Sport ist Mord – fit bleiben

Sport ist Mord. Treibe Sport oder du bleibst gesund. Oder wie Churchill einmal sagte: `No sports´.

Jeder, der fit bleiben will, muss sich bewegen und zwar so, dass es seinem Körper nicht schadet, sondern zu Gute kommt. Gesunder Sport muss auch Spaß machen, sonst wäre er ja eine Quälerei.

Ich möchte heute für ein Sportgerät werben, dass bereits 1980 von der Nasa ausdrücklich empfohlen wurde. Mir war dieser Bericht entgangen, weil er zu lange zurückliegt. Ich hab ihn gelesen und nun steht dieses Teil vor meiner Tür.

Auspacken, aufbauen, ausprobieren, Musik an, Rhythmus beachten und die eigene Mitte finden!

Bericht Nasa mit links:

NASA-Studie: Trampolintraining ist nicht zu toppen

Biomedizinische Forschungsabteilung der NASA, 1. November 1980

Diese Studie wies die extrem positiven Auswirkungen von Trampolinspringen auf die Fitness nach und weckte damit das Interesse der Öffentlichkeit am Trampolin.

Die Studie wurde als akademische Abhandlung für ein Fachpublikum geschrieben, ist also keine leichte Lektüre. Wer sich aber für die „Anatomie“ des Trampolintrainings interessiert, wird hier fündig. Der Text widmet sich dem Sauerstoffverbrauch ebenso detailliert wie der Muskelaktivität und bescheinigt dem Trampolin eine ganzheitlichere Wirkung als Joggiisotonischen Übungen (Krafttraining).

Quellen: „Body acceleration distribution and O2 uptake in humans during running and jumping.“, von A. Bhattacharyae, P. McCutcheon, E. Shvartz und J. E. Greenleaf  Biomedical Research Division, NASA-Ames Research Center, Moffett Field, California 94035; und Wenner-Gren Research Laboratory, University of Kentucky, Lexington, Kentucky 40506

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7429911

http://naca.larc.nasa.gov/search.jsp?R=19810029519&qs=Ns%3DNASA-Center%7C0%26N%3D4294779280

Leseti(p)p link:

Fit und schlank mit dem Minitrampolin

Ich war ja mal wesentlich schlanker und möchte auf mein Ausgangsgewicht zurückkommen. Aber dafür müsste ich noch mindestens 40 Kilo abnehmen, denn ich hab mal so um die 4 kg gewogen. Aber daran kann ich mich nicht mehr erinnern 🙂

Vielen Dank!

PJP

 

Sex is life pt. 2

 Wer seine Sexualität wiederentdeckt, hat mehr vom Leben.

Sex in Beziehungen

Man hat`s nicht leicht, aber leicht hat`s einen

Diese alten Sprüche fallen immer wieder auf uns zurück. Übrigens wussten sie schon:

Frau hat`s auch nicht leicht und lässt sich allzu leicht erwischen

Fragen wir doch mal unseren `lifestyle´

Der Streit zwischen `den Geschlechtern´ Mann und Frau ist inzwischen auch in Deutschland auf einem besseren Weg. Nachholbedarf ist aber auf jeden Fall noch notwendig, vor allem was die Einstellung zur Sexualität betrifft. In Deutschland weit verbreitet noch ein Fremdwort.

Entdecke deine Sexualität. Sie liegt in deiner Kindheit begraben, und sie wird so lange nach dir rufen, bis du sie erhörst.

In der Kindheit werden unsere Erfahrungsmuster gelegt, die über unser ganzes Leben entscheiden. Wie sind wir aufgewachsen? Was hat uns für den Rest des Lebens geprägt? Diesen Fragen sollten wir uns schon stellen, wenn uns daran liegt.

So einfach ist das aber nicht.

Türöffner

Die Familie ist der beste Türöffner. Oma, Opa, Mama, Papa und die Kinder an einem Tisch. Da kommen so manche Fragen auf. Die jungen Leute gehen ihren Weg und ihre Orientierungspunkte sind noch unerfahren. Die Alten wissen schon mehr und verstehen die heutige Zeit nicht. Das ändert sich aber schnell, wenn ein Youngster die Frage stellt:

Wie war das denn früher?

Was sie dann zu hören kriegen, wird sie überraschen. Früher war die Sexualität gar nicht das Thema. Sie gehörten zum Leben dazu, wie das tägliche Brot. Schließlich sind Oma und Opa ja die Erzeuger der ganzen Gemeinschaft. Und wer glaubt, Sex wäre an den Großeltern spurlos vorbeigegangen, der täuscht sich ganz gewaltig. Sex ist Leben schlechthin, als Fremdwort nicht zu gebrauchen.

Nicht alle haben das Vergnügen, mit einer Familie an einem Tisch zu sitzen.

Wie gehen wir damit um? Da müssen wir uns schon selbst einmal öffnen. Früher gab es den Stammtisch, an dem über das Leben fabuliert wurde. Heute sitzen wir in geselliger Runde zusammen und reden über unseren `lifestyle´ schlechthin. Wir reden über alles, was die Welt bewegt. Und da gibt es wahrlich viele Themen, mit denen wir uns beschäftigen. Auch die sog. `Beziehungsprobleme´ gehören dazu. Der eine verheiratet, die andere `alleinerziehend´, mit oder ohne Beruf oder ganz `Single´, schwul oder lesbisch. Bis eine® mal fragt: `Sag mal, wie läuft das eigentlich bei dir so? ´ Und wenn sie gar fragen: `Wie oft hast du denn eigentlich Sex? ´ Dann ist Sex schließlich auch für sie kein Fremdwort mehr.

Fazit in English

Sexual energy is the essence of our being. No other energy on this planet is more powerful. Out of this energy new life is brought into existence.

Fazit mit Humor

Bei Risiken oder Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.

Vielen Dank!

PJP

Zugabe

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In der Ruhe liegt die Kraft!

Wassertank im Weltall entdeckt – Eine Zeitreise

Eine Zeitreise in die Vergangenheit.

(Titelbild ©dpa / NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA)

Albert Einstein hat mit seiner Relativitätstheorie entdeckt, dass die Zeit soz. nicht immer gleich schnell verläuft, d.h. je schneller wir uns bewegen, desto langsamer vergeht die Zeit. Für die Raumfahrer z.B., die sich pausenlos mit hoher Geschwindigkeit durch den Raum bewegen, vergeht die Zeit langsamer, d.h. sie altern vergleichsweise nicht so schnell wie wir. Dieser Effekt konnte durch Atomuhren nachgewiesen übrigens nachgewiesen werden.

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Für unsere Reise in die Vergangenheit wenden wir uns der Raumsonde Dawn zu, die auf dem Zwergplaneten Ceres einen riesigen Wasserspeicher gefunden hat.

Im folgenden Artikel werden dazu Aufnahmen mit dem Weltraumteleskop Hubble gezeigt. Die Bilder, die das Weltraumteleskop liefert, sind unglaublich, faszinierend, geheimnisvoll, weit, mit Worten nicht zu beschreiben. Einfach nur traumhaft schön.

6_1 Weltall

© NASA, ESA, and the Hubble Heritage

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Wassertank im Weltall

Ausführungen zum Wasserfund in `Bild der Wissenschaft´ mit weiteren interessanten Informationen der gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschung (link):

Bild der Wissenschaft

Viele weitere Aufnahmen von Hubble lassen sich im Internet finden.

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Bilder, die uns träumen lassen

Vielen Dank!

PJP

Sex in short (IN German)

Eigentlich wollte ich ja über die Gefühle weiterschreiben, über die Wissenschaft der Gefühle und dann über die Psychologie der Gefühle. Das klingt jetzt alles ziemlich verwirrend und muss auch nicht von jedem verstanden werden, es sei denn, er/sie hat meine Beiträge aufmerksam gelesen.

Und wer das getan hat, müsste auch begreifen, warum ich von den Gefühlen nun auf Sex gekommen bin, es hat etwas mit der Bedeutung des Wortes Lust zu tun (vgl. https://4alle.wordpress.com/2015/08/25/psychologie-der-gefuehle-1/).

Sex in short (in Kürze) ist ein Artikel, der in aller Kürze eine Voraussicht sein soll, was sie über das Thema `Sex´ in meinem blog noch alles erwartet. Dazu schicke ich folgendes voraus:

Das Bedürfnis nach Sex ist hormonell gesteuert. Bei dem Mann geht es dabei um das Testosteron (ein sog. Androgen) und bei der Frau um Gestagene wie dem Estrogen. Es stellt sich nun die Frage, wie sich diese beiden hormonellen Gegenspieler auf den Umgang mit unserer Sexualität in einer Partnerschaft auswirken. Ich will versuchen, welche Erkenntnisse ich in dieser Hinsicht bislang gewonnen habe. Ich habe meine Schlussfolgerungen sehr generalisiert `pauschal´ zusammengefasst:

Es gibt Beziehungen vor allem älterer Lebensgemeinschaften sowie Eheverhältnissen, in denen die Sexualität keine entscheidende Rolle spielt. Diese Paare haben zu sich selbst gefunden. Das bedeutet rein biologisch, dass die Hormone des Mannes und der Frau miteinander `kompatibel´ sind. Es gibt in dieser Hinsicht auch keine Probleme, was die sexuellen Ansprüche an den jeweiligen Partner betrifft. Diese Menschen haben gelernt, sich `treu´ zu bleiben und sind in ihrer Partnerschaft am besten dran, mit Sex oder ohne. Sozusagen eine ideale Ehegemeinschaft.

Fazit 1:

Im günstigten Fall ist der Mensch auf `Sexualverkehr´ nicht angewiesen, egal ob in einer Partnerschaft oder auf sich allein gestellt.

In vielen Partnerschaftsverhältnissen geht es dagegen ganz anders zu. Überwiegend ist der Testosteronspiegel des Mannes dabei gegenüber dem Estrogen der Frau stark erhöht, was sein Bedürfnis nach Sex erheblich steigert, um diesen erhöhten Spiegel zu erhalten. Wenn die Frau dem Bedürfnis des Partners nach mehr Sex nicht nachkommen kann, kommt es zu Konflikten zwischen beiden. Ein sehr häufiges Resultat dieser Konflikte ist, dass der Mann dann fremd geht und seine Bedürfnisse mit einer anderen Frau auslebt. Im umgekehrten Fall (eher seltener) kommt es ebenso, wie beim Mann gerade beschrieben, zum Fremdgehen der Frau.

Soweit in aller Kürze diese noch keineswegs explizite Ausführung, die uns lehren soll, besser zu verstehen, wenn Partnerschaften in Konflikte geraten. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass wir unbedingt im Wissen, was da eigentlich im Körper passiert, ganz offen darüber reden, denn es sollte sich keiner Schuld- oder Versagensgefühle aufladen. Ansonsten käme es evt. noch zu psychischen Folgeproblemen.

Fazit 2:

Ist das `Sexualleben´ auf Grund von Lebenserfahrungen sowie in Partnerschaften nicht `ausgewogen´, kann es zu psychischen sowie körperlich Folgeproblemen kommen.

Ich möchte mein `IN SHORT in Sachen Sex´ hier beenden. In weiteren Folgen der Kategorie Sex werden wir uns mit den Problemen dann näher befassen und die neurobiologischen Erkenntnisse noch erweitern.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Psychologie der Gefühle 1

Die Psychologie der Gefühle wird in drei Themenbereiche unterteilt:

  1. Gefühle begleiten unser Leben
  2. Wenn Gefühle zum Problem werden
  3. Umgang mit Gefühlen

Die Artikel sind überwiegend nicht recherchiert. Die inhaltliche Darstellung beruht auf Ansichten des Verfassers. Deshalb wäre ich dankbar für jede kritische Einwendung.

  1. Gefühle begleiten unser Leben

Obwohl die Welt der Gefühle den `wesentlichen´ Anteil psychischen Erlebens überhaupt darstellt, sind sie in der psychologischen Forschung ein vernachlässigtes Gebiet. Wer das bezweifelt, sollte mir den Gegenbeweis liefern. Jedenfalls besteht kein Zweifel daran, dass Gefühle unmittelbar ein Bestandteil der Psyche sind, wenn man einer Definition dieses Begriffes einmal nachgeht. Demnach bezeichnet Psyche `die Gesamtheit bewussten und unbewussten Fühlens, Empfindens und Denkens, sowie die geistigen und intellektuellen Funktionen´.

Gefühle sind unmittelbar gebunden an Erlebnisse, Handlungen und insbesondere auch an Handlungsentscheidungen. Wenn ich mich für etwas entscheiden muss, `frag´ ich erst mal meine Gefühle, bevor ich mich entscheide. Das geschieht `blitzschnell´ und wird mir meist gar nicht bewusst. Nun verhält es sich so, dass jedes Individuum aufgrund seiner Lebenserfahrung und seiner genetischen Veranlagung ganz unterschiedliche Gefühlserfahrungen `abgespeichert´ hat. Es handelt sich um ganz individuelle Erfahrungsmuster. Darauf kommen wir später noch zurück.

Wie eingangs bereits angesprochen gehören Gefühle zum Wesen des Menschen. Aber was ist das Wesen des Menschen, gibt es eine definitive Beschreibung für diesen Begriff? Ich denke, darüber streiten sich Philosophen und Anthropologen schon seit jeher. Das Wesen ist  zu umfassend abstrakt, so dass es sich auf eine Definition nicht eingrenzen lässt. Daher stellt sich zunächst die Frage, wie Gefühle als `Hauptanteil der menschlichen Existenz´ überhaupt entstanden sind.

Ich möchte das kurz an dem Begriff `Lust´ erklären und beziehe mich im Vergleich zum Tier auf die Phylogenese (Entwicklung der Spezies Mensch/Tier im Rahmen der biologischen Evolution) sowie die Zivilisation des Menschen.

Wenn ich dabei einen Vergleich zum Tier in Betracht ziehe, so ist dieses Wesen auf reine Triebabfuhr angelegt, die es nicht unter Kontrolle hat. Das zeigt sich in erster Linie in seinem Sexualtrieb. Das Verlangen nach Sexualität ist beim Menschen ähnlich stark ausgeprägt und kommt emotional besonders heftig zum Ausdruck. Dieses Bedürfnis nach Sexualität ist ein Gefühl, dass als `Lust´ bezeichnet wird. Ich nenne die sexuelle Lust auch gern `Resttriebhaftigkeit´ des Menschen. Schließlich ist in der Psychologie ja auch von `Sexualtrieb´ die Rede. Er dient unserer Spezies genau wie dem Tier der Fortpflanzung, ohne die kein Leben auf dieser Erde mehr existieren würde.

Ganz anders verhält es sich nun aber mit dem Begriff `Lust´, denn diese Wort hat im Laufe der Zivilisation des Menschen für uns auch eine ganz andere Bedeutung angenommen, was durch die Begriffe wie z. B. `Lüstling´, `lüstern´, `lustlos´, `lustwandeln´, `Lustspiel´, `lustig´ uswf. oder wenn es z. B. heißt `ich habe Lust auf etwas´. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Appetenz (die Tendenz oder Stärke der Bereitschaft ein Verhalten auszuführen). So wie dieses Gefühl ganz individuell angelegt bzw. ausgeprägt ist, so unterschiedlich ist auch die Kontrollfähigkeit über das Lustgefühl. Im Gegensatz dazu sprechen wir von einer Aversion („Neigung eines Individuums, auf bestimmte Reize mit Unlust zu reagieren“ –  vgl. Wikipedia).

Dem einen mag es nicht gelingen, z. B. seine Angst, Hoffnungslosigkeit, Trauer oder Depression abzustellen, der andere dagegen kann z. B. seine Unruhe, Aggression oder Wut nicht kontrollieren, wobei es beim letzteren zu unbeherrschten Verhaltensausbrüchen kommen kann. Umgangssprachlich sagt man `ausrasten, ausflippen, Wutausbruch etc.´.

Ich habe in aller Kürze versucht, das menschliche Gefühl in Zusammenhang mit seiner `Wesenhaftigkeit´ darzustellen und möchte meine Schlussfolgerungen in drei Thesen zusammenfassen:

  1. Das Wesen des Menschen beruht auf allen in seiner phylogenetischen sowie zivilisatorischen Entwicklung erworbener Eigenschaften, die sowohl die Psyche als auch den Körper betreffen.
  2. Gefühle sind ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Wesens und Verhaltens.
  3. Die Aneignung sowie der Ausprägungsgrad der Gefühlsempfindungen sind zum Teil durch Lebenserfahrungen erworben sowie erbgenetisch veranlagt.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

Sex – der Motor allen Lebens forever

– Von der Beziehungskiste bis zum Kindesmissbrauch –

Bevor ich mich nun zu einem ursprünglichen sowie heiklen Thema weiter ausbreite, einige Mitteilungen zum Verfasser dieses Artikels.

Prolog

Eine elterliche Aufklärung erfolgte damals nicht. Die Erleuchtung wurde dagegen von dem sehr ehrenwerten Herrn Oswald Kolle übernommen, den ich hier ganz ausdrücklich noch einmal würdigen möchte. Kolles ersten Texte zur Aufklärung der Nation wurden Folge für Folge in der damaligen `Neue Illustrierten´ abgedruckt, und wer den Ausdruck `Lesemappen´ kennt, weiß auch, dass man diese abonnieren kann. So habe ich meine unverblümte Aufklärung sozusagen in meinem stillen Kämmerlein mit Herrn Kolle geteilt und bin ihm ewig dankbar dafür. Alles was in den folgenden Jahren an Filmen etc. etc. über Kolles Werk folgte, musste ich mir Gott sei Dank nicht mehr antun. Es hat mich auch keineswegs mehr interessiert, da es nur ein jämmerlicher Abklatsch all dessen war, was ich bereits in der Neuen Illustrierten gelesen hatte. Bis in sein hohes Lebensalter war Oswald Kolle ein scharfsinniger aufmerksamer Mensch, und es wäre schön gewesen, diesem Menschen einmal persönlich zu begegnen.

Vorspiel

Um mit Kolle gleich weiter zu machen, ein Zitat aus einem damaligen Filmtitel der 60er (nicht von Kolle): `Zur Sache Schätzchen´. Sex ist war das Thema. Zunächst nur mal als Wort betrachtet, stellt sich nun die Frage, was dieses Wort eigentlich bedeutet. Dazu fragen sie mal irgendeinen Mitbürger unserer Nation, welche Gedanken es bei ihm zuerst auslöst, wenn er das Wort S e x hört. Die Ergebnisse will ich hier nicht näher in Betracht ziehen, aber sehen sie selbst….Um nun einer Definition des Wortes Sex einmal näher zu kommen, möchte ich fragen, was das englische Verb `to sex´ bedeutet. Sie wissen es? Vielleicht `Geschlechtsverkehr haben´ oder `anmachen bzw. verführen´? Ich will nicht beurteilen, ob sie mein kleines Sprachexperiment richtig gelöst haben. Schlagen wir es auf jeden Fall mal nach: `to sex: das Geschlecht bestimmen´. So hab ich es jedenfalls gefunden. Es soll hiermit in aller Kürze nur deutlich werden, dass Sex im ursprünglichen Sinne nichts anderes als nur unser Geschlecht bezeichnet, mit dem wir uns voneinander unterscheiden.

Ausführung

Was bedeutet Sex nun für unser gemeinsames Leben in einer Beziehung, in einem Land und darüber hinaus? Können wir ohne Sex überleben? Nein, es trifft uns sogar noch viel härter, denn ohne Sex würden sie und ich hier gar nicht sitzen und dies lesen oder schreiben. Sex dient nicht dem Überleben sondern allem Leben schlechthin. `Sex is life´, um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen. Ja, aber wie gehen wir nun damit um? Wie bestimmt es unsere Umgebung, unser  gemeinsames Leben? Hier nun kommen die `G e f ü h l e´ ins Spiel. Es handelt sich primär um die Lust, und darüber hinaus verbinden wir Sex alle mit diesem unbeschreiblichen Gefühl, das man `Liebe´ nennt und das ist eigentlich auch gut so. Aber…wären da nicht all die `Profitgeier´, die sich dieser wunderbaren Gefühle bedienen, um uns in ihren Bann zu ziehen…Beate Uhse hatte diese Marktlücke als Erste entdeckt. Sie konnte allerdings wohl noch nicht absehen, welche weitreichenden Folgen das für unsere Gesellschaftsordnung haben würde. Sex ist wie wir alle wissen in mancher Hinsicht auch `skandalumwittert´, was sich in verwegenen pornographischen Darstellungen zeigt  und im Kindesmissbrauch in der Pornographie gipfelt. `Zum Teufel mit diesen Vergehen an den Kindern´, das sage ich hier mit einem Gefühlsausbruch der Verachtung in aller Deutlichkeit……

Exkurs

Ich möchte dieses abartige Thema des Missbrauchs von Kindern hier nicht unerwähnt lassen. Es hat sich herausgestellt, dass sexuelle Handlungen an Kindern überwiegend im privaten Bereich bzw. näheren Umfeld der Kinder begangen werden. Der organisierte Handel bzw. die Verbreitung von diesbezüglichen Videos erfolgt über Tauschbörsen  überwiegend verdeckt per email oder sogar klassisch per Post. Die Verbreitung über das Internet konnte durch einen 2009 abgeschlossenen Vertrag der Bundesregierung mit den Internetprovidern blockiert werden. Laut Kriminalstatistik finden sich im Internet heute trotz umfangreicher Ermittlungen keine Hinweise mehr auf die Verbreitung pornographischen Materials mit Kindern. Dass der sexuelle Missbrauch für betroffene Kinder weitreichende Folgen hat, ist inzwischen eindeutig belegt. Auf diesen Aspekt bzw. auf entsprechende Täterprofile kann im Rahmen dieser Ausführungen nicht näher eingegangen werden. Ich will aber noch kurz auf die internationale Initiative gegen sexuellen  Kindesmissbrauch `Innocence in Danger´ eingehen, der sich Deutschland 2003 anschloss. Seit 2013 wird die deutsche Sektion von der `Präsidentin´ Marina von Achten vertreten, die Stephanie zu Guttenberg ablöste. Wer sich über die Zielsetzungen dieser Organisation näher informieren möchte, hier ein link dahin: (Exkurs beendet!)

http://www.innocenceindanger.de/

Höhepunkt (kurz)

Sex gipfelt in ursprünglichster Bedeutung im geschlechtlichen Verkehr. Dazu sind in der Regel immer zwei Partner betroffen. Das fängt an mit den ersten Liebschaften, die die meisten von uns erlebt haben. Heutzutage im freien Zugang zur Pornografie – im Gegensatz zum früheren Oswald Kolle – gestaltet sich das allerdings schon wesentlich schwieriger. Das zeigt sich z.B. in den so geschäftsträchtigen `Partnerbörsen´ und dem `Herumgechate´ in zigfacher Ausführung, dem wir auf den Leim gehen, wobei ich Ausnahmen nicht unbedingt ausschließen will. Hier wird ein `Markt der Ratlosigkeit und Frustration´ bedient, und es ist nur jedem anzuraten, diesem Markt nicht `voll und ganz´ zu verfallen. Eines ist jedoch unbestritten: Das Verlangen nach geschlechtlicher Vereinigung `ist und bleibt´ eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse – obschon durch zivilisatorische Einflüsse entscheidend gehemmt (von Erziehung bis Zölibat) – auch dann, wenn Homosexualität (d.h. `Schwule´ oder `Lesben´) im Spiel ist. Das wusste übrigens auch Oswald Kolle. Die Lebenskunst unserer menschlichen Kultur besteht nun aber darin, dieses unbestrittene Grundbedürfnis nach geschlechtlicher Vereinigung in eine Lebensgemeinschaft mit einer(m) Partner(in) einzubeziehen und in gegenseitigem Vertrauen mit den Gefühlen der `Liebe´ zu erleben.

Das ist ein sehr sehr `hoch gestecktes´ Ziel. Es ist das eigentliche `W u n d e r d e r L i e b e´! Besinnen wir uns darauf.

Vielen Dank!

Pete J. Probe