Covid-19 Pandemie – Die Natur fordert ihren Tribut

Die Covid-19 Pandemie – Ursprung

Die Covid-19 Pandemie ist nicht zufällig in China entstanden. Es werden nicht zufällig in China exotische Tiere aller Art tot oder lebendig von Menschen gegessen. Es werden nicht zufällig in China Blüten von Menschen bestäubt, weil die Bienen dort ausgestorben sind. Diese Reihe ließe sich fortsetzen und auch auf andere asiatische Länder übertragen. 

Fakt ist

Das Corona-19 Virus stammt wie viele anderen Viren dieses Typs vom Tier und hat sich nicht zufällig auf den Menschen übertragen. Durch ausufernden Handel und Umgang mit Tierarten wie zB Fledermäusen und anderen exotischen Arten offensichtlich in Verbindung mit einem Fischmarkt in Wuhan (mit über 8 Millionen EW) ist es dann passiert. Das Virus hat den Menschen infiziert, und es ist wohl davon auszugehen, dass es durch Verspeisung evtl. rohen Fleisches dieser Tiere für das Virus möglich war, den Menschen als Wirt zu besetzen. Und jetzt haben wir den Salat: Das Virus steckt an und hat sich weltweit verbreitet.

Die Natur und wir alle (4alle)

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Löwenzahn in Massen – die Zeit vor Glyphosat in Massen

Wirtschaftlich ist diese Pandemie ein Fiasko, für selbständige Kleinunternehmer sehr schwer zu ertragen. Menschlich gesehen hat diese Phase der Pandemie einen Einfluss auf die psychische Verfassung vieler Bürger, weil sie ihre sozialen Kontakte  zurückstellen müssen. Die Ungewissheit, wie es weitergeht und vor allem Angst macht sich zudem breit. Nur die kleinen Kinder wissen nichts davon und haben in geordneten Verhältnissen keine Probleme. Die Schüler haben schulfrei, die Lehrer entschleunigen mal und sind mehr oder weniger online mit ihren Schülern verbunden.

Und die Tier- und Pflanzenwelt entwickelt sich prächtig. Die Luft ist weniger belastet etc.pp…

Fazit: Die Natur atmet durch!

Sie braucht uns nicht, aber wir brauchen sie!!

Was lernen wir – was müssen wir lernen

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Die Bundes-Umweltministerin  Svenja Schulze hat es – endlich – auf den Punkt gebracht.

Dazu ein Zitate aus der Tagesschau:

Die Umweltministerin fordert ein Umdenken…

Wie können Pandemien wie die jetzige durch das Corona-Virus künftig vermieden werden? Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist sich sicher: Der Naturschutz muss eine Rolle dabei spielen. Denn: Rund 70 Prozent der bisher bekannten Viren stammen aus dem Tierreich – und gingen erst später auf den Menschen über.

„Wenn unterschiedliche Tierarten und Menschen auf engstem Raum zusammenkommen, dann kann das eben besonders gefährlich werden“, beschreibt die Ministerin die Entstehung einer sogenannten Zoonose.

Intakte Lebensräume für Flora und Fauna

Zweitens sei es wichtig, Lebensräume und möglichst viele Tierarten zu erhalten, sagt die Forscherin: „Man kann sich das so vorstellen: In einem intakten Ökosystem hat jede Art ihren Platz, und es gibt eigentlich kaum wirklich einen freien Platz, der zu füllen ist.“ Komme es nun zu einer Störung, wie zum Beispiel zur Rodung einer Fläche vom Regenwald, dann entstehe bildlich gesprochen eine Art freier Raum, so Junglen.

Die Bundesumweltministerin warnt deshalb: Wir müssen aufpassen, wie wir mit der Natur umgehen. Unsere Lebensweise sorge nämlich dafür, dass das Biosystem aus dem Gleichgewicht komme: „Es geht darum, den Wildtieren künftig den Platz und die vielfältigen Ökosysteme zu geben, die sie brauchen, damit Mensch und Tier einen gesunden Abstand zueinander halten können“, so Schulze.Aber es gehe auch um nachhaltige Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft: „Dazu müssen wir natürlich auch in Deutschland beitragen, etwa über eine nachhaltige Agrarpolitik oder über nachhaltige globale Lieferketten.

Globale Lieferketten als Teil des Problems

Global vor allem auch deshalb, weil Deutschland viel importiert. Allein das, was wir an Palmöl oder Soja verbrauchen, würde 13 Prozent der Fläche in Deutschland bedecken. Diese Fläche wird aber in anderen Ländern beansprucht – und zum Beispiel Regenwald wird abgeholzt.

Was aber tun? Da bleibt auch Umweltministerin Schulze unkonkret. Sie spricht davon, dass alle mehr machen müssen. Den illegalen Wildtierhandel zu unterbinden zum Beispiel. Schulze ist auch dafür, den Welt-Biodiversitätsrat zu beauftragen, Daten zu sammeln und die Politik zu beraten. Umgesetzt und beschlossen wäre damit allerdings noch nichts.

Es geht also einmal mehr darum, dass auf Nachhaltigkeit gesetzt werden sollte. Mehr Naturschutz, vielleicht weniger Konsum. Die Natur anders behandeln, so nennt es Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung: „Es wird so weitergehen, wenn wir nicht irgendwie umsteuern, und wir werden mehr dieser Pandemien haben.“ Die Menschen müssten endlich proaktiv werden, so Settele, „um sozusagen den Impfstoff in der Natur zu finden, sprich: uns selber zu impfen, wenn wir einfach diese Natur anders behandeln.“

Umweltpolitik könnte also auch Gesundheitspolitik sein. Die Umweltministerin wünscht sich jedenfalls, dass man genau das aus der Krise lernt.“ (von Von Christopher Jähnert, SWR/auf Tggesschau/de)

PJP

Zugabe

Auch an den Osterfeiertagen halten wir weiter Abstand und vermeiden Kontakte! 

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6 Kommentare zu “Covid-19 Pandemie – Die Natur fordert ihren Tribut

  1. lieber Jürgen, das alles hat mich jahrzehnte vor CORONA beschäftigt, nicht zuletzt GLYPHOSAT und langfristige folgen. wenn eines nicht allzu fernen tages die ernten zwar hochschiessen wie UNKRAUT, bis sich erweisen wird, die darin enthaltenen gifte haben sich derart potenziert und sind mutiert in völlig unbekannte arten von bakterien und microorganismen, als seien es aliens von einem anderen stern. bis reale auswirkungen der katastrophe nicht länger zu verheimlichen sind: ALLE ERNTEN müssen vernichtet werden, die darin enthaltenen giftstoffe werden über kurz oder lang weitaus schlimmere folgen haben als CORONA. die ernährung der weltbevölkerung bricht zusammen und ersatzprodukte sind, selbst in ausreichender menge nicht mehr nach prinzipien des marktes verteilen. keine lösung in sicht, die vorfälle grosser hungersnöte noch zu stoppen. die folgen potenzieren sich zu einem chaos von gewalt, mord und totschlag, aus purer verzweiflung. die einigung aller staaten, dem einhalt zu gebieten durch militärische optionen helfen nicht. mit unbemannten riesigen scharen von DROHNEN, die mittels KI von selbstentscheidenen prozessen gesteuert werden ( von menschlicher logik ), wo die gefahr am größten sei, streuen sie automatisch tödliche waffen über riesige landstriche. wie einst napalm in vietnam. das leben ging damals zwar weiter, die überlebenden, bis in die folgnden generationen, sind sich größtenteils selbst überlassen. die geschichte schien nur noch ein schlimmes kapitel der USA zu sein, von deren selbstüberschätzung ausgehend, immer sieger zu sein. ungefragt, ob es moralisch verwerflich sei, wurden die ersten atombomben in HIROSHIMA und NAGASAKI abgeworfen, die piloten als helden gefeiert; mit orden behängt. dies alles ist kein szenario von simulationen für den ernstfall.

    bin kein anhänger von verschwörungstheorien oder sekten, religiösen fanatikern, die den teufel an die wand malen und diesen für alles verantwortlich machen wollen, um abzulenken von der größten gefahr, dem menschen als verursacher der schon in der bibel erwähnten apokalypse.
    dies alles vermag nur der mensch im großen wie im unscheinbaren zu verursachen.

    seien wir trotz alledem wach und lebendig, nicht zu resignieren, angesichts der ungwissheit, wie es „zunächst“ mit CORONA weiterläuft. das chaos ist vorprogrammiert und wir können nichts anderes tun, als abstand zu halten und uns selbst zu kümmern um das mögliche, das eher kleine private leben, im allgemeinen und im besonderen.

    danke Jürgen für deine darstellung, die meine ist nur eine subjektive wortmeldung, weil objektives handeln zur zeit nicht darüber entscheidet, was richtig und was falsch wäret. so sitze ich, stehe auf, mag nicht resignierend liegen bleiben und mich mit ersatzhandlungen beschäftigen.
    LG dietmar

    Gefällt 1 Person

    • Danke Dietmar für deine Ausführungen, die für sich sprechen…
      Ich möchte genau deine Sichtweise noch (explizit) auf die Tierwelt übertragen. Und das betrifft die Insekten, die sich m.E. in anderer Form immunisiert gegen die Gifte evtl. mutiert auch bei uns wieder zurückmelden werden…und die Massentierhaltung mit massenhaftem Einsatz von knallharten sog. Notfall-Antibiotika für den Menschen et.pp…das durch die Ernährung täglich auf uns zurückfällt, schon lange signifikant nachgewiesen (!), mit Immunschwächen und Änderungen unseres Hormonhaushaltes…so wie mir (m)ein befreundeter Schmerztherapeuth zB berichtete, dass gerade jugendliche Patienten (Landbevölkerung) bereits richtige Titten hätten…der Gute drückt sich immer sehr direkt aus…
      Ich hab das mal so locker hinformuliert..nicht perfekt…aber unter meiner Kat. Ernährung schon oft über die Anfänge berichtet. Aber das will keiner wissen, interessiert nicht und kritisieren oder Stellung beziehen will eh keine Sau.
      Mir ist es nur wichtig, dass unser Austausch hier verbrieft ist, da das oder der Blog mein Tagebuch ist, in dem ich alles mal wieder nachschlagen kann. Und jetzt steht alles gleich drin!!
      Über deine Gedanken werde ich noch nachdenken und -recherchieren, erst mal sacken lassen!
      In diesem Sinne nochmal einen schönen Sonntag!
      Hear you later mal wieder…
      Jürgen aus Loy

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  2. Lieber Dietmar\Jürgen,
    danke für eure subjektive Darstellung bzw.Darstellung , der aktuellen Situation, wobei Dietmar‘ s Darstellung für mich die logische , mögliche realistische Folgerung aus Jürgen’s Darstellung ist.
    Bezieht sich dein “ Aufstehen“ auf dein privates Leben und was verstehst du unter Ersatzhandlungen ?
    Ich interessiere mich immer für deine Gedanken und denke kritisch über sie nach , muß alles noch sacken lassen und genauer Bescheid wissen ,um richtig darüber nachdenken zu können.
    Wir hören uns mal wieder….have a nice sunday .

    Gefällt 1 Person

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