Hans Maier CSU – Verrückt geworden…

Was ist das `C´ der CDU/CSU noch wert?

Die CSU und CDU sind eine Partei-Union, die sich auf christliche Werte beruft. Der interne Streit in der Flüchtlingspolitik lässt nun Zweifel aufkommen, ob das `C´ in der CSU noch angebracht bzw. vertreten wird.

Hans Maier meldet sich zu Wort

Hans Maier (geb. am 18.6.1931) war von 1970 – 1986 bayrischer Kultusminister. Als Politikwissenschaftler und Publizist meldete er sich heute in Deutschlandfunk zu Wort.

Seid ihr denn verrückt geworden?

Diese klare Ansage an die CSU ausgerechnet von einem Urgestein der CSU ist beeindruckend. Klar in der Sprache spricht Hans Maier sich für christliche Werte der CDU/CSU aus und hält sich mit Kritik im Rahmen der Flüchtlingspolitik nicht zurück.

Beachtlicher Worte für christliche Werte

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Hans Maier im Interview

PJP

Jamaika ade – keine gemeinsame Vertrauensbasis

Jamaika beim Jodeln gescheitert

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Die gemeinsame Aussprache der Jamaika Koalition endete mit einem Eklat. Dabei wurde diese Jodel-Aktion von allen Beteiligten mit großer Begeisterung aufgenommen. Allen voran Herr Seehofer. Die Texte der ersten Sequenz waren schnell verteilt und jede Fraktion hatte eine halbe Stunde Zeit, den Text zu lernen. Damit begann die Übung im Plenum unter Anleitung vom Leiter der Veranstaltung. Alle Teilnehmer hatten gut gelernt, bis Herr Seehofer einen Fehler im Ablauf zu erkennen glaubte und darauf bestand, weil er als Insider sich in den Bergen auskenne. Zu seiner Zeit habe man anders gejodelt, so seine Begründung. Nun musste das ganze Unternehmen unterbrochen werden und es wurde darüber abgestimmt, ob es nun `Hola di du da´ oder `Hola da di du´ heißen müsste. Es wurde eindeutig für Herrn Seehofers `falsche Version´ abgestimmt. Im weiteren Verlauf wurde die Jodelübung durch ungebührliche Zwischenrufe von Herrn Dobrindt gestört, weil er offenbar Schwierigkeiten hatte, dem Text zu folgen. So zog sich die Übung in die Länge, weil Herr Dobrindt offenbar an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt war. Bis es einem `zu bunt´ wurde.

Der Eklat

Aus Insiderkreisen wurde mir inzwischen zugetragen, dass Herr Lindner bereits unmittelbar nach seinem Studium in Begleitung seiner damaligen Lebenspartnerin sein Jodeldiplom (soz. als zweites Standbein) mit Auszeichnung bestanden hatte. Nach der Abstimmung für Seehofers falsche Version `Hola da du di´ und den immer wieder störenden Zwischenrufen von Herrn Dobrindt weigerte er sich schließlich, weiterhin mitzujodeln, mit der Begründung:

Es ist besser, nicht zu jodeln, als falsch zu jodeln!

Damit war die gemeinsame Aktion geplatzt.

Neuwahl und Talksows

Da die ganze Mannschaft vor einem Problem steht, wie es weitergehen soll, wird wohl unser Bundespräsident konsultiert werden müssen. Und es bleibt zu hoffen, dass in einer der nächsten Talkshows Herr Lindner mal eine kleine Kostprobe seiner Jodelkunst zu Besten gibt. Da ist auch noch eine zweite Karriere drin, Herr Lindner. 

Fazit

Folgender kleiner Vergleich hat schon immer gestimmt bei uns Deutschen:

Ein Deutscher = Dichter

Zwei Deutsche = Partei

Drei Deutsche = Krieg

In diesem Sinne

PJP

Asylpolitik – Pressestimmen

Asylantendebatte

Pressestimmen aktuell

Angela Merkel in focus online:

„Lassen Sie uns zeigen, dass wir glauben, die Probleme lösen zu können.“

Die Union müsse „Zuversicht zeigen, dass wir das hinkriegen“. Dafür wurde sie mit viel Beifall bedacht, berichteten einige Teilnehmer der Sitzung. Andere diskreditierten diesen Beifall sofort als bestellt. Die Stimmung zwischen den Schwesterparteien bleibt frostig.

Armin Laschet (CDU) in WAZ (ots):

Ein Zuzugsstopp für Muslime ziele in die falsche Richtung

„Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) in die falsche Richtung. „Ein Großteil unseres Integrationsproblems sind jene Zuwanderer, die zum Teil seit vielen Jahren in unseren Sozialsystemen leben und keinen gesellschaftlichen Aufstieg schaffen“, sagte Laschet den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Deutschland sei seit 2008 „Auswanderungsland“, weil mehr Menschen das Land verlassen hätten als gekommen seien. „Vor allem gut ausgebildete und hervorragend integrierte Fachkräfte haben Deutschland den Rücken gekehrt. Eine Industrienation wird in Zukunft auf die Zuwanderung von Hochqualifizierten nicht verzichten können“, sagte Laschet den WAZ-Titeln.“

Wird die CSU dem noch gerecht werden können?

Mein Kommentar:

Populismus hin und her, die Sache entscheidet: Unsere politische Prominenz streitet mal wieder über das Maß hinaus. CDU und SPD, die Grünen kommen nicht auf einen Nenner. Streit gehört zur politischen Auseinandersetzung schlechthin, ist aber in Anbetracht der Sachlage (Asylpolitik) sowie in seiner Form vollkommen unangemessen, insbesondere wenn es darum geht, ob AFD-Vertreter an einer Talkshow teilnehmen sollen: Ja, sie sollen, `Mitstreiten, Kritik sachlich begründen!´ Haben wir da vielleicht grundsätzlich ein deutsches Problem, mit dem politische Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden? Vor allem, wenn es um unsere Gesetzgebung geht, die im Rahmen des Asylrechts dringender Ergänzungen bedarf? Wie ist es zum Bespiel um unsere Polizei bestellt? Hier muss ich leider schließen. MfG

Vielen Dank!

PJP