Freies Internet, freies WLAN – mit Freifunk pt.2

Freifunk – DIE WLAN-Idee für Deutschland

Freifunk birgt die Idee einer freien und vernetzten Gesellschaft. Was in den meisten europäischen Ländern fast selbstverständlich ist, wird in Deutschland durch die sogenannte Störerhaftung erschwert: ein offenes und providerunabhängiges WLAN für Anwohner und Besucher. Das möchten wir Freifunker ändern…“ so begann der theoretische Teil. Wer das noch einmal in Gänze lesen möchte (follow the link):

Freifunk – warum, wieso

Dieser Artikle bezieht sich auf `Nordwest-Freifunk´

Alle hier beschriebenen Angaben und Informationen zur Einrichtung eines Freifunk-Netzes gelten entsprechend der örtlichen Freifunk-Communities Deutschlandweit.

Zur näheren Info (follow the link):

Freifunk Infos Deutschland

Freifunk – Wie geht das?

Praktischer Teil

Was brauche ich alles, um mir einen Freifunk-Router zu installieren?

  1. Einen Internetzugang über eine FritzBox oder einen DSL-Router
  2. Einen Freifunk-Router – eine Liste geeignter Router findet sich auf der Homepage der jeweiligen Community (follow the link): Router, die Freifunk können mit Firmware Es gibt Rundstrahler und gerichtete Router für den Innen- sowie Außenbereich.
  3. Eine Freifunk-Software (Firmware), die auf den Freifunk-Router installiert werden muss. Die Software kann aus dem Internet bei der jeweiligen Community (hier Freifunk-Nordwest) heruntergeladen werden (follow the link): Freifunk Nordwest
  4. Eine Kabelverbindung (Ethernetkabel) zum Anschluss des Freifunk-Routers mit entsprechenden Steckern.

Der Router – das verbindende Element

Mit einem solchen Freifunk-Router, der inzwischen veraltet ist, fing bei mir alles `auf der Fensterbank´ – wie hier nachgestellt – an.

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Mit dem Nachbarn kann hiermit schon mal eine Verbindung aufgebaut werden und ein Freifunk-Zugang in`s Internet ist somit für den näheren Gartenbereich vorhanden. Für alle Besucher meines Hauses brauche ich keine Zugangsdaten auf meinen WLAN-Zugang mehr zu besorgen bzw. zu suchen.

Außenrouter in Loy – von Garten bis auf`s Dach

Inzwischen haben wir einen Außenrouter im Garten angebracht und dafür habe ich ca. 35m Ethernetkabel verlegt. Davon ca. 12m Erdkabel, das sich durch die dünnsten Dachgossenrohre aus Kunststoff  sehr preisgünstig und optimal vor Spaten und Wasser geschützt verlegen lässt. 

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Dieser Router (Rundstrahler) steht mit einem anderen Router in Verbindung, der ca. 45m entfernt ist und einen besonderen Hotspot für den öffentlichen Verkehr versorgt.

Weitere Freifunk-Außenrouter in Loy – einer nur zur Absicht im Blumentopf

Fragen und Antworten

Frage: Hafte ich für evtl. Missbrauch fremder Zugriffe auf meinen Freifunk-Router?

Antwort: Nein! Der Freifunk ist ein von meinem privaten Internetanschluss unabhängiges Netz, das durch meinen DSL-Router (bzw. FritzBox) soz. `durchgeschleift´ wird (VPN-Tunnel). Eine `Störerhaftung´ besteht für mich somit nicht.

Frage: Kann man vom Freifunk-Router auf mein Hausnetz zugreifen und meinen PC evtl. hacken?

Antwort: Nein! Das ist nicht möglich, da über den VPN-Tunnel (vgl. Frage 1) keine Verbindung zu meinem Hausnetz hergestellt werden kann.

Frage: Wird die Geschwindigkeit meines Internetzugangs (Bitrate) durch den Freifunk-Router eingeschränkt?

Antwort: Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Ich zB habe einen 100 MBit/s-Anschluss und mein Freifunk-Router belegt davon durchschnittlich 5 MBit/s. Einschränkungen habe ich bislang nicht bemerkt.

Frage: Kann man das Internet über Freifunk auch ohne eigenen DSL-Anschluss nutzen!

Antwort: Ja, sofern du einen Freifunk-Router installierst, der sich mit einem vorhandenen Freifunk-Router in der Nachbarschaft verbinden kann (Nachbarschaftshilfe zahlt sich aus 🙂 ).

Initiator und Administrator

Der Initiator und zugleich Administrator (ehrenamtlicher Verwalter) des Loyer Freifunk-Netzes ist mein Freund und Versteher der Funktechnik wope. Mit Hilfe seiner Beratung wurde dieser Artikle nach einem gemeinsamen Rum-Grog gestern abgeschlossen. Ein weiterer Artikle aus meinem persönlichen Erfahrungsbereich mit dem Freifunk folgt noch. Bis dahin schöne Woche noch!

PJP

Freies Internet, freies WLAN – mit Freifunk pt.1

Digitalausbau in Deutschland – Internetversorgung

Deutschland liegt beim schnellen Internet im Vergleich mit anderen Industrienationen auf einem der hinteren Plätze.

Es könnte so schön schnell sein: In Japan und Südkorea sind drei Viertel aller Haushalte mit einer Glasfaserleitung versorgt, die superschnelles Internet garantiert. In Deutschland hingegen nur etwas mehr als zwei Prozent. Damit gehört die Bundesrepublik laut einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) international zu den Schlusslichtern.

`Digitalausbau in Deutschland ein Totalausfall´

„Was den Digitalausbau in Deutschland angeht, war Alexander Dobrindt mit seinem Ministerium für digitale Infrastruktur ein Totalausfall“, meint Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikationswirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Er kritisiert die „zu späte, zu knappe und zu bürokratische Vergabe von Breitband-Fördermittel durch den Bund“. Erst 2015 wurde ein Förderprogramm mit vier Milliarden Euro gestartet“ (Dominik Lauck, tagesschau.de).

Freifunk – DIE WLAN-Idee für Deutschland

Theoretischer Teil

Freifunk birgt die Idee einer freien und vernetzten Gesellschaft. Was in den meisten europäischen Ländern fast selbstverständlich ist, wird in Deutschland durch die sogenannte Störerhaftung erschwert: ein offenes und providerunabhängiges WLAN für Anwohner und Besucher. Das möchten wir Freifunker ändern. Der freie Zugang zum Internet ist in der heutigen Zeit unverzichtbar für Information und Bildung.

Freies Internet mit Freifunk – in Nordwestdeutschland – aktuell

Freifunk Nordwest baut mit ehrenamtlichen Bürgern in der Nordwestregion ein eigenes großes, sich selbst verwaltendes und von kommerziellen Firmen unabhängiges Funknetz auf, welches im Besitz der Gemeinschaft bzw. Bürgern ist. Unser aufgebautes Netz erstreckt sich dabei von den Inseln, über Ostfriesland, das Emsland und Oldenburg bis hinunter nach Osnabrück.

Freies Internet – im privaten und kommunalen Bereich

Mit der Unterstützung von Anwohnern und Geschäftsleuten ist in den Stadtzentren von Wittmund, Ganderkesee, Wüsting und Teilen Oldenburgs bereits unser Freifunknetz großflächig vorhanden. Dabei muss nicht jeder, der bei Freifunk mitmachen will, einen Internetanschluss zur Verfügung stellen. Wer kein Internet spenden kann, kann auch einen kostenlosen Platz zum Aufstellen des Routers und den Zugang zu Strom spenden. Die Freifunk-Router verbinden sich, wenn sie in „Sichtweite“ sind, untereinander und bilden eine Wolke – ein sogenanntes Mesh Netzwerk – in dem unterwegs ein freier Zugang zum Internet (WLAN) möglich ist.“

Freifunk – als private Initiative

Jeder und jedem ist es freigestellt, ein Freifunknetz (Mesh Netzwerk) in seiner Region aufzubauen. Ganz abgesehen von DER Idee bedarf es dazu mindestens eines Initiators bzw. Administrators, der sich mit der Technik der Einrichtung eines Netzwerks auseinandersetzt und für die Bereitstellung entsprechender Freifunkrouter sorgt. Ein besonderer Vorteil besteht nun darin, dass über das Freifunknetz auch Anwohner mit Internet versorgt werden können, die noch nicht über einen Anschluss an das öffentliche Netz verfügen.

Weitere Vorteile

Mit einem Freifunkrouter müssen sich Besucher deines Hauses nicht mehr mit deiner WLAN-Nummer anmelden, um mal ins Internet zu gelangen, weil das Freifunk Netzwerk ohne jede Anmeldung frei zugänglich ist. Bürger oder Touristen, die sich innerhalb deines Netzwerks auf der Straße bewegen, haben dort einen ebenso freien Zugang zum Internet. Und junge Leute haben sofort `raus´, wenn sie irgendwo ins Internet gelangen. Für kleine Treffen oder Veranstaltungen, kann das Freifunknetz für Musik aus dem Internet innerhalb des Netzwerks genutzt werden zB über Spotify oder youtube. Eine wunderbare Möglichkeit, eine kleine private Street- oder Gartenparty mit Musik aus dem Internet zu berieseln.

Gesagt – getan

Wir haben ein kleines Mesh-Netzwerk in unserem Dorf Loy eingerichtet. Und wie das geht, folgt in der nächsten Ausgabe.

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Praktischer Teil – Der Anfang

folgt demnächst

PJP

Ein Wochenende – laut und leise

Laut

An 3. und 4. August 2019 fand das 9. Oldtimertreffen der Loyer Treckerfreunde statt

Fotos vom Beginn der Veranstaltung

Dreschmaschine in Aktion (sehr schön laut!)

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Die treibende Kraft – ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1954

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Den bin ich auch schon mal gefahren

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6 Tonnen Steinklotz – schwer zu bewegen

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Er hat sich festgewühlt….

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Mein Video vom Ende des Loyer Teckertreffens

Leise

Abstecher in die Stille….

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Schweinefaul…

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Diese Kühe werden gut versorgt…

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Schwalbennester ohne Ende – lange nicht gesehn..

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Gleich gibt`s wieder was, nur Geduld…

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Pause und die Stille genießen…

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Hausgemachter Kuchen…

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Tischdeko – Gewächs kenn ich (noch) nicht…

Ipweger Moor – Gang durch Naturlehrpfad im Landschaftsschutzgebiet

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Die anhaltende Trockenheit hinterlässt Spuren

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Der Gagelstrauch – entwickelt seinen besonderen Duft nach Cola und wurde in früheren Zeiten zum Bierbrauen verwendet.

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Die Blätter der Birken fallen früh…

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Mein Fotoalbum – auch zum Download verfügbar

PJP

Das Osterfeuer – Loy-al 2018

Das Osterfeuer

„Der Brauch des Osterfeuers ist germanisch-heidnischen Ursprungs. Das älteste schriftliche Zeugnis ist ein Briefwechsel zwischen dem Missionar Bonifatius und Papst Zacharias aus dem Jahre 751. In diesem Brief wird ein Brauch beschrieben, der als ‚ignis pachalis‘ (Passahfeuer) bezeichnet wird. Da die Frage aufgeworfen wird, wie im Sinne der Kirche damit umzugehen sei, lässt sich schließen, dass die römische Kirche Osterfeuer noch nicht kannte, auch keine Feuerweihe“ (Wikipedia).

The custom of the Easter fire is of Germanic-pagan origin. The oldest written testimony is an exchange of letters between the missionary Boniface and Pope Zacharias from the year 751. This letter describes a custom called ‚ Ignis Pachalis ‚ (Passover fire). As the question raised how to deal with it in the sense of the church, it can be said that the Roman Church did not yet know Easter fire, nor was it a fire-consecration.

Osterfeuer Loy-al 

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My fotoalbum:

PJP