Sex – der Motor allen Lebens forever

– Von der Beziehungskiste bis zum Kindesmissbrauch –

Bevor ich mich nun zu einem ursprünglichen sowie heiklen Thema weiter ausbreite, einige Mitteilungen zum Verfasser dieses Artikels.

Prolog

Eine elterliche Aufklärung erfolgte damals nicht. Die Erleuchtung wurde dagegen von dem sehr ehrenwerten Herrn Oswald Kolle übernommen, den ich hier ganz ausdrücklich noch einmal würdigen möchte. Kolles ersten Texte zur Aufklärung der Nation wurden Folge für Folge in der damaligen `Neue Illustrierten´ abgedruckt, und wer den Ausdruck `Lesemappen´ kennt, weiß auch, dass man diese abonnieren kann. So habe ich meine unverblümte Aufklärung sozusagen in meinem stillen Kämmerlein mit Herrn Kolle geteilt und bin ihm ewig dankbar dafür. Alles was in den folgenden Jahren an Filmen etc. etc. über Kolles Werk folgte, musste ich mir Gott sei Dank nicht mehr antun. Es hat mich auch keineswegs mehr interessiert, da es nur ein jämmerlicher Abklatsch all dessen war, was ich bereits in der Neuen Illustrierten gelesen hatte. Bis in sein hohes Lebensalter war Oswald Kolle ein scharfsinniger aufmerksamer Mensch, und es wäre schön gewesen, diesem Menschen einmal persönlich zu begegnen.

Vorspiel

Um mit Kolle gleich weiter zu machen, ein Zitat aus einem damaligen Filmtitel der 60er (nicht von Kolle): `Zur Sache Schätzchen´. Sex ist war das Thema. Zunächst nur mal als Wort betrachtet, stellt sich nun die Frage, was dieses Wort eigentlich bedeutet. Dazu fragen sie mal irgendeinen Mitbürger unserer Nation, welche Gedanken es bei ihm zuerst auslöst, wenn er das Wort S e x hört. Die Ergebnisse will ich hier nicht näher in Betracht ziehen, aber sehen sie selbst….Um nun einer Definition des Wortes Sex einmal näher zu kommen, möchte ich fragen, was das englische Verb `to sex´ bedeutet. Sie wissen es? Vielleicht `Geschlechtsverkehr haben´ oder `anmachen bzw. verführen´? Ich will nicht beurteilen, ob sie mein kleines Sprachexperiment richtig gelöst haben. Schlagen wir es auf jeden Fall mal nach: `to sex: das Geschlecht bestimmen´. So hab ich es jedenfalls gefunden. Es soll hiermit in aller Kürze nur deutlich werden, dass Sex im ursprünglichen Sinne nichts anderes als nur unser Geschlecht bezeichnet, mit dem wir uns voneinander unterscheiden.

Ausführung

Was bedeutet Sex nun für unser gemeinsames Leben in einer Beziehung, in einem Land und darüber hinaus? Können wir ohne Sex überleben? Nein, es trifft uns sogar noch viel härter, denn ohne Sex würden sie und ich hier gar nicht sitzen und dies lesen oder schreiben. Sex dient nicht dem Überleben sondern allem Leben schlechthin. `Sex is life´, um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen. Ja, aber wie gehen wir nun damit um? Wie bestimmt es unsere Umgebung, unser  gemeinsames Leben? Hier nun kommen die `G e f ü h l e´ ins Spiel. Es handelt sich primär um die Lust, und darüber hinaus verbinden wir Sex alle mit diesem unbeschreiblichen Gefühl, das man `Liebe´ nennt und das ist eigentlich auch gut so. Aber…wären da nicht all die `Profitgeier´, die sich dieser wunderbaren Gefühle bedienen, um uns in ihren Bann zu ziehen…Beate Uhse hatte diese Marktlücke als Erste entdeckt. Sie konnte allerdings wohl noch nicht absehen, welche weitreichenden Folgen das für unsere Gesellschaftsordnung haben würde. Sex ist wie wir alle wissen in mancher Hinsicht auch `skandalumwittert´, was sich in verwegenen pornographischen Darstellungen zeigt  und im Kindesmissbrauch in der Pornographie gipfelt. `Zum Teufel mit diesen Vergehen an den Kindern´, das sage ich hier mit einem Gefühlsausbruch der Verachtung in aller Deutlichkeit……

Exkurs

Ich möchte dieses abartige Thema des Missbrauchs von Kindern hier nicht unerwähnt lassen. Es hat sich herausgestellt, dass sexuelle Handlungen an Kindern überwiegend im privaten Bereich bzw. näheren Umfeld der Kinder begangen werden. Der organisierte Handel bzw. die Verbreitung von diesbezüglichen Videos erfolgt über Tauschbörsen  überwiegend verdeckt per email oder sogar klassisch per Post. Die Verbreitung über das Internet konnte durch einen 2009 abgeschlossenen Vertrag der Bundesregierung mit den Internetprovidern blockiert werden. Laut Kriminalstatistik finden sich im Internet heute trotz umfangreicher Ermittlungen keine Hinweise mehr auf die Verbreitung pornographischen Materials mit Kindern. Dass der sexuelle Missbrauch für betroffene Kinder weitreichende Folgen hat, ist inzwischen eindeutig belegt. Auf diesen Aspekt bzw. auf entsprechende Täterprofile kann im Rahmen dieser Ausführungen nicht näher eingegangen werden. Ich will aber noch kurz auf die internationale Initiative gegen sexuellen  Kindesmissbrauch `Innocence in Danger´ eingehen, der sich Deutschland 2003 anschloss. Seit 2013 wird die deutsche Sektion von der `Präsidentin´ Marina von Achten vertreten, die Stephanie zu Guttenberg ablöste. Wer sich über die Zielsetzungen dieser Organisation näher informieren möchte, hier ein link dahin: (Exkurs beendet!)

http://www.innocenceindanger.de/

Höhepunkt (kurz)

Sex gipfelt in ursprünglichster Bedeutung im geschlechtlichen Verkehr. Dazu sind in der Regel immer zwei Partner betroffen. Das fängt an mit den ersten Liebschaften, die die meisten von uns erlebt haben. Heutzutage im freien Zugang zur Pornografie – im Gegensatz zum früheren Oswald Kolle – gestaltet sich das allerdings schon wesentlich schwieriger. Das zeigt sich z.B. in den so geschäftsträchtigen `Partnerbörsen´ und dem `Herumgechate´ in zigfacher Ausführung, dem wir auf den Leim gehen, wobei ich Ausnahmen nicht unbedingt ausschließen will. Hier wird ein `Markt der Ratlosigkeit und Frustration´ bedient, und es ist nur jedem anzuraten, diesem Markt nicht `voll und ganz´ zu verfallen. Eines ist jedoch unbestritten: Das Verlangen nach geschlechtlicher Vereinigung `ist und bleibt´ eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse – obschon durch zivilisatorische Einflüsse entscheidend gehemmt (von Erziehung bis Zölibat) – auch dann, wenn Homosexualität (d.h. `Schwule´ oder `Lesben´) im Spiel ist. Das wusste übrigens auch Oswald Kolle. Die Lebenskunst unserer menschlichen Kultur besteht nun aber darin, dieses unbestrittene Grundbedürfnis nach geschlechtlicher Vereinigung in eine Lebensgemeinschaft mit einer(m) Partner(in) einzubeziehen und in gegenseitigem Vertrauen mit den Gefühlen der `Liebe´ zu erleben.

Das ist ein sehr sehr `hoch gestecktes´ Ziel. Es ist das eigentliche `W u n d e r d e r L i e b e´! Besinnen wir uns darauf.

Vielen Dank!

Pete J. Probe

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