Engel der Straße – im Namen der Menschlichkeit

Obdachlos auf der Straße

Es gibt in unserem Land Menschen, die auf der Straße wohnen, weil sie keine andere Wohnung oder Unterkunft haben. Wir begegnen ihnen in jeder größeren Stadt. Sie sitzen an ihren Stammplätzen und `betteln´ um eine Geldspende, um sich etwas zu essen zu besorgen.

Fotos: © Christina Brun

Wie begegnen wir diesen Menschen? 

Die meisten gehen vorbei. Nur wenige spenden ein wenig `Kleingeld´ und gehen weiter. In Ausnahmefällen findet auch ein Gespräch statt. 

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Wie bewerten wir diese Menschen?

`Ich geben denen grundsätzlich kein Geld, weil die nur auf Drogen und Alkohol aus sind.´ `Die sind nur zu faul zum arbeiten.´ `So wie die aussehen….´ ..`ist nicht mein Problem…´…etc.pp. Die Reihe ähnlicher Bewertungen der Obdachlosen, die mir zu Ohren gekommen sind, ließe sich fortsetzen.

Fazit:

  1. „Obdachlosigkeit unterliegt leider immer noch und zu oft gesellschaftlicher Stigmatisierung“ (Freunde der Kölner Straßen und ihrer Bewohner e.V.).
  2. Wir meiden den Kontakt zu den Obdachlosen aus vielen anderen Gründen, die eher psychologisch zu ergründen sind und hier nicht näher ausgeführt werden sollen.

Fakt ist

...“Ein Blick hinter die Kulissen dieser Menschen, zeigt oft Lebensabschnitte, die durch Krankheit, Depressionen, Trennungen und Verluste geprägt sind. Leider gerät man hier schnell in eine Abwärtsspirale, der man sich ohne sozialen Rückhalt oder Überwindung des eigenen Schamgefühls kaum entziehen kann“ (ebenda).

Pressemedien

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Videos über die Arbeit mit dem Kältebus

Die erste Tour und mehr

Bilder von den Straßenaktionen

Bilder von Kältegängen

Zu den Freunden der Kölner Straßen (homepage):

Willkommen

PJP

 

WELTGLÜCK-stag – ein Geschenk der UN

Die Verbündeten Staaten dieser Welt (United Nations) haben gestern am 20. März den Weltglückstag ausgerufen.

Diesem Tag gebührt Aufmerksamkeit und Beachtung. Gerade in den krisengeschüttelten Zeiten, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, dürfen wir das `Glück´ nicht vergessen. Wir müssen dem Unrecht etwas entgegensetzen. Und das ist unser Glück. Es gehört jetzt mal auf unsere `Tagesordnung´. Wir dürfen uns von all den negativen Gedanken nicht beherrschen lassen, indem wir unser ganz eigenes Glück einmal in Betracht ziehen. Es geschehen immer kleine Zeichen und Wunder, die wir meistens gar nicht wahrnehmen. Und das gilt für Jede(n)! Wem können wir an zu diesem Tag eine besondere Ehrung zukommen lassen? Hier ein Beispiel aus Taiwan. Dort gibt es einen Menschen, der keine Beachtung braucht. Er arbeitet nur für sich, so unauffällig wie möglich. Nun wird er aber langsam bekannt.

Alte kleine Gebäude auf einem früheren Militärgelände sollten abgerissen werden.

…….. ein ehemaliger Soldat, wollte das nicht. Er griff zu Pinsel und Farbe und malte um sein Leben, um die alten Gebäude vor der Abrissbirne zu retten. Um sich besser konzentrieren zu können und schneller voranzukommen, verlagerte er seine Arbeit schließlich auch noch in die Nachtstunden. Tagsüber war es nicht mehr möglich in Ruhe zu malen, weil seine Arbeiten inzwischen im ganzen Land bekannt geworden sind. Fotographen, Touristen und nicht zuletzt die Medien lassen keine Ruhe für ihn aufkommen.

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Für das Alter von 93 Jahren kann sich das wohl sehen lassen. Der `Weltspiegel´ (ARD) hat ihn besucht:

Malen gegen die Abrissbirne

Bettina Sahling hat bereits 20 März 2013 auf den `Glückstag´ aufmerksam gemacht und einen sehr gut verständlichen Bericht über unser Glück verfasst:

Bericht Bettins Sahling

Was ist sonst noch alles passiert:

Einen besonderen Volltreffer hat Barak Obama mal wieder gelandet. Er trifft sich mit Raul Castro in Havanna. Die anderen MSN-Berichte sprechen für sich:

Mehr weiß MSN-Nachrichten:

msn-Kurzberichte

Fazit

Kramen wir unser eigenes Glück jetzt hervor und fangen wir jetzt gleich an. Es gibt viel zu `erledigen´. Ich gebe mal ganz spontan einige Beispiele vor.

Welt aus – Musik an. Was leckeres kochen. Freunde anrufen oder einladen, zusammen Musik hören, essen, ein Familientreffen machen, Nachbarn einladen, kranke und alte Menschen, die in Vergessenheit geraten sind, anrufen oder besuchen etc.pp…. eine unendliche Reihe von Möglichkeiten, die wir jetzt tun können.

Es kostet für die meisten viel Überwindung davon etwas in die Tat umzusetzen. Wir sind ja alle sooo `stressgeplagt´, sagt und unser `Hirn´. Nein, sind wir nicht. Das ist soz. eine `Falschmeldung´ unserer Gedanken. Ein Programm, dem wir immer wieder auf dem Leim gehen. 

Dazu eine kleine Hilfestellung mit folgendem Spruch:

`Wenn was the last time, you did something for the first time´?

Sind sie z.B schon einmal barfuß über einen Rasen oder durch den Schnee gelaufen? Ich gehöre zu diesen `verrückten´ Barfußläufern. Ziehen sie jetzt Schuh und Strümpfe aus, und laufen sie barfuß über den Rasen. Genießen sie es. Mag ein wenig kalt und  feucht anfühlen. Achten sie nur darauf, dass sie nicht in einen Hundehaufen 😉 oder Nagel treten. Wenn sie das hinter sich haben, werden sie sich besser fühlen. Wetten dass?

Letztlich hat jede(r) selbst zu entscheiden. Und wer sich nicht augenblicklich auch nur für die kleinste Glückaktion – auch auf der Arbeit – entscheidet, hat diesen Glückstag schon verspielt.

Jeder ist seines Glückes Schmied

PJP

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