Internationales Grasbahnrennen 2017 in Rastede – laut und bewegt

Grasbahnrennen laut und bewegt

Keiner hatte damit gerechnet, dass die Grasbahn in Rastede nach den Regentagen noch zum Renen noch freigegeben würde. In dieser Hinsicht sind meine Videoclips vom Rennen wackelig ausgefallen, weil ich sie unvorbereitet freihand aufgenommen habe. Aber sie vermitteln einen guten Eindruck vom Ort des Geschehens. Nur den Geruch des Methanolgemisches, den die Maschinen hinter sich lassen, kann ich hier nicht vermitteln. 

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Seitenwagen

Von den Seitenwagen-Gespannen waren 10 Teams u.a. aus Holland und England in Rastede angemeldet. Interessant zu beobachten ist die Haltung des `Beifahrers´ in den Kurven, wie dieses Foto zeigt:

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Meine Videoclips habe ich wie folgt auf youtube hochgeladen:

PJP

Eine `Musikgeschichte´

Dear `English Reader´,

I still can`t post my articles in English. But in this one you can listen to some `classic music-tracks´ of my `personal history of music´. Thank you PJP

Es ist höchste Zeit, dass ich mich mal wieder der Musik zuwende. Jeder von uns hat seine ganz eigene `Musikgeschichte´. Wir alle haben Musik gehört – mehr oder weiger -, Musik gemacht oder auch nicht, alles nur eine `Geschmackssache´, die insbesondere unsere Gefühlswelt anspricht. Und gerade die Gefühle sind ja ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. (vgl. meine Artikel unter Kategorie Psychologie).

Musik hat viele Stilrichtungen, von der Klassik, dem Jazz, der Rock, Blues, Soul, Popmusik, dem Schlager bis hin zur Unterhaltungsmusik ganz allgemein. Das macht die ganze Sache nicht einfacher. Deshalb entscheide ich mich jetzt für die Richtung `Rock-Blues-Soul´.

Meine kleine Musikgeschichte

Meine persönliche Entwicklung in Sachen Musik begann auf dem Gymnasium. Mein Musiklehrer entdeckte ein musikalisches Talent in mir und tauchte alsbald in meinem Elternhaus auf. `Ihr Sohn muss im Schulorchester mitspielen. Er ist musikalisch und wir brauchen noch Verstärkung´. So gesagt ging alles sehr schnell. Das Instrument war eine Geige. Sehr schnell besaß ich dieses Instrument und erhielt Geigenunterricht und saß nach einigen Wochen bereits im Schulorchester. Mein Gott war das ganze eine Quälerei. Ich hab aber durchgehalten und wechselte sogar noch auf die Bratsche. Der Unterschied zur Geige? Die Bratsche brennt länger, weil sie etwas größer ist, wie so schön hieß. Ich habe es auf beiden Instrumenten nicht weit gebracht. Trotz der ganzen `Quälerei´ kann ich bis heute noch keine Noten flüssig lesen, sondern kann sie höchstens erraten. Immerhin haben wir auch mal ein Vivaldi-Konzert auf Spiekeroog gespielt. Meine beste Begabung war aber das Singen als Bass im großen Schulchor. Da hatten wir Auftritte mit großen Oratorien und einmal sogar zusammen mit dem Bremer Bachorchester. Da ist mein Musiklehrer als Dirigent mal richtig in`s Schwitzen gekommen.

Die Beat-Club-Phase

Nach Aufkommen der Beatles und des Bremer Beat-Clubs mit vielen deutschen sowie überwiegend englischen Bands haben wir – 3 Freunde und ich – nebenbei eine Band gegründet. Der hab ich dem Namen `Crazy Crowd´ verpasst. Alles fing an mit alten Radios, die wir als Verstärker nutzten. Die Technik war damals noch ein großes Problem, aber immerhin hatten wir sogar noch einen richtigen Auftritt im Hotel Busch. Später wurde es mit meiner tiefen Stimmlage professioneller. Die Ansprüche stiegen, was die sehr anspruchsvollen Partituren betrifft. Als zweiter Bass in der A-capella Gruppe `Vocaldente´ ging es häufig auf die Bühne. Vor Publikum ohne Notenblatt zu singen, das war nur aufregend. Gleichzeitig bot sich noch die Chance, mit ausgebildeten Musiklehrern wieder in einer Band ohne Namen mitzuspielen, wobei ein Auftritt in der Kulturetage schon hohe Konzentration für mich erforderte. So sang ich mit Ulla und Chorchef Ludger a-capella und spielte mit Bernhard in einer Band, die keinen Namen brauchte. Heute versuch ich mich nur noch ein bisschen auf der Gitarre, blue`se und improvisiere so vor mich hin. Man lernt ja schließlich nie aus. Wer sich noch näher mit grundlegenden Gedanken zu Musik beschäftigen möchte, der kann das unter meinem Artikel `Mit Musik leben wir´ gerne tun. Übrigens, können wir auch ohne Musik leben? Natürlich können wir das…es lohnt sich aber nicht!

Mehr unter link:

Mit Musik leben wir

Musikgeschichte aktuell

Nach diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit zurück zum Heute. Nun kennt Musik aber ja keine Zeit. Vom Trommeln der Schamanen, der Klassik- Rock-Pop- Musik etc., alles steht uns heute auf Tonträgern zur freien Verfügung. Über das Internet sogar live in Bild und Ton mit-geschnitten. Ich hab mich da mal bedient und möchte jetzt endlich mal was zu hören kriegen. Bevor sie jetzt beim Lesen einschlafen, will ich mich beeilen. Also, welche Stücke der `Rock- Blues- Soul- Richtung´ beeindrucken mich bis heute noch nachhaltig? Dazu möchte ich mit `Hey Joe´ beginnen. Es ist für mich das erste Werk dieser Richtung, das `Soul- Blues- Rock und sogar Jazz- Elemente (listen to the drummer) mit nur 3 Bandmitgliedern´ in sich vereint. Ich bin gespannt darauf, ob sie das bei Jimi Hendrix auch so heraushören. Ich stelle ihnen jetzt zwei Auszüge von `Hey Joe´ einmal vor. Begonnen hat das in Deutschland ja wohl mit dem legendären `Beatclub´, der ja erst kürzlich ein großes Jubiläum feierte. Also jetzt zurück in die 60th.

Ein Auftritt von 1967. Jimi sagt dazu:

Ich möchte einfach tun, was ich tue, ohne in Fragen von Rasse und Politik verwickelt zu werden.

das längste Zitat der Welt„, wie es der `FullForceDrummer´ bezeichnet.

Ich hab noch kein Stück live gehört, das mit so viel Leidenschaft vorgetragen wird.

Jimi is nearly eating his guitar….

Jimi on stage:

Der zweite Auftritt, den ich noch zeigen will ist der legendäre in Woodstock aus dem Jahr 1969. Diesen Beitrag gibt es in der älteren Ausführung nicht mehr frei verfügbar. Deshalb eine sehr destruktiv-chaotische Interpretation von `Wild Thing´ als Ersatz.

Hier der link dahin:

Wild Thing by Jimi

Jimi ist Geschichte. Wir sollten ihn nicht vergessen. Leider ist er uns nicht lange erhalten geblieben.

Frauenpower

Zu den Damen der Musikwelt-Klassiker sind mir weniger live-Mitschnitte bekannt. Aber zunächst Janis Joplin, die ja auch eine ganz besondere Geschichte geschrieben hat. Janis kommt in jeder Beziehung Jimi sehr nahe, sowohl was den Musikstil betrifft als auch die ganz anderen Intuitionen einer Fau, mit ihrem Auftritt in Woodstock. Ich hab mich für folgenden Mitschnitt entschieden.

Janis on stage:

Bei den Damen gibt es noch einen Klassiker, der mir unter der Haut geht. Ich habe mich bewusst auf einer viel späteren Performance der ganz anderen Art entschieden, weil es dieses Stück wert ist. Diese Dame hat sich in den späteren Jahren eben ganz anders `vermarktet´, sag ich mal. Die ganze Darstellung soz. `mit etwas mehr Anmache´ an die Männerwelt spielt in diesem Auftritt zum Glück keine Rolle! Der folgende Beitrag von Sam ist einzigartig! Er geht nicht nur unter die Haut, sondern kann uns auch schon mal härter treffen!

Sam 2003 on stage:

Zum Abschluss stellt sich die Frage, wie heutzutage die Stars vermarktet werden. Die Möglichkeiten über das Internet sind praktisch grenzenlos. Dazu möchte ich ihnen noch ein äußerst junges talentiertes Nachwuchstalent aus Liverpool England vorstellen. Mit dieser jungen Dame namens `Tabitha Jade´ überlasse ich ihnen das Feld. Schauen sie sich einmal ihr Spiel-Talent auf der Gitarre so ganz ohne Schminke und Schickschnack an. Ich kann nur noch sagen, das mir das auch ganz schön unter die Haut geht.

Ich habe sie zu Tabitha Jade music verlinkt. Sie müssen auf dieser Darstellung von ihr nur noch auf Youtube klicken. Seien sie nur noch gespannt darauf, was sie da erwartet, oder lassen sie es einfach bleiben :-)!

Tabis music:

http://tabithajademusic.com/

Zugabe

Ganz besonders möchte ich noch jemanden würdigen, der die Londoner Musikgeschichte in Sachen `Blues- Rock- Pop´ zusammengeführt hat. Er ist inzwischen zur Legende geworden. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich ihm backstage einmal persönlich mit deutschem Rhein-Mosel-Wein aus der Flasche, Gitarre und Gesang einmal im Kreise einer Band begegnen konnte. Bei dieser Begegnung musste ich sogar einige Autogramme geben, was mir schon reichlich komisch vorkam. Später im Hotel haben wir noch lange zusammen gesessen. Alexis ist ein zurückhaltender bescheidener Mensch, der so viel ins Leben gerufen hat. Wer es noch nicht wusste, er stammt aus Österreich, mit guten Deutschkenntnissen. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich meine Englischkenntnisse damals nicht so hart auf die Probe stellen müssen!

Alexis Corner:

AlexisKorner

Ich habe Alexis zu Ehren eine Biographie über ihn verfasst und ihn seine Geschichte in einem gespielten Interview selbst erzählen lassen.

Hier der link dahin:

Alexis Korner History

Pete J. Probe