Psychotherapie – WAS STECKT DAHINTER pt. 2

Psychotherapie und Pädagogik

Eigentlich begleitet die Psychotherapie uns schon von Geburt an.

Wir werden für eine Welt geboren, für die wir erzogen werden müssen. Das tun in der Regel unsere Eltern. Mit Eintritt in die Schule übernehmen die Lehrer die `Bildung´ und Erziehungsaufgaben zugleich. Das lässt sich wohl unter dem Begriff `Pädagogik´ zusammenfassen.

Thomas Gordon

Thomas Gordons, der ja nicht umsonst drei Jahre hintereinander für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, war mit seinem Werk  `Lehrer-Schüler-Konferenz´ (soz. angewandte Pädagogik) das entscheidende Verbindungsglied zur Psyche.

Im weiteren Verlauf des Lebens meldet sich unsere Psyche, wenn wir Probleme in der Lebensgestaltung haben. Häufig sind sexuelle Probleme die Ursache. Wir gehen zu einem `Psychotherapeuten` oder am besten gleich zu einem `Sexualtherapeuten´. Das alles betrifft die `Psychotherapie´.

Der Klassiker Sigmund Freud hat die Psychotherapie mit der Psychoanalyse im wesentlichen geprägt. Danach folgten B. F. Skinner mit der Verhaltenstherapie (Behaviorismus) und viele andere. Der Markt der psychotherapeutischen Ansätze ist heute nicht mehr zu durchdringen. Sehen sie sich einmal die `Liste von Psychotherapie und Selbsterfahrungsmethoden´ bei Wikipedia an und sie haben für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.

Psychagogik

Eines soll jetzt hervorgehoben werden.

Eine Verbindung zwischen Pädagogik und Psychotherapie. Ich nenne das Psychagogik.

Dazu braucht es keinen Markt vieler unterschiedlichen Methoden. Nur `gute Lehrer´ und `gute Psychotherapeuten´. Denn das eine ist wie mit dem anderen immer verbunden.

Fazit

Versuchen wir uns einmal darin. Schaden kann es nicht, denn nur aus Schaden wird man schließlich klug!

Mein besonderer Dank gilt `Jörg P. Ritter´, der mich mit seinem Artikel `Psychologie – Lehre der Seele´ (http://jpritter.com/2015/09/23/psychologie-lehre-der-seele/comment-page-1/#comment-20) auf diesen Beitrag gebracht hat!

All the best!

PJP

Psychotherapie – was steckt dahinter?

Hinter dem Begriff Psychotherapie verbirgt sich offenbar viel mehr, als wir wahrhaben wollen. Lässt sich Psyche wirklich therapieren, oder sind wir einem `Psychoterror´ ausgesetzt, der auf unterschiedlichsten Theorien basiert. Muss deren praktischer Nutzen für die Lebensgestaltung angezweifelt werden bzw. hilft uns die Psychotherapie wirklich bei der Lösung unserer Probleme?

Es gibt unterschiedliche anerkannte Verfahren wie die `Psychoanlyse´, die `Verhaltenstherapie´, die `tiefenpsychologisch fundierte Therapie´, die `Gesprächstherapie´  und die `systemische Psychotherapie´, ob die inzwischen anerkannt ist, weiß ich nicht.

Die Liste ließe sich noch erheblich erweitern und differenzierter ausführen, worauf ich allerdings verzichten möchte.

Dieser kurze Beitrag richtet sich vielmehr an Personen, die mit Psychotherapie Erfahrungen haben, oder sich dafür interessieren und die Interesse daran haben, sich darüber auszutauschen. Dabei geht es um Fragen wie z. B. ….hat mir die Therapie geholfen?…was bzw. welches Verfahren hat mir geholfen?…worauf kommt es bei einer Psychotherapie wirklich an? etc.pp

Ich lasse es zunächst dabei bewenden. Ich weiß, dass sich mein Anliegen an eine Minderheit richtet und bin mir bewusst, dass hier möglicherweise gar keine Kommentare abgegeben werden. Es ist halt nur ein Versuch, und ich bin motiviert, mich als sehr erfahrener Klient fachkundig in die Kommentare einzumischen.

Vielen Dank soweit!

Pete J. Probe