Die Psychologie der Kreativität&HS

Was heißt hier `Kreativität´? Wer hat diesen Begriff erfunden? Geprägt? Wer bedient sich an diesem Wort?

Fragen über Fragen, denen mal nachgegangen werden muss:

Wer kreativ ist, muss sich für nichts entscheiden, denn sonst wäre er ja nicht kreativ. Im Grunde genommen kann man sagen, dass unser tägliches Leben voller Kreativität ist d.h. von Handlungen begleitet wird, für die wir uns sogar nicht mal entscheiden können.

Wenn wir zum Beispiel beim Überqueren der Straße einem heranfahrenden Motorrad, dass wir beinahe übersehen hätten, `spontan´ ausweichen, haben wir uns diese Reaktion ganz bestimmt nicht lange überlegt, um diese Entscheidung zu treffen. Die meisten unserer täglichen `Handlungsmuster´ laufen genauso `spontan´ ab wie z.B. einen vergessenen Einkauf gleich nachzuholen oder einfach nur den Tisch vor dem Essen einzudecken. Damit komme ich schon zu meinem ersten Fazit:

Fazit 1:

  • Kreativität begleitet unser tägliches Leben. Alle Menschen sind jeden Tag kreativ.

Ich habe nun den Begriff `Kreativität´ in ein anderes Licht gerückt. Was soll uns das nun sagen? Das ist im Grunde genommen sehr einfach. Die Bedeutung des Begriffes `Kreativität´ per se lässt sich nicht eindeutig definieren. Warum? Es geht hier um Entscheidungen, die wir gar nicht treffen können, die unser Bewusstsein gar nicht erreichen. Diese Entscheidungen sind soz. `Handlungsmuster´, die in unserem Gehirn `irgendwo´ abgespeichert sind, nur eben nicht in unserem Bewusstsein. Diese Zusammenhänge können hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie gehen zurück auf den international renommierten Wissenschaftler Gerhard Roth, der nicht umsonst das Bundesverdienstkreuz erster Klasse erworben hat (Nähere Hinweise dazu könnten auf `Hinterlasse einen Kommentar´ erschlossen werden).

Fazit 2:

  • Kreativität lässt sich auf Grund neurowissenschaftlicher Zusammenhänge erklären. Eine Definition im übertragenem Sinne gibt es nicht.

Aber warum sind wir alle kreativ? Warum nehmen wir Menschen wahr, die besonders kreativ sind, wie z.B. Künstler, Modeschöpfer u.s.w.f.? Warum versuchen wir alle, auch mal kreativer zu werden?

Kurze Antwort: Weil wir nicht merken, dass wir alle gleicher maßen kreativ sind. Wie wir das nun auch noch verstehen wollen? Damit sind wir endlich zum eigentlichen Thema meines Artikels gekommen, der Psychologie der Kreativität, um diesen Begriff endgültig in Frage zu stellen.

Ich fange mit einem Beispiel an: Wenn zu ihnen beispielsweise jemand sagt: `Sei doch mal kreativ´, dann können sie dieser Aufforderung nicht nachkommen.

1. Tun sie darauf gar nichts, kommen sie der Aufforderung nicht nach. 2. Entscheiden sie sich für irgeneine Handlung und beginnen z.B. ein Bild zu malen, sind sie nicht kreativ. Ich weiß nicht, ob das verständlich geworden ist. Man nennt ein solches `Interaktionsmuster `Double Bind´ oder auf Deutsch `Beziehungsfalle´.

Gerade in der Annahme, dass wir gerade kreativ sind, sind wir es eben nicht. Wir schreiben es uns nur zu gerade mal kreativ zu sein, es ist ein `Zuschreibungsmerkmal´, das wir uns und unseren `kreativen so erfolgreichen Vorbildern´ `zuschreiben´.

Mehr nicht.

Fazit 3:

  • Kreativität lässt sich sinngemäß nicht definieren. Dieser Begriff erübrigt sich als Zuschreibungsmerkmal zu sich selbst und anderen. Kreativität lässt sich auf Grund neurobiologischer Erkenntnisse erklären.

Zum Schluss ein passender Spruch:

`Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind!´ (aus dem Talmud),

Um den Rahmen meines Artikels nicht zu sprengen, muss ich auf eine Begriffsbestimmung der HS (High Sensibilitiy) vorläufig leider verzichten.

Vielen Dank?

Pete J. Probe

4 Kommentare zu “Die Psychologie der Kreativität&HS

  1. Guten Morgen Meise ,
    da muß ich erst mal drüber nachdenken, das ist ja ein sehr kreatives Thema 🙂 und sehr kompex, nicht richtig zu fassen, weil Krativität in so viele Bereiche des Lebens beeinflusst.
    Kreativität ist etwas zutiefst menschl., weil durch sie , die Seele eines Menschen durch Handlungen nach außen gebracht wird.
    Und alles hat natürlich immer mit Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zu tun.
    So gibt es z.b. ein sehr großes Potential an „Kreativität“ bei vielen ( fast allen ?) Menschen , das aber blockiert ist durch negative Einflüsse von außen .(Sie blockieren das Gehirn).
    Schönen Muttertag 😁, liebe Grüße
    C.H.

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    • Hi Clara,
      sehr interessante Worte, über die ich gleich nachdenken muss.
      Wer kreativ ist, kre-iert doch was, ohne es geplant zu haben. Und das kommt irgendwie von innen heraus, eine Idee, ein Einfall, Zufall…
      Und wie ist das bei den Tieren? Da steckt der Plan in den Genen. Die hat der `liebe Gott´ kre-iert. Deshalb sind sie nicht kreativ und werden als Kreaturen bezeichnet.
      Wie kann man sein `Potential an Kreativität´ erhöhen, wenn doch immer alles nach Plan laufen muss? Ich glaube das hat was mit unserem `Zeitmanagement´ zu tun, oder?
      Da müssen wir nochmal drüber reden.
      Danke für den tollen Beitrag!
      Jürgen (PJP)

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  2. Hi Pete,
    ja das sind auch interessante Gedanken wieder von Dir.🙃.
    Zeitmanagement ist ein essentielles Thema, um sein Potential aus zu schöpfen, das stimmt wohl.
    ( hab grad noch mal Gymnastik gemacht ARD Alpha 8hOO).
    Ich denke das Stichwort “ Perfektionismus“ spielt noch eine entscheidende Rolle im Zusamenhang mit Kreativität.
    Sprechen wir noch mal drüber.
    LG.
    Clara

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  3. ….da kommt mir grad noch der Gedanke, ob Perfektionismus mit Kontrollverlust gleich zu setzten ist , oder muß erst der Kontrollverlust zugelassen werden können, um nicht mehr so nach Perfektion streben zu müssen ??

    ….müssen wir mal drüber sprechen,…

    See you tomorrow ? 🙂😉

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