Gegen Schweinerei mit Kastenstandhaltung – Emailaktion von foodwatch

Massentierhaltung

4alle/4all hat schon viele Berichte mit Recherchen über die Massentierhaltung veröffentlicht. Es hat jedoch den Anschein, dass diese Informationen auf vergleichsweise wenig Interesse stoßen. 

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Einige Fakten zur Wiederholung in Kurzform

Es ist hier hinreichend belegt, dass die Auswirkungen der Massentierhaltung nicht nur die Qual der Tiere betrifft, sondern in uns allen signifikante (messbare) Gefahren hinterlässt. Die Haltung dieser Tiere erfordert den massenhaften Einsatz von Antibiotika, um sie vor Krankheiten zu schützen, die sich unter den Bedingungen der Massentierhaltung zwangsläufig ergeben. Dabei werden den Tieren insbesondere auch sog. Notfall-Antibiotika (…) verabreicht, die bei uns Menschen nur eingesetzt werden, wenn alle handelsüblichen Medikamente versagen. Diese Antibiotika sind nicht einmal in allen Krankenhäusern vorrätig. Durch das Fleisch der `Massenware Tiere´, dass wir essen, gelangen diese Antibiotika in unseren Körper. Das hat zur Folge, dass unser Körper Resistenzen gegen Antibiotika bildet und die Wirkung von ärztlich verordneten Medikamenten nicht mehr wirkt. Selbst die WHO hat die Pharmazeutische Forschung bereits aufgefordert, neue Antibiotika zu entwickeln. Das wurde nach meiner Kenntnis jedoch wegen zu hoher Kosten vorläufig abgelehnt. Dazu ein Zitat aus meinem Artikle vom 20. September 2017:

„Mangel an wirksamen Antibiotika

Einer Meldung von dpa zufolge sieht die WHO einen gefährlichen Mangel an wirksamen Antibiotika. Bei Infektionen mit Antibiotika-resistenten Keimen gebe es nur sehr wenige Behandlungsoptionen. Neben der Behandlungs-resistenten Tuberkulose würden inzwischen auch andere Krankheiten wie z.B. Lungenentzündung oder Infektionen der Harnwege durch Keime ausgelöst, die gegen gängige Antibiotika resistent seien.

Die Pharmaindustrie soll es richten

-„Pharmafirmen und Forscher müssen sich dringend auf die Entwicklung neuer Antibiotika gegen schwere Infekte konzentrieren, die sonst Patienten innerhalb von Tagen töten können“, so die WHO-Expertin Suzanne Hill – (Bericht dpa vom 20.9.2017)“ (Antibiotika Resistente Keime WHO warnt vom 20. Sept. 2017). Der Bericht in Gänze: WHO warnt vor Keimen

Kastenstand-Haltung

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Aufzucht

Verhaltensstörungen…

In Schweden sind Kastenstände seit 1988 verboten (Wikipedia)

Fotos von Wikipedia übernommen

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Email-Aktion von foodwatch – Mitmachen und weiterleiten

Hallo (zum Weiterleiten),

eingezwängt zwischen Metallstangen, ohne jeden Bewegungsspielraum – so verbringen Sauen in der Ferkelzucht ihr halbes Leben. Zu Hunderten aneinander gepfercht in engen Metallkorsetts, die ihnen nicht einmal erlauben sich umzudrehen.  Auch nach der Geburt werden die intelligenten und fürsorglichen Tiere  so davon abgehalten, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Und das alles nur, um Schweinefleisch in Deutschland weiterhin so billig wie möglich zu produzieren.

Am 14. Februar soll der Bundesrat darüber abstimmen, ob die so genannte „Kastenstand-Haltung“ für weitere 17 Jahre verlängert wird. Das ist unsere letzte Chance, diese Tierqual zu beenden! Ich habe die E-Mail-Aktion von foodwatch unterzeichnet und gegen diese Pläne protestiert, bist Du auch dabei?

https://www.foodwatch.org/de/mitmachen/das-halbe-leben-zwangsfixiert-schweinequal-beenden/

Viele Grüße

Wer macht mit, wie?

Kopiere den Text mit dem link und versendet ihn als email, sofern du den link nicht selbst geöffnet hast. Damit tust du ein gutes Werk gegen Tierquälerei und nicht zuletzt auch für dich selbst.

Zugabe

Schweineglück

PJP

16 Kommentare zu “Gegen Schweinerei mit Kastenstandhaltung – Emailaktion von foodwatch

    • Endlich mal eine Rückmeldung!!!!
      Ist nicht im Spamordner gelandet, und ich freue mich sehr, dass du dich meldest und dich mit deiner Teilnahme auch für das Tierwohl einsetzt!
      Zum Glück gibt es in unserer Region noch Landwirtschaft mit `glücklichen´ Schweinen, die man auch nachweislich aufsuchen kann. Ähnlich wie mit der alternativen Hühnerhaltung der Firma Onken nicht weit von hier, die sogar einen Bundespreis gewonnen haben.
      Da schmeckt das Fleisch noch nach Fleisch, wie wir es früher kannten.
      Vielen Dank für deine Teilnahme an der Emailaktion für das Tierwohl!! Damit hast du ein gutes Werk auch für dich selbst getan.
      Du wirst es sehen!!
      Jürgen aus Loy

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    • Dieser Bericht gegen die grausame Kastenstandhaltung hat kaum Interesse bei meinen Lesern gefunden. Die Aufrufe meines Blogs sind erheblich zurückgegangen und der Bericht hat nur ein `like´ eingebracht, obwohl es um nicht nur um das Leid der Tiere geht und die Kastenstandhaltung in Schweden schon seit 1988 VERBOTEN ist. Fehlt es den Leuten an Empathie für die Tiere, oder geht ihnen das Ganze einfach nur am Ars.. vorbei? Die meisten sind doch alle so eifrig mit gesunden Ernährungstipps unterwegs..?..
      Wie würdest du das mangelnde Interesse erklären?

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      • Zum einen wollen sie sich die Bilder nicht ansehen( es gibt wahrlich schöneres!) und zum anderen wollen sie hier nur lesen und sich nicht anmelden, also outen. Ok. ich kommentiere ja auch nicht mit Klarnamen, sondern mit „Clara“ im Internet, aber du weißt , wer ich bin und ich kenne deinen Klarnamen usw.🙂
        Ich bin der Meinung, jeden mündigen Bürger M U SS das interessieren, und da darf man auch nicht weg sehen, die armen Tiere, wie kann man nur so herzlos mit Lebewesen umgehen!!, ja da kann einem der Appetit vergehen.
        Feierabend machen!? um was zu feiern?! Unsere bescheuerte Welt?? Außerdem geht es uns Priviligierten hier sehr gut, ich genieße es mit dir hier solche Dinge zu diskutieren, das entspannt mich 😉.

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      • Ja Clara, uns geht`s wirklich sehr gut. Und es sollte schon jeden interessieren, weil 4alle die Fleischprodukte essen.
        Und selbst der Staat bzw. die Politik ist bemüht, auch uns als Verbraucher über die aktuellen Vorschriften der Tierhaltung zu informieren:
        https://4alle.wordpress.com/2020/02/12/bundesinformationszentrum-landwirtschaft-bzl-informiert-ueber-kastenstand/
        Was mich nur wundert, ist die Tatsache, dass sich hier kein Landwirt oder Bauer mal dazu äußert, obwohl ich in einer Region wohne, in der es Landwirte und auch viele alternative Höfe gibt. Schließlich soll ja ab morgen im Bundesrat darüber abgestimmt werden, wie es weitergeht.
        Wenn ich Fleischprodukte von Schweinen kaufe, weiß ich jedenfalls wo die Schweine aufgezogen wurden.
        Schöne Grüße aus Loy
        Jürgen

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  1. Pingback: 4alle/4all – Alles kreuz und quer

    • Ja, das hatte ich mir so gedacht, dass die Leute Interesse an dem Leid der Schweine haben. Aber falsch gedacht!
      Da müsste es schon um Hunde gehen, die sich die Menschen als Haustiere halten.
      Dass die Menschen insbes. hier in Deutschland so langsam verlernen, das Leid ihres Gleichen zu beachten und sowas wie Empathie zu empfinden, ist schon mehr als bedenkenswert. AAber da gibt es auch Ausnahmen, die immer helfen und sich auch organisiert einsetzen.
      Ich beziehe mich immer auf meine Beobachtungen `auf der Straße´. Schon am Gang und den Gesichtern ist den Menschen `anzusehen´, wie sie so ticken. Vor allem in den Supermärkten misch ich da gern mal an der Kasse auf, und es finden sich immer nur ein oder zwei Leute, die meinen Spaß, Zeit haben, mitmachen und auch mal lachen.
      Aber ich will meine persönlichen `Studien´ 🙂 hier nicht weiter ausbreiten. Aber irgendwo muss ja jeder mal anfangen…
      Und das weltweite Leid belastet mich schon sehr und macht mich nur wütend. Aber darauf haben wir nun mal keinen Einfluss außer mal für Ärzte ohne Grenzen zu spenden, was ich mache, weil ich weiß, dass das Geld da auch ankommt.
      Und wie gehst du mit dem merkwürdigen Verhalten unsere Bürger so um?
      Danke für den kritischen Einwand!!
      Jürgen aus Loy (PJP)

      Gefällt 1 Person

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