UNGLAUBLICH – aber wa(h)r

Hedy, der Name kam mir irgendwie bekannt vor. Lamarr hatte ich dagegen noch nie gehört.

Also  es geht um Hedy Lamarr. „eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler, (* 9. November 1914 in Wien, Österreich-Ungarn; † 19. Januar 2000 in Altamonte Springs, Florida) war eine österreichischamerikanische Filmschauspielerin…. (übernommen aus Wikipedia).

Sie wirkte in 29 Filmen mit u. a. in `The Strange Woman´ (1946) sowie ihrem letzten Debüt `The Female Animal´ aus dem Jahr 1958 (Quelle Wikipedia).

Sie ist wirklich eine `Strange Woman´, denn sie war auch – man glaube es kaum – die Erfinderin eines „Frequenzsprungverfahren, das bis heute in der Mobilfunktechnik eine wichtige Rolle spielt“ (Wiki).

Folgende weiterführende Informationen dazu von Wikipedia:

Hedy Lamarr, die sich als Gegnerin des Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg auf die Seite der Alliierten stellte, entwickelte eine 1942 patentierte Funkfernsteuerung für Torpedos.[3] Diese war durch selbsttätig wechselnde Frequenzen schwer anzupeilen und weitgehend störungssicher. Zu der Erfindung war es gekommen, als sie und der Komponist George Antheil für sein Ballet Mécanique 16 Pianolas untereinander und mit einem Film zu synchronisieren hatten, was über gleichzeitig ablaufende Klavierrollen (Lochstreifen) gelang. Das Problem bei der Funkfernsteuerung lösten sie mittels identischer Lochstreifen in Sender und Empfänger. Dadurch waren die gleichzeitigen Frequenzwechsel möglich. Lamarr soll als Frau des Waffenherstellers Fritz Mandl Zugang zu höchst geheimen Informationen auch im Bereich der Funktechnik gehabt haben.[4] Lamarr und Antheil arbeiteten einige Monate an ihrer Idee, bevor sie diese dem nationalen Erfinder-Rat (National Inventors Council) im Dezember 1940 präsentierten. Vorsitzender des Rates war Charles Kettering, Forschungsdirektor von General Motors. Kettering schlug Lamarr und Antheil vor, die Idee patentieren zu lassen. Mit Unterstützung eines Professors für Elektrotechnik am California Institute of Technology bereiteten sie das Patent zur Anmeldung vor. Am 11. August 1942 wurde es dann vom Patentamt bewilligt. Das Patent wurde jedoch vom US-Militär nicht umgesetzt, so dass das Verfahren niemals zum Einsatz kam.[5] Der gleichzeitige Frequenzwechsel („frequency-hopping“) wird in der heutigen Kommunikationstechnik zum Beispiel bei BluetoothVerbindungen oder mit der GSM-Technik angewendet.“

Vielen Dank!

Pete J. Probe

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