Al Jarreau ist gestorben

Am 12. Februar 2017 verstarb der legendäre Jazzsänger Al Jarreau im Alter von 76 Jahren.

Mit seiner Stimme konnte er insbesondere auch das Instrumentarium seiner musikalischen Band-Begleiter imitieren. Heute eine Ausnahmeerscheinung. Dazu ein Live-Mitschnitt aus dem Jahr 1976:

Al Jarreau 1976 live on stage

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Nach seinen letzten Auftritten in den USA waren im Juli auch Konzerte in Oldenburg, Karlsruhe und Düsseldorf geplant.

Bets of Al Jarreau:

Al Jarreau Best of

Zum Abschied sein Stück `FEELS LIKE IN HEAVEN:

Feel like in heaven

Thank you for the music Al Jarreau!!

PJP

Leonard Cohen ist gestorben

Am 10. November 2016 verstarb der legendäre Lyriker, Songwriter und Musiker Leonard Cohen im Alter von 82 Jahren.

Offizielle Mitteilung von Label Sony Music Canada:

„It is with profound sorrow we report that legendary poet, songwriter and artist, Leonard Cohen has passed away. We have lost one of music’s most revered and prolific visionaries. A memorial will take place in Los Angeles at a later date. The family requests privacy during their time of grief.“

Titelbild ©Joel Saget/AFP/Getty

Translator (do it yourself)

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In Los Angeles soll eine Gedenkveranstaltung für Leonard Cohen stattfinden. Leonard wurde am 21. September 1934 in Kanada geboren. In seiner Geburtsstadt Montreal sind die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Er hatte zuletzt in der Nähe seiner beiden Kindern und seinem Enkelkind in Los Angeles gelebt. Mit einem sehr morbiden Album und bei einem Interview im Magazin „New Yorker“ habe er jüngst angedeutet, dass er sich dem Sterben nahe fühle. „Ich bin bereit zu sterben. Ich hoffe nur, es wird nicht zu ungemütlich. Das ist es dann auch schon für mich.“ (vgl. Bild). 

In den 60er Jahren lebte Leonard im legendären Chelsea Hotel in New York. Dort lernte er Kollegen wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Janis Joplin kennen. Für Janis schrieb der den Song `Chelsea Hotel No. 2´. Er war ein leidenschaftlicher Frauenliebhaber, was in den Lyrics seiner songs wohl nicht zu überhören ist. Zugleich ein tiefsinniger spiritueller Mensch, der seine Gefühle durch sein `unfassbares´ Charisma auf seine Zuhörer übertrug.

Leonard Cohen hier vor 40 Jahren in Frankfurt, als der dort ein Konzert gab

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Foto: dpa

Die bekanntesten seiner so zahlreichen Songs sind unbestritten die Klassiker `Hallelujah´, `Suzanne´, `So long Marianne´.. etc.pp

 

Genug geschrieben noch nichts gehört. Wer Cohen nicht kennt, sollte jetzt mal gut zuhören, denn seine Texte sindGenu teilweise nicht so leicht einzuordnen, wie in seinem Stück

Hallelujah:

Anfang 1. Strophe:

`Now I`ve heard a secret cord – that David played and it pleased the Lord – but you don`t really care for music.. do you?…

2. Strophe:

Your face was strong but you needed proof – You saw her bathing on the roof – Her beauty and the moonlight overthrew you – She tied you to a kitchen chair – she broke yout throne and cut you hair – And from your lips she drew the Hallelujah…´

Now listen: 

LIVE at Montreal-Jazz-Festival

Zum Schluss noch ein Klassiker mit Kommentar

Suzanne

Leonar Cohan ist gestorben, aber noch lange nicht tot. Er lebt in uns weiter mit seinen Lyrics und seiner Musik.

PJP

Jon Hiseman – Drum Art with tea

Jimi Hendrix is nearly eating his guitar with the early live gig of `Hey Joe´.

Jon Hiseman is nearly eating his drumsticks in Oldenburg.

I´ve never seen a drum solo like that

There are so many phantastic drummers, esp. in the Jazz scene. But Jon Hiseman, drummer of Colosseum (Jazzrock&Blues) with the great Blues singer Chris Farlow is my favorite. I met the band Colosseum in Oldenburg (Germany) after their concert taking authograms from the whole band. But where was Jon Hiseman..? After a short moment he appeared with some CD`s and a pot in his hands. „Hello Mr. Hiseman, can you give me an authogram?“, I shouted at him. „Yes, wait a moment I `must´ have my tea first“, was the answer. I was waiting for about 5 minutes. Jon Hiseman was drinking his tea, and the rest oft he band were talking to the rest of fans. At least I had all my authograms completed. From John Hiseman, Chris Farlow,  Barbara Thomson, Dave Greenslade and Mark Clarke.

Drum Solo with Colosseum live in Oldenburg 3.6.2007:

Drum Solo in Oldenburg

Drum Solo with Colosseum in Wiesen/Austria 8.7.2011:

Drum Solo in Wiesen

More informations by Don Medien Filmproduktions GmbH:

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Fotos: by Don Medien

 Don Medien Filmproduktion

Informations about `Colosseum Band´ (Wikipedia):

Colosseum Band

PJP

In Addition:

Hiseman Gitar

Have you gota room for me? Music is my Passion and I need a drink.

 

 

David Bowie ist gestorben

David Bowie ist am 10. Januar im Alter von 69 Jahren gestorben. Er erlag einem Krebsleiden, an dem er seit 18 Monaten litt.

Titelbild  © ddp images

David Bowie war ein sehr facettenreicher Musiker. Sein Auftritt mit Queen ist besonders beeindruckend.

Listen and watch:

China Girl – ein früherer Auftritt aus dem Jahre 1999 (follow the link):

China Girl

Life on Mars – (Dailymotion), wohl nicht live produziert:

David Bowie mit Queen – live, ein Höhepunkt zweier Musiker:

Davids Musikstil war ein ganz besonderer, so wie es der von Lemmy war. Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

PJP

 

Eine `Musikgeschichte´

Dear `English Reader´,

I still can`t post my articles in English. But in this one you can listen to some `classic music-tracks´ of my `personal history of music´. Thank you PJP

Es ist höchste Zeit, dass ich mich mal wieder der Musik zuwende. Jeder von uns hat seine ganz eigene `Musikgeschichte´. Wir alle haben Musik gehört – mehr oder weiger -, Musik gemacht oder auch nicht, alles nur eine `Geschmackssache´, die insbesondere unsere Gefühlswelt anspricht. Und gerade die Gefühle sind ja ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. (vgl. meine Artikel unter Kategorie Psychologie).

Musik hat viele Stilrichtungen, von der Klassik, dem Jazz, der Rock, Blues, Soul, Popmusik, dem Schlager bis hin zur Unterhaltungsmusik ganz allgemein. Das macht die ganze Sache nicht einfacher. Deshalb entscheide ich mich jetzt für die Richtung `Rock-Blues-Soul´.

Meine kleine Musikgeschichte

Meine persönliche Entwicklung in Sachen Musik begann auf dem Gymnasium. Mein Musiklehrer entdeckte ein musikalisches Talent in mir und tauchte alsbald in meinem Elternhaus auf. `Ihr Sohn muss im Schulorchester mitspielen. Er ist musikalisch und wir brauchen noch Verstärkung´. So gesagt ging alles sehr schnell. Das Instrument war eine Geige. Sehr schnell besaß ich dieses Instrument und erhielt Geigenunterricht und saß nach einigen Wochen bereits im Schulorchester. Mein Gott war das ganze eine Quälerei. Ich hab aber durchgehalten und wechselte sogar noch auf die Bratsche. Der Unterschied zur Geige? Die Bratsche brennt länger, weil sie etwas größer ist, wie so schön hieß. Ich habe es auf beiden Instrumenten nicht weit gebracht. Trotz der ganzen `Quälerei´ kann ich bis heute noch keine Noten flüssig lesen, sondern kann sie höchstens erraten. Allerdings hatten wir – 3 Freunde und ich – nebenbei eine Band gegründet. Der hab ich dem Namen `Crazy Crowd´ verpasst. Die Technik war damals noch ein großes Problem, aber immerhin hatten wir sogar noch einen richtigen Auftritt. Später wurde es mit meiner tiefen Stimmlage professionell. Die Ansprüche stiegen, was die Noten und Partitur betrifft. Als zweiter Bass in der A-capella Gruppe `Vocaldente´ ging es häufig auf die Bühne. Vor Publikum ohne Notenblatt zu singen, das war nur aufregend. Dann bot sich noch die Chance, wieder in einer Band ohne Namen mitzuspielen. So sang ich mit Ulla und Chorchef Ludger acapella und spielte mit Bernhard in einer Band, die keinen Namen brauchte. Heute versuch ich mich nur noch ein bisschen auf der Gitarre, blue`se und improvisiere so vor mich hin. Man lernt ja schließlich nie aus. Wer sich noch näher mit grundlegenden Gedanken zu Musik beschäftigen möchte, der kann das unter meinem Artikel `Mit Musik leben wir´ gerne tun. Übrigens, können wir auch ohne Musik leben? Natürlich können wir das…es lohnt sich aber nicht!: (https://4alle.wordpress.com/2012/11/27/in-short-2-2/ ).

Musikgeschichte aktuell

Nach diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit zurück zum Heute. Nun kennt Musik aber ja keine Zeit. Vom Trommeln der Schamanen, der Klassik- Rock-Pop- Musik etc., alles steht uns heute auf Tonträgern zur freien Verfügung. Über das Internet sogar live in Bild und Ton mitgeschnitten. Ich hab mich da mal bedient und möchte jetzt endlich mal was zu hören kriegen. Bevor sie jetzt beim Lesen einschlafen, will ich mich beeilen. Also, welche Stücke der `Rock- Blues- Soul- Richtung beeindrucken mich bis heute noch nachhaltig? Dazu möchte ich mit `Hey Joe´ beginnen. Es ist für mich das erste Werk dieser Richtung, das `Soul- Blues- Rock und sogar Jazz- Elemente (listen to the drumset) mit nur 3 Bandmitgliedern´ in sich vereint. Ich bin gespannt darauf, ob sie das bei Jimi Hendrix auch so heraushören können. Ich stelle ihnen jetzt zwei Auszüge von `Hey Joe´ einmal vor. Begonnen hat das in Deutschland ja wohl mit dem legendären `Beatclub´, der ja erst kürzlich ein großes Jubiläum feierte. Also jetzt zurück in die 6oth.

Ein Auftritt von 1967. Jimi sagt dazu:

„Ich möchte einfach tun, was ich tue, ohne in Fragen von Rasse und Politik verwickelt zu werden.“

„…das längste Zitat der Welt“, wie es der `FullForceDrummer´ bezeichnet.

ich hab bis heute noch kein Stück live gehört, das mit so viel Leidenschaft vorgetragen wird. Jimi is nearly eating his guitar….

Jimi on stage:

Der zweite Auftritt, den ich noch zeigen will ist der legendäre in Woodstock aus dem Jahr 1969:

Jimi ist Geschichte. Wir sollten ihn nicht vergessen. Leider ist er uns nicht lange erhalten geblieben.

Zu den Damen der Musikwelt-Klassiker sind mir weniger live-Mitschnitte bekannt. Aber zunächst Janis Joplin, die ja auch eine ganz besondere Geschichte geschrieben hat. Janis kommt in jeder Beziehung Jimi sehr nahe, sowohl was den Musikstil betrifft als auch die ganz anderen Intuitionen einer Fau, mit ihrem Auftritt in Woodstock. Ich hab mich für folgenden Mitschnitt entschieden.

Janis on stage:

Bei den Damen gibt es noch einen Klassiker, der mir unter der Haut geht. Ich habe mich bewusst auf einer viel späteren Performance der ganz anderen Art entschieden, weil es dieses Stück wert ist. Diese Dame hat sich in den späteren Jahren eben ganz anders `vermarktet´, sag ich mal. Die ganze Darstellung soz. `mit etwas mehr Anmache´ an die Männerwelt spielt in diesem Auftritt zum Glück keine Rolle! Der folgende Beitrag von Sam ist einzigartig! Er geht nicht nur unter die Haut, sondern kann uns auch schon mal härter treffen!

Sam 2003 on stage:

Zum Abschluss stellt sich die Frage, wie heutzutage die Stars vermarktet werden. Die Möglichkeiten über das Internet sind praktisch grenzenlos. Dazu möchte ich ihnen noch ein äußerst junges seehr talentiertes Nachwuchstalent aus Liverpool England vorstellen. Mit dieser jungen Dame namens `Tabitha Jade´ überlasse ich ihnen das Feld. Schauen sie sich einmal ihr Spiel-Talent auf der Gitarre so ganz ohne Schminke und Schickschnack an. Ich kann nur noch sagen, das mir das auch ganz schön unter die Haut geht.

Ich habe sie zu Tabitha Jade music verlinkt. Sie müssen auf dieser Darstellung von ihr nur noch auf Youtube klicken. Seinen sie nur noch gespannt darauf, was sie da erwartet, oder lassen sie es einfach bleiben :-)!

Tabis music:

http://tabithajademusic.com/

Zugabe

Ganz besonders möchte ich noch jemanden würdigen, der die Londoner Musikgeschichte in Sachen `Blues- Rock- Pop´ zusammengeführt hat. Er ist inzwischen zur Legende geworden. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich ihm backstage einmal persönlich mit deutschem Rhein-Mosel-Wein aus der Flasche, Gitarre und Gesang einmal begegnen konnte. Alexis ist ein zurückhaltender bescheidener Mensch, der so viel ins Leben gerufen hat. Wer es noch nicht wusste, er stammt aus Österreich, mit guten Deutschkenntnissen. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich meine Englischkenntnisse damals nicht so hart auf die Probe stellen müssen!

Alexis Corner:

AlexisKorner

Vielen Dank!

Pete J. Probe