Jamaika ade – keine gemeinsame Vertrauensbasis

Jamaika beim Jodeln gescheitert

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Die gemeinsame Aussprache der Jamaika Koalition endete mit einem Eklat. Dabei wurde diese Jodel-Aktion von allen Beteiligten mit großer Begeisterung aufgenommen. Allen voran Herr Seehofer. Die Texte der ersten Sequenz waren schnell verteilt und jede Fraktion hatte eine halbe Stunde Zeit, den Text zu lernen. Damit begann die Übung im Plenum unter Anleitung vom Leiter der Veranstaltung. Alle Teilnehmer hatten gut gelernt, bis Herr Seehofer einen Fehler im Ablauf zu erkennen glaubte und darauf bestand, weil er als Insider sich in den Bergen auskenne. Zu seiner Zeit habe man anders gejodelt, so seine Begründung. Nun musste das ganze Unternehmen unterbrochen werden und es wurde darüber abgestimmt, ob es nun `Hola di du da´ oder `Hola da di du´ heißen müsste. Es wurde eindeutig für Herrn Seehofers `falsche Version´ abgestimmt. Im weiteren Verlauf wurde die Jodelübung durch ungebührliche Zwischenrufe von Herrn Dobrindt gestört, weil er offenbar Schwierigkeiten hatte, dem Text zu folgen. So zog sich die Übung in die Länge, weil Herr Dobrindt offenbar an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt war. Bis es einem `zu bunt´ wurde.

Der Eklat

Aus Insiderkreisen wurde mir inzwischen zugetragen, dass Herr Lindner bereits unmittelbar nach seinem Studium in Begleitung seiner damaligen Lebenspartnerin sein Jodeldiplom (soz. als zweites Standbein) mit Auszeichnung bestanden hatte. Nach der Abstimmung für Seehofers falsche Version `Hola da du di´ und den immer wieder störenden Zwischenrufen von Herrn Dobrindt weigerte er sich schließlich, weiterhin mitzujodeln, mit der Begründung:

Es ist besser, nicht zu jodeln, als falsch zu jodeln!

Damit war die gemeinsame Aktion geplatzt.

Neuwahl und Talksows

Da die ganze Mannschaft vor einem Problem steht, wie es weitergehen soll, wird wohl unser Bundespräsident konsultiert werden müssen. Und es bleibt zu hoffen, dass in einer der nächsten Talkshows Herr Lindner mal eine kleine Kostprobe seiner Jodelkunst zu Besten gibt. Da ist auch noch eine zweite Karriere drin, Herr Lindner. 

Fazit

Folgender kleiner Vergleich hat schon immer gestimmt bei uns Deutschen:

Ein Deutscher = Dichter

Zwei Deutsche = Partei

Drei Deutsche = Krieg

In diesem Sinne

PJP

Seehofer, Scharnagl – t-online mit Nico Damm

Am 24. 2. 2016 veröffentlichte `t-online´ einen Artikel, der sich kritisch mit der `Hart aber Fair´ Sendung vom 22. 2. 2016 auseinandersetzt. Die Schlagzeile lautet:

Thema entglitten – Plasberg fällt unangenehm auf

Folgender `Screenshot´ dient als Titelfoto, das Plasberg – wie gewohnt – in seiner Sendung zeigt:

12 Titel

vgl.: Titelfoto übernommen von T-Online.de (Das Foto kann urheberrechtlich geschützt sein. Aus aktuellem Anlass übernehme ich dafür keine Haftung. Bei Einspruch kann das Foto hier sofort entfernt werden).

Der Artikel wurde geschrieben von Nico Damm. Nico Damm ist Feier Journalist und außerdem in Facebook vertreten.

Zum Inhalt seines Artikels

Nico Damm gibt folgendes zu bedenken: Plasberg habe in seiner Sendung das Gespräch „immer wieder auf längst ausgetretene Pfade“ gelenkt. Eigentlich habe er eine Zwischenbilanz der Kanzlerin diskutieren wollen. „Stattdessen mutierte die Sendung zum einseitigen Flüchtlings-Talk – bei dem ausgerechnet der Moderator unangenehm auffiel.“

„Eigentlich sollten die „Polit-Profis“…„eine Zwischenbilanz zur Regierungszeit von Angela Merkel geben, aber das politische Schicksal der Kanzlerin, so waren sich alle Gäste einig, ist zurzeit abhängig vom Fortgang der Diskussion um die Zuwanderung.“

Plasberg sei das Thema kurz vor Ende der Sendung nach einer Bemerkung von Katja Kipping entgleitet, weil sie das Wort `Fluchtursache´ als Erste „in den Mund genommen“ habe. „Die Angst vieler Deutscher vor dem (weiteren) sozialen und wirtschaftlichen Abstieg als Grund für die schwindende Unterstützung für Merkel und die täglichen Übergriffe auf Flüchtlinge. Nehme man den Leuten diese Angst, werde man auch wieder mehr Solidarität erwarten können.“

Abschlusskapitel des Artikels

„Drohender Untergang des Landes“

„Leider würgte Plasberg nicht nur diesen Gedanken ab. Als Kipping vorrechnete, dass in Deutschland ein Flüchtling auf 50 Deutsche käme, hakte der Moderator sofort ein: Die ließen sich ja schwer so genau verteilen. Als hingegen der langjährige Strauß-Intimus Wilfried Scharnagl (CSU) den drohenden „Untergang des Landes“ herbeiredete, der drohe, wenn „man alle nehmen will“, war das dem Moderator keine Nachfrage wert.“

Ende des Artikels von Nico Damm bei `t-online.de´.

Mein Kommentar

Der Hinweis auf den drohenden „Untergang des Landes“, der ausgerechnet zum Ende der Sendung von Wilfried Scharnagel gegeben wurde, dient den Rechtspopulisten und kostet `Hart aber Fair´ Zuschauer, weil Herr Plasberg schon mal „unangenehm aufgefallen“ ist. Damit lässt sich gut argumentieren. Außerdem wird der Eindruck vermittelt, dass Herr Plasberg dem Thema wohl nicht mehr gewachsen ist.

Fazit

Wir leben in einer Demokratie, in der jeder-Mann und Frau seine Meinung frei äußern kann. Freier Journalismus gehört zum Journalismus, wie der Journalismus zur Demokratie schlechthin. Meine Meinung: Ich halte den Artikel von `t-online.de´ für sachlich unangemessen und in Anbetracht `rechtspopulistisch´ gesteuerter Anschläge für gefährlich. Inwieweit die Bemerkung von Wilfried Scharnagl (CSU) auf den `drohenden Untergang´ unseres Landes im Sinne von Horst Seehofer oder sogar von ihm persönlich politisch eingefädelt wurde, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber dies alles ist nicht auszuschließen.

Nico Damm u. a. Info – zur Diskussion, für Ergänzungen, Kritik und weitere Rückfragen:

Nico Damm

M.A.

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Frankfurt am Main

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Journalismus

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  • Surfen
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Angela Merkel in focus online:

„Lassen Sie uns zeigen, dass wir glauben, die Probleme lösen zu können.“

Die Union müsse „Zuversicht zeigen, dass wir das hinkriegen“. Dafür wurde sie mit viel Beifall bedacht, berichteten einige Teilnehmer der Sitzung. Andere diskreditierten diesen Beifall sofort als bestellt. Die Stimmung zwischen den Schwesterparteien bleibt frostig.

Armin Laschet (CDU) in WAZ (ots):

Ein Zuzugsstopp für Muslime ziele in die falsche Richtung

„Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) in die falsche Richtung. „Ein Großteil unseres Integrationsproblems sind jene Zuwanderer, die zum Teil seit vielen Jahren in unseren Sozialsystemen leben und keinen gesellschaftlichen Aufstieg schaffen“, sagte Laschet den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Deutschland sei seit 2008 „Auswanderungsland“, weil mehr Menschen das Land verlassen hätten als gekommen seien. „Vor allem gut ausgebildete und hervorragend integrierte Fachkräfte haben Deutschland den Rücken gekehrt. Eine Industrienation wird in Zukunft auf die Zuwanderung von Hochqualifizierten nicht verzichten können“, sagte Laschet den WAZ-Titeln.“

Wird die CSU dem noch gerecht werden können?

Mein Kommentar:

Populismus hin und her, die Sache entscheidet: Unsere politische Prominenz streitet mal wieder über das Maß hinaus. CDU und SPD, die Grünen kommen nicht auf einen Nenner. Streit gehört zur politischen Auseinandersetzung schlechthin, ist aber in Anbetracht der Sachlage (Asylpolitik) sowie in seiner Form vollkommen unangemessen, insbesondere wenn es darum geht, ob AFD-Vertreter an einer Talkshow teilnehmen sollen: Ja, sie sollen, `Mitstreiten, Kritik sachlich begründen!´ Haben wir da vielleicht grundsätzlich ein deutsches Problem, mit dem politische Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden? Vor allem, wenn es um unsere Gesetzgebung geht, die im Rahmen des Asylrechts dringender Ergänzungen bedarf? Wie ist es zum Bespiel um unsere Polizei bestellt? Hier muss ich leider schließen. MfG

Vielen Dank!

PJP