Laut, bewegt – auf schnellster Bahn der Welt

55. Internationales Grasbahnrennen in Rastede am 10./11.08.2019

Die Rasteder Grasbahn ist immer noch die schnellste Bahn der Welt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,25 km/h ist der Rekord von dem Engländer Kelvin Tatum, den er im Jahre 2004 aufstellte, bisher weltweit ungebrochen. Ob dieser Bahnrekord jemals gebrochen wird, steht in den Sternen. Bei der Anmeldung von Fahrern aus Deutschland, den Niederlanden, England, Dänemark, Finnland, Italien und Tschechien nicht auszuschließen. Die Motorräder fahren mit einem Zweiganggetriebe, Hinterradfederung und einem Methanol-Gemisch. Ein unvergesslicher Geruch, der sich insbesondere im Fahrerlager verbreitet, das für jeden zugänglich sein soll.

Rückblick auf 2017

Im Jahr 2017 drohte das Rennen aufgrund heftiger Regenfälle auszufallen. Bereits am Samstag waren schon einige Fahrer wieder abgereist. Doch am Sonntag Morgen brach plötzlich der Himmel auf, und die Sonne ließ sich sehen. Derweil war die Bahn durch `großes Gerät´ ununterbrochen planiert worden.

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Dann entschied sich die Rennleitung die Bahn doch noch frei zu geben. Damit hatte wohl keiner gerechnet und ich musste schnell sein, um noch einige Eindrücke mit der Kamera einzufangen. Schließlich hatte ich die Rennen der letzten Jahre verpasst. Ein besonderer Vorteil als Zuschauer in der Kurve bestand darin, dass man nicht mit Sand von der Bahn `zugestaubt´ wurde, weil sie noch zu nass war. Alles musste jetzt schnell ohne Stativ frei-hand in Angriff genommen werden.

Kleine Fotoauswahl

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Video mit Sound und Zeitlupe

Ich wünsche allen Teilnehmern unfallfreie spannende Rennen in der Hoffnung, dass der Weltrekord zumindest annähernd erreicht oder sogar eingestellt wird.

PJP

Internationales Grasbahnrennen 2017 in Rastede – laut und bewegt

Grasbahnrennen laut und bewegt

Keiner hatte damit gerechnet, dass die Grasbahn in Rastede nach den Regentagen noch zum Renen noch freigegeben würde. In dieser Hinsicht sind meine Videoclips vom Rennen wackelig ausgefallen, weil ich sie unvorbereitet freihand aufgenommen habe. Aber sie vermitteln einen guten Eindruck vom Ort des Geschehens. Nur den Geruch des Methanolgemisches, den die Maschinen hinter sich lassen, kann ich hier nicht vermitteln. 

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Seitenwagen

Von den Seitenwagen-Gespannen waren 10 Teams u.a. aus Holland und England in Rastede angemeldet. Interessant zu beobachten ist die Haltung des `Beifahrers´ in den Kurven, wie dieses Foto zeigt:

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Meine Videoclips habe ich wie folgt auf youtube hochgeladen:

PJP

Internationales Grasbahnrennen 2017 in Rastede – Schneller als die Polizei erlaubt

Die schnellste Grasbahn der Welt

Die Grasbahn in Rastede gilt mit 1km Rennstrecke nach wie vor als schnellste Grasbahn der Welt. Eine Grasbahn besteht im Gegensatz zum Speedway auf der Sandbahnstrecke aus einer Grasnarbe und ist in der Regel länger als eine Sandbahn. Die Motorräder fahren mit einem Zweiganggetriebe, Hinterradfederung und einem Methanol-Gemisch. Ein unvergesslicher Geruch, der sich insbesondere im Fahrerlager verbreitet. 2004 stellte Kelvin Tatum (England) in Rastede mit 143,25 km/h die Grasbahn-Bestmarke auf.

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Grasbahnrennen in Rastede 2017 auf der Kippe

Zum Sa/So d. 11./12. August wurde das 53. Grasbahnrennen in Rastede ausgeschrieben. `Rennen statt Regen´, lautete das Motto der diesjährigen Veranstaltung, da bereits viele Rennen dieser Art buchstäblich ins Wasser gefallen sind. Die Vorbereitungen zu dem Rennen sind nicht ohne, was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft. 400 Holzplanken müssen auf Tiefladern angefahren und rund um die Strecke fest im Boden verankert werden. Wenn alle Planken verbunden sind kommt darauf kommt noch ein Handlauf aus PVC. Das ist harte Arbeit, aber wer mal an der Rennstrecke gestanden hat, wird schnell erleben, wie gefährlich dieser Rennsport ist. Nun muss nur noch der Wetterbericht mitspielen. Wird sich der einsetzende Regen rechtzeitig verziehen? Freitag und Samstag schon mal verregnet, die Bahn war nicht befahrbar. Doch am späteren Samstag öffnete sich der Himmel und am Sonntag ließ sich die Sonne blicken. Durch unermüdlichen Einsatz wurde die Bahn durch schweres Gerät gelockert und gewalzt und schließlich zum Rennen doch noch freigegeben.

Egon Müller – ein Veteran

`Sie nannte ihn Raketenmüller´, so der Spiegel am 22.11.2013. Egon Müller ist der einzige Deutsche, der 1983 die Weltmeisterschaft im Speedway gewonnen hat. Außerdem konnte er dreimal die Weltmeisterschaft im Langbahnrennen für sich verbuchen. Sein letztes Rennen fuhr er 1997 und hatte sich in seiner Karriere insgesamt 69 Knochenbrüche zugezogen. Bereits 1976 erhielt er für seine sportlichen Erfolge das Silberne Lorbeerblatt vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel. Heute widmet er sich dem Tunen von Speedwaymaschinen und ist seit 2013 als Co-Moderator für Eurosport tätig.

Foto-Impressions

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My Fotoalbum

PJP