmeiß Hirn vom Himmel!