Motorradfahren – mit Musik

Motorradfahren (Motor Biking) verbindet

Jeder Motorradfahrer kennt einen anderen Motorradfahrer, sofern er nicht ein Neuling ist. Motorradfahrer (hier: Biker) grüßen sich durch Handzeichen, wenn sie sich im Straßenverkehr begegnen. Sie helfen und beraten sich, wenn es um Probleme mit dem Moped (Abk. für Motorrad) geht. Viele reparieren und warten ihre Maschine selbst. Das sind dann die sog. Schrauber, zu denen ich nicht gehöre. Nun hat sich wohl auch an der Technik der Mopeds neuerer Generation vieles geändert, so dass das Schrauben (im wahrsten Sinne des Wortes) mehr durch Mechatronik bestimmt wird. Und wer nun ein Motorrad älterer Generation fährt, hat echt Probleme einen professionellen Schrauber zu finden, der die Macken einer Maschine aufgrund seiner Erfahrungswerte genau kennt und leicht reparieren kann. Und wenn du an den falschen Schrauber gerätst, wie es mir im Laufe vieler Jahre zweimal passiert ist, kannst du viel Geld loswerden.

Musikmachen verbindet

Musiker sind in einem Orchester, einer Band oder Gruppe bereits harmonisch (im wahrsten Sinne des Wortes) miteinander verbunden. Es gibt nichts Besseres: In einer Gruppe einen gemeinsamen Drive zu finden und auf der Bühne zu spielen. Die Bandbreite geht dabei abgesehen von der Klassischen Musik, vom Jazz, Blues, Rock bis hin zu den vielen Richtungen des Metal. Und auch bei der Musik kommt die Technik in`s Spiel. Da muss bei Bühnenkonzerten der Sound richtig abgemischt werden, und das gilt auch für sog. unplugged Konzerte, die über Mikrophone verstärkt werden. Und wenn ein Verstärker oder anderes Technische Gerät mal nicht mehr funktioniert, muss auch mal geschraubt werden und der Lötkolben kommt zum Einsatz.

Motorradfahrer (Biker) mit Musik

Viele insbes. auch ältere Mopedfahrer legen es darauf an, aus ihren reichlich überzüchten Mopeds einen lauten Sound zu heraus zu holen, um damit möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dabei handelt es sich offenbar um spätpubertäre Nachwirkungen, die irgendwie noch ausgelebt werden wollen, und das ist auch voll ok, soweit Wohngebiete geschont werden.  Motorradfahrer, die Musik machen, haben das dagegen nicht nötig, weil sie ihren Sound auf der Bühne laut genug ausleben können.

Anlass meines Schreibens

Ich brauchte kürzlich schnelle Hilfe mit meinem Motorrad und stand soz. auf dem Schlauch. Da kontaktierte ich einen Musiker, den ich noch nie getroffen hatte, von dem ich aber wusste, dass er auch Biker ist. Der stand zwar gerade unter Zeitdruck, war aber schnell zu Stelle, und hat mein Problem gelöst. Bezahlung ausgeschlossen… und weg war er. Jetzt hat er meine Nummer, die er immer anrufen kann, man weiß ja nie…

Aus aktuellem Anlass

Ich möchte meinen heutigen Bericht noch einige Fotos hinzufügen, die ich auf der letzten Bremer Classic geschossen hab, als ich auf de Suche nach dem Goggo war, der mir in meiner Sammlung von Oldtimern noch fehlte.

Die Motorräder, die auf kleinerem Raum untergebracht schlecht zu fotofieren waren, habe ich in meinem Bericht noch nicht gezeigt, was ich aus aktuellem Anlass nachhole.

Hier nochmal der Goggo:

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Dazu noch der Borgward mit 2000PS, der im Focus der Werbung stand:

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Last but not least die Motorräder:

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Mehr im Album:

PJP

The Goggomobil – 65th birthday

Meine Oldtimer-Fotos

Nach Durchsicht meiner Oldtimer-Fotos musste ich feststellen, dass mir das Goggomobil fehlt. Und da heute vor 65 Jahren der erste Goggo vom Band lief, möchte ich ihm dazu nachträglich gratulieren.

Entstehungsgeschichte des Goggomobils

Zur Entstehungsgeschichte des Goggomobils müsste man eigentlich ein ganzes Buch schreiben. Sie geht zurück auf die Motorradfahrer der 1950er Jahre, die Wind und Regen ausgesetzt waren und gerne ein `Dach über den Kopf´ gehabt hätten. Das brachte den `windigen´ Landmaschinenhersteller Hans Glas auf die Idee, ein Fahrzeug herzustellen, dass den Bedürfnissen der Motorradfahrer entsprach, die sich kein Auto, wie zB einen VW Käfer leisten konnten. Gesagt-getan…. „Junior-Chef Andreas Glas und der Ingenieur Karl Domprecht hatten um zwei Holzkisten herum, die als Sitzbänke dienten, das Wägelchen konstruiert“ (Bericht Hartmut Goege DLF). Der Goggo wurde von 1955-1969 produziert.

Der Name

 `Goggo“ war der Kosename eines Enkels von Hans Glas. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller als auch für das Goggomobil´ (Wikipedia).

`Der Motor des Grundmodells hat einen Hubraum von 250 cm³, sodass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der Klasse 4 (Fahrzeuge bis 250 cm³) gefahren werden durfte´(Wikipedia). Mit 13,6 PS und  vier Gängen das erfolgreichste Kleinauto seiner Zeit. Grundpreis 2.950 Mark, Spitzengeschwindigkeit 75 km/h. 

Goggomobil Limousine mit zu seiner Zeit modischem Zubehör wie Sonnenblende, kleinen Schuten über den Scheinwerfern und Wackeldackel auf der Hutablage

Fotos übernommen von Wikipedia

`Goggomobil Limousine mit zu seiner Zeit modischem Zubehör wie Sonnenblende, kleinen Schuten über den Scheinwerfern und Wackeldackel auf der Hutablage´(Wikipedia).

Goggomobil Coupé TS 250

Mehr auf dem Bericht von Hartmut Goege DLF (follow the link):

DLF Goggo-Geschichte

Andere Klein(st)fahrzeuge aus meiner Foto-Sammlung

Die `Knutschkugel´ (Isetta)

Gesehen auf der Bremer Classic-Messe

Fiat 500f – Baujahr 1972

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Rockschule H. Dumont (Besitzer)

Ohne Dach – aufgeschnappt mit großem Kennzeichen

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Weitere Fotos

Zum Vergrößern anklicken

Das Goggolied

gibt es nur gegen Bares – statt dessen ein Werbefilm:

PJP