Weltknuddeltag 2020 – fast vergessen

Am 21. Januar war Weltknuddeltag

Knuddeln, schmusen, kuscheln …. die Palette der Worte für diese Art der wortlosen Kommunikation sind zahlreich. Die einfache Umarmung ist das Markenzeichen dieser Zuwendung.

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Zur Entstehung

„Der Weltknuddeltag wurde von den zwei Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. Der „National Hugging Day“ (oftmals kürzer aber auch nur „National Hug Day“) wurde zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert…“ (Weltknuddeltag/de)

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Sinn und Zweck – Knuddeln als Medizin

Ausführliche Informationen dieser Aspekte würde den Rahmen meines Berichtes (explizit und implizit) bei weitem sprengen. Aber ich denke, die meisten Leser haben zumindest in ihrer Kindheit, angefangen mit der Mutter-Kind-Bindung erfahren, wie wichtig das Kuscheln ist. Leider ist es heute insbesondere auch in Deutschland nicht mehr üblich, Gefühle zu zeigen. „Viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung zum Gegenüber öffentlich zu bekunden. Hier setzt der Tag des Knuddelns an, er soll uns ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit, überhaupt Gefühle allgemein, wichtig sind für uns alle und ruft uns dazu auf, ein bisschen Wärme in diese kalte Welt zu bringen…“ (Weltknuddeltag/de).

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Knuddelblockade durchbrechen

Da 4alle mehr oder weniger von einer `Knuddel-Gefühls-Blockade´ betroffen sind, stellt sich die Frage, wie wir diese Blockade durchbrechen können. Da muss jeder selbst mit einer Umarmung (hug in English) anfangen. Zum Beispiel auf der Arbeit, vielleicht mal den Chef in ( nicht auf) den Arm nehmen. Der wird Augen machen. Schließlich gibt es jede Menge netter Menschen auf der Straße (als`Übungsmaterial´), um die Umarmungen mal wieder bei sich selbst zu konditionieren.

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Hormone

Das Hormon Oxytocin kommt beim Kuscheln zum Einsatz, und sorgt dafür, dass Endorphine und das `auf zu neuen Taten´ Hormon Dopamin freigesetzt wird. Dabei bewirken die endorphinen Hormone ein Höchstmaß an Entspannung und Wohlbefinden. „In Tierversuchen zeigte sich, dass die besonders intensive Hormonausschüttung nach dem Fortpflanzungsakt auch positive Auswirkungen auf den Zusammenhalt und die Treue der Partner hat. Auch beim Menschen produziert die Hirnanhangdrüse nach einem Orgasmus geradezu Unmengen des Kuschelhormons und sorgt so für ein Gefühl tiefer Geborgenheit und Glück. Allerdings muss man nicht unbedingt den Beischlaf vollziehen – auch wenn das sicherlich eine der amüsantesten Arten der Gesundheitsvorsorge und der allgemeinen Harmonie ist – um die Hormonausschüttung zu fördern. Knuddeln und kuscheln zeigen ebenfalls schon zweifelsfreie Auswirkungen auf unser Wohlbefinden…“ (Weltknuddeltag/de)

Buchempfehlung

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Für alle, die sich über die `Welt der Hormone´ ausführlicher informieren wollen, empfehle ich das Buch von Dr. med. Johannes Wimmer. Johannes Wimmer informiert in seinen Fernsehproduktionen für jeden verständlich über medizinische Fragen mit viel Humor und Wellenschlag nach dem Motto:

Wissen ist die beste Medizin.

Katzen zum Weltknuddeltag

PJP

WELTGLÜCK-stag – ein Geschenk der UN

Die Verbündeten Staaten dieser Welt (United Nations) haben gestern am 20. März den Weltglückstag ausgerufen.

Diesem Tag gebührt Aufmerksamkeit und Beachtung. Gerade in den krisengeschüttelten Zeiten, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, dürfen wir das `Glück´ nicht vergessen. Wir müssen dem Unrecht etwas entgegensetzen. Und das ist unser Glück. Es gehört jetzt mal auf unsere `Tagesordnung´. Wir dürfen uns von all den negativen Gedanken nicht beherrschen lassen, indem wir unser ganz eigenes Glück einmal in Betracht ziehen. Es geschehen immer kleine Zeichen und Wunder, die wir meistens gar nicht wahrnehmen. Und das gilt für Jede(n)! Wem können wir an zu diesem Tag eine besondere Ehrung zukommen lassen? Hier ein Beispiel aus Taiwan. Dort gibt es einen Menschen, der keine Beachtung braucht. Er arbeitet nur für sich, so unauffällig wie möglich. Nun wird er aber langsam bekannt.

Alte kleine Gebäude auf einem früheren Militärgelände sollten abgerissen werden.

…….. ein ehemaliger Soldat, wollte das nicht. Er griff zu Pinsel und Farbe und malte um sein Leben, um die alten Gebäude vor der Abrissbirne zu retten. Um sich besser konzentrieren zu können und schneller voranzukommen, verlagerte er seine Arbeit schließlich auch noch in die Nachtstunden. Tagsüber war es nicht mehr möglich in Ruhe zu malen, weil seine Arbeiten inzwischen im ganzen Land bekannt geworden sind. Fotographen, Touristen und nicht zuletzt die Medien lassen keine Ruhe für ihn aufkommen.

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Für das Alter von 93 Jahren kann sich das wohl sehen lassen. Der `Weltspiegel´ (ARD) hat ihn besucht:

Malen gegen die Abrissbirne

Bettina Sahling hat bereits 20 März 2013 auf den `Glückstag´ aufmerksam gemacht und einen sehr gut verständlichen Bericht über unser Glück verfasst:

Bericht Bettins Sahling

Was ist sonst noch alles passiert:

Einen besonderen Volltreffer hat Barak Obama mal wieder gelandet. Er trifft sich mit Raul Castro in Havanna. Die anderen MSN-Berichte sprechen für sich:

Mehr weiß MSN-Nachrichten:

msn-Kurzberichte

Fazit

Kramen wir unser eigenes Glück jetzt hervor und fangen wir jetzt gleich an. Es gibt viel zu `erledigen´. Ich gebe mal ganz spontan einige Beispiele vor.

Welt aus – Musik an. Was leckeres kochen. Freunde anrufen oder einladen, zusammen Musik hören, essen, ein Familientreffen machen, Nachbarn einladen, kranke und alte Menschen, die in Vergessenheit geraten sind, anrufen oder besuchen etc.pp…. eine unendliche Reihe von Möglichkeiten, die wir jetzt tun können.

Es kostet für die meisten viel Überwindung davon etwas in die Tat umzusetzen. Wir sind ja alle sooo `stressgeplagt´, sagt und unser `Hirn´. Nein, sind wir nicht. Das ist soz. eine `Falschmeldung´ unserer Gedanken. Ein Programm, dem wir immer wieder auf dem Leim gehen. 

Dazu eine kleine Hilfestellung mit folgendem Spruch:

`Wenn was the last time, you did something for the first time´?

Sind sie z.B schon einmal barfuß über einen Rasen oder durch den Schnee gelaufen? Ich gehöre zu diesen `verrückten´ Barfußläufern. Ziehen sie jetzt Schuh und Strümpfe aus, und laufen sie barfuß über den Rasen. Genießen sie es. Mag ein wenig kalt und  feucht anfühlen. Achten sie nur darauf, dass sie nicht in einen Hundehaufen 😉 oder Nagel treten. Wenn sie das hinter sich haben, werden sie sich besser fühlen. Wetten dass?

Letztlich hat jede(r) selbst zu entscheiden. Und wer sich nicht augenblicklich auch nur für die kleinste Glückaktion – auch auf der Arbeit – entscheidet, hat diesen Glückstag schon verspielt.

Jeder ist seines Glückes Schmied

PJP

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