Cybercrime auf Spurensuche – im Darknet

Cyberwar – ein rechtsfreier Raum?

Das Internet ist ein weitgehend `rechtsfreier Raum´ und hat inzwischen Formen angenommen, die nicht mehr zu vertreten sind. Donald Trump hat – wie aus meinem letzten Bericht hervorgeht – russische Hacker aufgefordert, an die 30000 private emails von Hillary Clinton zu hacken und der Öffentlichkeit preiszugeben. Wo soll das noch hinführen? Hier bedarf es einer internationalen Kommission, die dafür sorgt, dass solche Aktionen unter Strafe gestellt werden. Trump hat damit den Bogen zu weit überspannt und eine neue Form des `Kalten Krieges´ (Cyberwar) eröffnet. Aus aktuellem Anlass halte ich es deshalb für geboten, die Kenntnisse über den Missbrauch des Internets noch zu erweitern und verweise auf das BKA, das im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München dem `Cybercrime´ auf der Spur ist.

Titelfoto: ©Marcel Kusch (dpa)

Cybercrime im Darknet

Wirtschaftsjournalist Maximilian Schönherr hat im Deutschlandfunk ein Gespräch mit Manfred Kloiber geführt. Es geht um den sog. `Darkroom´ des Internets, über den u.a. illegaler Waffenhandel abgewickelt wird. Für die `Guten Hacker´ sollte das eine besondere Herausforderung sein, solche Straftaten mit aufzudecken zu helfen. Denn was diese Waffen anrichten können, zeigt der Amoklauf in München. Der junge Täter hatte seine Tat bekanntlich gut vorbereitet und seine Spezial-Waffe über das Darknet in seinen Besitz gebracht. Nicht zuletzt bedienen sich auch die Geheimdienste des Darknet`s und sind dort umfassend vertreten. Lesen sie das sehr interessante Gespräch, das Maximilian Schönherr geführt hat. Es dient zur Information für alle Internetuser, insbesondere aber auch für Waffenhändler und -Experten, denen möglicherweise (über das Darknet) Waffen angeboten werden, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

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Manfred Kloiber weiß mehr:

M. Kloiber im Gespräch

Zugabe:

Zur Entspannung begeben wir uns in den `White room´ mit der legendären Gruppe Cream. Zunächst hören wir das Original, danach live Versionen. Viel Spaß. Und immer schön locker bleiben:

Eric-Clapton-10-DW-Kultur-New-York

The link:

In a white room with Cream

PJP

 

 

 

 

 

 

Hacker International!! – please read

Hobby-Hacker sind am Werk, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und das lässt sich lernen mit sog. tools.

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Es gibt Hacker-tools, die erlaubt sind und die man sich runterladen kann. Das Hacken mit diesen tools ist für das eigene Betriebssystem grundsätzlich erlaubt. Andere tools sind dagegen verboten wie zB solche, die den Kopierschutz urheberrechtlich geschützter Werke umgehen, sowie auch Spionageprogramme. Die Grenzen sind hier fließend dh es lassen sich im Prinzip alle tools einsetzen, sofern sie für einen Hacker verfügbar sind. Schließlich sind diese tools für einen Laien nicht sichtbar bzw. zu identifiziKevineren. Illegale Hacker tools haben zB folgende Funktionen: WLAN Passwörter cracken, Taststuranschläge mitschreiben (sog. Keylogger), Aktivitäten protokollieren, Würmer oder Viren selbst bauen.

Sollten ihnen solche tools begegnen, sind sie nur für das eigene Betriebssystem zu nutzen. Und wer sich daran nicht hält, kann damit anstellen, was er will und sich darin üben, zB fremde Kreditkarten zu missbrauchen. Kleinere Beträge fallen nicht unbedingt auf, aber in der Summe ein lohnendes Geschäft. Beim online-Banking wird es schon schwieriger. Aber sicher gibt es viele Hacker, die bereits fieberhaft daran arbeiten.

Seien sie auf jeden Fall vorsichtig, beim Herunterladen unbekannter Programme, da sie häufig Hackertools enthalten, mit denen ihr PC ausspioniert werden kann.

Hacken im großen Stils

Im großen Stil ist Kevin Mitnick in den 90er Jahren u.a. in das Netzwerk des Pentagons und vieler großen Firmen eingedrungen. Er war einst der meistgesuchte Verbrecher der USA und saß fünf Jahre im Gefängnis. Heute ist er rehabilitiert, gilt aber nach wie vor weltweit als Prototyp des Hackers. In seinem Buch `Die Kunst des Einbruchs´ stellt er seine Erfahrungen mit groß angelegten Hacks vor.

WikiLeaks – das Hackerportal

Im Zusammenhang mit dem Hackerportal WikiLeaks ist der Julian Paul Assange kein Unbekannter. Immerhin erhielt er verschiedene Journalismuspreise und Auszeichnungen und hat WikiLeaks mit in`s Leben gerufen. Seine Enthüllungen blieben nicht ohne Folgen. Einer Ausweisung in die USA konnte er bislang entgehen.

Nachdem in Schweden im Herbst 2010 Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben worden waren, bereitete sich sein Gastland Großbritannien darauf vor, ihn dorthin zu überstellen. Assange bezeichnet die schwedischen Vorwürfe als Teil eines Komplotts gegen ihn und befürchtet, dass er als Folge an die USA ausgeliefert werden könne, wo ihn kein fairer Prozess erwarten würde. Nachdem in Großbritannien alle rechtlichen Mittel gegen eine Auslieferung an Schweden ausgeschöpft waren, floh er im Juni 2012 in die Botschaft Ecuadors in London und bat dort um politisches Asyl, das im August 2012 bewilligt wurde. Seitdem lebt er in der Botschaft. Seine Flucht in die Botschaft löste erhebliche internationale diplomatische Verwicklungen aus.

WikiLeaks aktuell

Am 2. April 2016 gab WikiLeaks den Mitschnitt einer Telefonkonferenz des Internationalen Währungsfonds (IWF) frei. Deren Thematik waren Planspiele um die weitere Bewältigung der griechischen Staatsschuldenkrise und „die Verhandlungsstrategie des IWF und das Misstrauen seiner Mitglieder gegenüber den Zusagen der griechischen Regierung und denen der europäischen Kreditgeber.

Am 19. Juli 2016 beginnt Wikileaks vier Tage nach dem Putschversuch in der Türkei auf einer Suchwebsite mit der Veröffentlichung von 294.548 E-Mails der türkischen Regierungspartei Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP).[93] Der Inhalt der Mails beziehe sich aber meist nicht auf Interna der Regierung, sondern auf „Beziehungen mit der Welt“

Blogger gegen Hacker

Ein blog ist so etwas ähnliches wie ein Tagebuch. Es geht darum, wichtige Gedanken, Erfahrungen, Ideen, Anregungen u.v.m. mit anderen zu teilen, die auch einen blog betreiben. Alle anderen Leser haben auch einen Zugriff auf diese blog-Artikel, sofern sie öffentlich zuggängig sind. Die Gestaltung eines Blogs ist beliebig, sofern sie keinen Missbrauch betreiben. Mein Problem bei dem Begriff blog ist der Artikel: Heißt es nun der oder das blog? Ich entscheide mich für `der´. Mehr weiß Wikipedia:

Was ist ein Blog?

Meine Erfahrungen mit Hackern 

Der erste umfängliche Hackerangriff auf mein Laptop erfolgte Anfang März 2016. Das Schutzprogramm von Kaspersky hatte aus mir unerfindlichen Gründen 199 Viren, Trojaner  u.v.m. nicht gemeldet. Erst durch Spezialisten aus Indien konnte alles wieder bereinigt werden und das Laptop funktionierte wieder einwandfrei. Beim 2. Angriff bewegte sich meine Maus plötzlich ganz von selbst und versuchte, bestimmte Funktionen auszuführen. Der Hacker hatte wohl nicht wahrgenommen, dass ich meine Maus gerade selbst bediente, als er sie übernahm und sich somit selbst verraten. Auch das konnte bereinigt werden. Die Hacker hatten bereits alle Sicherheitseinstellungen von Microsoft abgestellt und mein OfficeprogrammObama gelöscht, was sehr unangenehm war, weil ich es wieder neu installieren musste. Außerdem wurde mein Haupt-PC vollkommen platt gemacht und damit sind auch über 11000 Fotos verschwunden. Daran muss ich noch arbeiten. Und nicht zuletzt hat ein Hobby-Hacker einen raffinierten Kaufbetrug über Amazon geschafft, auf den ich reingefallen bin. Dieser Hacker konnte durch schnelles Reagieren identifiziert werden. Lesen sie auch meinen Bericht vom 11. März:

Hacker Anfang März 2011

Aufruf an alle Hacker und solche, die es werden wollen!

Bitte versuchen sie gar nicht erst, auf meinen PC oder mein Laptop zuzugreifen. Bei mir gibt es NICHTS zu holen. Weder Geld noch irgendwelche geheimen Aktionen, die unsere Sicherheit gefährden könnten. Politisch ist alles sauber recherchiert und vollkommen unabhängig von irgendwelchen Einflüssen. Außerdem ist es nicht fair, meine Schreiberei zu stören und auch noch einige Fotos aus meinen Artikeln zu entfernen. Eine neue Prüfung meiner Laptops nimmt außerdem sehr viel Zeit in Anspruch.

Cyberkrieg, ein mieses Geschäft

Im Herbst wird in den USA der nächste Präsident oder auch die erste Präsidentin gewählt. Das wird entweder Donald Trump(el) sein oder Hillary Clinton. Letztere steht vor allem wegen ihrer E-Mail-Affäre unter Druck, das ist auch ein wiederkehrender Angriff ihres Rivalen Trump….denn Trump hat auf einer Pressekonferenz Russland dazu „eingeladen“, die 30.000 fehlenden E-Mails Clintons zu suchen und zu veröffentlichen. Das bezeichnet nicht nur TechCrunch als „unverantwortlich“, denn Trump ruft hier eine fremde Macht ziemlich klar dazu auf, eine hochrangige US-Politikerin zu hacken und ihre Daten zu entwenden.

Foto McGregorTV_Trumpel

Foto: McGrg/TV

Obama verdächtigt die Russen

Foto APdpa_Obama

Foto: AP/dpa

Was sagt Putin dazu?

Foto dpa

Foto: dpa

Weiteres gibt es bei `hacker news´ zu lesen:

Hacker News

Damit haben wir eine neue Form des sog. `Kalten Krieges´ eingeläutet. Vielen Dank Herr Trump….

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